DE198699C - - Google Patents
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- DE198699C DE198699C DENDAT198699D DE198699DA DE198699C DE 198699 C DE198699 C DE 198699C DE NDAT198699 D DENDAT198699 D DE NDAT198699D DE 198699D A DE198699D A DE 198699DA DE 198699 C DE198699 C DE 198699C
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- handwheel
- hollow shaft
- shaft
- vertical shaft
- sandblasting
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H1/00—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
- B25H1/14—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting the bench top
- B25H1/16—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting the bench top in height
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■■-Jifi 198699.^ '
KLASSE 67b.
HANS RUDOLF KARG in HANNOVER-LIST.
Die Erfindung bezweckt, insbesondere eine erhebliche Verbesserung und weitergehende
Verwendbarkeit der Sandstrahlgebläse für Gußputzerei und andere Zwecke zu erzielen.
Bei allen seither bekannten, wenigstens praktisch als verwertbar befundenen Sandstrahlgebläsen,
namentlich mit Rotationstischen, Sprossentischen, Rollbahntischen u. dgl. stehen die Blasdüsen in stets gleichem Abstände
vom Werktische. Die seither verschiedentlich versuchte Verstellbarkeit der Düsen, und in einem Falle auch die des
Tisches, hat sich als praktisch nicht verwendbar erwiesen. Insbesondere wurde die
einzige Ausführung eines Rotationstisches mit Höhenverstellung desselben nach kurzem
Gebrauche als unverwendbar außer Dienst gestellt. Die letzterwähnte Ausführung erwies
sich namentlich insofern als unverwendbar, als die Königswelle eine durchgehende
war und so eine unbeschränkte Ausnutzung der Tischoberfläche unmöglich machte; auch
ließ sich die Höhenverstellung des Tisches nicht während des Betriebes bewerkstelligen.
Wird nun berücksichtigt, daß mit den genannten Sandstrahlgebläsetypen die verschiedenartigsten
Gußstücke, hohe und niedrige, geputzt werden, und vergegenwärtigt man sich, daß die Wirkung des. Sandstrahles mit
seiner Entfernung voni Düsenaustritt erheblich abnimmt, so ist klar, daß die Leistung
eines Sandstrahlgebläses mit hohem Durchgang, d. h. großer Entfernung der Düsen vom Arbeitstische, bei niedrigen, flachen
Gegenständen beträchtlich abnehmen muß. Darauf ist es denn auch zurückzuführen, daß
die sonst so vortrefflichen Sandstrahlgebläse einen immerhin nur beschränkten Wirkungskreis
erlangen konnten.
Dem wirklich schwer empfundenen Mangel, die Düsenentfernung der jeweiligen Höhe der.
Arbeitsstücke anzupassen, und zwar durch eine Ausführungsform, welche einen wirtschaftlich
vorteilhaften Gebrauch ermöglicht, hilft vorliegende Erfindung in ebenso einfächer
wie gründlicher Weise ab.
Die senkrechte Welle (Königswelle) a, welche einerseits im Spurlager m, andererseits im
Halslager f gelagert ist, trägt die Nabe d, in welcher die Tragsprossen i für den eigentliehen
Arbeitstisch befestigt sind. Bis hierher gleicht die vorliegende Ausführung den bekannten
Rotationstischen. Abweichend hiervon ist aber schon der Antrieb der Königswelle und damit des Tisches.
Auf der Welle α sitzt ein Schneckenrad / (es kann auch ein Hyperboloidrad oder ein
entsprechendes Maschinenelement sein, das gekreuzten Antrieb von Wellen, die in ihren
Achsen nicht normal zueinander stehen, gestattet), das durch die Schnecke η angetrieben wird.
Diese Schnecke lagert im Gehäuseständer 0.
