DE185529C - - Google Patents
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- DE185529C DE185529C DENDAT185529D DE185529DA DE185529C DE 185529 C DE185529 C DE 185529C DE NDAT185529 D DENDAT185529 D DE NDAT185529D DE 185529D A DE185529D A DE 185529DA DE 185529 C DE185529 C DE 185529C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B14/00—Crucible or pot furnaces
- F27B14/08—Details specially adapted for crucible or pot furnaces
- F27B14/14—Arrangements of heating devices
- F27B14/143—Heating of the crucible by convection of combustion gases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
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| 3(a'ii | |
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| pRfLViac | |
| 'W/i- |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl85529 -KLASSE 31 α. GRUPPE
GEORG MÜLLER in CÖLN-SÜLZ.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tiegelschmelzofen.
Es sind bereits Tiegelöfen bekannt, bei welchen die Gebläseluft zwecks Vorwärmung
zwischen den doppelten Wandungen des Ofens hindurchgeleitet wird, wobei dieser
Vorwärmeraum durch eine Scheidewand in zwei Kammern geteilt ist, um die Luft in
getrennten Strömen sowohl von unten durch ίο den Rost als auch über ihn durch Kanäle
seiner Seitenwandungen in den Brennschacht einleiten zu können. Bei diesen Tiegelschmelzöfen hat man bisher der oberen und
der unteren Kammer des Vorwärmeraums die Luft durch getrennte Rohrleitungen zugeführt.
Bekannt sind ferner Schmelzöfen, bei denen mit Hilfe eines in die Windleitung
eingebauten Klappenventils je nach Erfordernis mehr Wind unter den Rost oder
mehr Wind in die Heizgase geführt werden kann.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Tiegelofen ist in die obere Kammer
des geteilten Vorwärmungsraums ein Zuführungskanal für die untere Kammer eingebaut,
und zwar so, daß die Gebläseluft in beide Kammern möglichst an höchster Stelle des Ofens, jedenfalls über der heißesten Zone
eingeleitet werden kann.
Zweckmäßig wird man dabei als Scheide-• wand für den Vorwärmüngsraum ein rahmenförmig
zusammengebogenes U-Eisen verwenden, dessen einer Rahmenteil in Form eines winkligen Kniestückes gebogen ist, so daß es
einen durch die obere Kammer gehenden Zuführungskanal für die untere Kammer bildet.
Auf die Eintrittsöffnungen des Vorwärmeraums
wird eine mit der Windleitung in Verbindung stehende Haube aufgesetzt, in der eine einstellbare Klappe untergebracht
ist, die den Luftstrom teilt und eine gleichzeitige Regelung der Stärke der getrennten
Ströme, von denen der eine in bekannter Weise unter den Rost, der andere seitlich in
die Feuerung führt, ohne jede Drosselung und ohne Rückstoß auf den Ventilator zuläßt.
■..-■-
In der Zeichnung ist ein so ausgeführter Tiegelschmelzofen zur Darstellung gebracht,
und zwar zeigt:
Fig. ι den Ofen, in Seitenansicht und
Fig. 2 im Querschnitt,
Fig. 3 bildet einen Grundriß, während die
Fig. 4 und 5 Einzelheiten in Ansicht und Schnitt zeigen.
Das Mauerwerk α des Brennschachtes b des
Tiegelschmelzofens ist in bekannter Weise von einem Doppelmantel c und d umgeben,
der zwischen sich einen Kanal freiläßt, in dem die Gebläseluft, ehe sie in den Verbrennungsraum
übertritt, vorgewärmt wird. Der Übertritt der Gebläseluft aus dem Vorwärmekanal erfolgt, wie ebenfalls bekannt,
und wie die eingezeichneten Pfeile erkennen lassen, einerseits von unten durch den Rost e
und andererseits oberhalb des Rostes durch die Kanäle g. Infolgedessen werden sich die
in verschiedener Richtung in den Brennraum eintretenden Luftströme dort kreuzen, was zu
einer innigen Vermischung mit den Brenngasen und dadurch zu einer vollkommenen
Verbrennung führt.
