DE18359C - Neuerungen an Walzenstühlen - Google Patents
Neuerungen an WalzenstühlenInfo
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- DE18359C DE18359C DENDAT18359D DE18359DA DE18359C DE 18359 C DE18359 C DE 18359C DE NDAT18359 D DENDAT18359 D DE NDAT18359D DE 18359D A DE18359D A DE 18359DA DE 18359 C DE18359 C DE 18359C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/02—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
A. PFISTER in SIMMERING bei WIEN. Neuerungen an Walzenstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1880 ab.
a a', Fig, ι, sind die Aufschüttgossen, durch
welche das Mahlgut zwischen die Walzenflächen gelangt, und zwar nach Fig. i, links, mittelst der
Blechrutschen b und der Lieferwalze d, welch letztere von der oberen Walze/ mitgeschleppt
oder von deren Welle aus angetrieben wird. Die Rippen der Walze sind entsprechend tief in
entsprechenden Entfernungen eingegossen oder eingehobelt. Die Lieferwalze hängt beiderseits
in den Federn e, welche ein Anschliefsen derselben an die obere Walze/ bei jeder Stellung
der letzteren bewerkstelligen. Ueberdies verhindert eine Bürste c aus Borsten, Draht etc. den
übermäfsigen Einlauf. Die Speisung kann auch durch Blechrutschen b' erfolgen, welche an
ihren unteren Enden kammförmig geschlitzt sind (s. Detail Fig. 3). Auch hier verhindert
die vorerwähnte, unterhalb angebrachte Bürste c' den Eintritt von zu grofsen Mengen des Mahlgutes.
Die besagten Rutschen erhalten eine rüttelnde Bewegung, und zwar in der Richtung,
wie sie die Pfeile bei Fig. 3 bezeichnen.
Das so eingelassene Mahlgut (der Lauf desselben ist auf beiden Seiten gleich) gelangt zunächst
zwischen die Mahlflächen der Walzen/' g' und weiter fort mittelst der Blechrutschen h
zwischen die Mahlflächen der Walzen g' i', um dann mittelst der unterhalb angebrachten Auslaufrohre
k k' zu weiterer Behandlung abgeleitet zu werden.
Um die Mahlproducte zweier Walzenmahlflächen je separat zu erhalten, kann auch ein
Kreuzeinlafs angebracht werden.
Die Wälzen //' i V lagern in vier Kreuzhebeln m m', welche ihre Stütz- und Drehpunkte
bei η haben. Die Walzen g g' lagern in mit Lappen oder Ansätzen versehenen,
mittelst der vier gebogenen Kreuzhebel 0 o', Fig. 5, in entgegengesetzter Richtung verschiebbaren
Lagern n", welche Kreuzhebel ihre Stütz- und Drehpunkte auf den Lagerkörperansätzen a",
Fig. 4, der grofsen Kreuzhebel m m' haben.
Die vier grofsen Kreuzhebel in m' sind an
ihren unteren Enden mittelst der Traversen//' verbunden und mittelst der Rollen q q' zwischen
den Ständerbogensegmenten r r1 und den Bügeln ί s' verschiebbar.
Um die Walzen während der Arbeit in eine dem jeweiligen Mahlgut entsprechende Entfernung
bringen zu können, sind mitten an den Traversen p p1 zwei mit entgegengesetzten Gewinden
versehene, in der Mutter u bewegliche Schrauben it1 angebracht.
Diesen Schrauben 11' kann auch eine elastische
Beilage aus Kautschuk etc. eingeschaltet werden, und zwar werden zwischen die in dem Bügel ν
ersichtlichen Muttern und hinter diese Bügel eine Kautschukscheibe gelegt, damit die Walzen
etwaigen harten Gegenständen ausweichen können und Brüche verhindert werden.
Die sechs Walzen fg i und /' g' i' sind von Hartgufs, können jedoch auch von einem anderen
harten Material sein und bilden zwei sich entgegengesetzte, mit einander untrennbar verbundene
Gruppen zu je drei Walzen.
Je drei mit einander arbeitende Walzen haben unter sich ungleiche Durchmesser und ungleiche,
mit sorgfältigster Rücksicht auf die Back- und Exportfähigkeit der Mehle gewählte Umdrehungsgeschwindigkeiten.
Die Bewegungen bezw. Verschiebungen der Walzen //' i i1 sind centrisch zu n. Die Be-
Claims (1)
- •wegungen der Walzen g g' sind geradlinig und zu denen der oberen und unteren Walzen stets entgegengesetzt.Die Walze / ist grob, die. AValze g ist mittelfein und endlich die Walzen i und f sind fein geriffelt.Der Müller verändert die Entfernung der Walzen je nach dem Mahlgut mittelst der schon beschriebenen einzigen, mitten an den Traversen pp' der Kreuzhebel m m1 angebrachten Schraube mit links- und -rechtsläufigem Gewinde.Der Antrieb des Stuhles geschieht mittelst der Riemscheibe ζ und der Stirnräder ABC.Die Fortpflanzung der Bewegung auf die zweite Walzengruppe geschieht mittelst der an den mittleren Stirnrädern B angegossenen oder anders befestigten Riemscheiben.Die sämmtlichen vorbeschriebenen Bestandtheile ruhen auf dem Ständer H und sind mit demselben in entsprechender Weise verbunden.Patenτ-Anspruch:Die in Fig. ι bis 5 dargestellte Lagerung der Walzen centrisch zu η und die Verstellbarkeit derselben mittelst der Kreuzhebel m und 0 und der Vorrichtungen t und u.Hierzu 1 Blatt· Zeichnungen..
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18359C true DE18359C (de) |
Family
ID=295243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18359D Active DE18359C (de) | Neuerungen an Walzenstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2638388A (en) * | 1949-04-11 | 1953-05-12 | Baker Perkins Ltd | Adjustment means for the rolls of multiroll chocolate and like refining machines |
-
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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