DE18286C - Kombinirte Fafs-Hobel- und Kröse- und Deckel-Fräs-Maschine - Google Patents
Kombinirte Fafs-Hobel- und Kröse- und Deckel-Fräs-MaschineInfo
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- DE18286C DE18286C DENDAT18286D DE18286DA DE18286C DE 18286 C DE18286 C DE 18286C DE NDAT18286 D DENDAT18286 D DE NDAT18286D DE 18286D A DE18286D A DE 18286DA DE 18286 C DE18286 C DE 18286C
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- Germany
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- crook
- planing
- milling
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H3/00—Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
- B27H3/04—Manufacture of barrel heads or casings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H5/00—Manufacture of tubes, coops, or barrels
- B27H5/08—Finishing barrels, e.g. cutting grooves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1881 ab.
Diese Maschine bezweckt, Fässer an den Enden : sowohl auszuhobeln, als zu krösen, sowie
die Deckelränder zu runden und abzuschrägen.
Das Aushobeln der Fafsenden kann je nach Belieben mit dem Krösen zugleich bewerkstelligt
werden, indem man Hobel und Krösesäge zugleich arbeiten läfst, oder es können auch
diese Operationen nach einander ausgeführt werden durch Ausrückung des einen oder anderen
Werkzeuges.
In beiliegender Zeichnung ist die Maschine dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht
und Fig. 2 eine Endansicht derselben; Fig. 3 und 4 sind Detaildarstellungen des Kröse-
und Hobelkopfes. Fig. 5 und 6 sind bezw. Vorderansicht und Seitenansicht der Deckelfräsvorrichtung
und Fig. 7 und 8 Detaildarstellungen des zugehörigen Fräskopfes.
Die Hobel- und Krösemaschine ist folgendermafsen construirt: An den beiden am Gestell
A befestigten horizontalen Eisenstangen aax
ist der zum Tragen des Fasses S dienende Support B verstellbar befestigt. Zwischen den
beiden mit Längsriffeln versehenen Backen b b1 des Supportes wird das Fafs durch die Rechtsund
Linksschraube C eingeklemmt und der Support in verticaler sowohl als horizontaler
Richtung vor dem Krösekopf M centrisch eingestellt. Der Krösekopf ist auf das freie Ende
der Axe D aufgeschraubt und wird durch Zahnradvorgelege von der Handkurbel H oder
durch Maschinenbetrieb in Drehung gesetzt. Der Krösekopf M, Fig. 3 und 4, ist vorn cylindrisch
gestaltet, mit hohlen Enden cc1. Ueber
die cylindrischen Enden sind die Hülsen r rx geschoben, in deren äufseren, kastenförmig gestalteten
Enden d d der Hobel h oder die Kröse k eingeklemmt ist. Diese Hülsen r r1
werden durch die Spiralfedern j s1 nach auswärts
geprefst, sobald die Ketten / durch Drehen der Hebel m ml gelockert werden. Der Hebel
m ist in der Fig. 4 einwärts gedreht, wodurch die zügehörige Kette gelockert und die
Kröse k durch die. Feder ί auswärts geprefst wird, während die Hobelvorrichtung einwärts
gezogen ist, da Hebel m1 auswärts gerichtet
ist und die zugehörige Kette gespannt bleibt. Auf diese Weise kann man mit Hülfe der Hebel
m in1 die Kröse oder den Hobel abwechselnd
oder gleichzeitig in Thätigkeit bringen.
Die rechtwinklig gerichteten Flächen 0 0 dienen zum Widerlager für die Fafskante (siehe
Fig. 1), so dafs Hobel und Kröse in genauem Abstand von der Fafskante functioniren.
Zum Betrieb der Hobel- und Krösevorrichtung werden zunächst die Krösesäge und das
Hobelmesser in den zugehörigen Futtern justirt und durch Klemmschrauben fest eingestellt.
Die Hebel werden auswärts gedreht und
die Werkzeuge mittelst der Ketten durch Spannen der Federn eingezogen. Man bringt nun
das Fafsende über den Hobel- und Krösekopf, dreht beide oder einen der Hebel m mx einwärts
und setzt den Kopf M in Drehung. Die Säge und der Hobel werden nun, je nach der
Einstellung, beide zugleich oder nach einander in Function treten und die Kröse sowohl als
die Abschrägung fertigstellen, wobei die Werkzeuge so eingestellt sind, dafs bei Berührung
des Fasses mit dem Futter der Krösesäge die
Bearbeitung vollendet ist. Der Vorschub der Werkzeuge erfolgt dabei automatisch durch die
Federn si1.
Um auf derselben Maschine die Deckel der Fässer zu runden und zu fräsen, wird der Support
B zurückgeschoben oder entfernt und der Kopf M von der Axe D abgeschraubt. Auf
das Axenende wird darauf der Frässupport P mit Hülfe der Muffe O einer Welle e aufgeschraubt
und dieser Support noch durch den eisernen Arm E mit dem Gestell A verbunden
und daran gestützt.
Der Frässupport P besteht aus einem Rahmen, in welchem der Fräskopf R gleitend geführt
ist, welcher durch die Schraubenspindel / und Kurbel hl bewegt werden kann. Die Einrichtung
des Fräskopfes, welche ähnlich derjenigen des Krösekopfes ist, ist in Fig. 7 und 8
dargestellt. Die Fräsmesser i sind in Futtern justirbar einzustellen, welch letztere durch
Schrauben an den Cylindern»»1 gehalten werden, die in Auf- und Abrichtung in den Fräskopf
geführt sind und durch Spiralfedern, Fig. 7, nach innen gedrückt werden, sobald die
Ketten /s /3 gelockert sind, was mit Hülfe der
Hebel η η1 erreicht wird, in ähnlicher Weise
wie beim Krösekopf.
Der Fafsdeckel wird durch Schraube ζ zwischen
den Metallplatten y yl eingeklemmt und durch Zahnradübersetzung von der Kurbel H
oder durch Maschinenbetrieb in Rotation gesetzt.
Indem man noch in Betriebsetzung der Maschine die Fräsmesser durch Drehung der Hebel
η η1 gegen die Deckelseiten einstellt, beginnt das Ausschneiden des Deckels und das
Schärfen des Deckelrandes durch die schräg eingestellten Fräsmesser i i. Der Vorschub der
Messer erfolgt dabei wieder automatisch durch die Spiralfeder.
Claims (3)
1. Die Anwendung des Krösekopfes M und des in einem Rahmen geführten Fräskopfes
H, welche Theile an dem freien Ende der Hauptaxe D auswechselbar verschraubt
werden können.
2. Der Krösekopf M mit dem cylindrischen Ansatz c, den darüber gleitenden Hülsen rr1,
welche an den kastenförmigen äufseren Enden d dl die Kröse und den Hobel
tragen und durch Spiralfedern ί s1 zugleich
oder einzeln auswärts geprefst werden, sobald die Kettenhebel m m1 beiderseits bezw.
einer derselben einwärts gedreht werden.
3. Der Fräskopf Jt1, dessen vorderes Ende die
Cylinder ν vl führt, welche an den inneren
Enden kastenförmig erweitert sind und die Fräsmesser i P aufnehmen, welche durch
die Kettenhebel nn1 und die innerhalb der
Cylinder befindlichen Spiralfedern in Function gesetzt oder ausgerückt werden können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18286C true DE18286C (de) |
Family
ID=295175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18286D Active DE18286C (de) | Kombinirte Fafs-Hobel- und Kröse- und Deckel-Fräs-Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18286C (de) |
-
0
- DE DENDAT18286D patent/DE18286C/de active Active
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