DE192136C - - Google Patents
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- Publication number
- DE192136C DE192136C DENDAT192136D DE192136DA DE192136C DE 192136 C DE192136 C DE 192136C DE NDAT192136 D DENDAT192136 D DE NDAT192136D DE 192136D A DE192136D A DE 192136DA DE 192136 C DE192136 C DE 192136C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seat
- car body
- backrests
- side walls
- hinges
- Prior art date
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/42—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects convertible from one use to a different one
- B60P3/423—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects convertible from one use to a different one from transport of persons to transport of goods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
j '""jT· · u Q' 0_ off i, f, S,
; rr-:!;vpc· i^i't.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192136 -' KLASSE 63 δ. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Umwandlung eines Wagens mit
rechteckigem Wagenkasten für Personenbeförderung in einen solchen für Lastenbeförderung,
bei welcher die Sitze um i8o° umklappbar sind. Das Kennzeichen dieser Einrichtung
besteht darin, daß die Rückenlehnen der Sitze mit den Sitzbrettern durch Scharniere
verbunden sind, derart, daß bei einer
ίο Drehung der Sitzbretter um ihre Längsachsen
der obere flache Abschluß der Wagenplattform durch die Sitzbretter und Rückenlehnen
gebildet wird. Ein weiteres Kennzeichen der Einrichtung besteht darin, daß an das Sitzbrett
des hintersten Wagensitzes gleichzeitig eine Querwand mittels Scharniere angeschlossen
ist, derart, daß bei umgeklappter Lage dieses Sitzes die genannte Querwand eine Verlängerung der Wagenplattform nach
ao hinten bildet, um auf diese Weise eine größere Nutzfläche der Plattform zu erzielen.
Auf der Zeichnung ist ein Wagenkasten
gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist der Längsschnitt nach Linie A-B
der Fig. 2 eines für Personenbeförderung eingerichteten Wagenkastens.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt den Längsschnitt des für Lastenbeförderung umgewandelten Wagenkastens. / Auf der Zeichnung stellen 10 die Verschalungen bzw. Seiteiiwände._ des Wagenkastens dar; auf diesem befindet sich vorn der für den Wagenführer bestimmte Sitz 11, welcher nicht verstellbar eingerichtet ist, mit der Rückenlehne 12.
Fig. 3 zeigt den Längsschnitt des für Lastenbeförderung umgewandelten Wagenkastens. / Auf der Zeichnung stellen 10 die Verschalungen bzw. Seiteiiwände._ des Wagenkastens dar; auf diesem befindet sich vorn der für den Wagenführer bestimmte Sitz 11, welcher nicht verstellbar eingerichtet ist, mit der Rückenlehne 12.
Das Sitzbrett 14, welches hinter dem Sitz 11 angeordnet ist, trägt an jeder Seite einen
Zapfen 15, welcher in den Seitenwänden 10 gelagert ist. Die Drehung um die Zapfen 15
ist durch vier Sperrzapfen 16 verhindert, welche so lang gehalten sind, daß sie in die
Seitenwände 10 eingreifen.
Die Rückenlehne 17 ist mit dem Sitz 14
durch Scharniere verbunden und in der Stellung gemäß Fig. 1 und 2 durch ebenfalls mit
Scharnieren versehene Seiten wände 18 gehalten, welche mittels Haken 19, die in entsprechende
Augen bzw. ösen an den Seitenwänden 10 des Wagenkastens eingreifen, aufrecht
(Fig. 1) festgestellt sind.
Die Seitenwände 10 des Wagenkastens sind vor den Sitzbrettern ausgeschnitten, um ein
Besteigen des Wagens zu gestatten. Diese Ausschnitte sind von genau derselben Form
wie die der in hochgeklappter Stellung be^
fmdlichen Seitenlehnen.
Diese Ausschnitte 20 können ferner durch verschiebbar eingerichtete Türen 21 verschlossen
werden, welche in den zu diesem Zweck hohl ausgebildeten Seitenwänden 10
angeordnet sind.
Die Querwand 22, welche den Fußboden 23 mit dem Sitzbrett 14 verbindet, ist an beiden
Innenseiten mittels Zapfen mit den beiden
Seitenwänden verbunden und in der aus Fig. ι ersichtlichen Stellung mittels Haken, Ösen
o. dgl. gehalten.
Der Sitz 14 ist in der in Fig. 1 gezeigten
Stellung für die Beförderung von Personen bestimmt.
Wenn man die Haken 19 aus ihren ösen auslöst und ferner die Sperriegel 16 aus den
in den Seiten wänden 10 vorgesehenen Aus-ίο sparungen entfernt, so kann das Sitzbrett 14
um die Zapfen 15 gedreht werden, derart, daß es eine halbe Umdrehung macht. Vorher
wird die Querwand 22 um ihre Zapfen gedreht und die Türen 21 zurückgeschoben.
