DE181581C - - Google Patents

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DE181581C
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/20Boiling the beerwort
    • C12C7/205Boiling with hops
    • C12C7/22Processes or apparatus specially adapted to save or recover energy
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/24Clarifying beerwort between hop boiling and cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
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    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/26Cooling beerwort; Clarifying beerwort during or after the cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6ö. GRUPPE
RUDOLF DIETSCHE in WALDSHUT, Baden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1905 ab.
Das Brauverfahren, das den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet, gehört zu denjenigen Verfahren, bei denen die Würze in möglichst heißem Zustande abgeläutert wird und bei denen infolgedessen, wie bekannt, eine Nachverzuckerung durch späteren Zusatz des kalten Satzes erforderlich ist. Um diese Nachverzuckerung richtig durchzuführen, muß die Würze von der Abläuterungstemperatur herab bis auf etwa yo° C. abgekühlt werden.
Hierdurch ist ein ganz erheblicher Aufwand von Zeit, Kühlwasser und Apparatur bedingt, der um so schwerer wirtschaftlich in das Gewicht fällt, als man zwecks Abtötung der Diastase nach beendeter Nachverzuckerung wieder erhitzen oder im Hopfenkessel zum Kochen erhitzen muß. Um diesen doppelten Aufwand von Kühlmitteln und Heizmitteln zu umgehen, ist vorgeschlagen worden, die Würze direkt mit dem Hopfen fertig zu kochen, im jodunnormalen Zustande auszuschlagen und ,die Nachverzuckerung später im Verlauf des regulären Kühlprozesses vor sich gehen zu lassen, um auf diese Weise an Zeit und Kosten zu sparen. Dabei wird aber die im kalten Satz enthaltene Diastase nicht abgetötet, und es liegt daher die Gefahr vor, daß diese später ihre umbildende Wirkung im Gär- und Lagerkeller, sowie auch im Transportfaß und in den Flaschen fortsetzt, so daß die Würze gar nicht mehr zur Ruhe kommt und man höhere Vergärungsgrade erhält als man wünscht; auch erhalten nach Ansicht des Erfinders auf diese Weise die fertigen Biere einen andersartigen Ge
schmack. Enthält gar der kalte Satz selbst noch einen Teil unverzuckerter Stärke, so kann durch dieses Verfahren leicht Kleistertrübung im Bier herbeigeführt werden.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren beseitigt nun diese Übelstände dadurch, daß dabei, wie üblich, eine Zerstörung der Diastase durch Erhitzen beibehalten wird, dieses Erhitzen aber ebenso wie die Nachverzückerung durch den kalten Satz in das Brauverfahren zu einer Zeit eingeschaltet wird, wo durch die Abkühlung und Wiedererhitzung der Würze die vorerwähnten Nachteile nicht mehr auftreten können.
Das neue Verfahren besteht darin, daß die Nachverzuckerung weder vor noch nach dem Hopfenkesselkochen, sondern im Verlauf desselben durchgeführt wird, in der Art, daß das Kochen des Hopfens im Kessel in einem geeigneten Zeitpunkt unterbrochen, die Würze auf etwa 70 ° C. abgekühlt, der kalte Satz zugegeben, die Nachverzuckerung durchgeführt, dann der Inhalt des Hopfenkessels wieder auf Siedehitze erwärmt und zum zweiten Male gekocht wird. Besonders vorteilhaft ist es, die Unterbrechung des Hopfenkochens erst gegen Ende der dafür bestimmen Zeit vorzunehmen. Man braucht dann bei dem zweiten Erhitzen des Kesselinhaltes zum Zwecke der Diastaseabtötung gar nicht mehr bis zum Sieden zu erhitzen, es genügt vielmehr, wenn die gesamte Würze noch einmal auf 80 bis 900 C. erwärmt wird, da die Diastase bei dieser Temperatur vollständig unwirksam gemacht wird.
Durch diese Arbeitsweise wird gegenüber den bekannten Brauverfahren zunächst einmal eine wesentliche Zeitersparnis erzielt, denn die Würze gelangt viel heißer, unter Umständen fast kochend, in den Hopfenkessel, und man kann mit dem Kochen schon beginnen, sobald das Abläutern wirklich im Gange ist, wenn also nur ein geringer Teil der Würze im Hopfenkessel ist. Bei richtiger
ίο Durchführung des Verfahrens wird somit das Hopfenkochen fast gleichzeitig mit dem Abläutern vollendet sein. Es liegt ferner eine Ersparung an Heizmaterial vor, besonders bei dem Nachverzuckern gegen Ende der Hopfenkochung, weil die gesamte Menge der Würze im Hopfenkessel nicht wieder auf 1000C, sondern nur auf 80 bis 900C. erhitzt zu werden braucht. Auch eine Ersparnis von Kühlwasser kann man bei der
Arbeitsweise des vorliegenden Verfahrens erreichen, indem man die notwendige Abkühlung fast ohne Verbrauch von Kühlwasser dadurch bewirkt, daß man den Inhalt des Hopfenkessels nach Beendigung der ersten Kochung in einen zweckmäßigerweise im Stockwerk über dem Sudzeug aufgestellten Hopfenseiher schafft, der genügend groß ist, um den ganzen Sud zu fassen. An den kalten Wandungen und dem Senkboden dieses Hopfenseihers kühlt sich dann die Würze von selbst stark ab, so daß sie nach dem Läutern durch den Hopfen schon stark gekühlt in den Hopfenkessel zurückfließt, dessen inzwischen mehr oder minder erkaltete Wandungen die Würze weiter kühlen, so daß die Abkühlung auf 70 ° C. ohne oder fast ohne Anwendung von Kühlwasser vor sich geht. Nach vollendeter Nachverzuckerung hat man nur noch auf 80 bis 900 C. zu erhitzen und kann dann die fertige Würze auf das Kühlschiff ausschlagen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Verfahren zur Nachverzuckerung heißabgeläuterter, kleisterhaltiger Würzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachverzuckerung während oder gegen Ende der Hopfenkochung geschieht, und zwar derart, daß die mit dem Hopfen gekochte Würze auf ungefähr 700 C. abgekühlt, durch Zusatz des kalten Satzes die Nachverzuckerung durchgeführt und hierauf die Würze wieder bis zum Kochen oder, falls die Hopfenkochung genügend lange vor sich gegangen ist, auf eine Temperatur
    wird.
    zwischen 80 und ioo° C. erhitzt
DENDAT181581D Active DE181581C (de)

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DE (1) DE181581C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3138902B1 (de) * 2015-09-04 2022-11-30 ZIEMANN HOLVRIEKA GmbH Verfahren und vorrichtung zum behandeln oder herstellen einer würze bei der bier- oder getränkeherstellung und entsprechende verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3138902B1 (de) * 2015-09-04 2022-11-30 ZIEMANN HOLVRIEKA GmbH Verfahren und vorrichtung zum behandeln oder herstellen einer würze bei der bier- oder getränkeherstellung und entsprechende verwendung

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