AT131471B - Selbsttätige elektromagnetische Schalteinrichtung für Kontroller. - Google Patents

Selbsttätige elektromagnetische Schalteinrichtung für Kontroller.

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AT131471B
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Giovanni Pedrazzo
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.2 
 wechselnden Betriebsbedingungen selbsttätig schrittweise die erforderliche   Leistungsstufe einsteltt.   



   Elektrische Kontroller für Kraftstromkreise, bei denen eine Kontakte tragende Trommel schrittweise von einem Steuermotor bewegt wird. der aus einem zwischen radial angeordneten   Elektromagneten   drehbaren Anker besteht, sind bereits   bekannt   geworden. Die verschiedenen magnetischen Stromkreise, welche die   Drehung   des Ankers und entsprechende   Winkelbewegungen   des Kontrollers hervorrufen, werden dabei entweder von einem Hauptschalter aus oder durch Relais gesteuert, welche   nacheinander   durch Kontakte auf einer Hauptsteuerscheibe betätigt werden, wobei diese letztere   in Abhängigkeit   von Stromstärke und Spannung des Kraftstromkreises sieh in der einen oder andern Richtung dreht. 



   Ebenso sind elektrische   Telegraphenempfanger bekannt,   bei denen ein Anker mit zwei einander gegenüberliegenden Polen zentral zwischen einer   ungeraden   Zahl radial angeordneter Magnete liegt, so dass die Winkelbewegung des Ankers unter dem Einfluss der Energie der   Magnete jeweils einer halben   Winkelentfernung der Magnete gleichkommt,
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätig elektromagnetische Schalteinrichtung für Kontroller, insbesondere für Maschinen mit mehreren Leistungsstufen, mit radial in passenden Winkelabständen angeordneten Elektromagneten und auf der   Kontrollerwelle   sitzendem Anker, welcher sich von den bisher bekannten ähnlichen Einrichtungen dadurch unterscheidet,

   dass bei jeder Winkellage   des   Ankers immer nur einer der in   Betätigungsstellung     befindlichen   Elektromagnete Strom erhält, während der Strom aus diesem   Elektromagnet wieder selbsttätig ausgeschaltet   wird, sobald der Anker durch ihn bewegt worden ist. 



   Ein weiteres   Kennzeichen   der Erfindung besteht darin. dass bei der Schalteinrichtung, deren Elektromagnete über selbsttätig   entsprechend   der Änderung des   Belastungsstromes   gesteuerte Relais od. dgl. erregt werden, das einer bestimmten Leistungsstufe entsprechende Relais dann einen Elektro- 
 EMI1.3 
 das Relais   beeinflusst,   die Grenzen der eingeschalteten Leistungsstufe überschreitet, wobei die Relais der nicht extremen Leistungen doppelseitig wirken, indem sie, je nachdem, ob der Strom über die Grenzen der eingestellten Leistungsstufe hinaus zu-oder abnimmt, entweder den   Magneten für   die höhere oder für die geringere Leistungsstufe erregen. 



   In der Zeichnung sind einige   Ausführungsbeispiele   der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt das   Sehaltungsschema     einer Nusfiihrungsform   der Erfindung für elektrische   Maschinen   mit acht Leistungsstufen. die über ebenso viele   Elektromagnete   und Relais gesteuert werden. Fig. 2 ist eine Detailansicht eines Relais, welches in der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung verwendet werden kann und der hiezu 
 EMI1.4 
   Steuernocke   zur selbsttätigen Verhinderung des gleichzeitigen Arbeitens mehrerer Elektromagnete, Fig. 4 zeigt das   Schaltungsschema   einer Ausführungsform der Erfindung mit nur drei   Elektromagneten   für eine Dreiphasenstrommaschine mit sechs Leistungsstufen.

