DE18259C - Neuerungen an dynamo-elektrischen Maschinen - Google Patents
Neuerungen an dynamo-elektrischen MaschinenInfo
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- DE18259C DE18259C DENDAT18259D DE18259DA DE18259C DE 18259 C DE18259 C DE 18259C DE NDAT18259 D DENDAT18259 D DE NDAT18259D DE 18259D A DE18259D A DE 18259DA DE 18259 C DE18259 C DE 18259C
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Classifications
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/18—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having displaceable main or auxiliary brushes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1880 ab.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung in der Regulirung dynamoelektrischer Maschinen in
Bezug auf die hervorgebrachte Menge von Elektricität zur constanten Abgabe der Elektromotivkraft
des Stromes an jedem Comsumtionspunkt und bezieht sich ferner auf Neuerungen in der Construction des Commutators solcher
Maschinen.
Wenn bei den bisherigen Maschinen der Stromkreis für einen einzigen Zweck benutzt
wurde, so haben solche Maschinen zur Genüge gut functionirt; sie entsprachen den Anforderungen
aber nicht mehr, sobald viel Abzweigungen von der gemeinschaftlichen Leitung gebraucht wurden und jede einzelne eine bestimmte
und constante Menge des Stromes erforderte wie bei der PIattirung, Telegraphic
und den Systemen der elektrischen Beleuchtung, wo viel Lampen in Abzweigungen von der
Hauptleitung aus versehen werden.
Es ist bei der PIattirung, Telegraphic, elektrischen Beleuchtung und sonstigen Anwendungen
der Elektricität äufserst wünschenswert!!, einen starken Strom an einem einzigen Centralpunkt
zu erzeugen und ihn, wie bei Wasser und Gas, durch Haupt- und Zweigarme derartig
zu vertheileii, dafs die Elektromotivkraft des
Stromes an keinem Consumtionspunkt variirt, wie viel auch sein Verbrauch schwanken mag.
Neuerungen verschiedener Art sind angewendet worden zum Zweck einer Variation des Widerstandes
im Stromkreise, um so den Wechsel in der Stärke des Stromes zu compensiren, und
zur Ablenkung eines Theiles des Stromes bei Anwachsen über seine normale Stärke, doch
involviren diese Regulirungssysteme grofsen Kraftverlust, auch sind diese angewendeten Neuerungen
nicht stark genug, den Schwankungen im Strome wh"ksam begegnen zu können.
Wenn zum Zweck der Compensation einer aufser Thätigkeit gesetzten Lampe oder Abzweigung
ein vermehrter Widerstand dem Strom entgegengestellt wird, so mufs die zur Erzeugung
des Lichtes erforderliche Kraft dieselbe bleiben, gleichviel ob viel Lampen oder Zweigarme oder
nur eine oder zwei im Gebrauch sind; die durch Nichtbenutzung der Lampen oder Zweigarme repräsentirte Kraft geht einfach verloren.
Daraus geht hervor, dafs die Verbesserung der Regulirung an der Quelle der Kraft und
nicht in dem bereits erzeugten Strome vorgenommen werden mufs, und dies ist der Gegenstand
der vorliegenden Erfindung.
Die dynamische Maschine wird mit einem Regulator oder Moderator versehen, der die Erzeugung
des Stromes automatisch in dem Mafse controlirt, dafs die Menge der erzeugten Elektricität
jederzeit der für den Bedarf erforderlichen Quantität ohne merkliche Variation der
Intensität entspricht.
Patentinhaber beabsichtigt für die Anwendung dieses Regulirsystems verschiedene Mittel; die
gegenwärtige Erfindung bezweckt, soweit es die Regulirung des Stromes betrifft, ganz besonders
die Anwendung einer Hülfsmaschine zur Erregung der Hauptmagnete und zum Drehen der Bürsten dieser Hülfsmaschine am neutralen
Punkt ihres Commutators durch selbsttätigen Mechanismus, der durch einen, empfindlichen
Elektromagnet in einer Abzweigung des Hauptstranges controlirt wird.
Eine fernere Ursache der Schwierigkeit in der Benutzung der bisherigen Maschinen rührt
von der unvollkommenen Wirkung und schnellen Abnutzung der Commutatoren her.
