DE18422C - Vorrichtung zum Ausstanzen von Pappen, besonders für die im Patent Nr. 2009 beschriebenen Faltschachteln - Google Patents

Vorrichtung zum Ausstanzen von Pappen, besonders für die im Patent Nr. 2009 beschriebenen Faltschachteln

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DE18422C
DE18422C DENDAT18422D DE18422DA DE18422C DE 18422 C DE18422 C DE 18422C DE NDAT18422 D DENDAT18422 D DE NDAT18422D DE 18422D A DE18422D A DE 18422DA DE 18422 C DE18422 C DE 18422C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2628Means for adjusting the position of the cutting member
    • B26D7/2642Means for adjusting the position of the cutting member for slotting cutters

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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
AUGUST BREHMER in LÜBECK.
beschriebenen Faltschachteln.
Die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen zum Ausstanzen von Pappen dienen im allgemeinen zum Ausstanzen beliebiger Ausschnitte und Formen aus Pappe oder anderem ähnlichen Material. In dieser Beschreibung ist speciell Rücksicht genommen auf Anwendung der Vorrichtungen zum Stanzen der Ausschnitte der im Patent No. 2009 beschriebenen Faltschachteln.
In einem Gestell G1, Fig. 1 und 2, Blatt I, sind zwei Wellen A A1 so gelagert, dafs zwei Zahnräder aax von gleichem Durchmesser, von welchen je eins auf je einer der Wellen A A1 befestigt ist, sich in exactem Eingriff ohne Spielraum befinden. Auf jeder der beiden Wellen sitzen zwei Büchsen BDFH, welche sich auf denselben verschieben lassen, aber an jeder Verdrehung durch Keile oder Federn b bx gehindert sind. In gleicher Weise trägt jede dieser vier Büchsen B D FH auf ihrer langen Nabe eine andere Büchse bezw. CEGJ, welche mit Stellschraube versehen ist, durch deren Anziehen die Büchsen CE GJ auf den Büchsen BDEH und gleichzeitig letztere auf den Wellen festgestellt werden können.
Die beiden Büchsenpaare B C und D E auf der oberen Welle sind zur Aufnahme der Matrizen bestimmt, und es werden die Stanzen von den Büchsenpaaren F G und HJ der unteren Welle getragen. Die Art der Befestigung sowohl der Matrizen als der Stanzen gestattet, wie aus der Zeichnung, Fig. 1 und 2, Blatt II, ersichtlich, eine Verschiebung derselben am Umfange der Büchsen in der Richtung ihrer Umdrehung, so dafs auf diese Weise der Abstand zweier Stanzen oder Matrizen von einander vergröfsert oder verringert werden kann.
Für den vorliegenden Zweck des Ausstanzens der in Fig. 3, Blatt II, gezeigten Ein-, Ab- und Ausschnitte an Pappschachteln (D. R. P. No. 2009) sind Stanzen von dreifach verschiedener Form in Anwendung gebracht, für die langen Einschnitte LLLL die vier Stanzen Uli, für die Ausschnitte MM zwei Stanzen m m und für die Ausschnitte NN zwei Stanzen η η. Diese acht Stanzen sind zu je zwei am Umfange der vier Büchsen derartig angebracht, dafs die in Fig. 3 gezeigten, bei einer Schachtel der erwähnten Art nöthigen Ausschnitte hervorgebracht werden können. Die Büchse G, Fig. 1, Blatt II, trägt aufser den Stanzen /und m ein zur Wellenachse schräg gestelltes Messer k, durch welches der Abschnitt bei K, Fig. 3, ausgeführt wird, indem es stumpf gegen die Umfangsfläche der gegenüberliegenden Büchse C geprefst wird.
Das gleiche System von solchen zur Herstellung eines Verschlufsendes einer Pappschachtel der erwähnten Art benöthigten Stanzen und Messer ist zum Zweck der Herrichtung des anderen Verschlufsendes der Schachtel noch einmal symmetrisch zum ersten am Umfange der Büchsen F G HJ angebracht, und werden also bei einmaliger Umdrehung des Wellenpaares die in Fig. 3 gezeigten Ein-, Ab- und Ausschnitte zweimal hervorgebracht.
Wie schon erwähnt, können diese beiden Systeme vermöge der Art der Befestigung der einzelnen Stanzen auf den Büchsen und diese
auf den Wellen in sich selbst sowohl als gegenseitig zu einander verstellt werden, wie es zur Herstellung von Schachteln von verschiedenem Format erforderlich ist.
Die oberen vier Büchsen tragen je zwei Matrizenhalter O O, Fig. ι und 2, Blatt II, welche den Stanzen der unteren Welle entsprechend verstellbar sind. Diese Büchsen BCDE sind an ihrem Umfange mit Stahlringen rrrr versehen, deren Kanten im Verein mit den Kanten der am Umfange der Matrizenhalter befindlichen Stahlbogenstücke ίίίί die Matrizen für die langen Stanzen //// bilden. In den Stahlbogenstücken der Matrizenhalter befinden sich die den Stanzen m m bezw. 11 η entsprechenden Matrizen.
Um ein Mitschleppen der Pappe durch die gedrückten Stanzen zu verhindern, sind für jede der vier Stanzenreihen ein oder mehrere Abstreifer / angebracht, welche, wie aus Fig. 2, Blatt II, ersichtlich, die Pappe veranlassen, bei weiterer Umdrehung der Wellen von den Stanzen abzugleiten. Diese Abstreifer sind an der mit den Wellenachsen parallel liegenden Leiste q durch Stellschrauben befestigt, so dafs sie den vier Büchsen bei deren Verstellung in der Richtung der Wellenachsen folgen können. In gleicher Weise sind an der Leiste qx vier Ausputzer/! angebracht, welche, indem sie zwischen den Stahlringen rrrr der Büchsen BCDE und den Stahlbogenstücken s s s s der Matrizenhalter hindurchfahren, die langen Ausschnitte LLLL aus dem Spalt entfernen und in die Rinne R, Fig. i, Blatt I, gleiten lassen.
Die Pappbogen werden von der Maschine in dem richtigen Zeitpunkt selbsttätig zugeführt. Für diesen Zweck befindet sich auf der unteren Welle eine Scheibe S mit Excenter, Fig. 1 und 2, Blatt I, befestigt. Letztere veranlafst den mit Gegengewicht versehenen Winkelhebel T, indem dieser mit einem seiner Arme mittelst Rolle auf dem Excenter läuft, zur Hin- und Herbewegung, welche durch eine Stange U und Hebel ν auf die Welle W und daran befestigten Hebel X übertragen wird. An diesem Hebel X ist durch Gelenkstange ein langes Gleitstück Y befestigt, das in der Tischplatte der Maschine in einem Schlitz geführt ist und nun bei Umdrehung des Wellenpaares sich in demselben hin- und herschiebt. Auf diesem Gleitstück Y ist der Schubwinkel ζ verstellbar angebracht, der beim Gange der Maschine ein vor demselben eingelegtes Pappstück den Wellen zuführt, die dasselbe durch angebrachte Gummifütterung c c der Büchsen FS ergreifen und in oben beschriebener Weise bearbeiten. Um dem Pappstück die richtige. seitliche Stellung und Richtung bei der Einführung in die Wellen zu geben, sind auf der Tischplatte in einer Nuth derselben zwei Lineale Z1 und Z11, Fig. 3, verstellbar angebracht.

