DE301646C - - Google Patents

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DE301646C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswechseln der Patronen von Atmungsgeräten. Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen der das Anschlußstück an die Patrone bildende Leitungsteil als längs verschiebbarer Hohlkörper ausgebildet ist, der gegen den festen Teil durch einen übergezogenen Schlauch abgedichtet ist und unter Federwirkung gegen die Patronenöffnung gedrückt wird. Ferner ist es bekannt, zur Vermeidung eines Eindringens von giftigen Gasen in den Atmungskreislauf Rückschlagventile in die Anschlußstücke der Luftleitung einzubauen, die beim Einsetzen der Patrone durch das Aufeinandertreffen von Vorsprüngen geöffnet werden und sich beim Herausnehmen der Patrone von selbst schließen.
Im vorliegenden Falle ist ebenfalls der Leitungsteil, welcher das Anschlußstück an die Patrone bildet, als verschiebbarer Hohlkörper ausgebildet; indessen sind hier besondere Dichtungsmittel sowie Ventile vermieden, deren Wirksamkeit bereits durch geringes Verschmutzen der Teile, ,beispielsweise bei Verwendung der Atmungsvorrichtung in staubigen Räumen, aufgehoben werden kann.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und ermöglicht ein schnelles und leichtes Auswechseln der Patronen während des Gebrauches des Atmungsgerätes bei größter Betriebsicherheit der Vorrichtung.
Gemäß der Erfindung ist der das Anschlußstück an die Patrone bildende, bewegliche Leitungsteil in dem feststehenden 'Leitungskörper nach Art eines Kolbenschiebers abdichtend gelagert. Der hohle Kolbenschieber kann weiter unterteilt und in seinen Teilen mit Öffnungen versehen sein, welche mit anderen Öffnungen zusammenwirken, die in der zu einem Gehäuse erweiterten Luftumleitung sich befinden. Dadurch werden die Luftwege so gesteuert, daß die verbrauchte Luft bei eingesetzter Patrone ihren Weg durch diese nimmt, während sie bei Auswechslung der Patrone sogleich aus dem Anschlußstück in die Rückleitung für die gereinigte Luft geführt wird. Die Bewegung des Leitungsteiles erfolgt zweckmäßig durch einen Kniehebel an sich bekannter Art, die den Leitungsteil beim Einspannen der Patrone durch Bewegen des Kniehebels über die Strecklage hinaus festlegt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist au,f der Zeichnung dargestellt. Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die beiden Endstellungen des Abschlußgliedes in einem senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung; Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. 2.
Die Patrone α ist in üblicher Weise an den Atmungsluftkreislauf angeschlossen. Die verbrauchte Luft tritt oben in die Patrone hinein und verläßt sie unten, um durch die Rohrleitung b wieder zur Atmungsmaske zurückzugelangen. Diese Rohrleitung ist oberhalb der Patrone mit einer Scheidewand c versehen, durch welche das Atmungsgas gezwungen wird, in ein an die Leitung anstoßendes Gehäuse zu treten, in dem sich das' als Schieber ausgebildete Abschlußglied bewegt. Das Gehäuse enthält ferner eine Kammer d, durch welche bei einer bestimmten Stellung des
Schiebers das Atmungsgas geleitet wird und die zu diesem Zweck mit Öffnungen e und f versehen ist
Von der Rohrleitung b aus führen eine öffnung g in das Schiebergehäuse und eine zweite Öffnung h oberhalb der Zwischenwand c wieder in die Rohrleitung zurück. Mit diesen Durchbrechungen wirken Durchlässe i und k zusammen, die in dem beweglichen Leitungs- ■
ίο teil Z, der als Schieber ,wirkt, oberhalb einer schräg verlaufenden Wand ni angeordnet sind. Durch diese Wand m wird im Verein mit j dem oberen Abschluß η des Schiebers eine Kammer ο gebildet, die mit einer Öffnung p versehen ist. Diese gelangt in einer Endstellung des Schiebers zur Deckung' mit einer ■ im Schiebergehäuse vorgesehenen Öffnung q, welche die Mündung (der das verbrauchte Atmungsgas der Patrone zuführenden Leitung r
