DE1817994C2 - Falztasche in einer Stauchfalzmaschine - Google Patents

Falztasche in einer Stauchfalzmaschine

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DE1817994C2
DE1817994C2 DE19681817994 DE1817994A DE1817994C2 DE 1817994 C2 DE1817994 C2 DE 1817994C2 DE 19681817994 DE19681817994 DE 19681817994 DE 1817994 A DE1817994 A DE 1817994A DE 1817994 C2 DE1817994 C2 DE 1817994C2
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DE19681817994
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Mario James South Norwalk Conn. Marin
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Pitney Bowes Inc
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Pitney Bowes Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/144Pockets or stops therefor

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Falztasche in einer Stauchfalzmaschine mit einer in ihre·· Tiefe einstellbaren Bogenanschlagschiene, die beidendig durch gegeneinander wirkende, elastisch gespannte, b'cgsame Halteelemente positioniert ist, welche über eine mit einem Handrad versehene erste Welle einstellbar und durch eine zweite hierzu parallele Welle umlenkbar sind (DE-PS 4 87 178).
Stauchfalzmaschinen weisen eine Anlegeeinrichtung für die zu falzenden Blätter, einen Zuführ- und Falzwalzen-Abschnitt, in dem die Blätter von der Anlegeeinrichtung einer oder mehreren Falztaschen zugeführt, gestaucht und gefalzt werden, einen Falztaschenabschnitt, in dem die Blätter auf eine Bogenanschlagschiene stoßen, sowie einen Abgabeabschnitt, von dem aus die gefalzten Blätter zur Weiterverarbeitung kommen, auf.
Aus der DE-PS 4 87 178 ist es weiterhin bekannt, an der verstellbaren Anschlagschiene die freien Enden von so zwei Bandmaßen zu befestigen, welche über eine an einem Ende der Bogenführung gelagerte Rolle laufen, so daß sie sich beim Verschieben der Schiene auf- oder abrollen und das Ablesen der Schieneneinstellung an einer festen Marke gestatten. Dabei sind die Rollen, über welche die Bandmaße laufen, zweckmäßig als Federtrommeln ausgebildet, auf die sich die Bandmaße aufwickeln.
Die Bogenanschlagschiene in der Falztasche, durch deren Einstellung die Falzkante bestimmt wird, muß stufenlos verstellbar sein und auch bei längerem Betrieb eine einwandfreie Positionierung sichern; sie darf nicht Verkanten und soll einen weichen Anschlag aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bogenanschlagschiene zu schaffen, deren Parallelität zur Falzwalzenrichtung leicht einstellbar ist und die einen weichen Anschlag für den Bogen darstellt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halteelemente aus zwei Paaren um die erste Welle jeweils entgegengesetzt herumgewickelter Spiralfedern bestehen und daß die Bogenanschlagschiene aus einer ersten und einer zweiten Schiene besteht, wobei die zweite Schiene die Anschlagelemente sowie eine Einstellrichtung zur winkelmäßigen Verstellung der zweiten Schiene relativ zur ersten Schiene aufweist, um eine Fehlstellung der ersten Schiene zu den Falzwalzen auszugleichen.
Die Verstellung der zweiten Schiene relativ zur ersten Schiene kann dadurch vorgenommen werden, daß die Einstelleinrichtung für die zweite Schiene einen drehbaren Nocken aufweist
Die mit der Erfindung erzielten Verteile bestehen darin, daß die Bogenanschlagschiene durch relatives Verstellen zu der zweiten Schiene leicht parallel zur Falzwalzenrichtung eingestellt werden kann. Dabei weist die Bogenanschlagschiene einen weichen Anschlag auf, ein Verkanten zu einer Bogenanschlagschienenführung ist verhindert.
