DE1833859U - Formularpapier mit beiderseitiger randlochung. - Google Patents

Formularpapier mit beiderseitiger randlochung.

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DE1833859U
DE1833859U DE1961B0044410 DEB0044410U DE1833859U DE 1833859 U DE1833859 U DE 1833859U DE 1961B0044410 DE1961B0044410 DE 1961B0044410 DE B0044410 U DEB0044410 U DE B0044410U DE 1833859 U DE1833859 U DE 1833859U
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DE
Germany
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horizontal
stripes
lines
inch
strip
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DE1961B0044410
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Blumberg & Co
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Blumberg & Co
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Description

  • "Formalarpapier mit beiderseitiger Randlochung"
    Formularpapiere mit beiderseitiger Randlochung, die
    z.B. in Lochkartenmasohinen, Buchungsmaschinen,
    Schreibmaschinen und ähnlichen Vorrichtungen mit
    zahlreichen dicht untereinanderstehenden Horizontal-
    reihen, z. B. Zlffernreihen oder Buchstabenreihen,
    beschriftet werden, sind insbesondere bei grösserer
    Breite schwierig lesbar. Die Übersicht und die Lesbarkeit solcher Formularpapiere, die z. B. als Rollen aufgewickelt oder als Faltband in die Maschine eingesetzt werden können, hat man z. B. dadurch verbessert, dass man die Papieroberfläche in bestimmten Abständen mit einer Linierung versah. Auch hat man bereits vorgeschlagen, auf einer oder auf beiden Seiten des Formalarpapiers abwechselnd hellere und dunkler Querstreifen gleicher Hohe vorzusehen, die zwischen den Randlöchern verlaufen, wobei letztere in einer Teilung angeordnet sind, die um ein Vielfaches grösser ist als die einer Zeilenschaltang der Beschriftungsmaschine entsprechende Hohe des Querstreifens.
  • Die vorstehend erwähnten, zur Verbesserung der Zeilenübersicht dienenden Ausgestaltungen genügen indes ihrem Zweck nicht in vollkommener Weise. Derartig ausgestaltete Papiere bieten, insbesondere bei grösserer Breite, immer noch ein verhältnismässig unruhiges Bild.
  • Unter eingehender Berücksichtigung optischer Vergleichsprüfungen derartiger Papiere wurde gefunden, dass eine wesentliche Verbesserung der Zeilenlesbarkeit sowie eine Vermeidung von Ermüdungserscheinungen beim Schreiben und Lesern derartig beschrifteter Formularblätter sich erzielen lässt, wenn man die Breite der abwechselnd angeordneten farbigen oder unterschiedlich
    getönten Streifen in genauer Übereinstimmung mit dem
    Abstand der Lochmittelpunkte voneinander macht. Bei dieser Ausgestaltung liegt also jeweils ein Streifen, z. B. ein weisser Streifen oder ein farbig getönter Streifen, zwischen je zwei Löchern bzw. die Breite des Streifens entspricht genau dem Abstand der Mittelpunkte der beiden Löcher voneinander.
  • Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Streifeneinteilung das Auge nicht ermüdet und auch bei breiten Abmessungen des Formularblatts ein schnelles und sicheres Verfolgen der Zeilen innerhalb der einzelnen Streifen ermöglicht.
  • Das Wesentliche bei die ser Wirkung beruht darauf, dass bei der vorgeschlagenen Streifenanordnung je eine Gruppe von mehreren Zeilen in je einem Streifen derart vereinigt ist, dass das Auge beim Lesen dieser Zeilen durch den Groppens breiten sicher geführt wird. Dabei wird der beunruhigende Einfluß vermieden, der hei der bisher bekannten Anordnung verhältnismässig schmaler Streifen, die nur jeweils eine einzige Zeile aufnehmen, durch die Vielzahl der in kurzen Abständen übereinander angeordneten Streifen bedingt ist.
  • Im Rahmen der vorstehend erläuterten grundsätzlichen Formgebung der Oberfläche eines Formularblatt liegen ferner Abänderungen, bei denen die gruppenweise Zu-
    sammenfassung einer bestimmten Zeilenzahl erhalten
    bleibt, während die Begrenzung der einzelnen Streifen gegeneinander, also die Abgrenzung der horizontalen Gruppenfelder gegeneinander in mannigfacher Weise variiert werden kann. So kann man z. B. die horizontalen Begrenzungslinien zwischen den weissen Streifen und den getönten Streifen durch eine oder mehrere mehr oder weniger ausgeprägte farbige Grenzlinien ersetzen.
  • Man kann ferner die Streifen durch schwächere Zeilenlinien, z. B. in den getönten Streifen angeordnete weisse Zwischenlinien in die einzelnen Horizontalzeilen zerlegen, ohne dass dabei die Führung des Auges durch den für die betreffende Zeilengruppe bestimmenden Streifen beeinträchtigt wird. Es wäre ferner auch möglich, die ganzen Felder der gleichmäßig getönten Streifen durch ein System dicht untereinander angeordneter, entsprechend getönter Horizontallinien zu ersetzen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführung des Erfindungsvorschlags besteht darin, dass man bei dem bei Hollertthmaschinen, Buchungsmaschinen und dergl. üblichen Lochabstand von 1/2 Zoll auch die Breite der Querstreifen mit 1/2 Zoll annimmt und wie vorstehend bereits ersehnt, abwechselnd immer einen getönten und einen nicht oder anders getönten bzw. weissen Qaerstreifen zwischen den Mittelpunkten je zweier Löcher anordnet.
  • In der beiliegenden zeichnung sind mehrere Ausführangs-
    beispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
    Fig. 1 zeigt eine erste Ausfuhrungsform eines Formular-
    papiers mit Randlochungen in erfindungsgemasser Ausgestaltung.
  • Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform eines solchen Papiers.
  • Figuren 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsformen des erfindungsgemässen Papiers.
  • Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungen.
  • Im einzelnen bezeichnet in Figur 1 das Bezagszeichen 1 die Papierfläche eines z. B. von einer Rolle oder von einer Falzung abgezogenen Formularblatts. Die Randlöcher des Blatts sind mit 2 und 3 bezeichnet. Zwischen je zwei benachbarten Löchern ist je ein weisser Streifen 4 oder ein z. B. grau oder farbig getönter Streifen 5 angeordnet.
  • Die Abstände der Randlöcher wie die Breite der Streifen sind in der Figur in verkürztem Maßstab dargestellt.
  • Bei den üblichen Maschinen kann wie erwähnt, Lochabstand und Streifenbreite zweckmässig 1/2 Zoll betragen.
  • Gemäss Figur 2 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie in Figur 1. Der getönte Streifen 5 ist hier mit zwei von ihm abgesetzten, verstärkt hervortretenden Randlinien 6 und 7 von dem weissen Streifen 4 getrennt.
  • Gemäss Figur 3 sind in dem getönten Streifen 89 der in seiner ganzen Breite drei Horizontalzeilen aufnimmt, zwischen den Zeilen zwei weisse Trennlinien 9 und 10 eingelassen.
  • Die vorstehenden Ausführungsformen sind nur Beispiele, die in Einzelheiten mannigfach variiert und ausgestaltet werden können.
  • Gemäss Figur 4 sind bei normalem Abstand der Löcher 11 und 12 abwechselnd immer ein dunkler Streifen 13 bzw, 14 und zwischen je zwei dunklen Streifen, die beide nur eine einer einzigen Zeile entsprechende Breite besitzen, ein weisser otreifen 15 von doppelter Breite angeordnet. Bei dieser Einteilung verläuft also z. B. jeder dunklere Streifen über ein Randloch, während der weisse Streifen in doppelter Breite zwischen den Randlöchern verläuft.
  • Gemäss Figuren 5 und 6 sind weitere Möglichkeiten eines erfindungsgemäss gestalteten Formularpapiers mit beiderseitiger Randlochung veranschaulicht. Gemäss Fig. 5 ist gegenüber jedem Randloch 16 ein mattierter Streifen 17 angeor dnet, dessen Mittellinie durch die Mitte des Randlochs verläuft und dessen Breite mit etwa 1/3 Zoll bemessen ist, also etwa 2 Zeilen umfaßt.
  • Gemäss Fig. 6 ist ein mattierter Streifen 18, dessen Breite etwa 1/3 Zoll beträgt, zwischen je zwei Randlöchern angeordnet. In beiden Fällen der Fig. 5 und 6 ist der Abstand der Handlöcher mit 1/2 Zoll angenommen.
  • In ähnlicher Weise lassen sich auch andere Gruppierungen ausführen, bei denen die Breite der weissen und getönten Streifen abwechselt, während immer jeweils die gleiche Zahl von Horizontalzeilen in dem betreffenden Streifen zusammengefasst ist. In allen diesen Fällen wird der Vorteil der Leitung des Auges beim Lesen einer Zeile durch die gruppenweise Zusammenfassung der Zeile erzielt. Schutzanspsbhe

