DE188680C - - Google Patents
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- DE188680C DE188680C DENDAT188680D DE188680DA DE188680C DE 188680 C DE188680 C DE 188680C DE NDAT188680 D DENDAT188680 D DE NDAT188680D DE 188680D A DE188680D A DE 188680DA DE 188680 C DE188680 C DE 188680C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/58—Means for varying duration of "open" period of shutter
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 188680 KLASSE 57a. GRUPPE
OTTO WOLLANGK in CHARLOTTENBURG.
Objektivverschlüssen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die selbsttätige Auslösung von pneumatisch betriebenen
Objektivverschlüssen. Der hierfür notwendige Luftdruck wird durch Abfeuern einer Patrone erzeugt, welche beispielsweise
durch einen mit einem Uhrwerk in Verbindung stehenden Zündapparat entzündet wird.
Eine solche Einrichtung ist auf der· Zeichnung
in Fig. ι in Ansicht, in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Der Zündapparat zerfällt in zwei Hauptteile: I. das auslösende Uhrwerk, 2. die
Zündvorrichtung. Das Uhrwerk ist gewöhnlicher Art. Ein Sperrstift α steht in der
Bahn des Windflügels b und wird, wenn der Apparat in Tätigkeit gesetzt werden soll, aus
dieser entfernt. Das Uhrwerk fängt an zu laufen und hebt nacheinander mit Hilfe zweier
Hebel c und d und der Stifte e und f die Schlagbolzen g und h an. Haben die Hebel
eine gewisse Höhe erreicht, so gleiten die Stifte nacheinander von diesen ab und die
Bolzen werden durch Federn i und k nach unten geschnellt. Hier bringen sie den Zündstoff
durch Schlag zur Explosion und erzeugen somit den Luftdruck, der einmal das Öffnen, das andere Mal das Schließen des
Objektivverschlusses bewerkstelligen soll. Die Hebel c und d können unter einem beliebigen
Winkel gegeneinander verstellt werden, so daß die Zeit, die zwischen den beiden Zündungen
liegt, geregelt werden kann. Will man mit einem Momentverschluß belichten,
so wird nur mit einer Zündung gearbeitet, die andere wird unterdessen abgestellt.
Der Zündapparat besteht aus zwei Rohren Z1 und m1 zur Aufnahme der Ladung, die in
ein gemeinsames, an die pneumatische Auslösevorrichtung des Verschlusses angeschlossenes
Druckrohr münden. Verschlossen werden diese Laderohre durch je einen Verschlußkopf
/ bezw. m, der im vorliegenden Falle,
wo die Zündung mit den gewöhnlichen, im Handel zu erhaltenden »Zündblättchen« vorgesehen
ist, eine Höhlung zur Aufnahme dieser Blättchen und einen Zündkanal besitzt. In diesem Falle besteht die Patrone aus einer
Papierhülse vom Rohrdurchmesser, die mit Pulver gefüllt ist. Es können auch Patronen
mit direkter Zündung verwendet werden, alsdann ist der Verschluß ein anderer. Ein
Hinabgleiten der Ladungen in die Rohre Z1 und m1 verhindern die Stifte n, n1.
Das Entflammen der Zündmasse wird durch die Bolzen g und h bewirkt, sobald sie von
den Hebeln c und d (Fig. 2) freigegeben und alsdann durch die Federn i und k nach unten
geschnellt werden. Sie sowie ihre Federn i und k erhalten Führung durch die sie umgebenden
Rohre 0 und ρ und die in diesen vorgesehenen Nuten q und r. Die Quernuten
s und t dienen dazu, um Federn und Bolzen beim Laden des Apparates feststellen
zu können.
Ein derartiger selbsttätiger Objektivverschluß wird heute hauptsächlich dann in Anwendung
kommen, wenn derjenige, welcher
eine Aufnahme macht, selbst mit auf das Bild kommen will.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: ·i. Verfahren zum Auslösen von pneumatisch betriebenen Objektivverschlüssen, gekennzeichnet durch die Verwendung des beim Abfeuern einer Patrone entstehenden Luftdrucks.ίο .
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch einen mittels Uhrwerk getriebenen Schlagbolzen zur Zündung der Patrone.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Zündung bewirkenden Uhrwerk Hebel von verschiedener Länge zum Abfeuern mehrerer Patronen angebracht sind, von denen die eine zum Öffnen, die andere zum Schließen des Objektivverschlusses dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE188680C true DE188680C (de) |
Family
ID=452281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT188680D Active DE188680C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE188680C (de) |
-
0
- DE DENDAT188680D patent/DE188680C/de active Active
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