DE185334C - - Google Patents

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DE185334C
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DE
Germany
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membrane
needle holder
hollow body
sound box
connecting part
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 185334-KLASSE 42g. GRUPPE
Schalldose für Sprechmascliinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalldose für Maschinen zum Aufzeichnen oder Wiedergeben von Lauten und Tönen. Bei der Wiedergabe von Lauten und Tönen mittels Sprechmaschinen macht bekanntlich der Nadelhalter mit seinem oberen Ende bogenförmige Schwingungen, durch die an sich die Wiedergabe der Laute und Töne nachteilig beeinflußt wird, indem dadurch eine
ίο ungünstige Einwirkung auf die mit dem Nadelhalter verbundene Membran der Schalldose stattfindet. Dieser ungünstige Einfluß der bogenförmigen Schwingungen des oberen Endes des Nadelhalters kann nun beseitigt werden, wenn das Mittel, das zur Verbindung der Membran mit dem Nadelhalter dient, verhältnismäßig lang gewählt wird, so daß
eine Übertragung des bogenförmigen Weges
. des oberen Endes des Nadelhalters auf die Membran nicht so leicht stattfindet. Nun ist es aber wichtig, daß die Lagerung des Nadelhalters möglichst nahe der Schalldosenmembran liegt. Bei der Erfindung kommt es deshalb auf diejenigen Mittel und Einrichtungen an, durch welche es möglich ist, den Ungünstigen Einfluß der bogenförmigen Schwingungen des oberen Endes des Nadelhalters auszuschalten, ohne daß gegenüber den bekannten Konstruktionen die Lagerstelle des Nadelhalters am Schalldosengehäuse verlegt -zu werden braucht. Es kommt darauf an, daß Membran bezw. Nadelhalter an der Stelle, wo das zur Verbindung von Membran und Nadelhalter dienende Mittel angreift, in ihrer Gestalt geändert sind. Bei der Membran kann dies dadurch erfolgen, daß die Membran in der Mitte ausgebaucht wird, zu welchem Zwecke ein kegelig, zylindrisch, becherförmig oder dergl. gestalteter Hohlkörper durch eine zentrale Aussparung der Membran nach der von dem Nadelhalter abgewendeten Seite hindurchtreten kann. Die Gestaltsänderung des Nadelhalters kann beispielsweise durch Kröpfen des Nadelhalters an seinem oberen Ende nach der von der Membran abgewendeten Seite hin erfolgen. Auf diese Weise wird zwischen dem oberen Ende des Nadelhalters und dem Mittelpunkt der Membran eine Entfernung geschaffen, welche größer ist als der Abstand zwischen der Membran und dem Nadelhalter an derjenigen Stelle, wo er am Schalldosengehäuse gelagert ist.
Die gekennzeichnete Anordnung wird. wesentlich begünstigt, wenn das Verbindungs-«. mittel zwischen Membran und Nadelhalter federnd ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι bis 4 betreffen eine Ausführungsform einer Schalldose mit einem in den Mittelteil der Membran eingesetzten kegelig gestalteten Hohlkörper, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Schalldose, Fig. 2 eine Einzelansicht der Membran; Fig. 3 zeigt die bewegliche Anordnung des Nadelhalters am Schalldosengehäuse im Grundriß; Fig. 4 ist im Schnitt eine Einzelheit des Nadelhalters mit Nadel.
Fig. 5 und 6 beziehen sich auf; ein zweites Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 5 die Schall-
dose im Längsschnitt, Fig. 6 die Membran in Einzelansicht zeigt.
Fig. 7 bis 12 zeigen weitere Ausführungsbeispiele, wobei Fig. ii die zugehörige Vorderansicht zu Fig. io ist.
Der Rohransatz ι des Schalldosengehäuses, der in bekannter Weise mit dem hohlen Schallarm oder dem Schalltrichter verbunden wird, endigt in einem scheibenförmigen Flansch 3, der in Verbindung mit dem zylindrischen Gehäuseteil 2 zum Festhalten der Membran 4 dient, wobei beliebig ausgeführte Dichtungsringe 5 zwischengeschaltet sind. Der Nadelhalter 6 ist am Gehäuseteil 2 mittels der Feder 7 beliebig gelagert. Letztere ist mit drei Augen 8, 9, 10 versehen, von denen das mittlere Auge 9 am Nadelhalter 6 sitzt, während die beiden äußeren Augen 8 und 10 in üblicher Weise mittels der Schrauben 14, 15 an dem Gehäuseteil 2 befestigt sind. Der Nadelhalter 6 ist mit einer Querbohrung versehen (Fig. 4), in der ein zur Aufnahme des mittleren Federauges 9 dienender Stift 11 Platz finden kann. Die Befestigung des Stiftes 11 in der Querbohrung kann auf beliebige Weise, z. B. durch Verschweißen, Einlöten, Einkeilen oder dergl. erfolgen. In der Längsausbohrung des Nadelhalters befindet sich die auswechselbare Nadel 12, die durch eine in. dem Stift 11 geführte Stellschraube 13 festgeklemmt wird. Das Auge 9 der Feder 7 wird zweckmäßig durch Vernieten des Stiftes 11 an dem Nadelhalter 6 befestigt.
Die Mittelfläche der Membran 4 ist derart ausgeschnitten, daß eine kreisförmige Öffnung ιό entsteht, in die gemäß Fig. 1 und 2 ein kegelig gestaltetes Hohlstück 17, zweckmäßig aus Metall, eingesetzt ist. Dasselbe wird mit seinem ringförmigen Flansch 18 beliebig, beispielsweise durch Kitt, Wachs oder dergl., an der Membran festgemacht. Zur Verbindung des Körpers 17 mit dem Nadelhalter 6 dient ein dünner, biegsamer Draht 19 oder dergl., der mit dem einen Ende an der Spitze des Kegels 17 und mit dem anderen, beispielsweise durch ein Schräubchen 20, am Nadelhalter 6 befestigt ist.
