DE75002C - Doppel-Typengiefsmaschine - Google Patents
Doppel-TypengiefsmaschineInfo
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- DE75002C DE75002C DENDAT75002D DE75002DA DE75002C DE 75002 C DE75002 C DE 75002C DE NDAT75002 D DENDAT75002 D DE NDAT75002D DE 75002D A DE75002D A DE 75002DA DE 75002 C DE75002 C DE 75002C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B5/00—Devices for making type or lines
- B41B5/04—Casting devices
- B41B5/06—Casting devices mechanically operated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
Vorliegende Typengiefsmaschine gehört zu derjenigen Gattung, bei welcher die Typen
nach einander in einer Form gegossen und nach einander fertig gemacht werden, wie es
bei den Typengiefsmaschinen nach D. R. P. Nr. 14537, Nr. 3°455 un<^ -^r- 39042 der Fall
ist. Bei vorliegender Maschine sind die zum Giefsen und Fertigmachen der Typen dienenden
Organe doppelt vorhanden, derart, dafs man gleichzeitig zwei Typen statt einer einzigen erhält.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Vorderansicht
einer solchen Doppel-Typengiefsmaschine, Fig. 2 die Oberansicht nach Wegnahme des Schiebers,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie 1-2, Fig. 2, Fig. 4 die Oberansicht des Schiebers.
Fig. 5 und 6 zeigen einen senkrechten bezw. einen waagrechten Längsschnitt durch das Ende
des Schiebers; Fig. 7 zeigt die Oberansicht eines Theiles der Fig. 6, Fig. 8 einen Querschnitt
der Maschine nach Linie 3-4, Fig. 2, Fig. 9 einen Hebel in Oberansicht, Fig. 10
einen Querschnitt des Schieberendes nach Linie 5-6,' Fig. 5, und Fig. 11 bis 13 zeigen
Einzelheiten.
Das Gestell der Maschine besteht aus zwei senkrechten Ständern S, die oben und unten
durch Querstücke S1 mit einander verbunden sind und in welchen die Antriebswelle V drehbar
gelagert ist.
In dem festliegenden Hauptkörper A sind zwei Kernträger B B1 senkrecht verschiebbar,
so dafs sich die beiden Kerne b b1 zwischen den Stahlblöcken, c c1 bewegen, welche die
Seitenwände der beiden Giefsformen für die Typen bilden. Die Blöcke c sind mittelst
Schrauben an dem Hauptkörper A befestigt, während die Blöcke c1 ebenfalls mittelst
Schrauben auf zwei mittelst Schrauben c1 stellbaren
Blöcken C C1 derart angebracht sind, dafs man Kerne b bl von verschiedener Stärke
benutzen kann. In gleicher Weise sind vor jeder Form bezw. rechts davon, Fig. 1, 2
und 3, zwei vorragende Messer α α1 angeordnet,
welche dazu dienen, den an den Typen gebildeten Angufs 3, Fig. 13, abzubrechen. Vor
den Messern α α1 befinden sich zwei Messer a1 a%
zum Wegschneiden der Gufsnähte, die sich am Typenkopf und an den Kanten der oberen
Seite der Kerne b b1 bilden. Die Messer a
und a2 sind am festen Hauptkörper A und die
Messer al und αΆ am stellbaren Block C1 befestigt.
Aus dem Hauptkörper A ragt ein Ausleger oder Träger A1, Fig. 8, vor, dessen Obertheil
zur Aufnahme eines doppelten Matnzenträgers D eingerichtet ist. Dieser Matrizenträger D ist
mit zwei seitlichen stellbaren Blöcken D1 versehen, welche die beiden Platten ddl tragen,
auf welchen die beiden Matrizen d2 aufliegen. Letztere werden mittelst unter Federdruck
stehender Spitzen d3 gegen die Form gedrückt.
Der Schieber E ist vorn mit einer einstellbaren Verlängerung E1 versehen, mit welcher
er mittelst einer am Schieber E durch Schrauben e befestigten Platte E'2 verbunden ist. Die
Einstellung der Verlängerung E1 erfolgt mittelst einer Stellschraube e1 und Druckschrauben
e2, Fig. 5. Die beiden Theile EE1 enthalten
je die folgenden Organe: einen Stahlblock e3 zum Bedecken der zugehörigen Form
(Fig. 3), wenn das Eingiefsen des Metalles in dieselbe stattfindet, eine winkelförmige Letternzange
F, welche durch eine Feder f ge-.
schlossen wird, die aus der Form kommende Type erfafst und über die Sammelrinne führt.
