DE18593C - Neuerungen an Füllschachtfeuerungen - Google Patents
Neuerungen an FüllschachtfeuerungenInfo
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- DE18593C DE18593C DENDAT18593D DE18593DA DE18593C DE 18593 C DE18593 C DE 18593C DE NDAT18593 D DENDAT18593 D DE NDAT18593D DE 18593D A DE18593D A DE 18593DA DE 18593 C DE18593 C DE 18593C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Bei den bis jetzt bekannten Constructionen von Heizapparaten mit Füllschachtfeiierung nach
amerikanischem System werden die Füllschächte, welche als Magazin für das Heizmaterial dienen,
am oberen Einfüllende mit möglichst dichtem Verschlufs versehen und aufserdem bis zu
ihrem oberen Ende von den im Feuerraum entwickelten Gasen umspült. Die Communication
zwischen dem inneren Füllschachte und den denselben in seiner ganzen Höhe umgebenden
Heizgasen wird durch am äufsersten oberen Ende des Füllschachtes angebrachte Oeffnungen,
wie in Fig. 1 der Zeichnung bei α dargestellt, zum Zwecke des Abzuges der im Füllschachte
allenfalls aufsteigenden Gase herbeigeführt.
Nach unseren Erfahrungen wird der angestrebte Zweck mit diesen Vorrichtungen nicht
mit voller Sicherheit erreicht, es können vielmehr unter gewissen Bedingungen Gasansammlungen
im Füllschachte stattfinden, durch welche einerseits der Austritt derselben in die
zu heizenden Räume, sowie das Eintreten von Explosionen beim Oeffhen des Füllschachtes
nicht ausgeschlossen sind.
Diese Mifsstände zu beseitigen, haben wir die Neuerung getroffen, den Füllschacht, wie in
Fig. 2. dargestellt, da, wo er den eigentlichen Heizkörper verläfst, äufserlich bei b vollständig
nach oben abzuschliefsen und die Communication der Gase zwischen dem Heizraum e und
dem inneren Füllschachte durch die bei a1 angebrachten
Oeffnungen am Scheitel des Brennraumes, also etwa in der Mitte des Füllschachtes,
zu bewerkstelligen. Wir lassen aufserdem, entgegen der seither geübten Praxis, welche den
Luftzutritt in den Füllschacht abschliefst, am oberen Ende des Füllschachtes etwas Luft in
denselben eintreten, wodurch eine Saugung in demselben nach den Oeffnungen a1 durch den
Zug des Kamines stattfindet. Es ist hierdurch ein Ansammeln von Gasen bei gefülltem und
niedergebranntem Füllschachte um so weniger möglich, als das Einsaugen der äufseren Luft
in den Schacht mit dem Niederbrennen des in demselben befindlichen Materials und der hierdurch
verminderten Reibungswiderstände sich in steigendem Mafse verstärkt, so dafs das Austreten
von Gasen, sowie Explosionen beim Oeffnen des Füllschachtes ausgeschlossen erscheinen.
Um unserer neuen Construction eine möglichst weitgehende Sicherheit auch dann zu
geben, wenn durch momentane Zugstörungen ein vorübergehendes Stagniren der Gase im
Heizkörper eintritt, wenden wir, wie in Fig. 3 gezeichnet, eine weitere neue Construction zur
Einführung von Luft in den Füllschacht bei dicht verschlossener Füllöffnung desselben an.
Die hierfür getroffene Einrichtung besteht in einer ringförmigen Erweiterung des oberen Füllschachtendes,
welche durch die Construction des Einfülltrichters einen nach der Innenseite des Füllschachtes, sich schlitzartig verengend,
auslaufenden Kanal bildet.
In diesen Kanal wird durch eine an denselben oben luftdicht anmontirte mantelartige
Umhüllung in des oberen freistehenden Füllschachtes oder durch sonst eine röhrenartige
Verbindung frische Luft bei c eingeführt, welche, durch den Zug des Kamins in den Füllschacht
durch den beschriebenen ringförmigen Schlitz
oder andere dem Zwecke entsprechende Oeffnungen gesaugt, bei d in denselben eintritt.