Im folgenden ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Falzmaschine für Papierblätter mit zwei erfindungsgemäß ausgebildeten Falztaschen,
Fig.2 einen Längsschnitt der in Fig. 1 gezeigten Maschine,
Fig.3 einen in größerem Maßstab dargestellten Längsschnitt, in dem Einzelheiten der beiden Taschen und des mit Zuführ- und Falzrollen oder -walzen versehenen Abschnitts gezeigt sind,
F i g. 4 einen Querschnitt durch die beiden Taschen,
F i g. 5 eine Ansicht nach der Linie 5-5 in F i g. 3 und zeigt eine von unten betrachtete Ansicht der oberen Tasche,
Fig.6 eine Ansicht entlang der Linie 6-6 in Fig.3, in der die untere Tasche in der Draufsicht gezeigt ist,
F i g. 7 und F i g. 8 Teilansichten nach den Linien 7-7 bzw. 8-8 in Fig.6, in denen gezeigt ist, wie die abwickelbaren Federn in kräfteausgleichender Anordnung mit der Anschlagvorrichtung gekuppelt sind.
Es wird zunächst auf die F i g. 1 und 2 bezug genommen, in denen eine Falzvorrichtung oder -maschine gezeigt ist, die eine Anlegeeinrichtung 2, einen mit Zuführ- und Falzwalzen versehenen Abschnitt 4, einen Falztaschenabschnitt 6 und einen Abgabeabschnitt 8 aufweist. Das Ende, an dem der Falztaschenabschnitt angeordnet ist, wird als hinteres Ende der Maschine bezeichnet, während das gegenüberliegende Ende, an dem der Abgabeabschnitt vorgesehen ist, das vordere Ende ist. Die Maschine weist zwei Falz- oder Stajchtaschen auf, um jedes vom Zuführabschnitt durch die Falzeinrichtung dem Abgabeabschnitt zugeführte Papierblatt (Bogen) mit zwei Falzen zu versehen. Es sind einstellbare Ablenkvorrichtungen vorgesehen, mit denen eine der beiden Falztaschen abgesperrt werden kann, so daß das Blatt nur einen Falz erhält.
Die beiden Taschen 62 und 64 sind übereinander angeordnet, wobei die Falztasche 62 hinter der Walze 52 und die Tasche 64 hinter der Walze 56 liegt. Die beiden Taschen 62 und 64 sind im wesentlichen einander gleich und unterscheiden sich aber in den im folgenden angeführten Einzelheiten.
Das vordere Ende der Platte 118 ist bei 148 etwas nach unten abgebogen (Fig.3). Das entsprechende Ende der Platte 120 ist um etwa den gleichen Winkel abgebogen, erstreckt sich aber um ein beträchtliches
Stück über das vordere Ende der Platte 118 hinaus, wie das bei 150 in Fig,3 gezeigt ist. Diese nach vorn abgebogenen Enden bilden eine Eingangsöffnung, durch die von den Walzen 52 und 54 zugeführte Blätter in den Raum zwischen den Platten 118 und 120 eintreten. In diesem Raum oder Spalt ist eine Anschlagvorrichtung mit einer Schiene 154 vorgesehen, die geringfügig kürzer ist als der Abstand zwischen den Seitenwänden 122 und 124 der Platte 118,
Die vordere Kante der Schiene 154 weist zwei Vorsprünge 156 und 158 auf, von denen der erstere einen Einstellschlitz 160 (Fig.5) und der letztere ein Loch zur Aufnahme einer Schraube 162 hat. Hier sei erwähnt, daß die Platte J18 eine Anzahl von sich rechtwinklig zu den Wellen 136 und 138 erstreckenden parallelen Schlitzen 164 aufweist und daß die Platte 120 mit der gleichen Anzahl von mit den Schlitzen 164 ausgerichteten parallelen Schlitzen 166 versehen ist. Die Vorsprünge 156 und 158 der Schiene 154 sind mit einem Paar dieser Schlitze 164 und 166 ausgerichtet
Die Anschlagvorrichtung ist ferner mit einer vor der Schiene 154 angeordneten zweiten Schiene 168 versehen. Die Schiene 168 hat an ihrer hinteren Kante Vorsprünge 170 und 172, von denen der Vorsprung 170 unter dem Vorsprung 156 und der Vorsprung 172 unter dem Vorsprung 158 der Schiene 154 angeordnet sind. Die Schiene 168 ist dicker als die Schiene 154 und weist Ausnehmungen 174 und 176 zur Aufnahme der Vorsprünge 156 und 158 auf. Der Vorsprung 172 hat ein Loch zur Aufnahme der Schraube 162, die durch eine Mutter 180 in ihrer Stellung gehalten wird. Die Schiene 168 ist also an sich in der Lage, sich in ihrer Ebene in geringem Maße relativ zur Schiene 154 zu verschwenken. Sie kann sich aber nicht frei verschwenken, sondern kann nur durch einen Nocken 184 beeinflußt werden, der an einem Gewindestift 186 sitzt Der Nocken 184 liegt im Einstellschlitz 160 und ist so ausgebildet, daß er bei seiner Drehung durch den Stift 186 die Schiene 168 je nach der Drehrichtung des Stifts 186 in einer oder der anderen Richtung verschwenkt Der Stift ist mit einer seine Verstellung durch die Bedienungsperson ermöglichende Einstelleinrichtung 190 versehen. Sein Nocken ist so ausgebildet, daß er bei Drehung um 360° Die Schiene zuerst im Uhrzeigersinn und dann entgegen dem Uhrzeigersinn verstellt, wobei sie ihre Richtung kurz vor dem Inberührungskommen mit der Schiene 154 ändert.
