DE1892433U - Zaehlwerk mit magnetisch betaetigtem impulskontakt. - Google Patents

Zaehlwerk mit magnetisch betaetigtem impulskontakt.

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DE1892433U DE1963L0035920 DEL0035920U DE1892433U DE 1892433 U DE1892433 U DE 1892433U DE 1963L0035920 DE1963L0035920 DE 1963L0035920 DE L0035920 U DEL0035920 U DE L0035920U DE 1892433 U DE1892433 U DE 1892433U
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Description

22859*25110 &
Licentia Patent-Verwaltuags-G.auboH Frankfurt/Main» $heodor«Stern-Kai 1
70 022 Kn ' 14* 11· 1965
"Zählwerk mit magnetisch betätigtem Impulskontakt ο"
Zählwerke mit magnetisch betätigten Impulskontakten werden vorwiegend bei Verbrauchszählern, insbesondere bei Elektri*- zitätszählera, benötigt, um entfernt angeordnete Zusatzgeräte, zj. Zählrelais, zu steuern« Mit Hilfe solcher Zählrelais läßt sich die Ablesung von in Mehrfamilienhäusern angeordneten Verbrauchszählern vereinfachen, wenn die Zählrelais an einer leicht zugänglichen Stelle, beispielsweise im Treppenhaus, für samt*- liehe Wohnungen des Hauses zusammengefaßt sind« Neuerdings wer» den zur Steuerung der Zusatzgeräte Impulskontakte verwendet, die in einem evakuierten Glasgefäß untergebracht sind und mit Hilfe eines vom Zählwerk des Verbrauchszählers betriebenen, rotierenden Permanentmagneten gesteuert werdeno Zur Erzielung einer bestimm*» ten Impulswertigkeit ist eine bestimmte Drehzahl des Magneten erforderlich» die durch geeignete Anpassung erreicht wird» Man ist bestrebt, für die Kontaktsteuerung möglichst wenig neue Achsen einzuführen,-damit die Zählwerksreibung kleingehalten wird» An·*-» dererseits werden-,>aber Übersetzungsverhältnisse gefordert, die mit den gegebenen Achs abständen normalerweise nicht zu bewältigen sind*
Die Neuerung betrifft ein Zählwerk mit magnetisch betätigtem, zur Steuerung von getrennt angeordneten Zusatzgeräten, zoB» Zählrelais, dienendem Impulskontakt und Mitteln zur Anpassung der Impulswertigkeit, bei dem die erwähnten Schwierigkeiten auf einfache Weise behoben werden« Neuerungsgemäß ist für die Kontaktsteuerung nur eine zusatzliche Achse vorgesehen, die zu zwei anderen Zählv/erksachsen se angeordnet ist, daß sie zu beiden Achsen einen Abstand besitztv^der dem Abstand dieser Achsen untereinander entspricht0 Bei El«ktrizitätszählern mit
ι 70 022 Xn
einer Antriebsachse (Schneckenradaehae) und einer mit den Zahlen.» rollen gekoppelten Übersiitzungsaehse kann die zusätzliche Achse entweder über ein Wechselradpaar direkt mit der Antriebsachse oder unter Zwischenschaltung der Überset zunge achse mit erst er er gekoppelt werden* Im letzten Falle kann auch eine größere Obersetzung bewältigt werden0
An Hand der Zeichnung sei die Neuerung an zwei in den Pig« 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert«
Bas in Figo 1 dargestellte Äählwerk wird von einem nur angedeuteten Läufer 1 eines Blektrizitätszählers angetrieben« Der Läufer 1 besitzt eine Schnecke 2, die mit einem Schneckenrad 3 in Verbindung steht« Bas Schneckenrad 3 sitzt auf einer Antriebs*" achse 4, die ihrerseits über Zahnräder 5» 6 auf eine Übertragungen achse 7 einwirkt» Ein auf der Übertragungsachse fest angeordnetes Zahnrad 3 kämmt mit einem auf der letzten Z aiii enroll e 9 des Zählwerkes sitzenden Zahnrad Ίο und treibt die lose auf einer Achse sitzende Zahlenrolle an, die durch Kitzel 12 (nur ein Bitzel dargestellt )mit den benachbarten Zahlenrollen 9% von denen auch nur eine gezeichnet ist, in Verbindung steht» Zur Steuerung eines Impulskontaktes 13 ist ein radial magnetisiert er Bauermagnet 14 * vorgesehen, der auf einer zusätzlichen Achse 15 sitzt« Bie zusätzliche Achse 15 ist so angeordnet f daß sie mit den Achsen 4 und 7 einen Breiecksverband bildet und von diesen Achsen einen solchen Abstand hat, der dem Abstand der Achsen 4 und 7 untereinander entspricht«, Bie ichse 15 wird über das Zahnradpaar 16, von der Antriebsachse 4 betrieben, Ba die Zahnräder 8,1ο Sm. vor«* liegenden Falle das Übersetzungsverhältnis 1 s 1 haben und die Übersetzungsverhältnisse der Zahnräder 5» 6 und 17, 16 gleich sind, wird bei einer Umdrehung der Zahlenrolle 9 auch der Ma^ gnet 14 einmal um seine Achse gedreht» Infolge der radialen Magnetisierung des Magneten 14 befindet sich dieser mit seiner magnetischen Achse bei einer Umdrehung zweimal parallel zu den Kontaktfedern des Kontaktes 13$ die in dieser Stellung von dem
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Magneten derart beeinflußt «erden» daß eine Korrfcakt Schließung erfolgt· Der Kontakt wird also bei einer Umdrehung der Zahlenrolle 9 zweimal geschlossen, wodurch eine zweimalige Impulsgabe bewirkt wird» Soll bei einer Umdrehung der Zahlenrolle 9 nur ein Impuls erzeugt werden, so idt das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 16, 17 so zu vergrößern, daß der Hagnet 14 bei einer Umdrehung der Zahlenrolle 9 aar eine halbe Umdrehung ausführt, da ho es muß anstelle des Zahnrades 17 ein im Burohmesser kleineres und anstelle des Zahnrades 16 ein größeres verwendet werden. Wird eine noch geringere Impulszahl gefordert, so stoßt das auf Schwierigkeiten? da die übersetzung sich bei den für diese Zählwerke üblichen Achs abständen duroh Verringerung des Durchmessers des Zahnrades 17 und Vergrößerung des Durchmessers des Zahnrades 16 nur bis etwa 1 % 1o einstellen läßtα Bine weitere Vergrößerung des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Zahnrädern 16 und 17 ist kaum noch möglich, da das Zahnrad 17 dann zu klein wenden wurdec
Soll eine Impulsgabe durch den Kontakt 15 in Abhängigkeit von der Zahl der Umdrehungen der Zahlenrolle 9* stattfinden, so kann das mit der in 3?igo 1 dargestellten Anordnung nicht er** folgen. Kormalerweise wäre in diesem Falle eine weitere Aohse nötige Bei der· neuerungsgemäßen Anordnung der Achsen 4, 7 und läßt sich aber ein höheres übersetzungsverhältnis zwischen der Antriebsachse 4 und der Magnetsteuerachse 15 unter Verwendung von Zahnrädern, die bei dem gegebenen Abstand der Zählwerksachsen 4 und 7 gebräuchlich sind* unter Einbeziehung der Über«- tragungsachse ? ohne weitere® herstellen, ohne daß eine zusätzliche Achse erforderlich wäre» In ffigö 2, in der die der Figo entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist eine solche Anordnung mit höherer Übersetzung zwischen der Antriebsachse 4 und der Magnetsteuerachse 15 wiedergegeben* Während bei der Anordnung nach Fig«. 1 der Antrieb der Achse 15 von Ser Achse. 4 direkt über die Strecke a erfolgte, wird bei
»ν, st
P-Kr« s 70 022 Kn
der Anordnung naoh Pig« Z der Umweg über die Strecke o» b gewählt * Mit dem Zahnrad 6, das sich wegen der Gleichheit der Zahnräder 8 und 1o (Figo 1) mit der Geschwindigkeit der Zahlenrolle 9 bewegt, ist ein Zahnrad 6' fest verbunden, das mit einem auf der Achse 15 sitzenden Zahnrad 18 kämmt« Das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 6* und 18 kann auch hier maximal etwa 1o g 1 betragen9 so daß die Achse 15 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Zahlenrolle 99 angetrieben werden kanne Bs ist also möglich, bei einer Umdrehung der Zahlenrolle 9* am Eontakt zwei Impulse zu erzeugen« Selbstverständlich können auch durch die Wahl anderer Üb er Setzungen beliebige Impulswertigkeiten eingestellt werden*
Anstelle eines Magneten kann auch eine Scheibe auf der Achse 15 angeordnet sein, die auf ihrer Bandzone mehrere Magnete trägt, die ihrerseits auf den Impulskontakt einwirken» Der Impulskontakt wird dann von jedem einzelnen Magneten geschaltet« Die Magnete sind mit ihrer Magnetisierungsrichtung radial zur Achse 15 auf der unmagnetischen Scheibe angeordnete
4 Seiten Beschreibung
4 Ansprüche
1 Blatt Zeichnung mit 2 Figuren»