Die Bewegung derselben erfolgt zu gleichem Zwecke, wie vorbeschrieben, in der Richtung
der Pfeile durch Füllschacht und Feuerraum, und bietet diese Aenderung durch vollständigen
Abschlufs des Füllschachtes nach aufsen und durch die Zuführung der Circulationsluft in der
beschriebenen Weise bei vorübergehenden Zugstörungen nicht nur ein wirksames Mittel gegen
das Austreten von Gasen, sondern es wird auch durch das Zusammenwirken unserer beschriebenen
Neuerungen ohne wesentliche Beeinflussung des Feuerzuges eine mäfsige Ventilation
sowie eine intensive Verbrennung der Heizgase im Feuerraum herbeigeführt.
Eine weitere neue Construction, welche ebenfalls den Zweck hat, eine Ansammlung von
Gasen im Füllschachte und die hierdurch bedingten zeitweiligen, beschriebenen Folgen zu
verhüten, bringen wir in Fig. 4 und 5 zur Anschauung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist hier wieder der Füllschacht in seither üblicher Weise
bis zu seinem oberen Ende von den Feuergasen umspült, die Communication der letzteren
ist durch die oben bei α angebrachten Oeffnungen, wie auch in Fig. 1 dargestellt, angebracht
und der Füllschacht oben geschlossen.
Das Neue unserer Construction besteht in den bei ί angebrachten OefFnungen im Füllschachte,
welche dem Abzugsrohre r des Feuerraumes nahe liegen. Durch den Zug des Kamins bedingt, tritt, sobald das Füllmaterial
im Schachte bis in die Gegend der Schlitze ί oder unter dieselben niedergebrannt ist, also
zu der Zeit, wo ein Ansammeln von Gasen und die hieraus entstehenden Folgen am meisten
zu erwarten sind, eine Saugung am Füllschachte durch die Schlitze ί nach dem Abzugsrohre r
ein. Hierdurch bedingt, können explosible Gase im Füllschachte nicht aufsteigen, es werden
vielmehr die im oberen Theile des Ofens sich ansammelnden Verbrennungsproducte durch
die am oberen Füllschachtende befindlichen Oeffnungen α durch den Füllschacht in der
Richtung der Pfeile durch die Schlitze s und das Abzugsrohr r dem Kamine zugeführt und
hierdurch der erstrebte Zweck, Ansammlung von explosibelen Gasen im Füllschachte zu verhüten,
erreicht.
Claims (3)
1. Die Construction und Anwendung von Füllschächten bei Heizapparaten nach amerikanischem
System, welche frei über, den Verbrennungsraum des Heizapparates, denselben
nach aufsen oben abschliefsend, hinausragen und bei fortdauernder Einführung von Luft in den Füllschacht nur
innerhalb des Verbrennungsraumes Oeffnungen a1 zur Communication der Gase und
eingeführten Luft zwischen. Füllschacht und Verbrennungsraum besitzen, wie in Fig. 2
gezeichnet und zum Zwecke wie beschrieben.
2. Die Einführung von Luft in den Füllschacht zur Ventilation desselben, sowie die Vorrichtung
zur Einführung der Aufsenluft in den Füllschacht bei dicht verschlossener Füllöffnung, wie in Fig. 2 und 3 gezeichnet
und zum Zwecke wie beschrieben.
3. Die Anwendung von Oeffnungen im unteren Theile der Füllschächte, wie in Fig. 4 und 5
der Zeichnung dargestellt und zum Zwecke wie beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18593C true DE18593C (de) |
Family
ID=295460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18593D Active DE18593C (de) | Neuerungen an Füllschachtfeuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18593C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260564B (de) * | 1962-04-11 | 1968-02-08 | Siemens Ag | Nachrichtenuebertragungssystem fuer bewegliche Funkdienste im UKW-Bereich mit mehreren im gleichen Funkkanal arbeitenden Teilnehmerstationen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260564B (de) * | 1962-04-11 | 1968-02-08 | Siemens Ag | Nachrichtenuebertragungssystem fuer bewegliche Funkdienste im UKW-Bereich mit mehreren im gleichen Funkkanal arbeitenden Teilnehmerstationen |
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