Solche Commutatoren werden gewöhnlich in cylindrischer Form aus einer Reihe von Platten
oder Streifen aus leitungsfähigem Material zusammengesetzt, die der Zahl der Eintheilungen
oder der Knäuel der Armatur entsprechend von einander durch isolirendes Material getrennt
sind. Die leitungsfähigen Streifen wurden bisher in geraden Linien parallel zu der Welle
des Cylinders oder in spiralförmiger Richtung arrangirt.
Wenn die Streifen gerade und parallel zur Welle stehen, so hebt die Commutatorbürste
häufig den Contact mit einem Streifen auf, bevor sie in Contact mit dem nächsten gekommen,
was den Strom nicht nur unterbricht und abschwächt, sondern auch die Abnutzung des
Commutators durch den entstehenden grofsen Funken und das daraus folgende Glühen des
Metalles beschleunigt.
Sind die Platten spiralförmig arrangirt, so ist dieses Bedenken zwar überwunden, aber das
Abnehmen des isolirenden Materials zwischen ihnen gestattet ein Hervorquellen der Umhüllung
der Spirale, wodurch die Platten in ihren Klammern lose werden.
Am meisten aber findet die Abnutzung des Commutators an dem Punkte statt, wo der
Funke zwischen den Commutatorstreifen und der Bürste passirt, und da dies immer an demselben
Ende erfolgen ,inufs, wenn die Platten in einer Richtung spiralförmig laufen, so nutzt
sich dieses viel schneller ab als das andere gegenüberliegende Ende.
Diese Mifsstände sollen dadurch vermieden werden, dafs die Commutatorplatten parallel zu
der Cylinderwelle auf der inneren Seite und auf der Aufsenseite in doppelter Spirale laufen.
Diese Anordnung sichert alle Vortheile der Spiralform, sowie sie den Uebelstand des Losewerdens
der Platten hebt und eine gleichmäfsige Abnutzung der beiden Seiten des Commutators
bewirkt.
In den Zeichnungen ist Fig. r eine Ansicht der Maschine von oben.
Fig. 2 ist ein Längenschnitt, ungefähr durch die Mitte.
Fig. 3 zeigt die Anordnung und Verbindung der Drähte.
Fig. 4 stellt die Lage der Commutatorabzweigungen der Erreguhgsmaschine dar.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Armatur und des Commutators.
Fig. 6 ist eine Endansicht des Commutators.
Fig. 7 ist eine Ansicht eines der metallenen
Theile des Commutators.
AAA sind Elektromagnete der Hau.ptmaschine.
Bei den drei zur Linken, Fig. 3, sind die Südpole an einem gebogenen Eisenstück
befestigt, das fast halb um die Armatur geht, und die Nordpole der drei anderen zur
rechten Hand sind an einem gleichen, dem anderen gegenüberliegenden Eisenstück befestigt.
B ist eine die Knäuel von isolirtem Draht tragende Armatur, die sich zwischen den Magneten
AAA dreht.
C ist der Commutator der Hauptmaschine. Er befördert den durch die Umdrehung der
Armatur B erzeugten Strom durch eigene Verbindungen zu den Conductoren 20 und 24.
Die Hauptmagnete befinden sich nicht in der Hauptleitung, sondern werden durch eine
kleinere oder Hülfsmaschine, in welcher DD die Magnete und E die Armatur sind, erregt.
F ist der Commutator der Hülfsmaschine.
G G sind die Bürstenhalter und HH die Bürsten.
// sind die um die Welle der Maschine gelegten Arme, an denen die Bürstenhalter G G
befestigt sind.
J ist ein gezahnter Sector, der in der gleichen Weise an der Welle befestigt und in das konische
Rad K greift.
LL ist eine doppelte Scheibe oder Rad auf der Welle M mit dem Zahnrad K.
Dieses sitzt auf der Welle und dreht sich mit derselben, kann aber eine kurze Strecke
von unten nach oben frei bewegt werden.
N ist ein auf der Welle Q befestigtes Rad, das sich zwischen den beiden Scheiben L L
dreht, und zwar so, dafs eine von ihnen mitgenommen wird.
Die Welle Q liegt auf den Lagern O O und
wird beständig in der gleichen Richtung durch die Schnurscheiben .Pund / und durch die Treibschnur
k gedreht.
R ist ein Controlhebel für die verticale Stellung der Scheiben L L.
T ist ein starker Elektromagnet in dem Stromkreise der Hülfsmaschine, und S ist dessen
Armatur.