   Die mit Fig. 4 verbunden gezeichnete 
 EMI1.5 
 

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 und in perspektivischer Ansieht eine Steuernoeke zur selbsttätigen Verhinderung der gleichzeitigen ErregungmehrererElektromagnete. 



   Auf der Kontrollenvelle e sitzt der   Halter t des Kempaketes g   aus   unterteiltem   Eisen, welches den 
 EMI2.1 
 tätig verstellt. Zwecks genauer Einstellung der die Kontaktsegmente tragenden Kontrollerwelle ist dieselbe mit einer an sieh bekannten und nicht gezeichneten sternförmigen Steuerscheibe versehen, in deren Einkerbungen, die der Zahl der Leistungsstufen entsprechen, eine   Rolle* unter Federdruek eingreift,

     
 EMI2.2 
 in die nächste Einkerbung drängt und die   Kontrollerwelle   in der dem tiefsten Punkt der   Einkerbung   entsprechenden Kontaktstellung   enthält.   
 EMI2.3 
 magneten E III und zu einem kleinen Teil auch die   beiden benachbarten Elektromagneten E II und     E IY.   Bei andern Winkellagen sind die Verhältnisse analog. 



   Sollte die   Zahl 11-   der Leistungsstufen eine ungerade Zahl sein. so können n Elektromagnete in gleichen   Winkelabständen     speiehenförmig   angeordnet, der Anker jedoch. wie in Fig. 4 dargestellt, doppelseitig ausgebildet werden. Die beiden Kernpakete g und g'bewirken dann abwechselnd die   Verstellung   der   Kontrollerwelle   von der einen zur andern Leistungsstufe, wobei die Winkelverstellung für jeden 
 EMI2.4 
 Elektromagneten, da bei der   nächsten Verstellung   das Kernpaket g von einem dieser beiden Elektromagneten angezogen werden muss. 



   Wenn die Kontrollerwelle bei ihrer schrittweisen Bewegung in einer der   Endlagen angekommen   ist. welche der   Mindestleistung bzw.   der Höchstleistung entsprechen. so würde ein weiterer Schritt in der bisherigen Drehrichtung den plötzlichen Übergang in die entgegengesetzte Endlage bedingen, was 
 EMI2.5 
 hindern, dass der Kontroller direkt von der ersten Leistungsstufe zur letzten übergeht und   umgekehrt.   Die Verstellung findet stets schrittweise nach vorwärts oder rückwärts statt und niemals kann eine volle   Umdrehung erreicht   oder   Überschritten   werden. 



   Die oben beschriebenen Anordnungen des Ankers und der Elektromagnete ermöglichen eine selbsttätige Verstellung ohne Einschaltung von Reibungswiderständen und bedürfen daher keiner   Schmierung   und Wartung. 



   Die folgende Beschreibung einer selbsttätigen Schalteinrichtung für   Kontrollerwellen mittels   Relais nimmt Bezug auf ein in den Fig. 1, 2 und 3 dargestelltes   Ausführungsbeispiel,   an Hand dessen die selbsttätigen   Schaltvorgänge   erläutert werden, wobei jedoch die konstruktive   Ausführung innerhalb   des Rahmens der Erfindung mannigfach abgeändert werden kann. 



   Im oberen Teil der Fig. 1 bezeichnen die Buchstaben L und die Zahlen von 1 bis 15 das theoretische 
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 EMI3.1 
 einer bestimmten Lage in der einen oder andern Bewegungsrichtung plötzlich aussehlägt. Jedes Relais D ist ferner mit einer Verzögerungscinrichtung r versehen, so dass vorübergehende Stromschwankungen nicht zur Wirkung gelangen   können.   



