DE719954C - Anordnung zur Strom-bzw. Spannungsuebertragung zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen - Google Patents

Anordnung zur Strom-bzw. Spannungsuebertragung zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen

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DE719954C
DE719954C DET51483D DET0051483D DE719954C DE 719954 C DE719954 C DE 719954C DE T51483 D DET51483 D DE T51483D DE T0051483 D DET0051483 D DE T0051483D DE 719954 C DE719954 C DE 719954C
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DE
Germany
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windings
arrangement
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axis
current
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Expired
Application number
DET51483D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Bergtold
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Regulation Of General Use Transformers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Strom- bzw. Spannungsübertragung zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen Zur übertragung von Strömen bzw. Spannungen zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen ist bereits eine Anordnung biekannt, die aus zwei koaxial angeordneter. Spulen besteht. Soll beispielsweisse die üb,ertragung von einem feststehenden auf ein drehbares System vorgenommen werden, wie @es zur Stromabnahme von einem dr ehbaren Richtantennensystem .erforderlich ist, so ist die eine Flachspule auf denn drehbaren, die andere auf dem entsprechenden feststehenden Teil angeordnet.
  • Diese bekannte Anordnung hat sich in. der Praxis bisher nicht einführen können, da die Kopplung zwischen den beiden Spulen infolge der auftretenden Streufelder zu klein ist. Bei diesem bekannten System ist es also nicht möglich, die Energie mit genügend gutem Wirkungsgrad zu übertrage.
  • Diese Nachteile des bekannten Systems werden gemäß der Erfindung,dadurch_vermieden, daß die Wicklungen mit Abschirmungen versehen sind, die die einzelnen. Wicklungen weitgehend umschließen und die gegenseitig derartig übereinandergreifen, daß Streufelder der Wicklungen weitgehend unterdrückt sind.
  • Die Wicklungen können nun entweder koaxial angeordnet werden, oder sie können einzeln oder paarweise seitlich von der Drehachse und mit dieser magnetisch nicht verkettet angeordnet sein. Die JetztgenannteAusführungsform besitzt Vorteile, da die Achse des drehbaren Systems nicht unmittelbar @ zur Ausbildung eines in ihr verlaufenden -Magnetfeldes beiträgt.
  • Um die Kopplung weiterhin möglichst zu steigern, wird man die- Wicklungen auf Körpern ,aus ferromagnefischem Werkstoff anordnen.
  • Der Erfindungsgedanke soll nunmehr an einigen Ausführungsbeispielen erläutert werden. Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. r erfolgt die Kopplung durch zwei Teile eines Topfkernes oder eines ihm ähnlichen Eisenkernes, z. B. eines M-Kernes. In Abb. i ist der drehbare Teil I(1 auf der Achse A angeordnet. Weiterhin ist ein Eisenkörper I(2 vorgesehen, der mit Hilfe der Lagerung.L auf dieser Achse drehbar angeordnet ist. Dieser Körper kann also als stillstehend angenommen «erden. Die ganze Anordnung ist in Abb. i im Schnitt dargestellt. Die beiden Eisenkörper tragen die miteinander zu koppelnden Wicklungen W1 und W2. Um die Streufelder möglichst klein zu halten, sollen die Hohlräume, die die Wicklungen aufnehmen, mit in Achsrichtung geschlitzten Metallabschirmungen S1 und S. ausgekleidet werden. Diese Metallabschirmungen können durch die Wände U und T abgeschlossen werden, die zur Vermeidung von Kurzschlußwindungen in Achsrichtung ebenfalls geschlitzt sein müssen. Durch den zylindrischen Fortsatz kann eine weitere Gberlappung der Abschirmungen erreicht werden.
