DE182153C - - Google Patents
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- Publication number
- DE182153C DE182153C DENDAT182153D DE182153DA DE182153C DE 182153 C DE182153 C DE 182153C DE NDAT182153 D DENDAT182153 D DE NDAT182153D DE 182153D A DE182153D A DE 182153DA DE 182153 C DE182153 C DE 182153C
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- Germany
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- hook
- lever
- locking
- arm
- coupling
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/08—Control devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
bei,
GWtppe S)Is^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oe. GRUPPE
LUDWIG GIEVERS in DARMSTADT.
Die Erfindung bietet eine Neuerung bei selbsttätigen Eisenbahnkupplungen mit Kuppelöse
mit Kuppelhaken, deren Verbindung in bekannter Weise durch Aufsteigen der
Öse auf den Haken und Einfallen in denselben erfolgt, während zwecks Entkuppeins
der drehbare, in der Kuppelstellung durch eine Sperrvorrichtung festgelegte Haken freigegeben
wird, so daß ihn die öse beim
ίο Trennen der Fahrzeuge in die Offenstellung
drehen kann.
Die Erfindung besteht in einer Sperrvorrichtung für den Haken und in einer damit
verbundenen Sicherung, die beide gleichzeitig von der Seite des Fahrzeuges aus gelöst
werden können.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der geschlossenen Kupplung; Fig. 2 zeigt die Kupplung,
nachdem die Sperrung für den Haken gelöst ist. Fig. 3 ist eine Aufsicht und Fig. 4 eine
Einzeldarstellung.
Mit dem Zughaken a des einen Fahrzeuges ist ein Kuppelglied b durch einen
Bolzen c verbunden, der durch das vorhandene Loch des Zughakens gesteckt wird.
Die beiden Hälften des Kuppelgliedes sitzen dabei an den beiden Seitenflächen des Zughakens.
Die Enden tragen vorn abgeschrägte Nasen d, durch welche ein Bolzen / hindurchgeht,
der den Drehpunkt des Hakens g bildet. Die Bewegung des letzteren wird durch einen
Anschlag h begrenzt. Durch den unteren verbreiterten Teil des Hakens geht ein Bolzen
i, welcher auf seiner Oberseite einen Sperrhebel k trägt, der sich zwischen das
Kuppelglied b und den Schwanz g des Hakens legt. An der Unterseite ist ein Arm / mit
mit einem Sicherungshebel m angebracht, welcher in eine Aussparung des Sperrgliedes
eingreift. Das andere Ende des Hebels ruht gemeinsam mit dem gegabelten Ende des
Armes / in einer Lasche η (Fig. 4), die einen ovalen Ausschnitt besitzt. Der Sicherungshebel
legt sich dabei gegen den unteren Teil der ovalen Bohrung, während sich die beiden
Zungen des Armes Z gegen die Seitenwand der öffnung stützen. Wird der Hebel in
der Richtung des Pfeiles (Fig. 4) gedreht, so wird der vordere Arm des Sicherungshebels durch die ovale Führung aufwärts be-
wegt, der hintere Arm tritt aus der Aussparung im Teile g heraus, wodurch der Arm I
freigegeben ist. An der Lasche η und am Arm / sind Zugketten ο angebracht, welche
die Bedienung der Kupplung außerhalb der Puffer ermöglichen (die Ketten sind in der
Fig. ι in der Bildebene liegend gezeichnet, während sie in Wirklichkeit in einer senkrecht
dazu stehenden Ebene liegen)· Das Kuppelglied b ist an seinem am Zughaken
befestigten Ende umgebogen und als Platte ρ fortgesetzt, die einen länglichen Schlitz
bildet, um eine Verstellung des Gliedes gegenüber dem Zughaken zu ermöglichen. Die Bolzen q dienen zur Befestigung der
Platte ρ auf dem Kuppelglied und zur Aufnahme von Blattfedern r, welche die Öffnung
des Hakens b, v, g abdecken und als Sicherung für die in den Haken eingreifende
Öse s dienen, die in ähnlicher Weise wie der Haken mit Hilfe von Ösen t an den Zughaken
angeschlossen ist. Am vorderen Ende
der öse ist ein Bolzen u vorgesehen, welcher sich hinter die auf ihrer Vorderseite abgeschrägte
Spitze ν des Hakens legt. Beide Kuppelglieder sind mit dem Zughaken a derart
verbunden, daß sie eine geringe Bewegungsmöglichkeit besitzen. Sie werden dabei
durch die mit dem Zughaken verbundenen Schraubenfedern w in der wagerechten Lage
gehalten.