Stangen oder Treiber f1 befördern die gegossenen
Typen in diese Rinne. Wie aus Fig. 3 ersichtlich', sind die beiden Treiber f1
zwecks gleichzeitiger Wirkung durch ein Querhaupt /2 verbunden. Ein Glättmesser f3
schneidet an der Type die Gufsnähte weg, welche über die Fläche der Blöcke c c1 vorragen,
wenn die Type noch in der Form ist. Die Zurichtorgane sind gleichfalls doppelt vorhanden
und bestehen je aus einem Gehäuse, das aus zwei Platten G G1 hergestellt ist
(Fig. 11 und 12). Letztere werden durch
Kerne g2 gB in der gewünschten Entfernung
aus einander gehalten und sind mit Messern g g1 versehen, welche den seitlichen Grat 1, 2,
Fig. 13, am Typenkopf abschneiden. Der Kern g2
jedes Gehäuses bildet ebenfalls ein Messer, das einen Einschnitt 6, Fig. 13, am Fufsende der
Type macht und den daran befindlichen Grat der Type beseitigt. Zum Brechen des Angusses
3, Fig. 13, dienen also die Messer a a\
zum Glätten der Flächen 4 und 5 die Messer α2, α3, f3 und zum Zurichten der Seitenflächen
ι und 2 und Einschneiden der Kerbe 6 die Messer g g1 g2.
Die hinter den Zurichtorganen angeordneten Sammelorgane sind ebenfalls in doppelter Anzahl
vorhanden. Jedes derselben besteht aus einem bei h gekrümmten Kanal H, durch den
die Typen nach einer Sammelrinne befördert werden, die an den Kanal H angeschlossen
wird.
Der wie gewöhnlich auf einem schwingenden Gestell P befindliche Schmelztiegel / ist mit
zwei Eingufsdüsen i versehen, welche in die beiden Formen hineinführen. Das geschmolzene
Metall wird durch einen gemeinsamen Kolben i1 in die Formen eingedrückt. Beim Giefsen von
grofsen Typen empfiehlt es sich, auch doppelte Kolben i1 anzuordnen.
Um die Heizkraft der Gasbrenner i2 in der Nähe der Düsen i gut auszunutzen, findet die
Abführung der Verbrennungsgase derselben durch drei passend angeordnete Kanäle z3,
Fig. 2, statt. Die beschriebenen, doppelt vorhandenen Organe werden durch nachstehend
beschriebene Antriebsvorrichtung, die mit der für die einfach wirkende Foucher'sche Maschine
übereinstimmt, in Thätigkeit versetzt.
Der Doppelschieber EE1 erhält eine hin-
und hergehende Bewegung durch Hubscheibe L und Hebel L\ Fig. 1 und 2, welcher mit einem
stellbaren Arm L2 versehen ist, um den Hub des Schiebers ändern zu können. Der doppelte
Matrizenträger D wird durch Hubscheibe M und Hebel M1 in hin- und hergehende Bewegung
versetzt.
Die beiden Kernträger B B1 werden gleichzeitig durch die Hubscheibe J gehoben, die
auf den Hebel J1 wirkt, der zu diesem Zwecke gabelförmig ist (Fig. 9). Die Abwärtsbewegung
dieser beiden Kernträger erfolgt durch Haken J2, Fig. 3, die je unter Wirkung einer. Feder J8,
Fig. 8, stehen. Diese Haken können auch durch ein Querstück mit einander verbunden
werden, an welches nur eine Feder J3 angreift. Die Abwärtsbewegung der Kernträger
B B1 wird durch Anschlagschrauben b2, Fig. 3,
ihre Aufwärtsbewegung durch Anschlagschrauben b% geregelt.
Die beiden Typentreiber f1 werden zugleich
von einer mit seitlicher Nuth K versehenen Hubscheibe, welche der Hubscheibe M ähnlich
ist, bewegt. Die Hubscheibe K wirkt auf einen Hebel K1, der mit der Schiene K2,
Fig. i, 3, 4 und 8, verbunden ist, die in senkrechter Richtung mittelst einer hinten am festen
Hauptkörper A befindlichen Führung geführt ist und senkrecht auf- und abbewegt wird.