  • In Abb. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel für den Fall dargestellt, daß die Wicklungen seitlich von der Drehachse angeordnet sind. Abb.2 stellt einen Längsschnitt, und zwar in Richtung der Drehachse, Abb.3 einen Querschnitt, und zwar in Richtung B-C, dar. Wie in Abb. 2 gezeigt ist, sitzt die Wicklung W1 auf dem ferromagnetischen Kern I(1, der auf der Drehachse A fest angeordnet ist. Die Wicklung W1 ist seitlich angeordnet. Drehbar zu dieser Achse ist ein zweiter Kern aus ferromagnetischem Werkstoff I(2 angeordnet, auf dem sich die Wicklung IV2 befindet. Wie Abb. 3 zeigt, ist diese Wicklung in zwei Teile W IIl und W II2 aufgeteilt. Der Verlauf der Feldlinien ist durch zwei eingezeichnete Linien a und b dargestellt. In der gleichen Weise wie bei dem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wicklung W2 und die Flächen der Eisenkörper ipagnetisch abgeschirmt, die mit den Wicklungen in Berührung kommen. Dadurch wird die Bildung von Eigenfeldern, die den Streufluß ergeben., vermieden, so daß eine genügend starke Kopplung zwischen den Spulen zustande kommt.
  • Die in den Abb.2 und 3 dargestellte Anordnung besitzt gegenüber der an Hand der Abb. i beschriebenen Anordnung gewisse Vorteile. Während nämlich bei der Anordnung nach Abb. i die Achse die Spulen W1 und W2 durchstößt, ist die Achse A bei der Ausführungsform nach Abb. 2 und 3 außerhalb dieser Spulen angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i trägt .demnach die Achse A zur Bildung eines Magnetfeldes blei, das sich, da ja die Achse A an zwei Stellen gelagert sein muß, über diese Lager und den diese Lager tragenden Körper schließen wird. Ein solcher für viele Zwecke unerwünschter Magnetfluß ist bei der Anordnung nach Abb. 2 ,und 3 nicht möglich. Es werden zwar auch entlang der Achse A Feldlinien verlaufen; .diese haben aber nicht das Bestreben, sich über die Achse, die die Achse haltenden Lager, das Gehäuse usw. zu schließen. Der Vorteil der Anordnung nach Abb.2 und 3 wird klar, wenn man sich überlegt, wie die Achse A bei der Ausführungsform nach Abb. i abgeschirmt werden müßte, um die Ausbildung des oben geschilderten Magnetflusses zu verhindern.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann mit Vorteil beispielsweise bei Drehrahmen oder bei Goniometern Verwendung finden, bei denen Hochfrequenzspannungen von einem drehbaren Teil auf einen feststehenden Teil, unabhängig von dem Verdrehungswinkel, übertragen werden müssen. Aber auch bei Tonfrequenz- und Niederfrequenzapparaturen ist eine solche Spannungsübertragung in vielen Fällen erforderlich. Für solche übertragungen verwendete man bisher vielfach Schleifringe und Bürsten. Die Schleifringe und Bürsten haben aber den Nachteil, daß sie die Übergangswiderstände sehr schnell ändern können, insbesondere dann, wenn die Kontaktflächen durch Witterungseinflüsse und Oxydation schnellen Veränderungen unterworfen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Strom- bzw. Spannungsübertragung zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen mit Hilfe von auf diesen beiden Teilen angeordneten Wicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Wicklungen (W1, W2) mit Abschirmungen versehen sind, die die einzelnen Wicklungen weitgehend umschließen und die gegenseitig derart übereinandergreif-en, daß Streufelder der Wicklungen weitgehend unterdrückt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen koaxial angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen einzeln oder paarweise seitlich von der Drehachse und mit dieser magnetisch nicht verkettet angeordnet sind. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen auf Körpern aus ferromagnetischem Werkstoff angeordnet sind.
DET51483D 1938-12-15 1938-12-15 Anordnung zur Strom-bzw. Spannungsuebertragung zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen Expired DE719954C (de)

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DE719954C true DE719954C (de) 1942-05-30

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DE (1) DE719954C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147875B (de) * 1958-03-28 1963-04-25 Siemens Ag Einrichtung zur UEbermittlung von als elektrische Wechselspannungen oder -stroeme dargestellten Werten zwischen zwei relativ zueinander rotierenden Koerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147875B (de) * 1958-03-28 1963-04-25 Siemens Ag Einrichtung zur UEbermittlung von als elektrische Wechselspannungen oder -stroeme dargestellten Werten zwischen zwei relativ zueinander rotierenden Koerpern

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