ίο Sollen zwei Fahrzeuge gekuppelt werden,
so wird der Sperrhebel k in die Sperrstellung gebracht, in der er sich gegen die
Unterfläche der Teile b legt. Seine Lage wird durch den Sicherungshebel m gesichert.
Das zweite Fahrzeug wird darauf gegen das erste geschoben, so daß der Bolzen u der
öse s auf die abgeschrägte Vorderfläche des Hakens b, g, ν stößt und an derselben in die
Höhe gleiten muß, bis er den Druck der Federn r überwindet und hinter die Hakenspitze ν fällt. In dieser Lage ist die Kupplung
zunächst gesichert und kann nicht ohne weiteres geöffnet werden, andererseits sind
keinerlei Handgriffe für die Herstellung der Verbindung erforderlich. Um die Kupplung
zu lösen, braucht man nur an derjenigen Kette 0, welche an der Lasche η befestigt
ist, zu ziehen. Dadurch wird zunächst die Lasche η aufwärts gedreht und die Sicherung
m gelöst. Dann erfolgt das Ausschwingen des Armes / und des Sperrhebels k.
Beim Auseinanderschieben der Fahrzeuge nimmt dann der Bolzen u der Öse s die
Spitze ν des Hakens mit, der sich dabei dreht, bis die Innenfläche der Spitze ν so
schräg liegt, daß der Bolzen u auf ihr aufsteigen kann, worauf er sich unter Anheben
der Feder r vom Haken trennt.
Hierauf fällt der Haken g, ν in die Kuppellage (Fig. 1) zurück, in der er dann durch
entgegengesetzte Drehung des Sperrhebels k wie vorher festgelegt werden kann.
Claims (3)
1. Selbsttätige Eisenbahnkupplung mit Öse und drehbarem Haken, gekennzeichnet
durch einen am Schwanzende (g) des Hakens (g, v) drehbar gelagerten Sperrhebel
(It), der mit einer von der Seite des Fahrzeuges zu bedienenden Vorrichtung
derart verbunden ist, daß er in die Offenstellung, in der er zwischen den Teilen des geteilten Schaftes (b) des Hakens
liegt, oder in die Sperrstellung bewegt werden kann, in der er sich von
unten gegen den Schaft (b) legt, wobei die Sperrstellung durch eine besondere
Vorrichtung gesichert wird.
2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen doppelarmigen,
mit dem Sperrhebel mittelbar verbundenen Sicherungshebel (in), dessen einer
Arm in der Sperrstellung in eine Ausnehmung des Schwanzendes (g) des Hakens
eingreift, und dessen anderer Arm derart unter dem Einfluß der Entkupplungsvorrichtung
steht, daß beim Bedienen dieser zuerst der Sicherungshebel (m) ausgehoben und dann der Sperrhebel (It) in die Offenstellung bewegt wird.
3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel
(m) an einem Stellhebel (I) ■ gelagert
ist und von einer drehbaren Lasche (n) umfaßt wird, von deren unrunder Öffnung
der Sicherungshebel (m) bei Drehung der Lasche (n) ausgehoben wird, worauf durch
Zug an der Lasche der Stellhebel (I) nebst Sperrhebel (k) entsprechend bewegt werden
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182153C true DE182153C (de) |
Family
ID=446275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182153D Active DE182153C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182153C (de) |
-
0
- DE DENDAT182153D patent/DE182153C/de active Active
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