ί/ist eine Feder zum Hochhalten des Armaturendes
des Hebels 7?, und V ist die Stellschraube dazu.
h ist ein Elektromagnet von grofsem Widerstände,
der in einer Abzweigung der Hauptconductoren placirt ist, und i ist dessen Armatur.
Z ist der Hebel mit der Armatur i und der Feder a, um den Zug des Magneten h zu
balanciren.
Die Construction des Commutators ist am klarsten in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt.
Fig. 7 zeigt eine derjenigen Metallplatten, aus
denen der Commutator zusammengesetzt ist.
Diese : Platten sind auf der nach der Mitte des
Commutatorcylinders zu gerichteten Kante ganz gerade, dahingegen V-förmig nach der den
äufseren Umfang bildenden Seite hin und an dieser Stelle dicker; ein Querschnitt würde also
einer Sectorform gleichkommen.
Die Doppelspiral- oder V-förmige Anordnung der Platten an ihrem Umfang ist deutlich in
der Fig. 5 gezeigt. /3 P sind die Metallplatten,
und Kz K% sind Theilscheiben von isolirendem
Material zwischen ihnen.
Jede Platte hat einen radial auslaufenden Arm Z3, mit dem die Knäuel in üblicher Weise
elektrisch verbunden sind.
Sobald die Bürsten des in dieser Weise arrangirten Commutators einige Platten überspringen
, ist keine Gefahr für die Unterbrechung oder Abschwächung des Stromes um deshalb zu fürchten, dafs die Bürsten eine Platte
verlassen, bevor sie mit der anderen in Contact gekommen; auch arbeiten sich die Platten
in ihren Befestigungen nicht lose und nutzen sich nicht ungleichmäfsig ab.
Die Armaturen und Commutatoren sowohl der Haupt- als auch der Hülfsmaschinen sind
in der oben beschriebenen Art construirt, doch ist eine solche Construction nicht gerade erforderlich
für die Anwendung der neuen Regulirung, ebensowenig wie die letztere für die Anwendung der Armatur oder des Commutators
geboten ist, da jede, einzeln und unabhängig von den anderen, für Maschinen der verschiedenen
jetzt gebräuchlichen Formen in Anwendung gebracht werden kann.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Bei der Umdrehung der Welle der Hülfsmaschine
erzeugt der beständig geschlossene Kreis einen elektrischen Strom, der durch die
Hauptmagnete, durch die Nebenschliefsung 17,
18 oder den Magnet T, je nachdem diese Nebenschliefsung offen oder geschlossen ist, und
endlich durch die (Feld-) Magnete der Hülfsmaschine geht, wie in Fig. 3 gezeigt.
Wenn die Nebenschliefsung 17, 18 offen ist,
so geht der Strom von 1 bis 16 incl. in der
Reihe der Nummern, wenn jedoch die Nebenschliefsung geschlossen ist, so ist der Magnet T
ausgeschaltet, und der Strom geht 17, 18 anstatt nach 5, 6, 7 bis 16.
Das Oeffhen und Schliefsen der Nebenschliefsung wird durch den Magnet h bewirkt,
der sich mit seiner Armatur und dem Hebel in der Abzweigung 20, 21, 22 des Stromkreises
20, 24 befindet.
Den Zustand der Nebenschliefsung (ob offen oder geschlossen) bestimmt selbstverständlich
das Magnetischwerden von T und infolge dessen die Stellung der Armatur S.
Der Hebel R ist so arrangirt, dafs, wenn die Armatur S hinuntergedrückt wird, die untere
Scheibe L und, wenn sie gehoben · wird, die obere Scheibe L mit dem Frictionsrade N in
Contact kommt. Die Bürstenhalter sind derartig angeordnet (in Bezug auf den Sector _/),
dafs, wenn die untere Scheibe mit N in Verbindung steht, die Bürsten in die punktirte
Stellung der Fig. 4 gebracht werden, dagegen mit der oberen Scheibe in Contact, wenn sie
sich in der mit ausgeEogenen · Linien bezeichneten Stellung der Fig. 4 befinden.
D1 in Fig. 2 ist die Hemmung für den Sector. An dem Commutator befinden sich
diametral einander gegenüber zwei Punkte, an denen die Bürsten von der Maschine keinen
elektrischen Strom erhalten. Man kann diese die neutralen Punkte des Commutators nennen,
obgleich sie den magnetischen Polen der Armatur entsprechen.
