DE181798C - - Google Patents
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- DE181798C DE181798C DENDAT181798D DE181798DA DE181798C DE 181798 C DE181798 C DE 181798C DE NDAT181798 D DENDAT181798 D DE NDAT181798D DE 181798D A DE181798D A DE 181798DA DE 181798 C DE181798 C DE 181798C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G29/00—Arrangements for lubricating fibres, e.g. in gill boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 181798 -KLASSE 76 h. GRUPPE
FRED SPIVEY in HECKMONDWIKE, Engl.
Schmelzvorrichtung für Faserstoffe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1905 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schmelzvorrichtung zum gleichmäßigen
Besprengen von Faserstoffen mit öl oder anderer Flüssigkeit.
Bei den bisherigen derartigen Vorrichtungen ist die gleichmäßige Besprengung dadurch
beeinträchtigt worden, daß einerseits das Öl durch die Hauptwalze gegen den Deckel des Gehäuses geschleudert wurde, von
ίο diesem in großen Tropfen ablief und auf das
Fasermaterial hinabfiel, und daß andererseits die Verteilungswalzen nicht so gegeneinander
eingestellt werden konnten, daß ein gleichmäßiges Besprengen des Öles über die ganze
Länge der Walzen und eine dem jeweilig zu besprengenden Faserstoffe entsprechende Regelung
der Flüssigkeitszufuhr möglich war.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die Schmelzvorrichtung nun so eingerichtet, daß
die Verteilungswalzen geriffelt und mit gegeneinander arbeitenden konischen Enden versehen
sind, so daß unter Zuhilfenahme von exzentrischen Lagerungen die mit von außen sichtbaren Skalen versehen sind, einerseits
die Einstellung über der ganzen Walzenlänge gleichmäßig erfolgt, andererseits durch genaue
Einstellung der Walzen gegeneinander und durch die Riffelung derselben die Zufuhr
des Öles dem Faserstoff entsprechend vergrößert oder verkleinert werden kann. Das
von dem Deckel abfließende öl wird durch eine gleichfalls exzentrisch gelagerte Hilfswalze
abgefangen und in der der Hauptbesprengung entgegengesetzten Richtung gleichmäßig auf den Faserstoff gesprengt.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Hinteransicht der Vorrichtung
und Fig. 3 eine Ansicht der Zuführ- und Verteilungswalze.
Der Deckel b des Rahmens α ist mit diesem durch ein Scharnier h verbunden und
kann zurückgeschlagen werden, um eine bequeme Untersuchung der Maschinenteile zu
ermöglichen. In dem Rahmenteil α befindet sich der Ölbehälter c, in welchem die Zuführwalze
d drehbar gelagert ist. Diese sowie die Verteilungswalze e sind, wie aus
Fig. 3 ersichtlich ist, mit feinen Querrillen versehen und an beiden Enden mit entgegengesetzt
ausgebildeten Konussen m, η ausgestattet, so daß, wenn man die Walzen in der
achsialen Richtung gegeneinander verschiebt, man gleichzeitig die Entfernung zwischen den
beiden Walzen ändern kann. Diese Einstellung erfolgt mittels des Handrades u und
der Schraubenspindel t an der Walze e, die durch eine Feder ν in der entgegengesetzten
Richtung gezogen wird. Um die Verstellung der Walzen gegeneinander zu ermöglichen,
ist die Walze e exzentrisch in den Lagerscheiben w, w gelagert, so daß diese sich der
Bewegung der Walzenachse entsprechend einstellen kann. Die beiden Walzen werden durch Zahnradübertragung r in entgegengesetzten
Richtungen angetrieben, während der Hauptantrieb in irgend einer bekannten
Weise von der Welle s aus geschehen kann.
Die Hauptbürstenwalze f dreht sich in entgegengesetzter Richtung zu der Verteilungswalze e und nimmt das auf letzterer befind-
liehe Öl auf und sprengt es in fein verteiltem Zustande auf den darunter liegenden
Claims (2)
1. Schmelzvorrichtung für Faserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß vor der aus
einem Paar geriffelter, gegeneinander mittels konischer Endflächen einstellbarer
Verteilungswalzen (d, e) und einer Bürstenwalze (f) bestehenden Hauptsprengeinrichtung
eine sich drehende, an einem Heizrohre (k) streichende Hilfsbürstenwalze (g) angeordnet ist, welche die von
der Hauptbürstenwalze gegen den Gehäusedeckel geschleuderte überschüssige und ablaufende Schmelze auffängt und
gleichfalls auf den Faserstoff sprengt.
2. Schmelzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungswalze
(e) und die Bürstenwalzen (f, g) in Exzentern gelagert und mit Anzeigescheiben
versehen sind, um eine genaue Einstellung gegeneinander zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181798C true DE181798C (de) |
Family
ID=445952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181798D Active DE181798C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181798C (de) |
-
0
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