DE1817341C - Fahrtschreiber für Fahrzeuge - Google Patents

Fahrtschreiber für Fahrzeuge

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DE1817341C
DE1817341C DE1817341C DE 1817341 C DE1817341 C DE 1817341C DE 1817341 C DE1817341 C DE 1817341C
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Germany
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tachograph
speed
measuring
measuring mechanism
housing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl; Holtz Hermann; 7730 Villingen; Helmschrott Norbert 7220 Schwenningen. G05b 23-00 Vögtlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Publication date

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Description

I 817 341
ι ' ι
Die Erfindung betrifft einen Fahrtschreiber für Welle des mit der Magnetwelle im Eingriff stehenden
Fahrzeuge mit wenigstens einem Meßwerk /um Mes- Getriebezuges zum Ληΐπι-h des Streckenzahlwerkes,
sen der Fahrgeschwindigkeit oder der Drehzahl des die nahezu unzugänglich durch die Rcgisinermittel-
Motors, Mittel zum Aufzeichnen der gemessenen und Meßwerkteile verdeckt sind, dann ist eine weit-
Geschwindißkeils- und/oder Drehzahlwerte der durch 5 gehende Demontage des Gerätes also auch solcher
das Fahrzeug zurückgelegten Strecke, sowi; wenig- Teile erforderlich, die nicht der Erstellung des MlH
stens eines die Fahrt- und Haltezeiten charakterisie- wertes dienen, sondern irgendwelche andere Funk-
renden Zeitdiagramms durch einen im allgemeinen tionen erfüllen. Eine solche Situation kann auch be-
vom Antrieb des Fahrtschreibers unabhängigen reits beim Eichen des fertig montierten Fahrtschrei-
Schwingiingsgeber auf einer Diagrammschi.-ibe, die io bers eintreten, wenn der zuvor höher aufgeladene
von einem Uhrwerk zeitrichtig angetrieben ist, wel- Magnet des Meßwerkes beim Angleichen an die ge-
ches neben den Anzeigeorganen für die Geschwindig- wünschte Systemcharakteristik zu .stark entmagneti-
keit die Drehzahl und die Zeit, sowie einem Zählwerk siert wurde.
für die zurückgelegte Strecke in einem am Fahrt- Außerdem wirkt sich die relativ greße Anzahl von
Schreibergehäuse schwenkbar angelenkten Deckel an- 15 nicht vormontierbaren Einzelteilen, abgesehen son
geordnet ist. der Lagerhaltung, nachteilig, besonders auf die heute
Das heute allgemein übliche gerätetechnische PrTn- übliche Bandmontage, aus, die vor allem durch die zip des Fahrtschreiber, dessen Aufgabe im wesent- vielfache Einzeljustierbarkeit insofern behindert wird, liehen darin besteht, die Geschwindigkeit eires Fahr- als nur kleine Bandgeschwindigkeiten wahlbar sind Zeuges zu messen, anzuzeigen und aufzuzeichnen, die a° und letzten Endes erst die fertigrnontierte Grundzurückgelegte Strecke in einem Zähler zu summieren platte eine funktionsfähige und daher auch prüffähige und ebenfalls auf einem Aufzeichnungsträger auszähl- Einheit darstellt. Das bedeutet aber, daß nahezu der bar zu registrieren und außerdem, insbesordere bei gesamte Fahrtschreiber in einem Zuge fertiggestellt kommerziell eingesetzten Fahrzeugen als Kontroll- werden muß, bevor die Kontrolle der einzelnen Funkgerät, sowohl für die Betriebszeit des Fahrzeuges als a5 tionen erfolgen kann, was wiederum die Gefahr einer auch für die Arbeitszeit des oder der Fahrer zu die- Demontage bei unsachgemäßer Montage, fehlerhaften nen, fußt auf der in der Feinwerktechnik bisher Teilen und bei Funktionsstörungen insbesondere der üblichen Platinenbauweise. Das heißt, daß in einem relativ unzugänglich angeordneten Teile des Meßderartigen Gerät meist eine Grundplatte vorgesehen werkes und des Getriebezuges zum Zählwerk mit sich ist, an der, sofe..i es sich um ein Spritzgußteil handelt, 30 bringt.