   Um plötzliche Stösse auf die magnetische Stange   1 : zu vermeiden. kann   das Solenoid auch noch mit nicht dargestellten elektromagnetischen Kompensierungseinrichtungen verschen sein. Diese können beispielsweise aus zwei inneren Kernen aus in Röhrenform gewickelten Eisenlamellen bestehen, deren eine feststeht und eine Bohrung aufweist. durch welche sich die Stange i hin-und herbewegen kann, während die andere auf der Stange   ;'sitzt. Diese   beiden Kerne haben einerseits ein becherförmiges bzw. ein zugespitztes Ende. zwischen denen ein geniigender Spielraum ist.   um der Stange'i die   nötige Bewegung zu gestatten. 



   Im unteren Teil der Fig. 1 ist ein   Dreitanker gezeigt, welcher auf   der Kontrollerwelle e sitzt. Die- 
 EMI3.2 
 und diese sind mit den Kontakten o und   11   der zugehörigen Relais verbunden, ausserdem sind die acht Elektromagnete einzeln mit acht   Metallsegmenten   verbunden, mit denen eine Bürste an dem zentralen   umlaufenden   Anker nacheinander in   Berührung kommt.   Die Erregung der Elektromagnete E erfolgt über die Kontakte o p der entsprechenden Relais D von der   Sekundärwicklung   eines stromreduzierenden Transformators t aus. dessen   Primärwicklung   mit zwei Linien der Maschine verbunden ist.

   Die Elektromagnete können bei geringer Spannung des Stromes auch ohne Transformator t über die Relais direkt mit der Leitung verbunden werden. 



   Die umlaufende Bürste der   Schalteinrichtung   bildet in jeder der acht Stellungen mit drei aufeinanderfolgenden Segmenten Kontakt, mit Ausnahme der zwei Endstellungen, in denen sie nur zwei Segmente berührt. Das erste und letzte Kontaktsegment (I und   V711)   sind daher kurzer, und es ist zwischen ihnen ein grösserer freier   Zwischenraum gelassen (s. Fig. l),   so dass. wenn der umlaufende Anker in einer der Endstellungen angekommen ist, die Bürste den Stromkreis zur benachbarten Endstellung nicht schliessen kann. Demzufolge wird die Ankerbewegung immer nur sehrittweise vor sich gehen und eine volle   Umdrehung   weder erreichen noch überschreiten. 



   Ausserdem ist zur Vermeidung der Möglichkeit, dass zwei oder   mehr Relais 1J   ihre Elektromagnete   E   
 EMI3.3 
 bildung 45 ). Die Möglichkeit der Verschiebung ihrer magnetischen   Stangen'1     : hängt von   der Stellung eines konzentrisch zur Kontrollerwelle e angeordneten Nockenringes s ab, welcher mit zwei sich diametral gegenüberliegenden Paaren von Einbuchtungen s' versehen ist, von denen jedes Paar eine Einbuchtung 
 EMI3.4 
   17ici)   in neutraler Stellung gehalten werden und daher nicht betätigt werden können.

   Wenn daher der Belastungsstrom innerhalb der Höchst- und Mindestgrenzen liegt, die einer gegebenen Leistungsstufe entsprechen, ist keiner der Elektromagnete E unter Strom, während immer nur ein Elektromagnet auf einmal durch das Relais betätigt werden kann. wenn diese Grenzen überschritten werden. Dabei ist diese Erregung nur eine momentane. da die durch den erregten Elektromagneten hervorgerufene Bewegung der Kontrollerwelle e den Nockenring s zwingt, das Relais wieder in die neutrale Lage   zurückzuversetzen.   sobald die Einbuchtungen   s'über   die Knoten   i der   Relaisstange i hinausgehen, d. h. von diesen wieder weg bewegt werden.

   Der   Energieverbraueh   ist daher bei dieser Einrichtung äusserst gering, da er sich auf den von den vier Solenoidstromkreisen der Relais n aufgenommenen niedergespannten Strom beschränkt. 