Claims (1)

  1. P-Mr c j ?0 022 Kn
    Schutsansprüche %
    Ίο Zählwerk mit magnetisch betätigtem, zur Steuerung von getrennt angeordneten Zusatzgeräten, z»B« Zählrelais, dienendem Impulskontakt und Mitteln zur Anpassung der Impulswertigkeit, dadurch gekennzeichnet 9 daß für die Kontaktsteuerung nur eine zusätzliche Achse vorgesehen ist, die zu zwei anderen Zählwerksachsen so angeordnet ist, daß sie zu beiden Achsen einen Abstand besitzt, der dem Abstand dieser Achsen untereinander entspricht»
    Zählwerk für Elektrizitätszahler mit einer Antriebsachse (Schneckenradachse) und einer mit den Zahlenrollen gekoppelten Übers et sungsachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Achse entweder über ein Wechselradpaar direkt mit der Antriebsachse gekoppelt ist oder unter Zwischenschaltung der Übersätzungsachse mit dieser in Verbindung stehtο
    3« Zählwerk nach Anspruch Λ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Achse an einem Ende einen radial magnetisiert en Sauermagneten trägt, dem ein ortsfest gelagerter in einem evakuierten Glasgefäß untergebrachter Impulskontakt gegenübersteht«
    4-O Zählwerk nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Magneten eine vorzugsweise unmagnetische Scheibe angeordnet ist, die auf ihrer Bandzone mehrere Magnete trägt ο
    Lic entia Pat ent -Verwaltungs -G- < >m«, b o H
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