Die Gestalt des Hohlkörpers 17 ist selbstverständlich nicht an die Ausführung gemäß Fig. ι und 2 gebunden. So ist das in Fig. 5 und 6 dargestellte Hohlstück 21 zylindrisch oder becherförmig gestaltet. Die Befestigung an der Membran 4 geschieht auch hier mittels eines Flansches 22, während die Verbindung mit dem Nadelhalter 6 in derselben Weise wie vorher durch den durch den Körper 21 hindurchgehenden Draht 19 erfolgt.
Die versteifenden Körper lassen sich beliebig durch Stanzen, Pressen, Ziehen oder dergl. aus dünnem Blech, Hartgummi oder sonst einem starren Stoff herstellen. Sie müssen zweckmäßig so leicht wie möglich gehalten sein, wobei natürlich auf ihre Festigkeit und Dauerhaftigkeit Rücksicht genommen werden muß.
Es ist ersichtlich, daß durch die Anordnung des Hohlstückes 17 (Fig. 1) bezw. 21 (Fig. 5) der Abstand zwischen den Angriffsstellen des Verbindungsteiles 19 an der Membran und dem Nadelhalter 16 vergrößert wird, so daß der Verbindungsteil 19 länger gewählt werden kann als die Entfernung von Membran und Stifthalter. Die Vergrößerung des Abstandes ist hierbei bedingt durch die Höhe des in den Mittelteil der Membran eingesetzten Körpers.
.Anstatt einer Änderung der Membran kann auch, wie aus den weiteren Ausführungsbeispielen (Fig. 7 bis 12) ersichtlich, eine Ände-, rung in der Gestalt des Nadelhalters vorgenommen werden. Der Nadelhalter kann an seinem oberen Ende bei 24 nach der von der Membran abgewendeten Seite gekröpft sein. Auch dadurch wird die Anwendung eines möglichst langen Verbindungsmittels 19 gewährleistet. Gegebenenfalls kann auch, wie dies aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, die Kröpfung des Nadelhalters in Kombination mit einem an der Membran sitzenden Hohlkörper zur Anwendung kommen, in welchem Falle dann naturgemäß der Hohlkörper aus nachgiebigem und federndem Material hergestellt sein müßte.
Bei den Ausführungen Fig. 9 bis 12 ist angenommen, daß die Membran 4 an ihrem Mittelteil mit einem Versteifungskörper versehen ist, der gemäß Fig. 12 aus einem Plättchen 25 besteht, das durch Rippen 26 versteift und zweckmäßig aus Hartgummi hergestellt ist. Jener Versteifungskörper kann aber auch in Wegfall kommen, so daß dann das Verbindungsmittel 19 unmittelbar an der Membran angreift.
Auch im übrigen können die beschriebenen Ausführungen in ihren Einzelheiten abgeändert werden. Die in dem Mittelteil der Membran. eingesetzten Hohlkörper können durch entsprechende Ausgestaltung des Membranmittelteiles ersetzt werden, so daß also die Membran nur aus einem einzigen Stück besteht, indem dann der Mittelteil entweder mit einer kegeligen, zylindrischen, becherförmigen, halbkugelförmigen oder sonstwie gestalteten Vertiefung versehen wird.
. Wesentlich ist in jedem Falle, daß der ungünstige Einfluß der bogenförmigen Schwingungen des oberen Endes des Nadelhalters dadurch ausgeschaltet werden kann, daß das Verbindungsmittel zwischen dem Nadelhalter und der Membran langer ausgeführt wird,
als dem Abstande des Drehpunktes des Nadelhalters von der Membran entspricht, so daß der Nadelhalter eine freiere Beweglichkeit erhalten kann. Infolge der Biegsamkeit des Verbindungsdrahtes wird vermieden, daß die Schwingungen des Nadelhalters im schiefen Winkel auf die Membran übertragen werden und dadurch die Reinheit des wiedergegebenen Tones beeinträchtigt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schalldose für Sprechmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß Membran · und Nadelhalter durch Ausbauchung oder Kröpfung an der Angriffsstelle des dieselben miteinander verbindenden Teiles (19) in ihrer Gestalt geändert sind, wodurch die Anwendung eines über die Entfernung von Membran und Stifthalter hinaus ver-
ao längerten Verbindungsteiles (19) ermöglicht wird.
2. Schalldose für Sprechmaschinen gemäß'Anspruch I, dadurch gekennzeichnet·, daß ein zur Verbindung der Membran mit dem Verbindungsteil (19) dienender kegelig, zylindrisch, becherförmig oder dergl. gestalteter Hohlkörper derart durch eine Aussparung (16) der Membran (4) nach der von dem Nadelhalter (6) abgewendeten Seite hindurchtritt, daß zur Verbindung des Hohlkörpers mit dem Nadelhalter bei gegebenem Abstande des letzteren von der Membran ein solcher biegsamer Verbindungsteil (19) verwendet werden kann, der um die Höhe des Hohlkörpers verlängert ist.
3. Schalldose für Sprechmaschinen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelhalter an seinem oberen Ende nach der von der Membran abgewendeten Seite gekröpft ist, wobei dann der zur Verbindung der Membran mit dem Verbindungsteil dienende Hohlkörper nach der Seite des Nadelhalters· zu durch eine Aussparung der Membran (4) hindurchtreten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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