   Die Einstellung der Empfindlichkeit der Schalteinrichtung geschieht in folgender Weise : Mit jedem der Solenoidstromkreise ist ein Widerstand u,   ire,     u,     H"'in   Serie geschaltet, mit dessen Gleitarm v, v', v'', v'' der Maximal- und Minimalwert des für jede Leistungsstufe zuzuteilenden Stromes eingestellt wird. u. zw. unabhängig von den Werten. die für die ändern Leistungsstufen eingestellt wurden. 



  Dies ist von der grössten Bedeutung insbesondere für den Fall. als zahlreiche Leistungsstufen vorgesehen werden, bei denen die Grenzen der Intensität zwischen aufeinanderfolgenden* Leistungen häufig unbestimmt sind. Ferner ist es möglich, den verschiedenen   Leistungsstufen   selbst bei laufendem Motor andere Grenzwerte zu geben, was bei zugänglicher   Anordnung   der Widerstände bequem   durchzuführen   ist. 



   Bei der beschriebenen Anordnung dient jedes Relais D für zwei Leistungsstufen. Diese Anordnung wurde insbesondere für die selbsttätige Einstellung von Maschinen für mehrere Leistungsstufen gedacht, bei denen für die niederen   Leistungsstufen   die Stromkreise im Stern geschaltet werden und für die höheren 
 EMI3.5 
 

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 vier den niederen   Leistungsstufen entsprechenden   Lagen Kontakt bildet, und mittels eines   Gleitarmes . :   z", z''' für die genaue Einstellung eines jeden der genannten Widerstände. 



   Es erhellt, dass bei einer andern Zahl von Leistungsstufen auch die Zahl der   Elektromagnete und   der Relais sich gegenüber dem gezeigten Beispiel entsprechend ändert. 



   Die Fig. 4-7 zeigen eine Ausführungsform der   Sehaltvorriehtung   für Kontrollerwellen nach der Erfindung, bei der die Zahl der Elektromagnete nicht gleich der Zahl der verlangten Leistungsstufen ist, sondern geringer. z. B. ein Magnet für zwei Leistungsstufen. 



   In diesem Fall wird ein doppelseitiger Anker verwendet, der mit einer ungeraden Zahl radial angeordneter Magnete zusammenarbeitet, und die Anordnung ist insbesondere dadurch   gekennzeichnet,   dass der Anker auf der einen Seite zur Einstellung der niederen Leistungen dient, während die andere Ankerseite zur Weiterdrehung der Kontrollerwelle für die Einstellung der hohen Leistungen dient. 



   In den Fig. 4 und 5 ist die Kontrollerwelle mit e bezeichnet und mit t der Halter der   Kernpakete y   
 EMI4.2 
 einer Mehrzahl ringsum radial angeordneter Magnete E der Kontrollerwelle e die Impulse zu bestimmten Winkelverstellungen übermitteln, wodurch eben die Selbsteinstellung des Kontrollers verwirklicht wird. 



  Ebenso wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt der Kontroller auch hier eine nicht gezeichnete sternförmige Nocke, um mit deren Hilfe die Kontaktsegmente stets genau in die richtige Lage für den neu herzustellenden Stromkreis zu bringen. 



   Im oberen Teil der Fig. 4 bezeichnen die Buchstaben L und die Zahlen von 1 bis 12 das Schema einer   Dreiphasenweehselstrommaschine,   welche mehrere, hier   z.   B. sechs Leistungsstufen zu liefern vermag, wenn ihre verschiedenen Phasenwieklungen verschieden kombiniert werden. Die   Einrichtung zur   selbsttätigen Schaltung besteht aus einem System von Relais D, welche durch die   Änderung der Inten-   sität des bei den verschiedenen Leistungsstufen aufgenommenen Stromes gesteuert werden.

