DE182153C - - Google Patents

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DE182153C
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Germany
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hook
lever
locking
arm
coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

bei,
GWtppe S)Is^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oe. GRUPPE
LUDWIG GIEVERS in DARMSTADT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1906 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung bei selbsttätigen Eisenbahnkupplungen mit Kuppelöse mit Kuppelhaken, deren Verbindung in bekannter Weise durch Aufsteigen der Öse auf den Haken und Einfallen in denselben erfolgt, während zwecks Entkuppeins der drehbare, in der Kuppelstellung durch eine Sperrvorrichtung festgelegte Haken freigegeben wird, so daß ihn die öse beim
ίο Trennen der Fahrzeuge in die Offenstellung drehen kann.
Die Erfindung besteht in einer Sperrvorrichtung für den Haken und in einer damit verbundenen Sicherung, die beide gleichzeitig von der Seite des Fahrzeuges aus gelöst werden können.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der geschlossenen Kupplung; Fig. 2 zeigt die Kupplung, nachdem die Sperrung für den Haken gelöst ist. Fig. 3 ist eine Aufsicht und Fig. 4 eine Einzeldarstellung.
Mit dem Zughaken a des einen Fahrzeuges ist ein Kuppelglied b durch einen Bolzen c verbunden, der durch das vorhandene Loch des Zughakens gesteckt wird. Die beiden Hälften des Kuppelgliedes sitzen dabei an den beiden Seitenflächen des Zughakens. Die Enden tragen vorn abgeschrägte Nasen d, durch welche ein Bolzen / hindurchgeht, der den Drehpunkt des Hakens g bildet. Die Bewegung des letzteren wird durch einen Anschlag h begrenzt. Durch den unteren verbreiterten Teil des Hakens geht ein Bolzen i, welcher auf seiner Oberseite einen Sperrhebel k trägt, der sich zwischen das Kuppelglied b und den Schwanz g des Hakens legt. An der Unterseite ist ein Arm / mit mit einem Sicherungshebel m angebracht, welcher in eine Aussparung des Sperrgliedes eingreift. Das andere Ende des Hebels ruht gemeinsam mit dem gegabelten Ende des Armes / in einer Lasche η (Fig. 4), die einen ovalen Ausschnitt besitzt. Der Sicherungshebel legt sich dabei gegen den unteren Teil der ovalen Bohrung, während sich die beiden Zungen des Armes Z gegen die Seitenwand der öffnung stützen. Wird der Hebel in der Richtung des Pfeiles (Fig. 4) gedreht, so wird der vordere Arm des Sicherungshebels durch die ovale Führung aufwärts be- wegt, der hintere Arm tritt aus der Aussparung im Teile g heraus, wodurch der Arm I freigegeben ist. An der Lasche η und am Arm / sind Zugketten ο angebracht, welche die Bedienung der Kupplung außerhalb der Puffer ermöglichen (die Ketten sind in der Fig. ι in der Bildebene liegend gezeichnet, während sie in Wirklichkeit in einer senkrecht dazu stehenden Ebene liegen)· Das Kuppelglied b ist an seinem am Zughaken befestigten Ende umgebogen und als Platte ρ fortgesetzt, die einen länglichen Schlitz bildet, um eine Verstellung des Gliedes gegenüber dem Zughaken zu ermöglichen. Die Bolzen q dienen zur Befestigung der Platte ρ auf dem Kuppelglied und zur Aufnahme von Blattfedern r, welche die Öffnung des Hakens b, v, g abdecken und als Sicherung für die in den Haken eingreifende Öse s dienen, die in ähnlicher Weise wie der Haken mit Hilfe von Ösen t an den Zughaken angeschlossen ist. Am vorderen Ende
der öse ist ein Bolzen u vorgesehen, welcher sich hinter die auf ihrer Vorderseite abgeschrägte Spitze ν des Hakens legt. Beide Kuppelglieder sind mit dem Zughaken a derart verbunden, daß sie eine geringe Bewegungsmöglichkeit besitzen. Sie werden dabei durch die mit dem Zughaken verbundenen Schraubenfedern w in der wagerechten Lage gehalten.
ίο Sollen zwei Fahrzeuge gekuppelt werden, so wird der Sperrhebel k in die Sperrstellung gebracht, in der er sich gegen die Unterfläche der Teile b legt. Seine Lage wird durch den Sicherungshebel m gesichert.
Das zweite Fahrzeug wird darauf gegen das erste geschoben, so daß der Bolzen u der öse s auf die abgeschrägte Vorderfläche des Hakens b, g, ν stößt und an derselben in die Höhe gleiten muß, bis er den Druck der Federn r überwindet und hinter die Hakenspitze ν fällt. In dieser Lage ist die Kupplung zunächst gesichert und kann nicht ohne weiteres geöffnet werden, andererseits sind keinerlei Handgriffe für die Herstellung der Verbindung erforderlich. Um die Kupplung zu lösen, braucht man nur an derjenigen Kette 0, welche an der Lasche η befestigt ist, zu ziehen. Dadurch wird zunächst die Lasche η aufwärts gedreht und die Sicherung m gelöst. Dann erfolgt das Ausschwingen des Armes / und des Sperrhebels k. Beim Auseinanderschieben der Fahrzeuge nimmt dann der Bolzen u der Öse s die Spitze ν des Hakens mit, der sich dabei dreht, bis die Innenfläche der Spitze ν so schräg liegt, daß der Bolzen u auf ihr aufsteigen kann, worauf er sich unter Anheben der Feder r vom Haken trennt.
Hierauf fällt der Haken g, ν in die Kuppellage (Fig. 1) zurück, in der er dann durch entgegengesetzte Drehung des Sperrhebels k wie vorher festgelegt werden kann.

Claims (3)

Pate nt-Ansprüche:
1. Selbsttätige Eisenbahnkupplung mit Öse und drehbarem Haken, gekennzeichnet durch einen am Schwanzende (g) des Hakens (g, v) drehbar gelagerten Sperrhebel (It), der mit einer von der Seite des Fahrzeuges zu bedienenden Vorrichtung derart verbunden ist, daß er in die Offenstellung, in der er zwischen den Teilen des geteilten Schaftes (b) des Hakens liegt, oder in die Sperrstellung bewegt werden kann, in der er sich von unten gegen den Schaft (b) legt, wobei die Sperrstellung durch eine besondere Vorrichtung gesichert wird.
2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen doppelarmigen, mit dem Sperrhebel mittelbar verbundenen Sicherungshebel (in), dessen einer Arm in der Sperrstellung in eine Ausnehmung des Schwanzendes (g) des Hakens eingreift, und dessen anderer Arm derart unter dem Einfluß der Entkupplungsvorrichtung steht, daß beim Bedienen dieser zuerst der Sicherungshebel (m) ausgehoben und dann der Sperrhebel (It) in die Offenstellung bewegt wird.
3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (m) an einem Stellhebel (I) ■ gelagert ist und von einer drehbaren Lasche (n) umfaßt wird, von deren unrunder Öffnung der Sicherungshebel (m) bei Drehung der Lasche (n) ausgehoben wird, worauf durch Zug an der Lasche der Stellhebel (I) nebst Sperrhebel (k) entsprechend bewegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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