DE18599C - Neuerungen an Schlingerbetten für Seeschiffe - Google Patents

Neuerungen an Schlingerbetten für Seeschiffe

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DE18599C
DE18599C DENDAT18599D DE18599DA DE18599C DE 18599 C DE18599 C DE 18599C DE NDAT18599 D DENDAT18599 D DE NDAT18599D DE 18599D A DE18599D A DE 18599DA DE 18599 C DE18599 C DE 18599C
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Germany
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DENDAT18599D
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D. PARKS in Boston, Mass. (V. St. A.)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B63B29/04Furniture peculiar to vessels
    • B63B29/12Self-levelling mountings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Einführung von sich in jeder Lage horizontal einstellenden Schiffsbettstellen hat sich der Umstand entgegengestellt, dafs viele der Kojen nur sechs Fufs lang sind und somit die Betten zu kurz ausfallen, wenn ihre Gestelle der Länge nach schwingen, also an den Enden Spielraum erhalten sollen. Diesem Uebelstande will die vorliegende Erfindung dadurch begegnen, dafs sie den Rahmen der Bettstelle an seiner Längsachse, den Boden derselben aber an seiner Querachse, und zwar im Rahmen selbst aufhängt. Es behält dann das Bett seine gewöhnliche Länge, ohne daran gehindert zu sein, bei allen Bewegungen des Schiffes eine horizontale Lage einzunehmen.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι die Hinteransicht, Fig. 2 den Grundrifs, Fig. 3 _ die eine Endansicht und Fig. 4 eine perspectivische Ansicht einer nach diesen Angaben construirten Schiffsbettstelle.
A bezeichnet den Rahmen und B den daran aufgehängten Boden, welcher die Matratze und das Bettzeug aufnimmt. Der Rahmen A ist durch Schienen α an die Waagebalken a1 gehängt, welche je an einem Ende der Bettstelle mittelst Zapfens «2 in der Kojenwand D befestigt sind. Er besitzt sonach keinen Spielraum an den Enden, kann aber, wenn das Bett, wie gewöhnlich, der Länge des Schiffes nach aufgestellt ist, bei den seitlichen Schwankungen, und wenn es quer steht, beim Steigen und Fallen des Schiffes horizontal bleiben.
Gegen das Auf- und Niedergehen des Schiffes, wenn das Bett der Länge nach, oder gegen das Schwanken, wenn es der Quere nach aufgestellt wird, ist der Boden B mit Hülfe von Gelenkstücken b an den Waagebalken bl aufgehängt, von denen je einer mittelst Zapfens b2 an den Seiten des Rahmens A befestigt ist.
Eine Folge hiervon ist, dafs der Boden vermöge der Zapfen P und α2 in allen Lagen des Schiffes horizontal bleibt, während gleichzeitig das Bett ungekürzt die ganze Länge der Koje erhalten kann.
az sind Schienen, welche die Bewegungen des Rahmens A reguliren und je mit einem Ende an diesem Rahmen und mit dem anderen an der Kojenwand befestigt sind. Aehnlichem Zwecke dienen die mit dem einen Ende an dem Boden B und dem anderen an dem Rahmen A befestigten Schienen bz, welche überdies die Wirkung haben, dafs der Boden bei Bewegungen von Seiten des Schlafenden weniger leicht seine Lage ändert.
b^ sind Kettchen, welche das Spiel des Bodens begrenzen, während Frictionsrollen b5 die Reibung desselben am Rahmen A und Rollen «5 die Reibung der Hebel a1 auf ihren Zapfen a2 reduciren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schiffsbettstellen, welche bei allen Bewegungen des Schiffes horizontal bleiben, der mit Hülfe von Schienen α an die an der
    Kojenwand befindlichen Hebel
    gehängte
    Rahmen A in Combination mit dem Boden B, welcher wieder mittelst Gelenkstücke b an die am Rahmen drehbaren Hebel bl gehängt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18599D Neuerungen an Schlingerbetten für Seeschiffe Active DE18599C (de)

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