darstellt. -
Unterhalb der Zwischenwand m ist in dem Schieber noch ein Durchlaß s vorgesehen, der in einer bestimmten Stellung des Schiebers mit der Öffnung e in dem Ge- :
häuse d zusammenwirkt. j
Am unteren Teil des Schiebers ist fest ein ! Flanschstück t angeordnet, das sich unter Vermittlung einer elastischen Zwischenlage u auf die Patrone auflegt.
Der Schieber I ist mittels des Flanschstückes t an ein Kniehebelgestänge angelenkt, das aus den beiden Hebeln ν und w besteht, deren \ letzterer gekröpft ausgebildet und an das : Schiebergehäuse angelenkt ist, so daß bei :
seiner Niederbewegung der Schieber abwärts : bewegt wird.
Die Fig. 1 und 2 zeigen das Kniehebeige- ; stange in den beiden Endlagen. Im Falle der '■■ Fig. ι ist die Patrone in den Atmungskreislauf eingeschlossen, die Kniehebel sind etwas i über die Strecklage hinaus bewegt, und es ist dadurch ein Lösen der Patrone verhindert. In dieser Stellung verlaufen die Atmungsgase in der eingezeichneten Pfeilrichtung. Das verbrauchte Gas strömt durch die Leitung r, die Öffnungen q und f in das Gehäuse d und unterhalb der Zwischenwand in die Patrone, kehrt dann durch die Leitung b in den Schieber zurück und fließt durch die Öffnungen g, i j und k, h wieder zur Atmungsmaske zurück. | Wird die Patrone ausgewechselt, so wird der Schieber I durch die Kniehebelbewegung aufwärts bewegt und gelangt in die Stellung nach Fig. 2. In dieser ist der Zugang des verbrauchten Atmungsgases in die Patrone sowie in die Leitung b gesperrt, das Gas strömt vielmehr sofort durch1 die Kammer 0 des Schiebers wieder in die Leitung zur Maske zurück. Eine Unterbrechung des Luftkreislaufes oder ein Zutritt von Außenluft kann demnach während des Auswechselns der Patrone nicht stattfinden.
Die Umsteuerung der Atmungswege kann auch durch eine Drehung des Schiebers, also durch eine zusätzliche Bewegung erfolgen; auch kann die Sperrung in der Einschaltstellung durch eine Federanordnung 0. dgl. bewirkt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Auswechseln der Patronen von Atmungsgeräten, bei welcher der das Anschlußstück an die Patrone bildende Leitungsteil als verschiebbarer Hohlkörper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Leitungsteil (I) in dem feststehenden Leitungskörper nach Art eines Kolbenschiebers abdichtend gelagert ist. . .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Kolbenschieber (I) unterteilt und in seinen Teilen mit Öffnungen (i, k, s, p) versehen ist, welche anderen Öffnungen (g; h, e, q) in der zu einem Gehäuse (d) erweiterten Luftumleitung (δ) entsprechen, um die Luftwege so zu steuern, daß die verbrauchte Luft bei eingesetzter Patrone (a) , ihren Weg durch diese nimmt, während sie bei Auswechslung der Patrone sogleich aus dem Anschlußstück (0) in die Rückleitung'· (b) für die gereinigte Luft geführt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Leitungsteiles durch ein Kniehebelgestänge an sich bekannter Art erfolgt, das den Leitungsteil beim Einspannen der Patronen durch Bewegen des Kniehebels über die Strecklage hinaus festlegt. '■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE301646C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4103571A1 (de) * 1991-02-06 1992-08-13 Roth Technik Gmbh Abgaskatalysator mit dichtelement
US6581520B1 (en) 1999-03-27 2003-06-24 Pepete Gmbh Pyrotechnic active mass for producing an aerosol highly emissive in the infrared spectrum and inpenetrable in the visible spectrum

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4103571A1 (de) * 1991-02-06 1992-08-13 Roth Technik Gmbh Abgaskatalysator mit dichtelement
US6581520B1 (en) 1999-03-27 2003-06-24 Pepete Gmbh Pyrotechnic active mass for producing an aerosol highly emissive in the infrared spectrum and inpenetrable in the visible spectrum

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