DE35489C - Vorrichtung zur Herstellung segmentförmiger Backsteine - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung segmentförmiger Backsteine

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DE35489C
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L. SCHERRER I. in Pfungstadt, Hessen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thon- und Steinwaaren-Industrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1885 ab.
Das Formen segmentförmiger Backsteine geschah bisher gröfstentheils mittelst Handarbeit. Diesbezügliche mit Maschinen gemachte Versuche blieben bis heute so zu sagen resultatlos, indem dieselben einestheils ein schlechtes, kaum verwendbares Fabrikat lieferten, anderentheils aber bezüglich der Kosten der Handarbeit gegenüber keine besonderen Vortheile gewährten. Mittelst vorliegender Vorrichtung indefs wird, wie bereits durch einschlägige Versuche praktisch erwiesen ist, ein nicht allein der Handarbeit mindestens gleiehwerthiges, sondern auch ein bedeutend billigeres als durch letztere hergestelltes Product geliefert.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι und 2 die Vorrichtung von oben gesehen ;
Fig. 3 dieselbe in Seitenansicht und Fig. 4 in Kopfansicht;
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte nach den in Fig. ι eingezeichneten Linien x-x und \-^.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem segmentformig gestalteten Wagen C, auf welchem die konisch zulaufenden und mit Filz bekleideten Walzen a in geringen Abständen von einander drehbar gelagert sind. Verticalstehend zu diesen sind in gewissen Zwischenräumen die gleichfalls mit Filz überzogenen cylindrischen Walzen b angebracht. Dieselben stehen auf den Walzen α und drehen sich um die mit dem Stück C fest verbundenen Achsen i. Der Wagen C wird hinten durch die über die Walzen α in die Höhe hervortretende Brüstung J abgeschlossen. In der Entfernung der Länge eines Backsteines ist vor der Brüstung J die Abschneidevorrichtung G angebracht, welche aus einem doppelt winklig umgebogenen Bügel besteht, zwischen dessen beide Schenkel der Draht d straff eingespannt ist. Dieselbe ist bei ο mittelst eines Scharniers mit dem Wagen C in der Weise verbunden, dafs sie sich in verticaler Richtung leicht auf- und abbewegen läfst. Ist dieselbe gesenkt, wie in Fig. 5 dargestellt, so liegt der Draht d in dem Zwischenraum, welcher von den betreffenden zwei Walzen a gebildet wird, so dafs der Draht d dem Hinübergleiten eines Gegenstandes über die Walzen α nicht hindernd im Wege steht. Unmittelbar hinter dieser Abschneidevorrichtung ist zu einem später noch näher zu beschreibenden Zwecke der Bügel H fest auf den Wagen C aufgeschraubt. Wagen C ruht mit Rollen, Fig. 3 und 4, auf den Schienen E, welche auf dem transportablen Gestell D fest gelagert sind. Der Wagen C läfst sich deshalb in der Richtung der Schienen hin- und herschieben.
Der Vorgang, der beim Formen der segmentförmigen Steine stattfindet, ist nun folgender:
Der in eine Prefsmaschine A irgend welcher bekannten Construction eingebrachte Thon wird aus derselben in einem Streifen B von der Dicke . und Breite des herzustellenden Steines ausgepreist und schiebt sich zunächst über die Walzen c, welche auf dem mit der Maschine A verbundenen Stück F horizontal drehbar gelagert sind. Bei dem weiteren Vorwärtsschieben des Streifens B tritt derselbe auf die in gleicher Horizontalebene mit den Walzen c gelagerten Walzen α des Wagens C und kurz darauf zwischen das erste Paar der vertical stehenden Walzen b, welche in einem der Breite des Thonstreifens. B entsprechenden Abstande an-

Claims (2)

  1. geordnet sind. Bei dem weiteren Durchgehen des Thonstreifens zwischen den Walzen b hindurch wird derselbe nun durch letztere in der gewünschten Weise gebogen, wie aus Fig. ι ersichtlich. Tritt derselbe endlich vor die Brüstung J, so fafst der den Apparat bedienende Arbeiter den Bügel H und zieht an diesem den Wagen C mit dem darauf liegenden Thonstreifen B in dem Mafse vorwärts, als letztere aus der Prefsmaschine A heraustritt, Fig.
  2. 2. Gleichzeitig hebt der Arbeiter den Schneidapparat in die Höhe, wie in Fig. 5 durch punktirte Linien angegeben, und schneidet hierdurch mit dem Drahte d das zwischen der Brüstung J und der Schneidvorrichtung liegende Stück von dem Streifen B, d. i. einen Stein ab. Ist dieses geschehen und der abgeschnittene Stein hinweggenommen, so wird der Wagen C wieder in seine vorige Lage zurückgeschoben, und bleibt in dieser Stellung, bis der Streifen B wieder vor die Brüstung J tritt. Der Arbeiter verfährt, sobald letzteres geschehen, in derselben Weise, wie eben gesagt, nur mit der Ausnahme, dafs er jetzt mit dem Schneidapparat von oben nach unten fährt und so letzteren in seine vorhin eigenommene Lage zurückbringt, wobei er den zweiten Stein abschneidet. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, als der Thonstreifen B vorgeschoben wird, indem bei einer jeden Auf- und Abwärtsbewegung mit dem Bügel G ein Stein von dem Thonstreifen B abgetrennt wird.
    Will man Steine von einem anderen Radius formen, so mufs das Stück bezw. der Wagen C durch einen anderen Wagen ausgewechselt werden, auf welchem die Walzen b dem gerade gewünschten Radius entsprechend angeordnet sind. Im Betriebe sind deshalb mehrere Wagen C, deren verschiedene Radien den gangbarsten Steinsorten entsprechen, vorräthig zu halten, so dafs man nur einen anderen Wagen C vor die Maschine vorzusetzen braucht, um die gewünschte Steinsorte anfertigen zu können.·
    Paten τ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Herstellung von segmentförmigen Formsteinen, bestehend in dem auf Schienen hin- und herschiebbaren Wagen C, auf welchem die konisch zulaufenden Walzen a horizontal, dagegen die cylindrischen Walzen b vertical, und zwar letztere unter einem bestimmten Radius in zwei Reihen, deren Abstand von einander der Breite des zu formenden Steines entspricht, drehbar angeordnet sind; dieser Wagen in Verbindung mit der Brüstung J, der Abschneidvorrichtung G und dem Bügel H.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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