   In Serie mit den drei Stromkreisen der Maschine sind die Primärwicklungen der drei stromreduzierenden Transformatoren geschaltet, deren Sekundärwicklungen entsprechende Stromkreise der drei Relais D III-VI, D II-V, DI-IV speisen, wobei auch hier jedes Relais für zwei Leistungsstufen dient, Das Relais D I-Ir, das durch den Transformator c erregt wird, dient zum Übergang auf die Leistungsstufen II, III und V, das zweite Relais   D 11-V.   das durch den Transformator b erregt wird, dient zum Übergang auf die 
 EMI4.3 
 
Die Relais werden zweckmässig mit magnetischer Kompensierung ausgestattet, um zu sprunghafte Bewegungen zu verhindern. 



   Die in Fig. 4 gezeigte   Ausfulirungsform   einer elektromagnetischen Schalteinrichtung mit zwei- 
 EMI4.4 
 magnete I-IV, II-V und   III-T'L   in Winkelabständen von 600 zueinander angeordnet. Die drei Elektromagnete erhalten über die Kontakte o, p vom Sekundärstromkreis eines   stroll1l'eduzierenden   Transformators t aus ihren Strom, zweckmässig unter Zwischenschaltung eines Kondensators t1 zur Verminderung der Funkenbildung. Die drei Relais D   11I-VI,   D   ¯II-V   und D I-IV sind rund um die   Kontrollerwelle   e in der aus Fig. ss ersichtlichen Weise angeordnet, mit gleichen Winkelabständen von 60  untereinander, entsprechend der Anordnung der Elektromagnete E.

   Eine Verschiebung ihrer Stangen t 
 EMI4.5 
 auch Teile von benachbarten   Elektromagneten, auf welche er vielleicht demnächst gerichtet wird. Die     Kontrollerwelle   ist in der Zeichnung beispielsweise in der Stellung für die dritte leistungsstufe gezeigt, da das Kernpaket g auf den Elektromagnet III-VI gerichtet ist, wobei es jedoch auch einen Teil des mittleren Elektromagneten E II-V bedeckt und daher leicht in die Stellung für die   zweite Leistungs-   stufe Übergehen kann, wenn die   Intensität   des von der Maschine aufgenommenen Stromes dauernd unter eine bestimmte Grenze sinkt. so dass hiedurch der Kontakt   1)   des Relais D III-VI geschlossen wird. 



  Anderseits überdeckt jedoch das Kernpaket   yi   einen Teil des Elektromagneten E I-IV, der bereit ist. in die Stellung der Leistungsstufe   IV   überzugehen, wenn die Stromstärke dauernd einen bestimmten Grenzwert übersteigt, da in diesem Fall der Kontakt o des Relais III-VI geschlossen wird,
Um zu vermeiden, dass mehrere Elektromagnete gleichzeitig arbeiten, ist eine in Fig. 6 dargestellte 
 EMI4.6 
 mit drei Relais arbeitet. 



   Die Einstellung der Empfindlichkeit der   Einrichtung   geschieht ebenfalls wie bei jener Ausfiihrungsform durch drei Widerstände u, u', u'', u''' mit einstellbaren Gleitarmen x, r', c'', r''', auf die für jede 

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 Leistungsstufe gewünschten Maximal- und   Minimalstromwerte. wobei   die Werte für jede Stufe ohne Rücksicht auf die für die Nachbarstufen festgesetztell Werte eingestellt werden können. 



   Wie bereits beschrieben wurde, dient jedes Relais D für zwei Leistungen, wobei ein auf der Kon- 
 EMI5.1 
 des Halters   f   mit diesem verbunden ist und daher mit dem Anker g umläuft. 



  Um zu vermeiden, dass der Kontroller unmittelbar von der   höchsten   zur niedersten leistngs- stufe übergeht oder umgekehrt. ist bei dieser Ausführungsform die in Fig. 7 dargestellte Einrichtung getroffen, die aus einem Ring y besteht, der mittels einer Isolierung auf dem Halter t des Ankers y sitzt und der nicht auf seinem ganzen Umfang aus   leitendem   Material besteht, sondern durch ein   Isolierstück @1     unterbrochen ist. Der vom Transformator t gelieferte Strom gelangt durch diesen Ring y und die BÜrste.'/"'   zu den Elektromagneten   B   III-VI und E I-IV.

