DE919628C - Sauerstoffatemschutzgeraet mit Vorspuelung - Google Patents

Sauerstoffatemschutzgeraet mit Vorspuelung

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DE919628C
DE919628C DED12719A DED0012719A DE919628C DE 919628 C DE919628 C DE 919628C DE D12719 A DED12719 A DE D12719A DE D0012719 A DED0012719 A DE D0012719A DE 919628 C DE919628 C DE 919628C
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oxygen
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shut
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breathing apparatus
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DED12719A
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/10Respiratory apparatus with filter elements

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Sauerstoffatemschutzgerät mit Vorspülung Die Erfindung betrifft ein Sauerstoffatemschutzgerät, bei dem die Atemluft führenden Leitungen und Gerätebeile bei Inbetriebnahme des Gerätes durch Zufuhr einer bestimmten Siauerstoffmenge selbsttätig gespült werden.
  • Es sind Geräte bekannt, bei denen das von Hand zu öffnende Sauerstoffventil mit feinen Bohrungen ausgerüstet ist, die während .des Öffnungsvorganges vorübergehend eine Verbindung zwischen dem Hochdrucksauerstoff und dem ferätinnern herbeiführen, während bei geschlossenem bzw. bei voll geöffnetem Sauerstoffventil diese Verbindung unterbrochen ist. Es .ist weiterhin ein Gerät 'bekannt, bei dem der .durch diese Bohrung austretende Sauerstoff nicht unmittelbar in das Gerät geführt wird, sondern ein Regelglied betätigt, das seinerseits, solange es unter einem Sauerstoffdruck steht, auf das lungengesteuerte Ventil öffnend wirkt. Dabei wird der vom lungengesteuerten Ventil zugeführte Sauerstoff in die Ausatemleitung eingeführt. Diese bekannten Geräte haben .den Nachteil, daß die Stärke bzw. die Menge des Spülsauerstoffstromes von dem mehr oder weniger schnellen Öffnen des Absperrventils der Sauerstoffflasche abhängig ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei nicht vollständigem Öffnen des Absperrventils der Spülsauerstoffstrom ununterbrochen in das Atemschutzgerät eingeführt wird, so daß Verluste entstehen.
  • Es sind weiterhin Geräte vorgeschlagen worden, bei denen der Spülsauerstoffstrom durch !ein unter der Wirkung eines zweiten S.auerstoffteilstromes stehendes Steuerglied nach Ablauf einer bestimmten Zeit und nach dem Einströmen einer bestimmten Spülsauer:stoffmenge selbsttätig abgesperrt wird.
  • Die Sauerstoffatemschutzgeräte werden .durchweg so gebaut, daß die Sauerstoffzuführungsleitung des lungengesteuerten Ventils bzw. der konstanten Dosierung und des Handzusatzes in die Einatemleitung mündet, damit die Einatemluft durch die Kühlwirkung des sich entspannenden Sauerstoffs gekühlt wird. Bei diesen Geräten wird eine gesonderte Siauerstoffspülleitung vorgesehen, die unmittelbar in den Atembeutel mündet, :damit der Spülsauerstoffstrom auch den Atembeutel ausspült. Dabei hat man die Mündungsstelle .der Spül.sauerstoffleitung möglichst weit von der Abströmöffnung des Atembeutels entfernt gelegt, damit die im Gerät vorhandene Luft mit Sicherheit ausgespült wird. Diese Geräte haben den Nachteil, daß eine zweite Leitung für den Spülsauerstoff mit Anschlüssen notwendig ist. Dadurch wird die Möglichkeit von Undichtigkeiten des Gerätes erhöht.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile dieser bekannten Bauform .der Geräte und besteht darin, daß der Spülsauerstoff .in die in die Einatemleitung mündende Sauerstoffzüführungsleitung eingeleitet wird, wobei in Strömungsrichtung der Einatemluft gesehen hinter der Einmündung der Sauerstoffzuführungsleitung in die Einatemleitung ein Absperrglied eingeschaltet ist, ,das !bei :beendeter Spülung en Einatemweg freigibt. Dabei kann als Absperrglied in der Einatemnleitu.ng :eine an sich bekannte Warnsignalvorrichtung dienen. Durch die neue Vorrichtung wird einmal der Vorteil erreicht, daß eine zusätzliche Siauerstoffleitung für den Spülsauerstoff mit den möglichen Fehlerquellen entfällt, dann aber auch, daß der Spülsauerstoff das Gerät einwandfrei ausspült. Der Spülsauerstoff wird-durch das Absperrglied bzw. durch die als solches dienende Warnsignalvorrichtung daran gehindert, über ras Einatemventil in die Einatemleitung des Gerätes abzuströmen. Dabei ist,die Steuerung .des Absperrgliedes, vorzugsweise der Warnsignalvorrichtung, so einzustellen, d:aß dieses erst öffnet, wenn die Zufuhr des Spüls.auerstoffsbeendet