DE198699C - - Google Patents

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DE198699C
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handwheel
hollow shaft
shaft
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sandblasting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/14Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting the bench top
    • B25H1/16Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting the bench top in height

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■■-Jifi 198699.^ ' KLASSE 67b.
HANS RUDOLF KARG in HANNOVER-LIST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1906 ab.
Die Erfindung bezweckt, insbesondere eine erhebliche Verbesserung und weitergehende Verwendbarkeit der Sandstrahlgebläse für Gußputzerei und andere Zwecke zu erzielen. Bei allen seither bekannten, wenigstens praktisch als verwertbar befundenen Sandstrahlgebläsen, namentlich mit Rotationstischen, Sprossentischen, Rollbahntischen u. dgl. stehen die Blasdüsen in stets gleichem Abstände vom Werktische. Die seither verschiedentlich versuchte Verstellbarkeit der Düsen, und in einem Falle auch die des Tisches, hat sich als praktisch nicht verwendbar erwiesen. Insbesondere wurde die einzige Ausführung eines Rotationstisches mit Höhenverstellung desselben nach kurzem Gebrauche als unverwendbar außer Dienst gestellt. Die letzterwähnte Ausführung erwies sich namentlich insofern als unverwendbar, als die Königswelle eine durchgehende war und so eine unbeschränkte Ausnutzung der Tischoberfläche unmöglich machte; auch ließ sich die Höhenverstellung des Tisches nicht während des Betriebes bewerkstelligen.
Wird nun berücksichtigt, daß mit den genannten Sandstrahlgebläsetypen die verschiedenartigsten Gußstücke, hohe und niedrige, geputzt werden, und vergegenwärtigt man sich, daß die Wirkung des. Sandstrahles mit seiner Entfernung voni Düsenaustritt erheblich abnimmt, so ist klar, daß die Leistung eines Sandstrahlgebläses mit hohem Durchgang, d. h. großer Entfernung der Düsen vom Arbeitstische, bei niedrigen, flachen Gegenständen beträchtlich abnehmen muß. Darauf ist es denn auch zurückzuführen, daß die sonst so vortrefflichen Sandstrahlgebläse einen immerhin nur beschränkten Wirkungskreis erlangen konnten.
Dem wirklich schwer empfundenen Mangel, die Düsenentfernung der jeweiligen Höhe der. Arbeitsstücke anzupassen, und zwar durch eine Ausführungsform, welche einen wirtschaftlich vorteilhaften Gebrauch ermöglicht, hilft vorliegende Erfindung in ebenso einfächer wie gründlicher Weise ab.
Die senkrechte Welle (Königswelle) a, welche einerseits im Spurlager m, andererseits im Halslager f gelagert ist, trägt die Nabe d, in welcher die Tragsprossen i für den eigentliehen Arbeitstisch befestigt sind. Bis hierher gleicht die vorliegende Ausführung den bekannten Rotationstischen. Abweichend hiervon ist aber schon der Antrieb der Königswelle und damit des Tisches.
Auf der Welle α sitzt ein Schneckenrad / (es kann auch ein Hyperboloidrad oder ein entsprechendes Maschinenelement sein, das gekreuzten Antrieb von Wellen, die in ihren Achsen nicht normal zueinander stehen, gestattet), das durch die Schnecke η angetrieben wird. Diese Schnecke lagert im Gehäuseständer 0.
