DE1861C - Feuerwehrlaterne - Google Patents

Feuerwehrlaterne

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Publication number
DE1861C
DE1861C DENDAT1861D DE1861DA DE1861C DE 1861 C DE1861 C DE 1861C DE NDAT1861 D DENDAT1861 D DE NDAT1861D DE 1861D A DE1861D A DE 1861DA DE 1861 C DE1861 C DE 1861C
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DE
Germany
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lantern
oil container
sheet metal
sheet
tube
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DENDAT1861D
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English (en)
Original Assignee
C. H. VIERECK, Gärtner in Schleswig
Publication of DE1861C publication Critical patent/DE1861C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1877.
Klasse 4.
C. H. VIERECK in SCHLESWIG. Feuerwehrlaterne.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. September 1877 ab.
' 7.V-, -J'tf
Die Laterne ist in beiliegender Zeichnung in den Fig. 1 bis 9 dargestellt.
Fig. ι eine perspectivische Ansicht, die eine Seite und die Vorderfläche zeigend.
Fig. 2 Schnitt durch den Oelbehälter.
Fig. 4 Ansicht von vorn.
Fig. 6 Horizontalschnitt der Laterne.
Fig· 3) 5> 7> 8, 9 einzelne Bestandteile der Laterne.
Das Charakteristische der Laterne, ist, dafs der Oelbehälter an die Aufsenseite derselben verlegt ist. Es wird dadurch im Innern der Laterne viel Raum gewonnen, was einestheils geringere Erhitzung derselben, anderentheils gröfsere Helligkeit zur Folge hat. Letztere hat ihren Grund darin, dafs der Oelbehälter nun nicht mehr der Zurückstrahlung des Lichtes von der polirten Hinterfläche im Wege steht.
Die Laterne ist flach viereckig, Fig. 1 und 6; der Boden, Fig. 6, ist mit kleinen Löchern b versehen. Fig. 5 zeigt die Thür mit dem Haken, mit welchem die Laterne in den Gürtel des Steigers, Schaffners etc. eingehängt wird. Diese Thür ist doppelwandig, von Blech, mit einer Luftschicht a, Fig. 6, dazwischen, zur Verhütung der Erhitzung der äufseren Blechseite. Fig. 6 zeigt ihr Scharnier und d, Fig. 1, den bei den Laternen üblichen Riegelverschlufs.
Die Seite, an welche das Oelbassin sich legt, Fig. 4 und 6, ist ebenfalls von Blech, unten mit einem Ausschnitt versehen, dessen Bestimmung weiter unten erklärt wird. Die gegenüberstehende Seite ist wiederum von Blech und mit einem gewölbten Schutzbleche d, Fig. 6, und c, Fig. 4, versehen. Dies hat den Zweck, die Ventilationsöffnung g, Fig. i, zu überdecken, so dafs an dieses nur Luftströme von der mit der Wand parallelen Richtung gelangen können.
Die Vorderseite der Laterne, ist von einer dicken Spiegelglasscheibe, Fig. 4, gebildet, der gegenüber ein die Rückwand der Laterne bildender blank polirter Reflector steht.
Die Decke der Laterne ist in der Weise, wie Fig. 9 zeigt, aufgeschnitten. Die beiden Lappen cc, Fig. i, werden aufgebogen und stehen nun in schiefer Richtung gegeneinander. Die Decke ist zunächst mit einem an den Seiten offenen, doppelten Blechhut b b, Fig. i,- überdeckt, über diesen sind zwei Bogen Filz α α gezogen. Hierdurch ist man geschützt vor Verbrennung der Finger.
Der Oelbehälter a, Fig. 4, von halbcylindrischer Form ist an der Aufsenseite der Laterne befestigt. Er ruht auf der vorspringenden Platte des Bodens, Fig. 1, welche mit einem Rand versehen ist. Das Gefäfs ist mittelst eines Riegels an der Seitenwand befestigt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Der Boden und dieser Riegel, sowie ein diesem gegenüberstehender kleiner Haken sind die einzigen Befestigungsmittel.
An ' den Oelbehälter ist das Dochtbassin /, Fig. 2, mittelst eines Röhrchens angelöthet. Das Dochtbassin / wird von der Seite. durch den oben erwähnten Ausschnitt der Blechwand geschoben, welcher Ausschnitt nachher wieder durch die flache Rückseite des Oelbehälters zugedeckt wird.
Der Oelbehälter besteht aus zwei Abtheilungen.
In die «obere wird das OeI durch einen Eingufs eingefüllt, den man mit dem Kork c, Fig. 2, schliefsen kann.
Die untere Abtheilung ist von der oberen .durch eine Scheidewand geschieden, welche nur eine kleine Durchgangsöffnung in der Mitte besitzt.
Auf dieser liegt eine Klappe e, Fig. 2, aus Blech und Leder, welche durch eine Drahtfeder d auf ihren Sitz gedrückt wird.
Will man OeI in die untere Abtheilung bezw. das Dochtbassin/ lassen, so hat man nur einen Augenblick an dem Drahtstängelchen α zu ziehen, wodurch das Ventil e gelüftet wird.
Fig. 7 zeigt den Oelbehälter mit seiner itlappe e von oben gesehen.
Fig. 8 ist ebenfalls eine Ansicht von oben auf das Dochtbassin, die mittlere Oeffnung ist für den Brenner g, Fig. 2, die zwei nebenstehenden· sind Luftlöcher.
Die im Boden befindlichen Löcher b, Fig. 6, sind so angeordnet, dafs der durch sie strömende Zug beim Springen oder Laufen nie die Flamme treffen und dieselbe auslöschen kann. Dagegen gelangt eine so reichliche Menge frischer Luft an die Flamme ohne allen schädlichen Zug, dafs die Laterne stets frei von Dunst bleibt und sehr hell brennt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: Die hier oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte
    Laterne, insbesondere aber:-
    i. Der aufsen durch Riegel an die Seitenwand
    befestigte, auf einer Bodenplatte mit Rand
    aufruhende Oelbehälter a, Fig. 4, in Verbindung mit einem niederen, durch eine
    Röhre daran angelöth'eten Dochtbehälter /,
    Fig. 2, welch letzterer, möglichst wenig Raum
    einnehmend, auf dem Boden der Laterne
    aufsitzt.
    Die Einrichtung des Oelbehälters in der in der Fig. 2 dargestellten Weise, bestehend aus der Scheidewand mit Ventilklappe e, welche durch die Spiralfeder d auf ihren Sitz gedrückt wird, dem Zugstängelchen a und dessen Führungsrohr.
    Die halbcylindrische Schutzwand d, Fig. 6. Der Kopf der Laterne, bestehend aus einer Platte mit ihren Aufbiegungen c, Fig. 1, den beiden Blechkappen b b und der Filzüberkleidung a a.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT1861D Feuerwehrlaterne Active DE1861C (de)

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