ist. Dadurch soll wiederum verhindert werden, daß der Spülsauerstoff ungenutzt über die Einatemileitung abströmt. Vorteilhaft kann da:s Gerät so .ausgebildet sein, daß der das Steuermittel fürdenSpülsauerstoff steuerndeSauerstoffteilstrom auch das Steuermittel für das Absperrglied bzw. für die Warnsignalvorrichtung betätigt. Dadurch werden die Bauweise und die Konstruktion des Gerätes vereinfacht. Außerdem läßt sich bei dieser Bauform in einfachster Weise durch entsprechende Bemessung der Steuermittel erreichen, daß das Absperrglied bzw. die Warnsignalvorrichtung erst dann die Einatemleitung freigibt, wenn der Spülsauerstoff in das Gerät geströmt ist. Um .dies zu erreichen, kann es auch zweckmäßig sein, in die zum Absperrglied bzw. zur Warnsignalvorrichtung führende Leitung des Sauerstoffteilstromes einen Pufferraum einzuschalten. Dadurch wird eine Verzögerung des Ausschalfiens des Absperrgliedes erreicht, bis daß die Spülung, die je nach der Dosierung .der Regeleinrichtung im .allgemeinen 4 bi.s 5 Sekunden dauert, beendet ist.
  • Eine einfache Bauform besteht darin, daß die Steuerkammer der das Absperrglied .bzw. die Warnsi,gnalvornichtung steuernden Membran, Kolben od. dgl. mit der Steuerkammer der Steuervorrichtung für den Spülsauerstoff verbunden ist, wobei beide Steuerkammern über eine Düse mit der Niederdruckseite des Druckwinderers in Verbindung .stehen.
  • Es ist .auch möglich, das Absperrglied bzw. die Warnsignalvorrichtung mit dem Steuermittel für die Vor:spülung mechanisch zu kuppeln.
  • Inder Mchnung sind zwei der Erfindung schematisch in den Abb. i und 2 dargestellt; Abb. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
  • Bei beiden Ausführungsformen sind ran der Sauerstoffflasche i über das Flaschenventil 2 der Vorspülungsregler 3 und der Druckminderer 4 angeschlossen. An den letzteren ;ist wiederum das lungengesteuerte Ventils angeschlossen, Oberhalb der Flasche i liegt der Atembeutel 6 und darüber ,die Alkalipatröne 7. Von der nicht gezeichneten Maske führt die Ausatemleitung 8 über das Ausatemventil g zur Alkalipatrone 7. Von .dort führt die Leitung io, an die ein Überdruckventil ii angeschlossen ist, zum Atembeutel 6. An :diesen ist die Einatemleitung -12 ,angeschlossen, in die d-ie Warnsignalvorrnchtung und das Einatemventil 14 eingeschaltet sind. Die Warnsignalvorrichtung besteht, wie Abb. 3 zeigt, aus einer Scheibe 15, in die Langlöcher 16 eingelassen siind. Diese sind durch stimmbandartige Federn 17 abgedeckt, :die .auf der Metallscheibe 15 mit Hilfe der Schrauben 18 befestigt sind.
  • Der Hochdrucksauerstoff strömt durch die Leitung ig zum Druckminderer 4 und wird .dort auf 21l2 atü entspannt. Der entspannte Sauerstoff strömt durch diie Leitung 2o in@den Ventilraum des lungengesteuerten Ventils 5. Beim Zusammenfallen des Atembeutels 6 wird das Ventile i von seinem Ventilsitz 22 abgehoben, so -daß der Sauerstoff über die Sauerstoffzuführungsloltung 23 in die Einatemleiitung 12 strömt. Hier mündet die Sauerstoffleitung 23 vor der Absperrscheibe 15 der Warnsignalvorrichtung 13. Beide Darstellungen zeigen das Gerät,in Ruhestellung kurz vor bzw. kurz nach dem Öffnen des Flaschenventils 2.
  • Von der Hochdruckleitung ig zweigt eine Leitung 24 zu dem Ventilsitz des zugleich als Han:dzusatzventil dienenden Vorspülungsreglers 3 ab, der in Abb. 4 in vergrößertem Maßstab dargestellt äst.
  • An dem Vorspülregler wird :der Ventilkegel durch dieVentilschenbe25 abgeschlossen, die an dem Kipp-Nebel 26 steht und in Ruhestellung durch die Feder 27 entgegen der Wirkazng der Schließfeder 28 geöffnet wird. An dem Kipphebel liegt der Hebel 29 an, der sich gegen den Druckbolzen 30 abstützt, der mit Hilfe .der Membran 31 in :dem Gehäuse gelagert ist, wobei diese Membran 31 den Raum 32 von dem Raum 33 trennt. Der Druckbolzen 30 ist an seinem oberen Ende 34 als Druckknopf ausgebildet, wobei der Raum 33 durch die Membran 35 nach außen abgeschlossen ist. Die Feder 27 stützt seich gegen das Federlager 36 ab.
  • Der Raum 32 ist über die Leitung 37 mit der Sauerstoffleitung 23 verbunden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist weiterhin der Raum; 33 über die Leitung 38 mit .der Membrankammer 39 für die an sich bekannte Steuerung der Warns-ignalvorrichtung 13 verbunden. Die Leitung38 steht über die Leitung4o mit der Niederdruckleitung2o inVer@bindung, wobei in die Leitung 40 eine Drosseldüse 41 eingeschaltet ist.