Die Schiene 168 ist an ihrer vorderen Kante mit einer Anzahl von in die Schlitze 164 und 166 der Platten 118 und 120 vorspringenden A.nschlagelementen 192 versehen, die, wie aus F i g. 3 ersichtlich, V-förmige Rillen 194 zur Aufnahme der Kanten der zu falzenden Blätter haben.
Wie die Fig.3 bis 5 weiter zeigen, wird die Anschlagvorrichtung durch eine doppelte Ausgleichsfederanordnung in Stellung gehalten, die vier als flache Spiralfedern ausgebildete Federn 196,198, 200 und 202 aufweist. Durch diese Anordnung wird eine im wesentlichen konstante Federbelastung erreicht. Die Federn 1% und 198 sind um Nabenteile 204 und 206 herumgewickelt, die auf der Welle 138 in der Nähe ihrer Enden aufgesetzt sind. Die Feder 196 verläuft unmittelbar Über dem Flansch 130 an diesem entlang, führt über eine auf die Welle 136 aufgesetzte Rolle 210 und ist bei 214 mit einem Ende der Schiene 154 verbunden. Die Feder 198 erstreckt sich in ähnlicher Weise oberhalb des Flnasches 134, ist um eine Rolle 212 herum- und dann zur Schiede 154 zurückgeführt, an der sie bei 216 befestigt ist. Die Federn 200 und 202 sind um auf der Welle 138 angeordnete Nabenteile 218 und 220 herumgewickelt Sie sind entgegengesetzt zu den Federn 196 und 198 gewickelt und erstrecken sich zwischen den Platten 118 und 120 und sich durch mit Muttern versehene Schrauben bei 224 bzw. 226 mit der Schiene 154 verbunden. Die an den Enden angeordneten Schlitze 166 der Platte 120 sind breiter ausgeführt als die übrigen Schlitze in dieser Platte und ermöglichen es, daß sich die die Federn 200 und 202 mit der Schiene 154 verbindenden Schrauben ungehindert vor- und zurückbewegen können. Bei dieser Anordnung wirken die Federn 196 und 198 den Federn 200 und 202 entgegen, so daß ihre Kräfte in der eingestellten Position ausgeglichen werden. Die Federn halten also die Anschlagvorrichtung in ihrer Stellung, solange keine andere, sie überwindende Kraft ausgeübt wird.
Eine solche Kraft wird zum Bewegen der Anschlagvorrichtung in Richtung auf die von den abgebogenen Enden 148 und 150 der Platten 118 und 120 gebildeten Einlaßöffnungen oder von dieser ÖKiung weg mittels eines an der Welle 138 befestigten großen I iandrads 230 ausgeübt. Die Platten 118 und 120 sind zur Aufnahme des Handrads mit Ausnehmungen versehen. Die Platte 120 hat einen nach unten gerichteten Aasatz 232, an dem ein Sperrelement 234 sitzt. Dies Sperrelement steht mit einer Umfangsverzahnung 236 des Rads 230 in Eingriff und verriegelt das Rad, falls es nicht beim Drehen des Rads von der Bedienungsperson ausgerückt wird.