Die Stellung der Bürsten an diesen neutralen Punkten desl Commutators ist in punktirten
Linien in Fig. 4 ganz oder ca. 90 ° zu denjenigen Punkten, bei denen der Strom mit der
gröfsten Kraft durch die Bürsten geht. Dies ist durch die ausgezogenen Linien der Fig. 4
gezeigt.
Zwischen diesen Punkten variirt der Strom von Null aufwärts bis zur höchsten Kraft, und
so lange die Maschine sich im gleichmäfsigen Gange befindet, kann der Strom durch Veränderung
der Bürstenstellung am Commutator nach Wunsch vermehrt oder vermindert werden. Der Magnet h controlirt die Menge des durch
die Hauptmaschine erzeugten Stromes vermittelst Verstellens der Commutatorbürsten durch die
Hülfsmaschine wirksam, denn der Betrag der durch die Hauptmaschine erzeugten Elektricität
hängt von dem Grad ihres durch den Strom der Hülfsmaschine erregten Stromes ab, und
dieser ist wiederum von der Stellung der Commutatorbürsten abhängig.
Der Magnet T ist von geringem Widerstand, um den Strom der Hülfsmaschine nicht zu sehr
zu schwächen, dagegen besitzt der Magnet h einen hohen Widerstand, zum Zweck, den bedeutenderen
Theil des Hauptstromes daran zu hindern, ihn zu durchströmen, als auch ihn für
Schwankungen in der Kraft des Hauptstromkreises recht empfindlich zu machen.
Der Hebel Z ruht wie ein Waagebalken auf der Messerschneide eines Supports, und seine
Schwankungen sind durch die Schrauben X Y in engen Grenzen gehalten.
Um eine elektrische Verbindung zwischen dem Hebel Z und dem Conductor r, Fig. 1,
herzustellen, benutze ich eine Schale mit Quecksilber und eine eiserne Stütze direct unter dem
Mittelpunkt des Hebels, da dies den Hebel
nicht aus der Balance bringt oder irgend eine merkliche Kraft erfordert, ihn zu bewegen.
Eine Verbindung der Nebenschliefsung führt zu der Quecksilberschale durch den Conductor r
und die. andere zu der Stellschraube X durch den Conductor p und den Ständer d, so dafs
die Nebenschliefsung geschlossen ist, wenn der Hebel Z an X anliegt. Die Spannung der
Feder α wird vermittelst ihrer Stellschraube b so justirt, dafs sie genau den Zug von h ausgleicht,
wenn ein Strom von normaler Stärke sie trifft; jede Schwankung im Verbrauch des
Stromes regulirt dann die Maschine selbst.
Die Justirung der Feder α bestimmt die normale
Intensität des Stromes.
Die besondere Form der gezeigten Theile ist unwesentlich, und ist es einleuchtend, dafs
verschiedene anwendbare Mittel statt der Feder α und des Hebels Z zur Ausgleichung des
Zuges des Magneten h benutzt werden können.
Wenn Abzweigungen zwischen den Hauptconductoren stattfinden oder der Hauptstromkreis
in anderer Weise mehr in Anspruch genommen wird, so wird der Strom momentan ein wenig geschwächt, der Zug des Magneten h
verringert, und die Feder α zieht das Ende des Hebels herunter und öffnet die Nebenschliefsung.
Der erregte Magnet T setzt die untere Scheibe L in Betrieb und bringt die Bürsten G G
am Commutator auf den Maximalpunkt des Stromes. Der Strom bleibt stark, bis das Gleichgewicht
zwischen dem Magnet h und der Feder a wieder hergestellt ist.
Wenn der Hauptstromkreis weniger in Anspruch genommen wird, so findet der umgekehrte
Verlauf statt.
Diese Anordnung ist sehr empfindlich für Kraftveränderungen in dem Hauptstromkreis
und wirkt sofort mit grofser Präcision zur Vermehrung oder Verminderung der erzeugten
Menge der Elektricität, denn erst beim Oeffnen der Nebenschliefsung wurde der Magnet T in
den Hülfsstromkreis eingeschaltet und dieser durch die Vermehrung des Widerstandes und
die schnelle Umdrehung der Bürsten an dem neutralen Punkt abgeschwächt.
