DE4849C - Maschine zum Lochen, Schneiden und Stanzen von Metall - Google Patents

Maschine zum Lochen, Schneiden und Stanzen von Metall

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DE4849C
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DE
Germany
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pendulum
punching
connection
sliding
eccentric
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DENDAT4849D
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English (en)
Original Assignee
D. BRICKNER in New-York
Publication of DE4849C publication Critical patent/DE4849C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/002Drive of the tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

1S78.
Klasse 49.
DAVID BRICKNER in NEW-YORK. Maschine zum Lochen, Schneiden und Stanzen von Metall.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. October 18^8 ab.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der verbesserten Maschine, theilweise im Schnitt;
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie y-y in Fig. i.
Auf der Fundamentplatte A sind zwei Ansätze B an jeder Seite einer Oeffnung angebracht. In diesen Ansätzen steckt der Zapfen c, an welchem das Pendel C mit seinem oberen gegabelten Ende b aufgehängt ist. Am unteren Ende des Pendels C ist das verstellbare Gewicht D angebracht.
Das obere Ende des Pendels hat einen im rechten Winkel abstehenden kurzen Arm E, Fig. i, welcher durch das Gelenk d mit einem Handhebel F verbunden ist. Letzterer steckt in den Bändern // eines zweiten Hebels R, welcher bei K an einer der Seitenstangen L drehbar befestigt ist.
Die Tischplatte H der Maschine ruht auf Beinen G G, welche durch Bolzen mit der Fundamentplatte A verbunden sind, und sie wird aufserdem noch von den ebenfalls an der Platte A sitzenden Stangen L unterstützt.
Zwischen zwei auf der Tischplatte H ruhenden Ständern g bewegt sich das Gleitstück /. Dieses sowie die gebogenen Ständer sind eingeschnitten zur Aufnahme einer Stange J, welche durch Stangen e mit einem Querstück k unter der Tischplatte H verbunden ist. Mit diesem Querstück ist eine Stange/durch eine Schraube/1 mit Rechts- und Linksgewinde verbunden. Das Gleitstück /und die Tischplatte H sind mit den gewöhnlichen Vorrichtungen zum Halten der Locheisen, Scheerenblätter oder Gesenke versehen und durch Drehen der Schraube/1 kann man die Entfernung des Obergesenks von dem Untergesenk vergröfsern oder verkleinern.
Das untere Ende der Stange L bildet einen Excenterring und umfafst mit diesem das Excenter M, welches auf den Zapfen c aufgekeilt ist. Auf diesem Zapfen sitzt auch noch das Schiebrad N fest. An dem Pendel C ist die Schiebklaue 0 durch ein Gelenk verbunden. Diese Klaue greift in die Zähne des Rades N ein und wird durch die Feder η mit diesen Zähnen in Berührung gehalten.
Ein Hebel P, welcher an' einem Ansatz f der Fundamentplatte A drehbar befestigt ist, greift mit seinem inneren Ende unter einen Vorsprung 0 der Schiebklaue O, Fig. 3, derart, dafs, wenn man den äufseren Arm desselben niederdrückt, die Klaue aus den Zähnen des Rades N herausgehoben wird. Mit Hülfe dieser Vorrichtung kann man die Bewegung des Gleitstückes 1 sofort anhalten, während das Pendel C weiter schwingt.
Durch die Auf- und Abwärtsbewegung des Handhebels wird das Pendel in Schwingung versetzt und die an demselben sitzende Schiebklaüe dreht bei jeder Hin- und Herbewegung des Pendels das Schiebrad iVund das Excenter M und bewegt auf diese Weise das Gleitstück / aufwärts oder abwärts, je nach der Stellung" des Excenters.
Für leichtere Arbeit kann man den Handhebel F auch durch ein Trittbrett ersetzen; in diesem Falle wird das Gewicht D leichter genommen.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in einer Seiten- und Endansicht eine Maschine, welche ebenfalls nach dem oben beschriebenen Princip eingerichtet, aber für die Bearbeitung sehr breiter Metallplatten bestimmt und demgemäfs etwas modificirt ist.
A' ist der Kopf, welcher mit dem darunterliegenden Bett α1 die Scheerenblätter oder die Gesenke trägt. Diese Gesenke oder Blätter werden durch ein auf der Welle B1 sitzendes Excenter bewegt und die eingangs beschriebene Vorrichtung wird hier dazu benutzt, um die Welle B' zu drehen.
Der Kopf A' sitzt auf einem Block C', der seinerseits auf dem Fufsboden ruht. Der ebenfalls an dem Fufsboden befestigte Ständer cl bildet an seinem oberen Ende ein Lager für das hintere Ende der Welle B', auf welcher das Schiebrad N festgekeilt ist.
Das Pendel C hängt an dem Zapfen c, welcher in dem Ständer c1 und einem Block R lagert.
Der am Ende des Pendels sitzende Arm E ist durch das Gelenk d mit dem Handhebel F verbunden.
Das obere Ende des Pendels C ist gegabelt zur Aufnahme der Verbindungsstange h, deren anderes Ende mit dem Schiebklauenträger S, der lose auf der Welle B1 sitzt, verbunden ist. Dieser Träger S besteht aus zwei Armen SS', zwischen welchen die Schiebklaue O liegt. Letz-
tere greift in die Zähne des Schiebrades N ein und wird durch eine Feder mit diesen Zähnen in Berührung gehalten.
Wenn nun das Pendel durch den Handhebel JF in Schwingung versetzt wird, so wird diese Bewegung durch die Stange h auf den Schiebklauenträger S übertragen, welcher seinerseits mit Hülfe der Schiebklaue und des Schiebrades die Welle 2?1 iri Umdrehung versetzt.
Beide beschriebenen Maschinen können noch mit einem Sperrkegel versehen werden, welcher eine Rückwärtsbewegung des Schiebrades verhindert, wenn die Schiebklauen sich zurückbewegen.
Das Pendel C kann auch direct mit dem Ende der Welle Bx in der Nähe des Schiebrades N verbunden sein und die Stange h in Wegfall kommen, wodurch alsdann auch an Stelle eines langen ein kurzes Pendel angewendet werden kann.

Claims (6)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Bei einer Maschine zum Lochen, Schneiden oder Stanzen von Metall ein mit Gewicht versehenes Pendel in Verbindung mit einem Excenter und einem Triebhebel, welcher durch eine Stange mit dem Pendel verbunden ist.
  2. 2. Die Stangen J und das Querstück k und ihre Verbindungsstangen e in Verbindung mit der Excenterstange f und dem Gleitstück I.
  3. 3. Die Schraube fl mit Rechts- und Linksgewinde in Verbindung mit der Excenterstange f und dem Querstück k.
  4. 4. Der Hebel P in Verbindung mit der Schiebklaue O, dem Pendel C und Schiebrad JV.
  5. 5. In einer Maschine zum Lochen, Schneiden und Stanzen ein mit Gewicht versehenes Pendel in Verbindung mit einem Triebhebel, einem Excenter und einem Schiebrad, welches von einer an dem Pendel sitzenden Schiebklaue bewegt wird.
  6. 6. Die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung, bestehend in der rotirenden Welle i?1 in Verbindung mit dem Pendel C, dem Handhebel F, dem Schiebrad N, dem Schiebklauenträger S, der Schiebklaue O, der Verbindungsstange h und dem Gelenk d.
    Alles im wesentlichen wie beschrieben und für den angegebenen Zweck in den Zeichnungen dargestellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen;
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