DE186207C - - Google Patents

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DE186207C
DE186207C DENDAT186207D DE186207DA DE186207C DE 186207 C DE186207 C DE 186207C DE NDAT186207 D DENDAT186207 D DE NDAT186207D DE 186207D A DE186207D A DE 186207DA DE 186207 C DE186207 C DE 186207C
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DE
Germany
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cutting table
rollers
cutting
strand
clay
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DENDAT186207D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
186207 -. KLASSE 80«. GRUPPE
SCHELP & FREITAG in MINDEN i.W.
Abschneidetisch.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1905 ab.
Von den bekannten Abschneidevorrichtungen für, Ziegelstrangpressen usw., bei welchen der Abschneidetisch pendelnd aufgehängt ist, unterscheidet sich die neue Vorrichtung insbesondere dadurch, daß die Steine in geringer - Entfernung vom Mundstück abgeschnitten werden, so daß ein Verformen des Tonstranges möglichst vermieden wird.
Ein großer Vorteil liegt ferner in dem ίο leichten Auswechseln des Mundstückes der Presse, welches im Gegensatz zu anderen Vorrichtungen ohne Abnahme des Abschneiders geschehen kann.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung dargestellt.
Die in den Lagern c und k vor dem Mundstück der Presse frei aufgehängte Abschneidevorrichtung besteht aus dem Rahmen b und dem mit ihm in dem Punkte g drehbar verao bundenen Abschneidetisch a. Durch die Strebestange d wird de"r Abschneidetisch a bei r in genügend wagerechter Lage gehalten, während beim Hin- und Zurückbewegen sein Tragzapfen g einen Kreisbogen um c beschreibt. An dem Rahmen b sind zwei Hängeeisen e in dem Punkte h drehbar gelagert und tragen mittels des Bügels f eine oder mehrere Filzrollen /. Die Hängeeisen e sind mit dem Bügel f in dem Punkte i drehbar verbunden.
Mit dem Abschneider wird folgendermaßen gearbeitet:
Der ununterbrochen aus dem Mundstück m austretende Tonstrang η wird vor dem Mundstück m durch die Rollen / unterstützt und tritt von hier aus auf den in bekannter Weise mit Filzrollen ρ oder Blechschuppen versehenen Abschneidetisch a, und es werden hier, wie bekannt, mittels eines mit Drähten versehenen Handhebels zwei oder mehrere Steine 0 abgeschnitten (s. Fig. 1).
■Sofort nach dem Abschneiden wird der Abschneidetisch nach vorn bewegt, wobei er einen kleinen Bogen nach unten macht; es entsteht zwischen dem Tonstrang und den abgeschnittenen Steinen ein Raum, so daß die Steine bequem abgenommen werden können. Inzwischen ruht der Tonstrang η auf den Rollen /, welche sich nunmehr mit dem Tonstrang fortbewegen, so daß er genügend unterstützt bleibt (s. Fig. 2). Nachdem die Steine 0 abgenommen sind, wird der Abschneidetisch zurückbewegt, wobei er mit einem kleinen Bogen unter den Tonstrang tritt und durch Anschlag des Rahmens b an die Winkel q, welche mit dem die Tragerollen tragenden Bügel/ verbunden sind, die Rollen / wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückdrängt, während der Tonstrang nunmehr wieder von den Rollen des Abschneidetisches aufgenommen wird. Der Vorgang des Abschneidens wiederholt sich dann von neuem.
Die Vorteile dieser Abschneidevorrichtung sind folgende:
i. Leichte Handhabung, da sämtliche zur Fortbewegung dienenden Teile drehbar gelagert sind,
2. Geringer Verschleiß, da keine zur Bewegung dienenden Teile mit dem Tonstrang in Berührung kommen.
3. Leichtes Auswechseln des Mundstückes, da der Abschneider nicht abgenommen zu werden braucht, sondern einfach von der Presse fortbewegt wird.
4. Gute Erzeugnisse, da die Steine kurz nach dem Austreten des Tonstranges abgeschnitten werden.
5. Große Sauberkeit, da der Raum unter dem Abschneider vollständig frei ist und abfallender Ton leicht entfernt werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Abschneidevorrichtung für Ziegelstrangpressen mit pendelnd aufgehängtem Abschneidetisch, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufhängung des Abschneidetisches dienenden Pendel allein zum Führen und Tragen des Abschneidetisches und der Laufrollen für 'den Strang dienen.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschneidetisch (a), welcher mit dem pendelnden Rahmen (b) um einen Bolzen (g) drehbar verbunden ist, durch eine einstellbare Strebestange (d) eine genügend wagerechte Lage erhält.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Führen des Tonstranges dienenden Rollen (I) mittels Bügels (f) und einstellbarer Hängeeisen (e) unabhängig vom Abschneidetisch (a) pendelnd geführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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