Damit sich die Stärke der Luftströme, welche durch den Rost e und durch die Kanäle
g eingeleitet werden, regeln läßt, werden sie getrennt in den Vorwärmekanal geführt.
ίο Zu diesem Zweck ist in diesem unmittelbar
unter den Kanälen g das U - Eisen h in der aus Fig. ι und 2 ersichtlichen Weise so eingebaut,
daß seine Schenkel auf den Wandungen c und d aufruhen, während sein Steg
eine wagerechte Scheidewand bildet, die die Kammern i und k voneinander trennt. Dem
quadratischen Querschnitt des Ofens im Grundriß entsprechend, ist das U-Eisen selbst rechtwinklig
zusammengebogen, so daß es einen
so aus vier Schenkeln bestehenden Rahmen bildet.
Auf der mit den Eintrittsöffnungen m und η versehenen Seite des äußeren Mantels d ist
der Rahmenschenkel des U-Eisens h in Form eines winkligen Kniestückes h1 gebogen, so
daß es einen senkrechten, in die obere Kammer i hineinreichenden Zuführungskanal ο für
die Gebläseluft der unteren Kammer bildet, was zur Folge hat, daß deren Lufteintritts-Öffnung
η nahe dem oberen Ende des Ofens, jedenfalls aber über dessen heißester Zone in
den Vorwärmeraum eingeführt werden kann. Über dem wagerechten Schenkel des Kniestückes
h1 liegt die Eintrittsöffnung m für
die Gebläseluft der oberen Kammer, und es wird daher der Luftstrom in beiden Kammern
im Gegenstrom an ddr heißesten Zone des Ofens vorbeigeführt, was an sich ebenfalls
bekannt ist. .
Zur Regelung der getrennten Gebläseluft in den Kammern i und k, ist auf die Eintrittsöffnungen
m und η eine Haube r aufgesetzt, die mit der Windleitung in Verbindung
steht und zweckmäßig die aus den Fig. 2, 4 und 5 ersichtliche Gestaltung besitzt.
An ihrer unteren Austrittsöffnung trägt die Haube einen Quersteg s und zwischen
Lappen des letzteren auf einer Achse t eine drehbare Klappe u, welche den Durchgang
der Haube r in zwei Kanäle teilt, deren Querschnitt durch Einstellen der Klappe wechselseitig vergrößert oder verkleinert werden
kann. Zum Einstellen der Klappe dient ein auf dem Außenende ihrer Achse t sitzender
Stellhebel v.
Claims (3)
1. Tiegelschmelzofen mit geteiltem Vorwärmeraum zur Einführung der Gebläseluft
teils unter den Rost und teils in den Brennschacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungskanal (0) der Gebläseluft
für die untere Kammer (k) in die obere Kammer (i) des Vorwärmeraums hineinreicht,
so daß die Luft für beide Kammern möglichst an höchster Stelle des Ofens, jedenfalls über dessen heißester
Zone in den Vorwärmeraum eingeleitet werden kann.
2. Eine Ausführungsform des Tiegelschmelzofens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Vorwärmeraum trennende Scheidewand (h) aus einem
rahmenf örmig zusammengebogenen U-Eisen besteht, dessen einer Rahmenteil in Form
eines winkligen Kniestückes (hl) abgebogen
ist, so daß dadurch der in die obere Kammer hineinreichende Zuführungskanal (0) für die untere Kammer gebildet
wird.
3. Eine Ausführungsform, des Tiegelschmelzofens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in einer an die Windleitung angeschlossenen, auf die Lufteintrittsöffnungen
des Vorwärmeraums aufgesetzten Haube (r) eine einstellbare Klappe (u) eingebaut ist, die den Luftstrom
teilt und eine wechselseitige Regelung der Stärke der getrennten Ströme ohne jede Drosselung und ohne Rückstoß auf
den Ventilator zuläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185529C true DE185529C (de) |
Family
ID=449356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185529D Active DE185529C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185529C (de) |
-
0
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