Dies vermindert nicht nur direct die Kraft des Hauptmagneten, sondern wirkt auch auf
die Hülfs- (Feld-) Magnete zum weiteren Abschwächen des Hülfshauptstromkreises.
Beim Schliefsen der Nebenschliefsung nimmt das Wachsen der Kraft entsprechend zu. Die
Elektromotivkraft des Stromes an jedem Consumtionspunkt wird so durch eine präcise Erzeugung
der für den Gebrauch erforderlichen Menge Elektricität stets constant gehalten. Zufälliger
Wechsel der Polarität in dem Hauptstromkreis ist hier offenbar unmöglich, da der
Magnet der Hauptmaschine von dem Hauptstromkreis unabhängig ist.
Die Function des Commutators ist bereits ausreichend beschrieben worden.
Die wesentlichen, oben beschriebenen Grundzüge dieser Regelvorrichtung bestehen in der
selbsttätigen Umdrehung der Bürsten der Hülfsmaschine mit Bezug auf die maximalen und
neutralen Punkte ihres Commutators und in der automatischen Controle der Richtung dieser Umdrehungen
durch den Magnet h oder sein durch den Hauptstromkreis darauf wirkendes Aequivalent.
An Stelle der gezahnten Sectorfrictionsräder und des Magneten zum Drehen der Bürsten
können verschiedene andere mechanische Hülfsmittel
unter Controle des Magneten h zum Hervorbringen der entgegengesetzten Umdrehung
der Bürsten angewendet werden.
Es können auch andere Mittel als der Magnet h zum Oeffnen und Schliefsen der Nebenschliefsung
benutzt werden, wie z. B. durch Contraction und Expansion einer Metallstange, je nachdem ihr vermittelst des Hauptstromes
mehr oder weniger Hitze gegeben wird; Patentinhaber zieht jedoch den Elektromagnet wegen
seiner gröfseren Empfindlichkeit gegen den Wechsel in der Stärke des Stromes vor.
Claims (3)
1. Die Combination einer dynamoelektrischen Maschine und einer Hülfsmaschine zum Erregen
des Hauptmagneten mit derartig angeordneten Commutatorbürsten, dafs sie bezüglich der Strom-Maximal- und -Minimalpunkte
frei und automatisch auf dem Commutator der Hülfsmaschine rotiren können, im wesentlichen und zum Zweck, wie beschrieben.
2. Eine dynamoelektrische Maschine, deren Magnet durch eine ähnliche Hülfsmaschine
erregt wird, in Combination mit einem Mechanismus zum Bewegen der Commutatorbürsten
der Hülfsmaschine zu und von dem neutralen Punkt ihres Commutators und einem Elektromagnet zur Controle der
Richtung dieser Umdrehung, der in und aus dem elektrischen Strom gebracht werden
kann vermittelst einer durch einen Elektromagnet in dem Hauptstromkreis oder einer Abzweigung desselben in Thätigkeit
gesetzten Nebenschliefsung, im wesentlichen wie beschrieben.
3. Die Combination des Elektromagneten h mit dem Elektromagnet T, und zwar derart,
dafs der in einer Abzweigung des Hauptstromkreises befindliche Magnet h von hohem
Widerstände mit seinem Armaturhebel zur Controle für die Zuführung des elektrischen
Stromes zum Magnet T dient und dieser Magnet T von geringem Widerstände mit
dem Mechanismus zur Vermehrung und Verminderung der Menge der durch die dynamoelektrische
Hauptmaschine erzeugten Elektricität beiträgt, im wesentlichen wie beschrieben.
Ein Commutator in einer dynamoelektrischen Maschine mit seinen so construirten Conductorplatten,
dafs sie eine doppelte Spirale an der Aufsenseite bilden und inwendig
parallel zu der Ach'se des Commutators stehen, im wesentlichen und zum Zweck wie beschrieben.,
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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| DENDAT18259D Active DE18259C (de) | Neuerungen an dynamo-elektrischen Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18259C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837084C (de) * | 1949-12-13 | 1952-04-21 | Heinrich Wengeler | Leichtbaustempel mit Schraubenspindel und ausklinkbarem Mittelstueck |
-
0
- DE DENDAT18259D patent/DE18259C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837084C (de) * | 1949-12-13 | 1952-04-21 | Heinrich Wengeler | Leichtbaustempel mit Schraubenspindel und ausklinkbarem Mittelstueck |
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