Diese Schiene K2 ist oben waagrecht abgebogen und trägt hier eine Schraube k, Fig. 1, die
auf einen mitten auf dem Querstück f2 befestigten
Ansatz k1 drückt (Stellung Fig. 3),
ferner eine Gabel k2, welche die Aufwärtsbewegung der unter Federwirkung stehenden
Typentreiber fL begrenzt. Die beiden Typentreiber
f1 werden gleichzeitig während des Hubes des Schiebers E mittelst eines von
letzterem getragenen Hebels N bethätigt, der an seinem hinteren Ende mit einer Rolle η
versehen ist, welche auf einem an der Vorderfläche des Hauptkörpers A stellbaren Aufsatz N1
rollt.
Der Kolben i1 wird durch Hubs'cheibe O
mittelst Hebels O1 bewegt, der durch eine
senkrechte Stange O2, Fig. 2, mit dem Kolbenhebel O3 in Verbindung steht. Der Kolben il
erhält seine Abwärtsbewegung durch eine Feder, die auf den Hebel O1 wirkt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
In den Fig. 2 und 3 sind die Theile so angeordnet, dafs der Gufs zweier Typen gleichzeitig
erfolgen kann. Der Kolben il drängt das geschmolzene Metall in die beiden durch
die Stahlblöcke cc^e3, die Kerne b bl und die
den betreffenden Buchstaben im Tiefschnitt enthaltenden Matrizen d2, Fig. 2 und 8, gebildeten
Formen hinein. Nach dem Gufs entfernt sich der doppelte Matrizenträger D D1
vom Hauptkörper A, Fig. 8, und giebt die Köpfe der gegossenen Typen aus den Matrizen
d2 frei. Während der Doppelschieber E E1 sich in die Stellung Fig. 1 bewegt, gehen
die Messer fs über die Typen in der Form und schneiden die an ihrem Kopf befindlichen
Gufsnähte weg.
Der Doppelschieber EE1 wird vom Hauptkörper
A mittelst eines einstellbaren Armes P gestützt, der mit zwei Rollen ρ versehen ist,
die in Schlitzen (Fig. 1) der festen Seitenwände A2 rollen. Eine Druckschraube p\
Fig. 3, drückt diese Rollen gegen die obere
Claims (3)
1. Eine Ausführungsform der durch die Patente Nr. 14537, 3°45 5 und 39042 geschützten
Typengiefsmaschine, gekennzeichnet durch doppelte Anordnung der Theile
(c c1, e3 es, b b\ d^d2) zum Giefsen, derTheile
(aal) zum Brechen, der Theile (d2, as,ßß)
zum Glätten, der Theile (g gl g2) zum Zurichten
und der zum reihenweisen Sammeln der Typen dienenden Theile (Hh, Hh),
zum Zwecke, gleichzeitig zwei Typen zu giefsen und fertigzustellen.
2. Bei einer Typengiefsmaschine nach Anspruch ι. die Combination der verdoppelten
Organe mit den Hubscheiben und den Arbeitshebeln der durch die Patente Nr. 14537, 3°455 und 39042 geschützten
Typengiefsmaschine, zum Zwecke, durch dieselbe Reihe von Vorgängen gleichzeitig zwei Typen zu erhalten.
3. Bei einer Typengiefsmaschine nach Anspruch i. die stufenartige Anordnung der
Doppelorgane, zum Zwecke, die Vergröfserung der Hübe der in Bewegung befindlichen
Theile zu vermeiden und trotzdem gleichzeitig zwei Typen zu erhalten, und aufserdem die Instandhaltung der Maschine
zu erleichtern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75002C true DE75002C (de) |
Family
ID=348005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75002D Expired - Lifetime DE75002C (de) | Doppel-Typengiefsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75002C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5569410A (en) * | 1994-11-17 | 1996-10-29 | Elf Atochem North America, Inc. | Ammonium bicarbonate/ammonium carbamate activated benzyl alcohol paint stripper |
-
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- DE DENDAT75002D patent/DE75002C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5569410A (en) * | 1994-11-17 | 1996-10-29 | Elf Atochem North America, Inc. | Ammonium bicarbonate/ammonium carbamate activated benzyl alcohol paint stripper |
| US5605579A (en) * | 1994-11-17 | 1997-02-25 | Elf Atochem North America, Inc. | Ammonium bicarbonate/ammonium carbamate activated benzyl alcohol paint stripper |
| US5744438A (en) * | 1994-11-17 | 1998-04-28 | Elf Atochem North America, Inc. | Ammonium bicarbonate/ammonium carbamate activated benzyl alcohol paint stripper |
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