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| "Formalarpapier mit beiderseitiger Randlochung" |
| Formularpapiere mit beiderseitiger Randlochung, die |
| z.B. in Lochkartenmasohinen, Buchungsmaschinen, |
| Schreibmaschinen und ähnlichen Vorrichtungen mit |
| zahlreichen dicht untereinanderstehenden Horizontal- |
| reihen, z. B. Zlffernreihen oder Buchstabenreihen, |
| beschriftet werden, sind insbesondere bei grösserer |
Breite schwierig lesbar. Die Übersicht und die Lesbarkeit solcher Formularpapiere,
die z. B. als Rollen aufgewickelt oder als Faltband in die Maschine eingesetzt werden
können, hat man z. B. dadurch verbessert, dass man die Papieroberfläche in bestimmten
Abständen mit einer Linierung versah. Auch hat man bereits vorgeschlagen, auf einer
oder auf beiden Seiten des Formalarpapiers abwechselnd hellere und dunkler Querstreifen
gleicher Hohe vorzusehen, die zwischen den Randlöchern verlaufen, wobei letztere
in einer Teilung angeordnet sind, die um ein Vielfaches grösser ist als die einer
Zeilenschaltang der Beschriftungsmaschine entsprechende Hohe des Querstreifens.
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Die vorstehend erwähnten, zur Verbesserung der Zeilenübersicht dienenden
Ausgestaltungen genügen indes ihrem
Zweck nicht in vollkommener
Weise. Derartig ausgestaltete Papiere bieten, insbesondere bei grösserer Breite,
immer noch ein verhältnismässig unruhiges Bild.
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Unter eingehender Berücksichtigung optischer Vergleichsprüfungen derartiger
Papiere wurde gefunden, dass eine wesentliche Verbesserung der Zeilenlesbarkeit
sowie eine Vermeidung von Ermüdungserscheinungen beim Schreiben und Lesern derartig
beschrifteter Formularblätter sich erzielen lässt, wenn man die Breite der abwechselnd
angeordneten farbigen oder unterschiedlich
| getönten Streifen in genauer Übereinstimmung mit dem |
Abstand der Lochmittelpunkte voneinander macht. Bei dieser Ausgestaltung liegt also
jeweils ein Streifen, z. B. ein weisser Streifen oder ein farbig getönter Streifen,
zwischen je zwei Löchern bzw. die Breite des Streifens entspricht genau dem Abstand
der Mittelpunkte der beiden Löcher voneinander.
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Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Streifeneinteilung das Auge
nicht ermüdet und auch bei breiten Abmessungen des Formularblatts ein schnelles
und sicheres Verfolgen der Zeilen innerhalb der einzelnen Streifen ermöglicht.
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Das Wesentliche bei die ser Wirkung beruht darauf, dass bei der vorgeschlagenen
Streifenanordnung je eine Gruppe von mehreren Zeilen in je einem Streifen derart
vereinigt
ist, dass das Auge beim Lesen dieser Zeilen durch den
Groppens breiten sicher geführt wird. Dabei wird der beunruhigende Einfluß vermieden,
der hei der bisher bekannten Anordnung verhältnismässig schmaler Streifen, die nur
jeweils eine einzige Zeile aufnehmen, durch die Vielzahl der in kurzen Abständen
übereinander angeordneten Streifen bedingt ist.
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Im Rahmen der vorstehend erläuterten grundsätzlichen Formgebung der
Oberfläche eines Formularblatt liegen ferner Abänderungen, bei denen die gruppenweise
Zu-
| sammenfassung einer bestimmten Zeilenzahl erhalten |
bleibt, während die Begrenzung der einzelnen Streifen gegeneinander, also die Abgrenzung
der horizontalen Gruppenfelder gegeneinander in mannigfacher Weise variiert werden
kann. So kann man z. B. die horizontalen Begrenzungslinien zwischen den weissen
Streifen und den getönten Streifen durch eine oder mehrere mehr oder weniger ausgeprägte
farbige Grenzlinien ersetzen.
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Man kann ferner die Streifen durch schwächere Zeilenlinien, z. B.
in den getönten Streifen angeordnete weisse Zwischenlinien in die einzelnen Horizontalzeilen
zerlegen, ohne dass dabei die Führung des Auges durch den für die betreffende Zeilengruppe
bestimmenden Streifen beeinträchtigt wird. Es wäre ferner auch möglich, die ganzen
Felder der gleichmäßig getönten Streifen
durch ein System dicht
untereinander angeordneter, entsprechend getönter Horizontallinien zu ersetzen.
