DE184530C - - Google Patents

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DE184530C
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pipe
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/24Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member
    • F16K17/26Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in either direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

S'tgcnl'uni be* hetii cfjc n cfa I'oi ι \a\n I is.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
klasse 47g. Gruppe m.
EUGENE LOUIS BAZIN in NANTES.
Rohrbruchventil. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 15. Oktober 1904 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft ein bei Rohrbruch selbstschließendes Ventil, dessen Ventilkörper durch den Druckunterschied des Zufluß- und Ableitungsdruckes im Falle eines Rohrbraches in die Abschlußstellung gebracht wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Ventils dargestellt; es zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch das Ventil,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie G-H der Fig. 1.
Das Ventil besteht aus einem Gehäuse 1 aus Bronze oder Stahlguß, in dessen Längsachse ein Zylinder 2 eingebaut ist, der in seiner Mitte eine ringartige Verstärkung 3 besitzt. Innerhalb dieses Ringes verschiebt sich ein Kolben 4, der mittels eines Stiftes 10 mit einem Rohrschieber 9 verbunden ist, der ao in normaler Lage die Rohrverstärkung 3 überdeckt. 5 und 6 sind im Zylinder 2 vorgesehene öffnungen für den Ein- und Austritt des Dampfes, der im vorliegenden Falle als bewegendes Mittel vorausgesetzt wird, und der vom Kessel kommend, bei 7 eintritt und bei 8 nach der Verbrauchsleitung abströmt.
Rohrschieber 9 und Kolben 4 werden von
einem gabelförmig gestalteten Hebel 11 umfaßt, der samt dem Arm 13 auf eine Achse 12 gekeilt ist. Das untere Ende des Armes 13 gestaltet sich zu einem Dreieck, das an den beiden Ecken 14 und 15 mit Rollen 16 und 17 versehen ist, welche die Bewegung des Hebelsystems 13, 12, 11 auf einen zweiten Hebel 18 übertragen, dessen Drehachse bei 19 liegt.
Der Stift 10, welcher den Rohrschieber^ mit dem Kolben 4 verbindet, durchquert den Zylinder 2 in zwei einander gegenüberliegenden parallelen Schlitzen 20.
Ist die Leitung, welche die Fortsetzung der Austrittsöffnung 8 bildet, nicht beschädigt, so tritt der gespannte Dampf bei 7 in das Ventil ein, strömt durch die Öffnung 5 und 6 hindurch und tritt in die Verbrauchsleitung ein. '
Ist nun in der Verbrauchsleitung ein Bruch eingetreten, so übt der bei 7 einströmende Dampf einen höheren Druck auf die dieser Öffnung zugekehrte Kolbenseite aus, so daß der Kolben 4 auf die Öffnung 8 zu, also in der Fig. 1 nach rechts geschoben wird. Die Folge hiervon ist, daß der hierbei mitgenommene, Schieber 9 die Öffnungen 6 abdeckt und den Dampfstrom unterbricht.
Tritt schließlich im Kessel selbst eine Undichtheit ein, so entsteht auf der Ventilseite 7 ein geringerer Druck als in der Verbrauchsleitung. Der in dieser Leitung herrschende Druck übt also jetzt seine Wirkung auf die der Öffnung 8 zugekehrten Kolbenseite aus, so daß der Rohrschieber 9 auf die
Öffnung 7 zu geschoben wird und nunmehr die Öffnungen 5 geschlossen werden.
Mit Hilfe des Hebels 13 kann man den Rohrschieber 9 auch von Hand bewegen.
. 5 Übt man einen Druck bezw. Zug auf den Hebel 18 aus, so legt sich derselbe gegen die Rollen 16 und 17, so daß der Rohrschieber in seine mittlere Stellung, also die in Fig. ι gezeichnete, eingestellt wird. 221st ein Auslaßhahn für das Niederschlagwasser, 23 ein Dampfablaßhahn, der für gewöhnlich geschlossen bleibt und beim Eintritt eines Rohrbruches in der Verbrauchsleitung selbsttätig geöffnet wird. Dieser Auslaßhahn 23 gestattet also ein allmähliches Ausströmen des Dampfes ins Freie, so daß ein plötzliches Zunehmen der Dampfspannung im Kessel sowie die Bildung eines Vakuums im Gehäuseinnern verhütet wird.
Gemäß Fig. 1 geschieht das selbsttätige öffnen des Hahnes durch Ziehen an einer Kette, welche den Hahnschlüssel mit dem Hebel 18 verbindet.
Dem Rohrschieber 9 gibt man für gewöhnlieh ein gewisses Spiel, so daß sich derselbe möglichst reibungslos auf dem Rohrteile 3 verschieben kann. Die vorhandenen Spalten gestatten außerdem ein beständiges Übertreten von Dampf, selbst bei geschlossenen Ausströmöffnungen 6, so daß man sofort wahrnehmen kann, wenn die Dampfleitung undicht geworden ist.
Sollte der Rohrschieber 9 zufolge plötzlichen Spannungsabfalles in der Verbrauchsleitung einen zu heftigen Schluß, der Aus- Strömöffnungen herbeiführen, oder sollten die Hebel nicht von selbst in ihre Mittelstellung zurückkehren, so zieht man den Hebel 18 von Hand nieder, wodurch der Rohrschieber in die mittlere Lage gebracht wird, d. h. in die Lage, in welcher sämtliche Ausströmöffnungen geöffnet sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rohrbruchventil, dessen Ventilkörper durch den Druckunterschied des Zufluß- und Ableitungsdruckes im Falle eines Rohrbruches in die Abschlußstel- ' lung gebracht wird , gekennzeichnet durch einen in der Ventillängsachse liegenden, mit Öffnungen (5, 6) versehenen Hohlzylinder (2), über dessen verstärktem, einen massiven Ring (3) bildendem Mittelteil sich ein von außen her steuerbarer Rohrschieber (9) verschiebt, der mit einem im Ringe (3) gleitenden Kolben (4) durch einen Stift (10) zwangläufig verbunden ist.
2. Rohrbruchventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Rohrschieber verbundene Hebel (11) mit einem äußeren Handhebel (13) auf einer gemeinsamen Welle (12) sitzt, während gegen die Führungsrollen (16, 17) des ersteren sich ein wagerechter Schwinghebel (18) legt, dessen freies Ende durch eine Kette mit dem Schlüssel eines Dampfauslaßhahnes (23) im \/entilgehäuse (1) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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