Um die Höhenverstellung der Nabe d und mit dieser des Tisches selbst zu erreichen, ist folgende Vorkehrung getroffen:
Die Königswelle α ist über dem Sitze des Schneckenrades / teilweise, d. h. für die erforderliche größte Hubhöhe, mit Gewinde
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versehen. Über die Königswelle α ist die Hohlwelle c gestülpt, mit deren oberen Ende die Tischnabe d durch Schrumpfung, Keilung o. dgl. fest verbunden ist. Der Sicherheit halber ist zur Unterstützung der Nabe d und der auf ihr ruhenden Last noch der Stellring e vorgesehen. Dieser kommt als solcher aber nur dann zur Anwendung, wenn die Hohlwelle c aus gezogenem oder nahtlos
ίο gewalztem Material hergestellt wird; findet für die Hohlwelle c Grauguß, Stahlguß ο. dgl. Verwendung, dann wird der Unterstützungsring e gleich mitangegossen. An ihrem unteren Ende besitzt die Hohlwelle c einen aufgeschraubten, aufgekeilten oder aufgeschrumpften stählernen Tragring (Stützlager)p, der mit der Pfanne des Handrades k zusammen ein Kugellager bildet. Dieses Kugellager dient zunächst zur Unterstützung der Hohlwelle c und ihrer Last und sodann auch zur Führung der Welle bei deren Höhenverstellung. Da diese eine Führung indes ein Kippen nicht verhindern würde, muß eine zweite vorgesehen werden, und als solche ist der Gleitring g zu betrachten, der dicht, aber lösbar mit dem oberen Ende der Königswelle α verbunden ist. Zwecks guter Führung muß die Hohlwelle c mindestens innerhalb der Hubgrenzen des Führungsringes g sauber ausgebohrt sein; die Bohrung kann aber auch ganz durchgeführt werden, so daß das Spindelgewinde der Königswelle α auf seinem äußeren Durchmesser gleichfalls als Führungszylinder dient. Nötig ist letzteres allerdings nicht, ja im Hinblick auf die dadurch vermehrte nutzlose Reibung sogar zu vermeiden, denn das Kugellager des Handrades k in Verbindung mit dem Spurring ρ einerseits und der Führungsring g andererseits genügen vollständig zur sicheren Führung der Hohlwelle c. Um zu verhindern, daß Unreinlichkeiten, insbesondere Sand, aus den Blasdüsen in die Hohlwelle c gelangen können, ist dieselbe oberhalb der Nabe durch die Deckplatte h geschlossen.
Die Höhenverstellung erfolgt durch Drehung des mit Muttergewinde versehenen Handrades k; dieses schraubt sich auf dem Spindelgewinde der Königswelle α auf oder nieder und hebt dabei die Hohlwelle c nebst Nabe d und den damit verbundenen Tisch, während derselbe beim Niedergehen des Handrades k demselben schon zufolge seines Eigengewichtes folgt.
Würde die Erfindung nun aber keine anderen Vorrichtungen als die bisher geschilderten besitzen, dann fände keine zwangläufige gleichzeitige Umdrehung der Hohlwelle c mit der angetriebenen Königswelle statt, ja, es wäre nicht einmal Stabilität der eingestellten Höhenlage zu erwarten; diese würde, je nach Drehrichtung des Schneckenrades / bald unbeabsichtigt eine der Grenzstellungen einnehmen, was durch die Reibung bedingt wäre. Um dem zu begegnen, ist die Königswelle α vom Kugellager ab bis an ihr oberes Ende mit einer Nut b versehen, in welcher eine fest mit der Hohlwelle c verbundene Feder gleitet. An Stelle dieser durchlaufenden Feder können aber auch zwei kürzere Anwendung finden, von denen eine dicht über dem Spurring p, die andere oben beim Führungsring g (der damit gleichzeitig ' gegen Verdrehung' gesichert würde) sitzen müßte. Da die Feder oder die Federn fest mit der Hohlwelle c verbunden sind, müssen sie auch der Höhenverschiebung derselben folgen und können der die Höhenverstellung bewirkenden Drehung des Mutterrades k,nicht hindernd entgegentreten. . '
Die Zeichnung zeigt in den ausgezogenen Linien den Tisch in seiner tiefsten Arbeitsstellung, also in derjenigen, in welcher sich die Düsen am weitesten von der Tischoberfläche befinden; die punktierten Stellungen d1 und k1 deuten die höchste Tischstellung an.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbarer Arbeitstisch für Sandstrahlgebläse mit wagerechter, um eine senkrechte Achse drehbarer und, gegen die Düse oder die Düsen in der Höhe verstellbarer Tischplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (i, d) von einer Hülse (c) getragen wird, die auf einem Mutterhandrad (k) aufruht und mit einer umlaufenden, mit Schraubengewinde für das Mutterhandrad versehenen Welle (a) verschiebbar, aber nicht drehbar verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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