vorzugsweise bereits Ly^erzap'-in, Nietansätze, Füh- Durch die deutsche Patentschrift 938 339 ist auch riingen und Lagerbuchsen ausgebildet bzw. mit ein- der Gedanke bekanntgeworden, beispielsweise das gespritzt sind, oder nachtraglic! eingepreßt werden. Drehzahlmeßwerk als bauliche Einheit auszubilden Sie dienen der Lagerung funktionswichtig.;r Teile, und es nachträglich wahlweise an den Fahrtschreiber wie der Magnetwelle, sofern es sich um ein Gerät mit 35 anflanschen zu können. Abgesehen davon, daß in einem Wirbelstromsystem handelt, dem Rüttslpendel, dieser Patentschrift nicht gezeigt ist, wie diese Einmagnetisch betätigten Schreibarmen für Sonder- heit im einzelnen verwirklicht werden kann, ist es in registricrungen, beispielsweise zur Arbeitszeitregistrie- diesem Falle erforderlich, üao die Rückwand des rung, oder getrieblicher Verbindungselemente zwi- Fahrtschreibers zur Durchführung der Antriebsmittel sehen Antrieb und Zählwerk, oder dem den Weg- 40 für die Schreibeinrichtung und den Zeiger aufgebohrt aufschrieb erzeugenden Schreiber u. dgl. werden muß. Diese Maßnahme aber kann nicht als
Die Montage der einzelnen Teile erfolgt bei der vorteilhaft im Sinne einer Montageerleichterung oder
herkömmlichen Platinenbausveise im wesentlichen in Austauschfähigkeit einzelner Funktionsgruppen ge-
eincr Richtung, sozusagen aus der Grundplatte her- sehen werden, zumal im voraus geeignete Vorkeh-
aus, wobei vor allem bei Geräten mit einem Ge- 45 rungen hierzu, wie Gewindelöcher und Durchbrüche
schwindigkcits- und einem Drehzahlmeßwerk mon- vorzusehen, gemäß den F.inbauvorschriften nicht
tagctcchnisch recht schwierige Verschachtelungen der statthaft sind.
einzelnen Teile in Kauf genommen werden müssen. Die deutsche Patentschrift 403 017 beschreibt So ist es allgemein üblich, den Schreibschlitten der ebenfalls ein Registriergerät, und zwar ein reines Zeitden Geschwindigkeitsschreibstift trägt, in e ncm be- 50 kontrollgerät, bei welchem das Laufwerk sowie die sonderen mit Führungsstangen versehenen Gestell zu Registriereinrichtung als unabhängig voneinander lagern. An diesem Gestell, das auf der Grundplatte und unabhängig vom Gehäuse des Registriergerätes befestigt wird, ist ferner das eine Lager der Mcßwcrk- montierbare Baueinheiten ausgebildet sind. Diese welle, auf der ein den Meßwert auf il-jii Schreib- Bauweise wird bei diesem Registriergerät dadurch schlitten übertragendes Zahnrad, die Rückstellfeder 55 begünstigt, daß das Gerät relativ wenig miteinander sowie die WirbeKtromglocke verdrehfest angeordnet in Wirkverbindung tretende Elemente aufweist und sind, ausgebildet, wahrend das andere Lager der keine Mittel zum Zuführen der Meßwerte von außen, Mcßwerkwellc in der Magnetwelle angeordnet ist. wie dies bei Drehzahl- und Geschwindigkdtsmeß-Dicsc Monlageweisc, bei der die einzelnen Funktions- und -registriergeräten der Fall ist, erforderlich sir.d. elemente nur in Verbindung mit der Grundplatte ihre fi° Außerdem erlaubt die gewählte Anordnung der Bau-Funktion erfüllen können und auch unteieinander gruppen im eingebauten Zustand keinen freien Zuverschachlclt sind, wirkt sich besonders dann nach- gang weder zum Laufwerk noch zur Registiiereinrichteiligaus, wenn Reparaturen erforderlich werden und tung, so daß für Justier- und Rcparalurzwccke die beispielsweise ein Bauteil des Meßwerks ausgetauscht Baugruppen grundsätzlich aus dem Gehäuse herauswerden soll. Ist dies beispielsweise die in der Grund- 85 genommen werden müssen.
