DE18900C - Neuerung an Bessemerbirnen - Google Patents

Neuerung an Bessemerbirnen

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DE18900C
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metal
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DENDAT18900D
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P. MANHES in Lyon, Frankreich
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1881 ab.
In dem Mafse, wie der im Bessemerapparat jeweilig zu vollführende Procefs, z. B. das Verblasen von Kupferlechen, vorschreitet, sinkt das zu erzeugende Metall infolge seiner Dichtigkeit dem Boden des Apparates zu und sammelt sich hier an.
Da nun der zur Unterhaltung des Processes erforderliche Gebläsewind durch ein senkrecht stehendes Düsensystem im Boden des Converters ins Innere des letzteren gelangt, so tritt immer gegen Ende der Operation der Fall ein, dafs der Wind gezwungen ist, durch eine Metallschicht hindurchzudringen, welche, da sie keinen Brennstoffkörper (oder deren nur sehr wenige) mehr enthält, infolge Abkühlung durch den Wind das Bestreben hat, fest zu werden und so eine Verstopfung der Düsen herbeizuführen.
Diesem Uebelstand könnte man beispielsweise dadurch begegnen, dafs man Wind, welcher vorher ausreichend weit erhitzt worden ist, einbläst; indefs erweist sich dieses Mittel als wenig praktisch und dabei sehr kostspielig, während eine andere, sehr einfache Einrichtung zu demselben Ziel zu gelangen ermöglicht:
Unterhalb der durch die Düsenmündungen gehenden Ebene sehe ich einen freien Raum vor, in welchem sich das zu gewinnende Metall in dem Mafse, wie es gebildet wird, ansammeln kann, und wo es vor der Berührung mit der relativ kalten Luft geschützt ist. Der Inhalt des erwähnten Raumes mufs mindestens gleich und bezw. eher ein wenig gröfser sein als derjenige des bei der Operation zu gewinnenden Metalles.
Für gewöhnlich ersetze ich behufs Erreichung des nämlichen Zweckes die senkrecht im Boden des bekannten Bessemerapparates eingestellten Düsen durch ein System horizontaler und rings um den Converterkörper herum angeordneter Düsen, welche innerhalb in gewünschter Höhe über dem Apparatboden ausmünden.
Da hierbei der Wind bis zum Ende der Operation nur solche Massen durchstreicht, welche noch brennbare Substanzen enthalten, nicht aber schon fertiges Metall, so wird dieses nicht abgekühlt, und es ist dem Verstopfen der Düsenöffnungen wirksam vorgebeugt.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise einen Bessemerconverter mit horizontalen Düsen und veranschaulicht die Anordnung eines freien, beckenartigen Raumes unterhalb des Düsenniveaus, wodurch es ermöglicht wird, weiteren Wind einzublasen, ohne dafs dabei das schon erzeugte Metall durch den Gebläsewind ab-, gekühlt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Bessemerbirnen die Anordnung eines beckenartigen Raumes unterhalb des Niveaus der Düsenausmündungen , um Wind in die schmelzende Masse einblasen zu können, ohne dafs dabei das schon erzeugte Metall von dem Winde getroffen wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18900D Neuerung an Bessemerbirnen Active DE18900C (de)

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