DE18944C - Neuerungen an Ausrüstungsgegenständen der Eisenbahnwagen für Militärtransporte - Google Patents

Neuerungen an Ausrüstungsgegenständen der Eisenbahnwagen für Militärtransporte

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DE18944C
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TH. LANGE in Breslau, Margarethenstrafse 8
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D1/00Carriages for ordinary railway passenger traffic
    • B61D1/04General arrangements of seats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. December 1881 ab.
Die bis jetzt bestehende Einrichtung der bedeckten Güterwagen zum Militairtransport ist derart beschaffen, dafs die einzelnen Ausrüstungs-Gegenstände nur in eine bestimmte Wagengattung passen.
Der Gebrauch vorliegender Ausrüstungs-Gegenstände ist nicht an genau richtige Wagendimensionen gebunden.
Die in Fig. 1 dargestellte Doppelsitzbank ist ist so construirt, dafs ihre Füfse α umgeklappt werden können. Die hineingesteckte Rückenlehne b hält selbige fest und bildet somit den Verschlüfs. Die Bänke erfordern demzufolge nicht mehr, wie bisher, so grofse Aufbewahrungsräume; ferner können dieselben in zusammengelegtem Zusande bei Versendungen leichter und bequemer und in gröfserer Zahl in einem Wagen untergebracht werden.
Die einfachen Sitzbänke werden an die Seitenwände der Wagen gestellt, und sind die Füfse aus dem oben bezeichneten Grunde ebenfalls zum Umklappen eingerichtet. Festgehalten werden dieselben durch die eisernen Streben, welche durch Vorsteckbolzen an den Füfsen befestigt werden.
Zur Aufnahme der Tornister werden sowohl an den Seitenwänden wie an den Stirnwänden Bretter aufgehangen. Die Länge derselben richtet sich nach den Seiten- bezw. Stirnwänden. Es hat daher manche Wagengattung (namentlich Bremswagen, bei denen an der einen Stirnwand das Bremscoupe in den Wagen eingebaut ist) drei verschiedene Tornisterbretter, welche bezüglich ihrer Länge und des Platzes der Bügel von einander abweichen. Es läfst sich zwar eine gemeinsame Länge der Bretter herbeiführen, aber hinsichtlich der Bügel bezw. der Anbringung der Haken in den Wagen entstehen grofse Schwierigkeiten.
Bei den Tornisterbrettern, Fig. 3, ist eine Verschiebung der Aufhängebügel α möglich. Die beiden Führungsstangen b sind an den äufseren Enden nach unten ausgebogen, um die Bügel· beim Aufstapeln der Bretter seitlichumlegen zu können. Durch Verschiebung der Bügel α können die Tornisterbretter eben so gut an ein eingebautes Bremscoupe als an jede beliebige Seitenwand aufgehängt werden.
Die Haken in den Wagen sind in einer Entfernung von 600 mm bis 1 800 mm zu befestigen, wobei darauf zu achten ist, dafs dieselben an den Stirnwänden des Wagens um 65 mm höher zu setzen sind, als an den Seitenwänden, um ein gegenseitiges Collidiren der Tornisterbretter zu verhindern.
Jeder Wagen enthält zwei Paar Lattirbäume von verschiedener Länge, und zwar ein Paar vor die Thüröffnungen und ein Paar quer durch den Wagen. Erstere haben eine Länge von ι 560 mm, letztere 2 060 mm. Eine gemeinsame Länge liefs sich wegen der allzu grofsen Differenz zwischen Thüröffnung und Wagenbreite nicht herbeiführen.
Fig. 4 und 5 zeigen die Construction der Lattirbäume. Die Haken an den Enden derselben lassen sich herausziehen, doch verhindert die über den Lattirbaum gesteckte Kapsel ein vollständiges Herausnehmen. Sie werden in Ringe, welche an den Thürsäulen der Wagen befestigt sind, eingehängt. Die in den Haken angebrachte Nase verhindert ein Herausfallen aus dem Ringe. Die Construction ergiebt eine er-

Claims (1)

  1. heblich festere Lage der Lattirbäume in den Ringen, als bei den jetzt gebräuchlichen mit Ketten und Knebel, und ist dies namentlich bei den Lattirbäumen quer durch den Wagen, an welche die Pferde angebunden werden, insofern von grofsem Vortheil, als infolge dieser Construction ein Pferd an einen Ring gebunden wird, dessen Lage eine feste ist.
    Pat en τ-An Sprüche:
    i. Bei Doppelsitzbänken, Fig. i, die Combination der umklappbaren Füfse α mit den Rücklehnenträgern b, zum Zweck, die ersteren festzuhalten.
    Bei Tornisterbrettern, Fig. 3, die verschiebbaren Bügel α mit ihren an den äufseren Enden nach unten ausgebogenen Führungsstangen b, durch welche Ausbiegung ein Umlegen der Bügel ermöglicht wird.
    Bei Lattirbäumen, Fig. 4, die Führung des Hakens b in einem eisernen Rohr c und den an dem Ende des Hakens aufgenieteten Bund a, welcher ein vollständiges Herausziehen verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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