platte gelagerte Magnetwclle, die das eine durch die Aus einer weiteren deutschen Patentschrift einseitig aufgesetzte Wirbelstiomglocke am stärksten 1242914 ist es bekannt, das Uhrwerk eines Fahrtbelastete Lager der Meßwerk welle trägt, cder eine Schreibers auf der Innenseite des Deckels derart an-
nen, dull es als vormontierte Baueinheit leichl
gbaut und ausgetauscht werden kann. Im alleenieinen kann jedoch bei Fahrtschreibein, von die- »er l'atentschrifl abgesehen, der gesamte Deckel, der da- Anzeigemittel, das Laufwerk und Befestigungspiitiel für die Diagrammscheiben umfaüt, als vorfeitigbare Baugruppe angesehen werden. Die oben Biii-ellilirie und ebenso die zuvor besprochene Patentgcluilt liefern aber keinen Hinweis darauf, wie die im lalirtschreibergehäuse verbleibenden und der Meß-Wei!verarbeitung dienenden Bauelemente zu fertig vormontierbaren Baugruppen zusammengefaßt wercit-ii können und wie das Fahrtschreibergehäuse beschaffen sein muß, damit eine problemlose Fließbandwmitage und eine einfache Austauschfähigkeit dieser U uwruppen ermöglicht wird.
Der vorliegenden Erfindung war daher die Auftliie gestellt, einen Fahrtschreiber zu schaffen, dessen Aufbau die Nachteile eines verschachtelten, lediglich ti.i eine Grundplatte bezogenen Aufbaus sämtlicher 1 iiiiktionsteile vermeidet und die Austauschfähigkeit tiii/.elner Funktionsgruppen verbessert.
nie erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß das lahrtschreibergehäuse einen Zwischenboden aufvvi'.t, an dem beidseitig Mittel zur Befestigung; von \u im sich bekannter Weise als fertig vormontierte Bau-ι· nippen ausgebildeten Meß- und Registrierorganen angebracht sind und daß die rückwärtige Seite des Fahrtschreibergehäuses durch eine Haube abgeschlos- «on ist.
Der Fortschritt gegenüber der bisherigen Bauweise ist vor allem darin zu sehen, daß die verschachtelte Anordnung der Teile einerseits durch die Verwendung vorgefertigter Baueinheiten, andererseits durch die Möglichkeit, diese Baueinheiten von zwei Seiten an dem Zwischenboden zu befestigen, nunmehr durch eine leicht überschaubare Montageweise ersetzt werden kann. Durch Verwendung einer Abdeckhaube als rückwärtigen Geräteabschluß können am Zwischenboden alle erforderlichen Mittel vorgesehen und Maßnahmen ergirffen werden, die, ohne daß hierzu besontiere Werkzeuge oder Bearbeitungsmethoden erforderlich werden, den nachträglichen Einbau eines Meßverkes oder einer Sondtrschreibeinrichtung, beispielsweise zum Aufzeichnen von Arbeitszeiten, ermögliehen. Dadurch kann auch ein Umrüsten eines Fhrtschreibers auf einen anderen Meßbereich, was relativ oft gefordert wird, mit einfachen Werkzeugen in einer Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden. Auch bereits bei der Montage des Fahrtschreibers können fertig montierte und justierte Baugruppen en'we !er vom'Liiger bezogen oder von einem parallellaufenden Band übernommen werden, was die Endmontage erheblich beschleunigt.
