DE185529C - - Google Patents

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DE185529C
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air
preheating
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preheating space
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/14Arrangements of heating devices
    • F27B14/143Heating of the crucible by convection of combustion gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

Sty
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl85529 -KLASSE 31 α. GRUPPE
GEORG MÜLLER in CÖLN-SÜLZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tiegelschmelzofen.
Es sind bereits Tiegelöfen bekannt, bei welchen die Gebläseluft zwecks Vorwärmung zwischen den doppelten Wandungen des Ofens hindurchgeleitet wird, wobei dieser Vorwärmeraum durch eine Scheidewand in zwei Kammern geteilt ist, um die Luft in getrennten Strömen sowohl von unten durch ίο den Rost als auch über ihn durch Kanäle seiner Seitenwandungen in den Brennschacht einleiten zu können. Bei diesen Tiegelschmelzöfen hat man bisher der oberen und der unteren Kammer des Vorwärmeraums die Luft durch getrennte Rohrleitungen zugeführt.
Bekannt sind ferner Schmelzöfen, bei denen mit Hilfe eines in die Windleitung eingebauten Klappenventils je nach Erfordernis mehr Wind unter den Rost oder mehr Wind in die Heizgase geführt werden kann.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Tiegelofen ist in die obere Kammer des geteilten Vorwärmungsraums ein Zuführungskanal für die untere Kammer eingebaut, und zwar so, daß die Gebläseluft in beide Kammern möglichst an höchster Stelle des Ofens, jedenfalls über der heißesten Zone eingeleitet werden kann.
Zweckmäßig wird man dabei als Scheide-• wand für den Vorwärmüngsraum ein rahmenförmig zusammengebogenes U-Eisen verwenden, dessen einer Rahmenteil in Form eines winkligen Kniestückes gebogen ist, so daß es einen durch die obere Kammer gehenden Zuführungskanal für die untere Kammer bildet.
Auf die Eintrittsöffnungen des Vorwärmeraums wird eine mit der Windleitung in Verbindung stehende Haube aufgesetzt, in der eine einstellbare Klappe untergebracht ist, die den Luftstrom teilt und eine gleichzeitige Regelung der Stärke der getrennten Ströme, von denen der eine in bekannter Weise unter den Rost, der andere seitlich in die Feuerung führt, ohne jede Drosselung und ohne Rückstoß auf den Ventilator zuläßt. ■..-■-
In der Zeichnung ist ein so ausgeführter Tiegelschmelzofen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι den Ofen, in Seitenansicht und
Fig. 2 im Querschnitt,
Fig. 3 bildet einen Grundriß, während die
Fig. 4 und 5 Einzelheiten in Ansicht und Schnitt zeigen.
Das Mauerwerk α des Brennschachtes b des Tiegelschmelzofens ist in bekannter Weise von einem Doppelmantel c und d umgeben, der zwischen sich einen Kanal freiläßt, in dem die Gebläseluft, ehe sie in den Verbrennungsraum übertritt, vorgewärmt wird. Der Übertritt der Gebläseluft aus dem Vorwärmekanal erfolgt, wie ebenfalls bekannt, und wie die eingezeichneten Pfeile erkennen lassen, einerseits von unten durch den Rost e und andererseits oberhalb des Rostes durch die Kanäle g. Infolgedessen werden sich die
in verschiedener Richtung in den Brennraum eintretenden Luftströme dort kreuzen, was zu einer innigen Vermischung mit den Brenngasen und dadurch zu einer vollkommenen Verbrennung führt.
Damit sich die Stärke der Luftströme, welche durch den Rost e und durch die Kanäle g eingeleitet werden, regeln läßt, werden sie getrennt in den Vorwärmekanal geführt.
ίο Zu diesem Zweck ist in diesem unmittelbar unter den Kanälen g das U - Eisen h in der aus Fig. ι und 2 ersichtlichen Weise so eingebaut, daß seine Schenkel auf den Wandungen c und d aufruhen, während sein Steg eine wagerechte Scheidewand bildet, die die Kammern i und k voneinander trennt. Dem quadratischen Querschnitt des Ofens im Grundriß entsprechend, ist das U-Eisen selbst rechtwinklig zusammengebogen, so daß es einen
so aus vier Schenkeln bestehenden Rahmen bildet.
Auf der mit den Eintrittsöffnungen m und η versehenen Seite des äußeren Mantels d ist der Rahmenschenkel des U-Eisens h in Form eines winkligen Kniestückes h1 gebogen, so daß es einen senkrechten, in die obere Kammer i hineinreichenden Zuführungskanal ο für die Gebläseluft der unteren Kammer bildet, was zur Folge hat, daß deren Lufteintritts-Öffnung η nahe dem oberen Ende des Ofens, jedenfalls aber über dessen heißester Zone in den Vorwärmeraum eingeführt werden kann. Über dem wagerechten Schenkel des Kniestückes h1 liegt die Eintrittsöffnung m für die Gebläseluft der oberen Kammer, und es wird daher der Luftstrom in beiden Kammern im Gegenstrom an ddr heißesten Zone des Ofens vorbeigeführt, was an sich ebenfalls bekannt ist. .
Zur Regelung der getrennten Gebläseluft in den Kammern i und k, ist auf die Eintrittsöffnungen m und η eine Haube r aufgesetzt, die mit der Windleitung in Verbindung steht und zweckmäßig die aus den Fig. 2, 4 und 5 ersichtliche Gestaltung besitzt. An ihrer unteren Austrittsöffnung trägt die Haube einen Quersteg s und zwischen Lappen des letzteren auf einer Achse t eine drehbare Klappe u, welche den Durchgang der Haube r in zwei Kanäle teilt, deren Querschnitt durch Einstellen der Klappe wechselseitig vergrößert oder verkleinert werden kann. Zum Einstellen der Klappe dient ein auf dem Außenende ihrer Achse t sitzender Stellhebel v.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Tiegelschmelzofen mit geteiltem Vorwärmeraum zur Einführung der Gebläseluft teils unter den Rost und teils in den Brennschacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungskanal (0) der Gebläseluft für die untere Kammer (k) in die obere Kammer (i) des Vorwärmeraums hineinreicht, so daß die Luft für beide Kammern möglichst an höchster Stelle des Ofens, jedenfalls über dessen heißester Zone in den Vorwärmeraum eingeleitet werden kann.
2. Eine Ausführungsform des Tiegelschmelzofens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Vorwärmeraum trennende Scheidewand (h) aus einem rahmenf örmig zusammengebogenen U-Eisen besteht, dessen einer Rahmenteil in Form eines winkligen Kniestückes (hl) abgebogen ist, so daß dadurch der in die obere Kammer hineinreichende Zuführungskanal (0) für die untere Kammer gebildet wird.
3. Eine Ausführungsform, des Tiegelschmelzofens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer an die Windleitung angeschlossenen, auf die Lufteintrittsöffnungen des Vorwärmeraums aufgesetzten Haube (r) eine einstellbare Klappe (u) eingebaut ist, die den Luftstrom teilt und eine wechselseitige Regelung der Stärke der getrennten Ströme ohne jede Drosselung und ohne Rückstoß auf den Ventilator zuläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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