Claims (7)

  1. Schutzanspru. che : 1. Formularpapier mit Randlochung an beiden Längsrändern des Papiers, dessen Schreibfläche mit abwechselnd hell oder getönt hervortretenden Querlinierungen oder Streifen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mehrere horizontale Zeilen in einem Streifen gruppenweise zusammengefaßt sind, wobei jeder helle Streifen und jeder dunkle Streifen je dieselbe Anzahl von Horizontalreihen aufnimmt, während indes die Anzahl der von jedem hellen Streifen aufgenommenen Horizontalreihen verschieden von der Anzahl der von jedem dunkleren Streifen aufgenommenen Horizontalreihen se=in kann.
  2. 2. Formularblatt nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Abstand der Randlöcher von je 1/2 Zoll auf die Breite entweder der hellen Querstreifen oder der dunklen Q uerstreifen oder auch die Breite beider Arten von Querstreifen je 1/2 Zoll ist und die 1/2 Zoll breiten Streifen immer zwischen je zwei Löchern angeordnet sind.
  3. 3. Formularblatt nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzlinien zwischen den helleren und dunkleren Streifen durch besonders abgesetzte Linien markiert sind.
  4. 4. Formularblatt nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrere Horizontalreihen umfassenden Streifen mit Zwischenlinien versehen sind, welche die einzelnen Horizontalreihen markieren.
  5. 5. Formularblatt nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die uerstreifen einer Art, z. B. die hellen Querstreifen, nur je eine Zeile, die Querstreifen anderer Art eine Gruppe von mehreren Horizontalreihen umfassen.
  6. 6. Formularblatt nach ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein dunklerer Querstreif en gegenüber jedem Randloch derart angeordnet ist, dass seine Mittel@inie durch die Mitte des Randlochs geht, wobei die Breite des Querstreifens mit etwa 1/3 Zoll (zwei Zeilen) bemessen ist.
  7. 7. Formularblatt na=ch Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte zwischen je zwei der im Abstand von 1/2 Zoll angeordneten Löcher ein dunklerer Streifen verläuft, dessen Breite mit etwa 1/3 Zoll (zwei Zeilen) bemessen ist.
DE1961B0044410 1961-03-02 1961-03-02 Formularpapier mit beiderseitiger randlochung. Expired DE1833859U (de)

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