Claims (4)

Patent-AnSprüche:
1. Die Anordnung der die Stanzen und Matrizen tragenden Büchsenpaare BDFH und CEGJ in der Weise, dafs je eine der letztgenannten ■ Büchsen auf der Nabe der zugehörigen Büchse seitlich verstellbar ist und wiederum gemeinsam auf der Welle A bezw. A1 seitlich verstellt werden kann.
2. Die Anwendung von Stanzen und Matrizen, welche in der Richtung der Peripherie der unter 1. genannten Büchsen verstellbar sind, insbesondere die Anordnung der Stanzen / m η und der zugehörigen Matrizen zum Ausstanzen der im Patent No. 2009 beschriebenen Faltschachteln.
3. Die Anwendung der verstellbaren Ausputzer /, welche dazu dienen, die ausgestanzten, nicht mehr mit der Pappe verbundenen, verschieden geformten Pappausschnitte aus der Matrize zu entfernen und dieselben in eine zu dem Zweck angebrachte Rinne R abzuwerfen.
4. Die Einrichtung zum Einführen der Pappe zwischen die rotirenden Stanzen und Matrizen, bestehend aus dem von einer der Wellen A und A1 mittelst Daumen .S und Hebelwerk getriebenen Schubwinkel Z, welcher die Einführung der Pappe im richtigen Moment bewirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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