DE188680C - - Google Patents

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DE188680C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 188680 KLASSE 57a. GRUPPE
OTTO WOLLANGK in CHARLOTTENBURG.
Objektivverschlüssen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die selbsttätige Auslösung von pneumatisch betriebenen Objektivverschlüssen. Der hierfür notwendige Luftdruck wird durch Abfeuern einer Patrone erzeugt, welche beispielsweise durch einen mit einem Uhrwerk in Verbindung stehenden Zündapparat entzündet wird.
Eine solche Einrichtung ist auf der· Zeichnung in Fig. ι in Ansicht, in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Der Zündapparat zerfällt in zwei Hauptteile: I. das auslösende Uhrwerk, 2. die Zündvorrichtung. Das Uhrwerk ist gewöhnlicher Art. Ein Sperrstift α steht in der Bahn des Windflügels b und wird, wenn der Apparat in Tätigkeit gesetzt werden soll, aus dieser entfernt. Das Uhrwerk fängt an zu laufen und hebt nacheinander mit Hilfe zweier Hebel c und d und der Stifte e und f die Schlagbolzen g und h an. Haben die Hebel eine gewisse Höhe erreicht, so gleiten die Stifte nacheinander von diesen ab und die Bolzen werden durch Federn i und k nach unten geschnellt. Hier bringen sie den Zündstoff durch Schlag zur Explosion und erzeugen somit den Luftdruck, der einmal das Öffnen, das andere Mal das Schließen des Objektivverschlusses bewerkstelligen soll. Die Hebel c und d können unter einem beliebigen Winkel gegeneinander verstellt werden, so daß die Zeit, die zwischen den beiden Zündungen liegt, geregelt werden kann. Will man mit einem Momentverschluß belichten, so wird nur mit einer Zündung gearbeitet, die andere wird unterdessen abgestellt.
Der Zündapparat besteht aus zwei Rohren Z1 und m1 zur Aufnahme der Ladung, die in ein gemeinsames, an die pneumatische Auslösevorrichtung des Verschlusses angeschlossenes Druckrohr münden. Verschlossen werden diese Laderohre durch je einen Verschlußkopf / bezw. m, der im vorliegenden Falle, wo die Zündung mit den gewöhnlichen, im Handel zu erhaltenden »Zündblättchen« vorgesehen ist, eine Höhlung zur Aufnahme dieser Blättchen und einen Zündkanal besitzt. In diesem Falle besteht die Patrone aus einer Papierhülse vom Rohrdurchmesser, die mit Pulver gefüllt ist. Es können auch Patronen mit direkter Zündung verwendet werden, alsdann ist der Verschluß ein anderer. Ein Hinabgleiten der Ladungen in die Rohre Z1 und m1 verhindern die Stifte n, n1.
Das Entflammen der Zündmasse wird durch die Bolzen g und h bewirkt, sobald sie von den Hebeln c und d (Fig. 2) freigegeben und alsdann durch die Federn i und k nach unten geschnellt werden. Sie sowie ihre Federn i und k erhalten Führung durch die sie umgebenden Rohre 0 und ρ und die in diesen vorgesehenen Nuten q und r. Die Quernuten s und t dienen dazu, um Federn und Bolzen beim Laden des Apparates feststellen zu können.
Ein derartiger selbsttätiger Objektivverschluß wird heute hauptsächlich dann in Anwendung kommen, wenn derjenige, welcher
eine Aufnahme macht, selbst mit auf das Bild kommen will.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: ·
    i. Verfahren zum Auslösen von pneumatisch betriebenen Objektivverschlüssen, gekennzeichnet durch die Verwendung des beim Abfeuern einer Patrone entstehenden Luftdrucks.
    ίο .
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch einen mittels Uhrwerk getriebenen Schlagbolzen zur Zündung der Patrone.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Zündung bewirkenden Uhrwerk Hebel von verschiedener Länge zum Abfeuern mehrerer Patronen angebracht sind, von denen die eine zum Öffnen, die andere zum Schließen des Objektivverschlusses dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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