Nach erfolgtem Umklappen des Sitzbrettes 14 hat die Rückenlehne 17, deren Höhe entsprechend
bemessen ist, den Teil des Wagenkastens geschlossen, der sich zwischen dem
Sitz 11 und dem Sitzbrett 14 befindet, und
zwar in der Höhenlage des letzteren. Die
Seitenlehnen 18 legen sich hierbei in die Ausschnitte 20 (Fig. 3) und werden .in dieser
Lage durch die Haken 19 gesichert, die in ösen 24 eingreifen.
Durch den umgekehrten Vorgang können sämtliche Teile wieder in ihre Anfangsstellung
zurückgeführt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ferner die Ausstattung des Wagenkastens mit einem Sitz
141Y welcher hinter dem Sitz 14 parallel zu
diesem angeordnet ist.
Die Rückenlehne ija ist an dem Sitzbrett
I4a in eben derselben Weise angelenkt wie
die Rückenlehne 17 an dem Sitz 14; die
Seitenwände bzw. Seitenlehnen i8a sind gleichfalls
mittels Scharniere an der Rückenlehne i7a befestigt.
Das Sitzbrett 14" ist auf den Seitenwänden
10 mittels der Zapfen 15" und der Sperrzapfen
i6a befestigt, während die Haken 19s
dazu dienen, die Stützlehnen in ihrer Gebrauchsstellung zu sichern.
Die Querwand 22a ist mit der oberen
Kante durch Scharniere an dem Sitzbrett 14s
befestigt.
Die in den Seitenwänden 10 vorgesehenen Ausschnitte 20" dienen zum Besteigen des
Wagens und können durch die Schiebetüren 21a geschlossen werden. Diese Ausschnitte
sind von. derselben Form wie die Stützlehnen i8a bei heruntergeklappter Stellung, so daß
,in dem Falle, wenn der Sitz I4fl und die
daran befindlichen Teile sich in der Stellung gemäß Fig. 1 befinden (Stellung für Personenbeförderung),
nach Entfernen der Sperrzapfen ΐ6Λ· und der Haken I9a durch Drehen des
ganzen Sitzes um die Zapfen 15* die Stellung hervorgebracht wird, wie sie in Fig. 3 angegeben
ist. In dieser Lage befinden sich die Haken 19'1 in Eingriff mit den an den Seitenwänden
10 vorgesehenen ösen 24*.
Ferner befindet sich die Querwand 22a in
der Verlängerung des Sitzes 143 und ruht zwecks gesicherter Lage auf zwei kleinen
seitlichen Stützwänden 26 auf. Diese sind an den Seitenwänden angelenkt und, wie
Fig. I und 2 zeigen, nach der Mitte des Wagens umgeklappt, wenn der Wagenkasten zur Beförderung von Personen dient. Die
Seitenwände werden nach außen geklappt und die Querwand 22a auf dieselben gelegt, wenn,
wie Fig. 3 zeigt, der Wagen für Lastenbeförderung dienen soll. .
Es ist selbstverständlich, daß an der Erfindung" nichts geändert wird, wenn-man einen,
zwei oder auch eine größere Anzahl der Sitze 14 bzw. 14" verwendet.
Wenn die Teile des Wagenkastens die Stellung gemäß Fig. 3 annehmen, so ist ersichtlich,
daß sowohl die obere Seite als auch das Innere des Wagenkastens gleichzeitig zur Aufnahme
der Lasten dienen kann.
Claims (2)
1. Einrichtung'zur Umwandlung eines Wagens mit rechteckigem Wagenkasten für
Personenbeförderung in einen solchen für Lastenbeförderung, bestehend aus um ihre
Längsachse drehbaren und um etwa i8ö° go umklappbaren Sitzen nebst Rückenlehnen
und Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehnen (17, 17") mit den
Sitzbrettern (14,14a) durch Scharniere verbunden
sind, derart, daß bei einer Drehung der Sitzbretter (14, 14") um ihre Zapfen
(15, 15") der obere flache Abschluß der ,
Wagenplattform durch die Sitzbretter und die Rückenlehnen gebildet wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Sitzbrett des hintersten Sitzes gleichzeitig die
Querwand (22s) mittels Scharniere angeschlossen ist, derart, daß bei umgeklappter
Lage dieses Sitzes die Querwand (22") die Verlängerung der Wagenkastenplattform
bildet, zum Zwecke, eine größere Nutzfläche der Plattform zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192136C true DE192136C (de) |
Family
ID=455481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192136D Active DE192136C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192136C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935708C (de) * | 1951-04-21 | 1955-11-24 | Hubertus Josephus Van Doorne | In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbefoerderung |
| US4391453A (en) * | 1979-10-04 | 1983-07-05 | Peg Perego-Pines Deutschland Gmbh | Child stroller |
-
0
- DE DENDAT192136D patent/DE192136C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935708C (de) * | 1951-04-21 | 1955-11-24 | Hubertus Josephus Van Doorne | In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbefoerderung |
| US4391453A (en) * | 1979-10-04 | 1983-07-05 | Peg Perego-Pines Deutschland Gmbh | Child stroller |
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