Wie aus den Fig.3, 4 und 6 ersichtlich ist, ist die untere Tasche 64 in ähnlicher Weise ausgebildet wie die Tasche 62 und besteht aus einer unteren Platte 252 und einer oberen Platte 254. Das vordere Ende der unteren Platte 252 ist bei 280 etwas nach oben gebogen (F i g. 3). Das entsprechende Ende 282 der oberen Platte 254 ist etwa im gleichen Winkel abgebogen, erstreckt sich aber nicht so weit wie das vordere Ende der Platte 252. Diese abgebogenen Enden bilden den Einlaß für die dem zwischen den Platten 252 und 254 liegenden Raum durch die Walzen 54 und 58 zugeführten Bögen oder Blätter. In diesem Raum ist eine Anschlagvorrichtung angeordnet, die eine Schiene 286 aufweist, deren Länge etwas kleiner als der Abstand der Wände 264 und 268 der Platte 254 ist. Die Schiene 286 ist an ihrer vorderen Kante mit zwei Vorsprüngen 288 und 290 versehen, von denen der Vorsprung 290 einen Einstellschlitz 292 (F i g. 6) aufweist und der Vorsprung 288 ein Loch zur Aufnahme eines Drehzapfens in Form einer Schraube 294 hat. Die Platten 252 und 254 weisen eine Anzahl von parallelen Schlitzen 296 und 298 auf, die den Schlitzen 164 und 166 der oberen Tasche entsprechen. Die Vorsprünge 288 und 290 sind mit einem Paar dieser Schlitz-.: 296 und 298 ausgerichtet.
Die Anschlagvorrichtung für die Tasche 64 hat ferner eine vor der Schiene 286 angeordnete zweite Schiene 300, deren hintere Kante zwei den Vorsprüngen 288 und 290 der Schiene 286 überlagerte Vorsprünge 320 und 324 hat. Der Vorsprung 320 hat ein Loch zur Aufnahme der als Drehzapfen dienenden Schraube 294, die durch eine Mutter 328 in ihrer Stellung gehalten wird. Der Vorsprung 324 hat ein Loch zur Aufnahme eines Gewindestifts 330, der sich ebenfalls durch den Vorsprung 290 erstreckt und durch eine Mutter 332 gesichert ist Der Schaft des Stifts 330 ist mit einem Nocken 336 versehen, der in den Einstellschlitz 292 eingreift. Der Nocken 336 und sein Schlitz 292 sind entsprechend dem Nocken 184 und dem Schlitz 160
ausgebildet, so daß durch Drehen des Nockens die Schiene 300 relativ zur Schiene 286 verschwenkt wird. Der Stift 330 ist mit einer Einstelleinrichtung 337 versehen. Die vordere Kante der Schiene 300 hat eine Anzahl von den Anschlagelementen 192 der oberen Tasche entsprechenden Anschlagelementen 338.
Die Anschlagvorrichtung für die Tasche 64 wird durch eine doppelte Ausgleichsfederanordnung in ihrer Stellung gehalten, die der bei der Tasche 62 verwendeten Federanordnung im wesentlichen gleicht und ebenfalls vier Federn 340,342,344 und 346 aufweist. Die Federn 340 und 344 sind um nahe den Enden der Welle 274 an dieser befestigte Naben 348 und 350 gewickelt. Die Federn 340 und 342 erstrecken sich dicht unterhalb der Flansche 266 und 270. laufen über an der Welle 272 befestigte Rollen 352 und 354 und sind durch Schrauben und Muttern 356 und 358 mit den Enden der Schiene 286 verbunden. Die Federn 344 und 346 sind um an der
Falzen versehen werden sollen, deren Längen denen eines Musterbogens 5 entsprechen, faltet die Bedienungsperson den Musterbogen auseinander und legt seine eine Seitenkante an die Skala 384 so an, daß seine eine Endkante an der Fläche 392 anliegt. Die Bedienungsperson betätigt dann das Handrad 230, bis das Anzeigeelement 3% mit der ersten Falzlinie ausgerichtet ist. Die Bedienungsperson dreht dann den Musterbogen um und legt seine andere Endkante an die
to Fläche 394 an und dreht das Handrad 370, bis das Anzeigeelement 398 mit der anderen Falzlinie ausgerichtet ist. Dieses Verfahren zum Einstellen der beiden Taschen ist in F i g. I gezeigt, in der der Musterbogen 5 an der Skala 386 anliegt, während das Einstellelement 398 eingestellt wird. Darauf werden die Papierblätter in den Anlegeabschnitt 2 gelegt und der Schalter 38 zum Ingangsetzen des Motors 36 geschlossen. Die Hauptzufuhrwalze 48 beginnt dann die Blätter einzeln dem
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Diese Federn, die entgegengesetzt zu den Federn 340 und 342 gewickelt sind, erstrecken sich zwischen den Platten 252 und 254 und sind durch mit Muttern versehene Schrauben bei 366 bzw. 368 mit der Schiene 286 verbunden. Die Endschlitze 298 der Platte 254 sind breiter als die übrigen Schlitze, damit die Schrauben und Muttern 366 und 368 sich ungehindert bewegen können.