Dcr erfindungsgcmäße Fahrtschreiber sei im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. n.lbci zeigt
FiR : eine Pnnzipdarstellung des erfindungsgemäßen Fahrtschreibers,
F i g 2 einen Schnitt durch das Geschwindigkeitsmcßwerk
Das eigentliche Fahrtschreibergehäuse 1 in Fig. I stellt im wesentlichen einen Montagering dar, an dem ein Zwischenboden 2 und ein Flansch 3 ausgebildet sind Der in F i g. I in geöffneter Stellung dargestellte Deckel 4, de- in üblicher Weise topfförmig ausgebildct ist, liegt mit seinem Rand 5, wenn er geschlossen ist an dem Flansch 3 an. Er ist um ein nicht dargestelltes Scharnier am Flunsch 3 des Gehäuses I schwenkhai und wird durch ein im Deckel 4 angeorunetes Schloü, dessen Riegel beim Schliefen in üiu Öffnung 6 im Flunsch 3 des Gehäuses I hineinragt, \erriegelt. An der nichi dargestellten Irontseite des Deckels 4 sind durch das Frontglas die A'^eigemit.ei sichtbar, d. h. Skalen und Zeiger für Geschwindigkeit, Drehzahl und Zeit, sowie ein Fenster, in d;m Mie Anzeige des Streckenzählers sichtbar ist. Der Deckel 4
iu enthält ferner das Uhrwerk, das die Zeitznger uiui die Diagrammscheibenauflage mit der Diugrammscheibe 7 antreibt, die durch den Hohlzapfen 8 ze-.itriert und mittels des gefederten Hebels 9 gehalten wird. Durch den Hohlzapfen 8 verläuft d,e /.eigerwelle, die einerseits den Geschwindigkeitszeiger, andererseits Kupplungsmittel 10 trägt, deren Gegenstück mit dem Meßwerk in getrieblicher Verbindung steht und im Gehäuse 1 gelagert ist. Aus dem Deckel 4 ist ferner noch die schwenkbar in dem im Deckel oe-
ao festigten Zähieigestel! gelagerte Antriebswelle 11 lierausgeführt.
Von den Registriermitteln, den Schreibstiften und deren Trägern sowie unter Umständen zwischengeschalteten Überlragungsrüdern ist der Einfachheit halber lediglich ein Zwischenrad 12 gezeigt, mit dem das auf der Meßwerkwelle 13 befestigte Übe γtragungszahnrad 14 bei der Montage des Meßwerkes 15 in Eingriff gebracht wird. Selbstverständlich sind in dem Gehäuse 1 des daigestcllten Fahrtschreibers Vorkehrungen zur Montage eines Rüttelpendels und/ oder elektrischen Schwingungsgebers zum Antrieb weiterer Schreiber getroffen, die vorzugsweise zur Registrierung der Lenk-und Arbeitszeiten der Fahrer dienen und für die vorliegende Erfindung nicht von Bedeutung sind.
Im Zwischenboden 2 sind Durchbrüche 16 für das Geschwindigkeitsmeßwerk iS, 17 für ein wahlweise cinbaubares Drehzahlmeßwerk sowie ein Durchbruch 18 für den Lagerblock 19 vorgesehen. Im Lagerblock
19, der als ein einziges Spritzteil hergestellt ist und der vorzugsweise unmittelbar an einem der Meßwerke über den Zentrienmsaiz 20 und einer Schraubverbindung, von der lediglich eine Durchgangsbohrung 21 gezeigt ist, angeflanscht ist, sind die Welle 22,
die Hohlwelle 23 und eine Zwischenwelle 24 gelagert. Der Antrieb der mit dem Schneckenrad 25 verbundenen oder in Form eines einzigen Getriebeteils hergestellten Herzkurvenscheibe 26, die auf einer am Lagerbock ausgebildeten Achse gelagert ist und die
in üblicher Weise einen eine zick-zack-förmige Wegkurve aufzeichnenden nicht dargestellten Scnreiber steuert, sowie der Antrieb der Hohlwelle 23, in der die Antriebswelle 11 des «trecken/.ähiers, um das öffnen des Deckels 4 zu erlauben, ohne den Zahlerantrieb zu trennen, über einen Kupplungsstift 27 in Füh-jngsnuten längsveischiebbar gelagert ist, erlolgt,
ausgehend von der auf der Magnetwclle 28 ausgebildctcn Schnecke 29, mit der ein auf der Welle 22 befestigtes Schneckenrad 30 im Eingriff steht über die auf der Welle 22 ausgebildete Schnecke 31 und das auf der Hohlwelle 23 befestigte Schneckenrad 32. Mit einer weiteren nicht dargestellten an der Hohlwelle 23 ausgebildeten Schnecke steht das Schneckenrad 33 im Eingriff, das, vorzugsweise mit der Zwischenwelle 24, an der ferner die Schnecke 34 ausgebildet ist, die mit dem Schneckenrad 25 im Eingriff steht, eine im Spritzgrußverfahren aus Kunststoff herstellbare Einheit bildet. Bemerkenswert ist ferner, daß die
Zwischenwell: 24 durch clic an der Hohlwelle 23 ausgebildete Schnecke und eins Schneckenrad 1$ in halboffenen Lagern in den ausgebildeten Platinen des Lagerblocks J9 ohne zusätzliche Sicherungen gehalten wird.