Um die Höhenverstellung der Nabe d und mit dieser des Tisches selbst zu erreichen,
ist folgende Vorkehrung getroffen:
Die Königswelle α ist über dem Sitze des Schneckenrades / teilweise, d. h. für die erforderliche
größte Hubhöhe, mit Gewinde
55
versehen. Über die Königswelle α ist die Hohlwelle c gestülpt, mit deren oberen Ende
die Tischnabe d durch Schrumpfung, Keilung o. dgl. fest verbunden ist. Der Sicherheit
halber ist zur Unterstützung der Nabe d und der auf ihr ruhenden Last noch der
Stellring e vorgesehen. Dieser kommt als solcher aber nur dann zur Anwendung, wenn
die Hohlwelle c aus gezogenem oder nahtlos
ίο gewalztem Material hergestellt wird; findet
für die Hohlwelle c Grauguß, Stahlguß ο. dgl. Verwendung, dann wird der Unterstützungsring e gleich mitangegossen. An ihrem unteren
Ende besitzt die Hohlwelle c einen aufgeschraubten, aufgekeilten oder aufgeschrumpften
stählernen Tragring (Stützlager)p, der mit der Pfanne des Handrades k zusammen
ein Kugellager bildet. Dieses Kugellager dient zunächst zur Unterstützung der Hohlwelle c und ihrer Last und sodann auch
zur Führung der Welle bei deren Höhenverstellung. Da diese eine Führung indes ein Kippen nicht verhindern würde, muß
eine zweite vorgesehen werden, und als solche ist der Gleitring g zu betrachten, der dicht,
aber lösbar mit dem oberen Ende der Königswelle α verbunden ist. Zwecks guter Führung
muß die Hohlwelle c mindestens innerhalb der Hubgrenzen des Führungsringes g
sauber ausgebohrt sein; die Bohrung kann aber auch ganz durchgeführt werden, so daß
das Spindelgewinde der Königswelle α auf seinem äußeren Durchmesser gleichfalls als
Führungszylinder dient. Nötig ist letzteres allerdings nicht, ja im Hinblick auf die dadurch
vermehrte nutzlose Reibung sogar zu vermeiden, denn das Kugellager des Handrades
k in Verbindung mit dem Spurring ρ
einerseits und der Führungsring g andererseits genügen vollständig zur sicheren Führung
der Hohlwelle c. Um zu verhindern, daß Unreinlichkeiten, insbesondere Sand, aus
den Blasdüsen in die Hohlwelle c gelangen können, ist dieselbe oberhalb der Nabe durch
die Deckplatte h geschlossen.
Die Höhenverstellung erfolgt durch Drehung des mit Muttergewinde versehenen Handrades
k; dieses schraubt sich auf dem Spindelgewinde der Königswelle α auf oder nieder
und hebt dabei die Hohlwelle c nebst Nabe d und den damit verbundenen Tisch, während
derselbe beim Niedergehen des Handrades k demselben schon zufolge seines Eigengewichtes
folgt.
Würde die Erfindung nun aber keine anderen Vorrichtungen als die bisher geschilderten
besitzen, dann fände keine zwangläufige gleichzeitige Umdrehung der Hohlwelle c mit der angetriebenen Königswelle
statt, ja, es wäre nicht einmal Stabilität der eingestellten Höhenlage zu erwarten; diese
würde, je nach Drehrichtung des Schneckenrades / bald unbeabsichtigt eine der Grenzstellungen
einnehmen, was durch die Reibung bedingt wäre. Um dem zu begegnen, ist die Königswelle α vom Kugellager ab bis an ihr
oberes Ende mit einer Nut b versehen, in welcher eine fest mit der Hohlwelle c verbundene
Feder gleitet. An Stelle dieser durchlaufenden Feder können aber auch zwei kürzere Anwendung finden, von denen eine
dicht über dem Spurring p, die andere oben beim Führungsring g (der damit gleichzeitig '
gegen Verdrehung' gesichert würde) sitzen müßte. Da die Feder oder die Federn fest
mit der Hohlwelle c verbunden sind, müssen sie auch der Höhenverschiebung derselben
folgen und können der die Höhenverstellung bewirkenden Drehung des Mutterrades k,nicht
hindernd entgegentreten. . '
Die Zeichnung zeigt in den ausgezogenen Linien den Tisch in seiner tiefsten Arbeitsstellung,
also in derjenigen, in welcher sich die Düsen am weitesten von der Tischoberfläche
befinden; die punktierten Stellungen d1 und k1 deuten die höchste Tischstellung an.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verstellbarer Arbeitstisch für Sandstrahlgebläse mit wagerechter, um eine senkrechte Achse drehbarer und, gegen die Düse oder die Düsen in der Höhe verstellbarer Tischplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (i, d) von einer Hülse (c) getragen wird, die auf einem Mutterhandrad (k) aufruht und mit einer umlaufenden, mit Schraubengewinde für das Mutterhandrad versehenen Welle (a) verschiebbar, aber nicht drehbar verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198699C true DE198699C (de) |
Family
ID=461478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198699D Active DE198699C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198699C (de) |
-
0
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