   Der Ring y ist in Fig. 7 in der Stellung gezeichnet. in welcher der Kontroller für die niederste erste   Leistungsstufe   eingestellt ist und nicht in der der Fig. 4   entsprechenden Stellung für die dritte Leistungsstufe. Der vom Transformator t dem Elektromagnet E III   -VI zufliessende Strom ist unterbrochen, weil die   Bürste//", welche den Strom   diesem   Elektromagnet   zuführt, auf dem Isolierstück des Ringes   ;/ruht.   Eine weitere   Verminderung des Maschinenstromes hat   daher keinen Einfluss auf den Kontroller.

   Wenn anderseits der Kontroller in der Stellung ist. welche der sechsten (höchsten) Leistungsstufe entspricht, befindet sich das   Isolierstück   in der bei !/gestrichelt angegebenen Lage genau gegenüber einer andern Bürste   1/"", welche   daher dem Elektromagnet EI-IV keinen Strom zuführen kann, so dass eine weitere Steigerung der Intensität des aufgenommenen Stromes keine weitere Drehung des Kontrollers über die sechste (höchste) Leistungsstufe hinaus   bewirken kann.   



   Statt der gezeigten einphasigen können auch drei- und mehrphasige Elektromagnete verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige elektromagnetische   Schalteinriehtung   für Kontroller. insbesondere für Maschinen mit mehreren Leistungsstufen, mit radial in passenden Winkelabständen angeordneten Elektromagneten und auf der Kontrollerwelle sitzendem Anker, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Winkellage des
Ankers (g) immer nur einer der in   Betätigungsstellung   befindlichen   EIektromagnete E)   Strom erhält. während der Strom aus diesem Elektromagneten (E) wieder selbsttätig ausgeschaltet wird, sobald der
Anker (g) durch ihn bewegt worden ist.

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung für Kontroller nach Anspruch], deren Elektromagnete über selbsttätig ent- sprechend der Änderung des Belastungsstromes gesteuerte Relais od. dgl. erregt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das einer bestimmten Leistungsstufe entsprechende Relais (D) dann einen Elektromag- neten (E) zwecks Wechsels der Leistung erregen kann, wenn eine dauernde Änderung des Stromes, welcher EMI5.2 Relais (D) der nicht extremen Leistungsstufe doppelseitig wirken, indem sie, je nachdem, ob der Strom über die Grenzen der eingestellten Leistungsstufe hinaus zu-oder abnimmt, entweder den Magneten (E) für die höhere oder für die geringere Leistung erregen.
    EMI5.3 stromlos gemacht wird, während die bewegliehe Relaisstange (, i,) der neu eingeschalteten Leistungsstufe freigegeben wird (Fig. 1-3).
    4. Schalteinrichtung für Kontroller nach Anspruch l. bei welcher ein doppelseitiger Anker mit einer ungeraden Anzahl von radial angeordneten Elektromagneten zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass halb so viele Elektromagnete (E) vorgesehen sind, als Leistungsstufen erreichbar sind und diese Elektromagnete (E) nur über einen Halbkreis verteilt angeordnet sind und mit dem doppelseitigen Anker (g, gl) derart zusammenarbeiten, dass zuerst die eine (g) und dann die andere Seite (yj des Ankers von den Elektromagneten (E) beeinflusst wird (Fig. 4-7).
    5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der Kontrollerwelle (P.) sitzendes, umlaufendes Steuerorgan (u) vorgesehen ist, welches bestimmt, welcher von zwei Elektromagneten (E) entsprechend der Stellung des Ankers (g, gl) erregt werden soll.
    6. Ausführungsform der Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel ( EMI5.4
AT131471D 1929-07-27 1929-09-02 Selbsttätige elektromagnetische Schalteinrichtung für Kontroller. AT131471B (de)

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