Die beiden Federpaare halten sich im wesentlichen die Waage, so daß die Anschlagvorrichtung ihre Stellung beibehalten wird, solange keine ihren Gleichgewichtszustand ändernde Kraft von der Bedienungsperson mittels eines an der Welle 274 befestigten Handrads 370 ausgeübt wird. Die Platten 252 und 254 sind zur Unterbringung des Handrads mit Ausnehmungen versehen. Ein an der Platte 254 befestigtes federndes Sperrelement 372 faßt in eine am Umfang des Handrads 370 vorgesehene Verzahnung 374 ein. damit sich dieses nicht frei drehen kann.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt. Falls die Bögen oder Blätter mit zwei sich überlappenden zunächst zwischen den Walzen 50 und 52 und dann zwischen den Walzen 52 und 54 hindurch, welch letztere das Blatt in die Tasche 62 einführen. Die vorne befindliche Kante des Blatts wird dann angehalten, wenn sie auf die Anschlagelemente 192 auftrifft. Das Blatt wird dann abgebogen, wenn sein nacheilendes Ende weiter gefördert wird. Der abgebogene Teil des Blatts wird dann zwischen die Walzen 54 und 58 hindt? ^geführt und gefalzt. Dieser gefalzte Teil gelangt darauf in die Tasche 64 und wird beim Auftreffen auf die Anschlagelemente 338 angehalten. Der nacheilende Abschnitt vird durch die weiter ausgeübte Antriebskraft der Walzen 54 und 58 abgebogen und gelangt zwischen die Walzen 54 und 56 und wird dort gefalzt. Das fertig gefalzte Blatt gelangt auf die Fördergurte 106, die sie der Bedienungsperson oder einer weiteren Maschine zuführen. Die Falze können sich je nach der Einstellung der Taschen überlappen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Falztasche in einer Stauchfalzmaschine mit einer in ihrer Tiefe einstellbaren Bogenanschlagschiene, die beidendig durch gegeneinander wirkende, elastisch gespannte, biegsame Halteelemente positioniert ist, welche über eine mit einem Handrad versehene erste Welle einstellbar und durch eine zweite hierzu parallele Welle umlenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente aus zwei Paaren um die erste Welle (138, 274) jeweils entgegengesetzt herumgewickelter Spiralfedern (196, 198; 340, 342 bzw. 200, 202; 344, 346) bestehen und daß die Bogenanschlagschiene aus einer ersten (154; 286) und einer zweiten (168; 300) Schiene besteht, wobei die zweite Schiene (168; 300) die Anschlagelemente (192; 338) sowie eine Einstelleinrichtung (190; 337) zur winkelmäßigen Verstellung der zweiten Schiene (168; 300) relativ zur ersten Schiene (154; 286) aufweist, um eine Fehisteliung der ersten Schiene (154; 286) zu den Falzwalzen (48,50,52; 52,54,58) auszugleichen.
    Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (190; 337) für die zweite Schiene (168; 300) einen drehbaren Nocken (184; 336) aufweist.
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