DE186238C - - Google Patents

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DE186238C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B7/00Auxiliary devices
    • B02B7/02Feeding or discharging devices

Landscapes

  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50«. GRUPPE
der Schältrommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1906 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Schäl- und Poliermaschine für Körnerfrüchte mit unterbrochener Beschickung der Putztrommel bei ununterbrochener gleichmäßiger Umdrehung der Maschinenwelle.
Gemäß vorliegender Erfindung soll nun der Mechanismus zum Entleeren und Füllen der Maschine· derart ausgebildet sein, daß die Zwischenräume, in denen der Auslaß des ίο Schälgutes und damit zusammenhängend die Beschickung der Maschine erfolgt, der Schäldaüer in weiten, beliebig veränderlichen Grenzen in möglichst einfacher Weise und in möglichst kurzer Zeit angepaßt werden können.
Um dies zu erreichen, hat der in Betracht kommende Mechanismus folgende neue Ausführungsform erhalten, welche in
Fig. ι im senkrechten Längsschnitt, in
Fig. 2 in Vorderansicht und in
Fig. 3 in Hinteransicht
dargestellt ist.
Auf der gleichmäßig umlaufenden Maschinenwelle ο befindet sich das Zahnrädchen i, das in ein größeres, als Kurbelscheibe ausgebildetes Zahnrad 2 eingreift, welches den Kurbelzapfen 3 trägt.
Dieser kann, wie gezeichnet, feststehen oder auch zum Umstecken eingerichtet sein.
Er bewegt einen einarmigen Gabelhebel 4 und 5, dessen Schenkel 4 fest und dessen Schenkel 5 lose auf Welle 16 sitzt, so daß der von beiden Schenkeln eingeschlossene Winkel durch Stellvorrichtung 15 (Fig. 1) vergrößert oder verkleinert werden kann.
Durch die Umdrehung des Zapfens 3 wird der Gabelhebel bald nach links, bald nach rechts gedrückt, und je enger die beiden Schenkel 4 und 5 stehen, desto größer wird ihre schwingende Bewegung. Sie wird gleich Null, wenn ihre Stellung derart ist, daß der Zapfen 3 sie gerade noch oder nicht mehr berührt.
Der übrige Mechanismus ist von der Bewegung dieses Gabelhebels abhängig, und kann daher die Beschüttung und Entleerung der Maschine auf die einfachste Art innerhalb weiter Grenzen reguliert werden.
Die mit dem Schenkel 4 festverbundene Welle 16, welche also jede Drehung desselben mitmacht, ist zugleich die Arbeitswelle eines inneren Kapselgesperres 6 und trägt zwei Vorschubhebel, die sich gegenüberstehen und nur einseitig die auf der Welle 16 lose sitzende Kapsel 6 vorwärtsschieben.
Beim Rückgange gehen die beiden Vorschubhebel leer, und um jedes Rückwärtsdrehen der Kapsel zu verhindern, ist noch der Bremshebel 7 angebracht, der durch eine Feder wie die Vorschubhebel angepreßt wird. Auf dem Umfange dieser Kapsel 6 befindet sich eine Erhöhung 8. Trifft diese auf ihrem Wege den doppelarmigen Hebel 9, so dreht sich dieser um seinen Drehpunkt und mit Hilfe einer kurzen Zugstange und dem ein-
ärmigen Hebel ίο dreht sich auch die Achse 12 um einen entsprechenden Winkel.
Auf dieser Achse 12 ist aber die Auslaufklappe 11 befestigt, so daß sich diese öffnet und dem Schälgute den Austritt aus der Maschine gestattet.
Sobald die Erhöhung 8 den Hebel 9 passiert hat, fällt die Klappe durch ihr Eigengewicht wieder zu, wobei die Achse 12 im umgekehrten Sinne wie vorher gedreht wird.
Diese kurze rückgängige Bewegung bewirkt aber, daß der Einlaufmechanismus in Tätigkeit tritt, durch welchen die Maschine wieder mit frischem Schälgut versehen wird.
Zu diesem Zwecke befindet sich auf der Achse 12 an deren anderem Ende der einarmige Hebel 13 mit dem verschiebbaren Einsatze 14, welcher durch eine Feder nach außen gedrückt wird.
Als Einlaßvorrichtung dient eine vierteilige Klappe 17 (Fig. 1), welche in einem runden Gehäuse sich befindet und immer eine Vierteldrehung ausführt. Ihr jeweilig unter dem Zulauf rohre 19 befindlicher Teil füllt sich mit Schälgut und sucht sich unter dem Gewichte desselben zu drehen und das Schälgut in die Maschine zu bringen.
Es muß deshalb eine Sperrvorrichtung vorhanden sein, welche diese Bewegung nur dann gestattet, wenn sie erforderlich ist. Diese Sperrvorrichtung besteht aus dem Win1 kelhebel 15, dessen senkrechter Schenkel das auf der gleichen Welle wie die Speiseklappe befestigte vierteilige Kreuz 18 hält, während sein wagerechter Schenkel zum Auslösen des Gesperres dient. Er wird durch das Aufwärtsbewegen des Hebels 13 mittels des beweglichen Schiebers 14 nach aufwärts gedrückt, wodurch das Gesperre sich ausrückt und die Beschüttungsklappe 17 eine Vierteldrehung machen kann. Dieses Aufwärtsbewegen des Hebels 13 erfolgt dann, wenn die Achse 12 eine den Schluß der Entleerungsklappe 11 bewirkende Drehung ausübt.
Hat der Hebel 13 den wagerechten Schenkel des Winkelhebels 15 passiert, so wird derselbe vermöge des Eigengewichtes sofort wieder nach abwärts fallen, worauf durch ihn das Kreuz 18 und damit die weitere Beschickung gehemmt wird.
Geht der Hebel 13 nach abwärts, so kann er den wagerechten Schenkel des Hebels 15 passieren, ohne ihn irgendwie zu beeinflussen, da sich der bewegliche Schieber 14 .zurückdrückt und darauf sofort wieder hervorschnellt.
Dieses geschieht, wenn die Entleerungsklappe sich öffnet.
Die übrige Einrichtung der Maschine ist die bekannte, indem durch Schläger das Schälgut an die Ummantelung der eigentlichen Maschine geschleudert wird, und zwar so lange, bis sich die Entleerungsklappe, welche die Breite der Maschine hat, öffnet.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schäl- und Poliermaschine für Körnerfrüchte mit unterbrochener Beschickung der Schältrommel, gekennzeichnet durch die Anordnung eines in seiner öffnungsweite verstellbaren, mittels Kürbelzapfens und dergl. bewegten Gabelhebels (4, 5), welcher bei seiner Hin- und Herbewegung ein Kapseigesperre in Drehung · versetzt, das mittels eines Ansatzes (8) und einer Hebelübersetzung (9, 10) das öffnen und Schließen der Entleerungsklappe bewirkt, zu dem Zweck, durch den verstellbaren Hub des Gabelhebels (4, 5) den Auslaß des Schälgutes und damit zusammenhängend die Beschickung der Maschine der Schäldauer anzupassen.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (12) der Entleerungsklappe (11) ein Hebel (13, 14) angeordnet ist, welcher beim Schließen der Auslaßklappe durch Einwirkung auf eine Sperrklinke (15) eine an sich bekannte Beschickungsvorrichtung zu einmaliger Beschickung auslöst und beim öffnen der Auslaßklappe, ohne die Sperrklinke (15) zu beeinflussen, wieder in die Anfangsstellung zurückkehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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