  • Beim Öffnen des Fleschenvenbils 2 strömt zunächst der Drucksauerstoff durch das dann geöffnete Handzusatzventil, das zugleich als Spülsauerstoffventil dient, in die Kammer 32 und über die Leitung 37 in die Sauerstoffleitung 23 und durch diese in den Atembeutel 6. Ein Abströmen des Spülsauerstoffs über die Einatemleitung 12 wird verhindert, da die Warnnsignalvorrichtung vorläufig geschlossen ist.
  • Gleichzeitig wird nach dem Öffnen des Flaschenventils 2 der Sauerstoff ;in dem Druckminderer 4 entspannt und strömt gehemmt durch die Düse 41 in die Leitungen 40 und 38. Die Arbeitsdrücke für die Steuermembran 42 ,der Warnsignalvorric tung 13 und der Arbeitsdruck des Vorspülreglers 3 sind so eingestellt, daß beide beii einem bestimmten Druck in der Leitung 38 gleichzeitig betätigt werden. Dabei wird der Vorspülregler geschlossen und andererseits die Warngignalvorrichtung 13 geöffnet. Dadurch wird erreicht, daß, solange Spülsauerstoff durch die Leitung 23 zuströmt, die Einatemlei.tung durch die absperrende Warnsignalvorrichtung geschlossen ist. Ein Sauerstoffverlust kann nicht eintreten. Die Spüldüse 41 ist so bemessen, daß jene Zeit reicht, um das gesamte Gerät mit Sauerstoff auszuspülen.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der nach Abb. i im wesentlichen dadurch, daß die Warnsignalvornichtung und der Vorspülregler jedes für sich an den Druckminderer 4 angeschlossen sind. Vom Vorspülregler 3 führt die Leitung 43 zur Leitung 2o des Druckminderers, während von dieser die Leitung 44 zur Membrankammer 39 der Warnsignalvorrichtung führt. In die Leitung 44 ist ein Pufferraum 45 eingeschaltet. In die Leitung 43 ist die Düse 46 eingeschaltet. Die Düsen 41 und 46 sowie der Pufferraum 45 sind so bemessen, daß wiederum das Warmsignal und der Vorspülungsregler gleichzeitig durch den reduzierten Sauerstoffdruck betätigt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sauerstoffatemschutzgerät, dessen die Atemluft führende Leitungen und Gerätteile bei Inbetriebnahme des Gerätes durch Zufuhr einer bestimmten Sauerstoffmenge selbsttätig -gespült werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülsauerstoff :in die in die Einatemleitung (12) mündende Sauerstoffzuführungsleitung (23) eingeleitet wird, wobei in Strömungsrichtung der Einatemluft gesehen hinter der Einmündung der Sauerstoffzuführungsleitung (23) in die Einatemleitung (12) ein Absperrglied (13) eingeschaltet ist, das bei 'beendeter Spülung den Einatemweg freigibt.
  2. 2. Sauers toffatemschutzgerätnachAnspruch i, .dadurch gekennzeichnet, d.aß als Absperrglied (13) in der Einatemleitung (12) eine an sich bekannte Warnsignalvorrichtung dient.
  3. 3. Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Steuermittel für den Spülsauerstoff steuernde Sauerstoffteil.strom auch .das Steuermittel für das Absperrglied bzw. für die Warnsignalvorrichtung betätigt.
  4. 4. Sauerstoffatemschutzgerät nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die zum Absperrglied 'bzw. zur Warnsignalvorrichtung (13) führende Leitung (44) des steuernden Sauerstoff teilstromes ein Pufferraum (45) eingeschaltet ist.
  5. 5. Sauerstoffatemschutzgerät nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkammer (39) der das Absperrglied ibzw. die Warnsignalvorrichtung (13) steuernden Membran, Kolben od.,dgl. mit der Steuerkammer 33) -der Steuervorrichtung (3) für den Spülsauerstoff verbunden ist, wobei beide Steuerkammern über eine Düse (40) mit der Niederdruckseite (2o) des Driuckminderers (4) in Verbindung stehen.
  6. 6. Sauerstoffatemschutzge ät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrglied bzw. die Warnsignialvorrichtung mit dem Steuermittel für die Vorspülung mechanisch gekuppelt ist.
DED12719A 1952-07-12 1952-07-12 Sauerstoffatemschutzgeraet mit Vorspuelung Expired DE919628C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141186B (de) * 1959-06-09 1962-12-13 Maurice Fenzy Atemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft
DE3515030A1 (de) * 1985-04-25 1986-10-30 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Atemschutzgeraet mit kreislauf der atemluft

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141186B (de) * 1959-06-09 1962-12-13 Maurice Fenzy Atemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft
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US4811732A (en) * 1985-04-25 1989-03-14 Draegerwerk Ag Protective breathing apparatus having breathing air circulation

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