Das Meßwerk 15 besteht im wesentlichen aus der bereits beschriebenen Magnetwclle 28, de in zwei Buchsen 35 und 36 gelagerl ist und außer d :rn Dauermagneten 37 das eine Lager 38 der Meßwerkwelle !.5 trägt und der Mcßwerkwede 13, auf der eic Wirbelstromglocke 3'), die das Kückstellmomen; liefernde Spiralfeder 40. eine Anschlagfahne 41, die in der Nullanschlagslellung des Meßwerkes mit einem nicht dargestellten, beispielsweise auf dem Zwischenrad 12 befestigten Stift zusammenwirkt, sowie das Übertragungszahnmd 14 verdrehtest angeordnet sind. Au'" der Wirbelstromglocke, dit: eine um die Länge der Buchse 42 verbreiterte Auflagefläche auf der Meßwerkwelle aufweist, sind in üblicher Weise ein Temperaturkompensationsring 43 und ein Rück-chlußring ;io 44 aufgezogen. Das zweite La{;er45 der Meßwerkwelle 13 ist in der zentrisch zur Achse des Meßwerkgehäuses 46 verstellbaren Lagerbrücke 47 angeordnet. Die Lagerbrücke 47 ist an einem Befesligungsring48 mit einem zentrischen Ansatz 49 ausgebildet, »5 der in eine entsprechende zylindrische Ausdrehung des Meßwerkgehäuses 46 eingreift und durch Schrauben 50 gehalten wird. An einem weiteren Ring 51, der ebenfalls zentrisch zjm Meßwerkgehäuse 46 innerhalb des Befestigungsrings 48 der Lacerbrücke 47 verstellbar gelagert und mittels der Schraube 52 arretierbar ist, sind Lappen 53 und 54 angebogen, zwischen denen das äußere Ende der Spiralfeder 40 verspannt ist. Das innere Ende der Spiralfeder 40 ist in der Buchse 55 eingepreßt, die über den St;fl 56 mit der auf der Meßwerkwelle befestigten Buchse 42 der Wirbelstromglocke 39 mitgenommen wird. Zur Befestigung des Meßwerkes 15 sind am Gehäuse 46 mit Durchgangsbohrungen versehene Lappen 5T und 58 ausgebildet, denen im Zwischenboden zwei Gewindelöcher 59 und 60 zugeordnet sind. Der ferner am Meßwerkgehäuse ausgebildete Gevvindestlitzen 61 dient der Befest gung der Antriebswelle.
Den rückwältigen Abschluß des Fahrtschreibers bildet die Abdeckhaube 62, die einerseits den Rand 63 des Fahrtschreibergehäuses 1 innen und außen umfaßt und mit ringförmigen Ansätzen 64 und 65 in Ringnuten 66 am Abschlußflansch des Meßwerkgehäuses46 eingreift. Die nur bedingt erforderliche axiale Befestigung der Abdeckhaube 62. die Vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff hergestellt ist. kann in einfacher Weise über die beiden Gewindebolzen 67 und 6U. die im Zwischenboden 2 des Fahrtschreibergehäuses 1 befestigt sind und auf denen in üblicher Weise Spannpratzen zum Befestigen des Fahrtschreibers m Armaturenbrett gelagert sind, mittels Muttern erfolgen.