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Eine besonders vorteilhafte Ausführung des Erfindungsvorschlags besteht
darin, dass man bei dem bei Hollertthmaschinen, Buchungsmaschinen und dergl. üblichen
Lochabstand von 1/2 Zoll auch die Breite der Querstreifen mit 1/2 Zoll annimmt und
wie vorstehend bereits ersehnt, abwechselnd immer einen getönten und einen nicht
oder anders getönten bzw. weissen Qaerstreifen zwischen den Mittelpunkten je zweier
Löcher anordnet.
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In der beiliegenden zeichnung sind mehrere Ausführangs-
| beispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. |
| Fig. 1 zeigt eine erste Ausfuhrungsform eines Formular- |
papiers mit Randlochungen in erfindungsgemasser Ausgestaltung.
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Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform eines solchen Papiers.
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Figuren 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsformen des erfindungsgemässen
Papiers.
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Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungen.
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Im einzelnen bezeichnet in Figur 1 das Bezagszeichen 1 die Papierfläche
eines z. B. von einer Rolle oder von einer Falzung abgezogenen Formularblatts. Die
Randlöcher des Blatts sind mit 2 und 3 bezeichnet. Zwischen je zwei benachbarten
Löchern ist je ein weisser Streifen 4
oder ein z. B. grau oder farbig
getönter Streifen 5 angeordnet.
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Die Abstände der Randlöcher wie die Breite der Streifen sind in der
Figur in verkürztem Maßstab dargestellt.
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Bei den üblichen Maschinen kann wie erwähnt, Lochabstand und Streifenbreite
zweckmässig 1/2 Zoll betragen.
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Gemäss Figur 2 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie
in Figur 1. Der getönte Streifen 5 ist hier mit zwei von ihm abgesetzten, verstärkt
hervortretenden Randlinien 6 und 7 von dem weissen Streifen 4 getrennt.
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Gemäss Figur 3 sind in dem getönten Streifen 89 der in seiner ganzen
Breite drei Horizontalzeilen aufnimmt, zwischen den Zeilen zwei weisse Trennlinien
9 und 10 eingelassen.
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Die vorstehenden Ausführungsformen sind nur Beispiele, die in Einzelheiten
mannigfach variiert und ausgestaltet werden können.
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Gemäss Figur 4 sind bei normalem Abstand der Löcher 11 und 12 abwechselnd
immer ein dunkler Streifen 13 bzw, 14 und zwischen je zwei dunklen Streifen, die
beide nur eine einer einzigen Zeile entsprechende Breite besitzen, ein weisser otreifen
15 von doppelter Breite angeordnet. Bei dieser Einteilung verläuft also z. B. jeder
dunklere Streifen über ein Randloch,
während der weisse Streifen
in doppelter Breite zwischen den Randlöchern verläuft.
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Gemäss Figuren 5 und 6 sind weitere Möglichkeiten eines erfindungsgemäss
gestalteten Formularpapiers mit beiderseitiger Randlochung veranschaulicht. Gemäss
Fig. 5 ist gegenüber jedem Randloch 16 ein mattierter Streifen 17 angeor dnet, dessen
Mittellinie durch die Mitte des Randlochs verläuft und dessen Breite mit etwa 1/3
Zoll bemessen ist, also etwa 2 Zeilen umfaßt.
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Gemäss Fig. 6 ist ein mattierter Streifen 18, dessen Breite etwa 1/3
Zoll beträgt, zwischen je zwei Randlöchern angeordnet. In beiden Fällen der Fig.
5 und 6 ist der Abstand der Handlöcher mit 1/2 Zoll angenommen.
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In ähnlicher Weise lassen sich auch andere Gruppierungen ausführen,
bei denen die Breite der weissen und getönten Streifen abwechselt, während immer
jeweils die gleiche Zahl von Horizontalzeilen in dem betreffenden Streifen zusammengefasst
ist. In allen diesen Fällen wird der Vorteil der Leitung des Auges beim Lesen einer
Zeile durch die gruppenweise Zusammenfassung der Zeile erzielt. Schutzanspsbhe