Im montierter Zustand steht das Meßwerl: 15, das als getrennte Baueinheit schon vor der Montage funktionsfertig geeicht werden kann und an dem auch vor Po dem Einsetzen in den Fahrtschreiber der Lagerbock 19 angeflanscht wird, wie bereits beschrieben, durch die Durchgangsbohrung 16 im Zwischenboden 2 hindurch und über das Räderpaar 12 und 14 mit den Anzeige- und Registriermitteln in Wirkverbindung. (.5
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß an Stelle eines Wirbelstrommeßwerkes auch e-in nach einem anderen Mcßprinuip arbeilendes, beispielsweise ein ν !i'ktronisches Meßwerk bei entsprechende! GcMi llii'ig seines Einbaiigeliiiusrs, nämlich nhii'icl dem. wie es nun für das Wirbelstrommeßwerl; hcschlichen wuide. an dem Zwischenboden 2 des Gehäuses angeflanscht weiden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fahrtschreiber für Fahrzeuge mit wenigstens einem Meßwerli zum Messen der Fahrgeschwindigkeit oder der Drehzahl des Motors Mitteln zum Aufzeichnen der gemessenen Gescliwindigkeits- und/oder Drehzahl werte dei dirch das Fahrzeug zurückgelegten Strecke sowie wenigstens eines, dii Fah'- und Haltezeiten chara<terisiercnden Zeitdiagramms durch einen im allgemeinen vom Antrieb des Fahrtschreibers unabhängigen Schwingungsgeber auf einer Diagrammschcibe, die von eirem Uhrwerk zeitrichtig angetrieben ist, welches neben den Anzeigeorj'anen für die Geschwindigkeit, die Drehzahl und die Zeit sowie einerr Zählwerk für die zurückgelegte Strecke in einem am Fahrtschreibergehäuse schwenkbar angelenkten Deckel angecTdnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrtschreibergiihäuse (1) einen Zwischenboden (2) aufweist, an dem beidseitig Mittel zu! Befestigung von in at: sich bekannter Weise als fertig vormontierte Baugruppen ausgebildeten Mt ß- und Registrierorgans η angebracht sind und dall die rückwärtige Seite des Fahrtschreiberger Muses (1) durch eins Haube (62) abgeschlossen ist.
2. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derZv/ischenboden (2) außer der Befestigungsmitteln £9,60) Durchbrüche (16,17,18) aufweist und die als Baugruppen vormontierten Meßwerke (15) von der rückwärtigen Sei'e einbaubar sind.
3. Fahrtschreiber nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Meßwerkgehäuse (15) einen .zylindrischen Grundkörper (46) darstellt, an dem neben exzentrisch angeordneten Laschen (57) zur Befestigung des Meßwerkes am Zwischenboden (2) einerseits ein Gewindestutzen (61) zum Anschluß der Ant-iebswelle ausgebildet, andererseits eine die Meßwerkwelle (13) lagernde: und zentrisch um die Meßwerkgehäuseachse verstellbare Lagerbriicke (47) befestigt ist.
4. Fahrtschreiber nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die getrieblichen Mittel (.19, 30. 31, 32, 33, 34, .15) zur Untersetzung der Antriebsdrehzahl de:; Fahrtschreibers für den Antrieb einer den Wegaufschrieb steuernden Kurvenscheibe (26) sowie eires den im Deckel (4) des Fahrtschreibers befindlichen Streckenzähler antreibenden Kupplungsteil (.13) in einem als ein Stück hergestellten Lagerblock (19) zusammengefaßt sind, welcher an dem Gehäuse (46) des Geschwindigkeitsmeßwerkes (15) angeflanscht und zusammen mit dem Geschwindigkeitsmeßwerk (15) in den Fahrtschreiber (1) cinsetzbar ist und wenigstens das Kupplungsteil (23) und die Kurvenscheibe (26) in den 'Raum zwischen dem Deckel (4) und dem Zwischenboden (2) hineinragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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