DE181581C - - Google Patents
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- DE181581C DE181581C DENDAT181581D DE181581DA DE181581C DE 181581 C DE181581 C DE 181581C DE NDAT181581 D DENDAT181581 D DE NDAT181581D DE 181581D A DE181581D A DE 181581DA DE 181581 C DE181581 C DE 181581C
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- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/20—Boiling the beerwort
- C12C7/205—Boiling with hops
- C12C7/22—Processes or apparatus specially adapted to save or recover energy
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/24—Clarifying beerwort between hop boiling and cooling
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/26—Cooling beerwort; Clarifying beerwort during or after the cooling
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6ö. GRUPPE
RUDOLF DIETSCHE in WALDSHUT, Baden.
Das Brauverfahren, das den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet, gehört zu
denjenigen Verfahren, bei denen die Würze in möglichst heißem Zustande abgeläutert
wird und bei denen infolgedessen, wie bekannt, eine Nachverzuckerung durch späteren
Zusatz des kalten Satzes erforderlich ist. Um diese Nachverzuckerung richtig durchzuführen,
muß die Würze von der Abläuterungstemperatur herab bis auf etwa yo° C. abgekühlt
werden.
Hierdurch ist ein ganz erheblicher Aufwand von Zeit, Kühlwasser und Apparatur
bedingt, der um so schwerer wirtschaftlich in das Gewicht fällt, als man zwecks Abtötung
der Diastase nach beendeter Nachverzuckerung wieder erhitzen oder im Hopfenkessel zum
Kochen erhitzen muß. Um diesen doppelten Aufwand von Kühlmitteln und Heizmitteln
zu umgehen, ist vorgeschlagen worden, die Würze direkt mit dem Hopfen fertig zu kochen, im jodunnormalen Zustande auszuschlagen
und ,die Nachverzuckerung später im Verlauf des regulären Kühlprozesses vor
sich gehen zu lassen, um auf diese Weise an Zeit und Kosten zu sparen. Dabei wird
aber die im kalten Satz enthaltene Diastase nicht abgetötet, und es liegt daher die Gefahr
vor, daß diese später ihre umbildende Wirkung im Gär- und Lagerkeller, sowie auch
im Transportfaß und in den Flaschen fortsetzt, so daß die Würze gar nicht mehr zur
Ruhe kommt und man höhere Vergärungsgrade erhält als man wünscht; auch erhalten
nach Ansicht des Erfinders auf diese Weise die fertigen Biere einen andersartigen Ge
schmack. Enthält gar der kalte Satz selbst noch einen Teil unverzuckerter Stärke, so
kann durch dieses Verfahren leicht Kleistertrübung im Bier herbeigeführt werden.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren beseitigt nun diese
Übelstände dadurch, daß dabei, wie üblich, eine Zerstörung der Diastase durch Erhitzen
beibehalten wird, dieses Erhitzen aber ebenso wie die Nachverzückerung durch den kalten
Satz in das Brauverfahren zu einer Zeit eingeschaltet wird, wo durch die Abkühlung
und Wiedererhitzung der Würze die vorerwähnten Nachteile nicht mehr auftreten können.
Das neue Verfahren besteht darin, daß die Nachverzuckerung weder vor noch nach dem
Hopfenkesselkochen, sondern im Verlauf desselben durchgeführt wird, in der Art, daß
das Kochen des Hopfens im Kessel in einem geeigneten Zeitpunkt unterbrochen, die Würze
auf etwa 70 ° C. abgekühlt, der kalte Satz zugegeben,
die Nachverzuckerung durchgeführt, dann der Inhalt des Hopfenkessels wieder auf Siedehitze erwärmt und zum zweiten
Male gekocht wird. Besonders vorteilhaft ist es, die Unterbrechung des Hopfenkochens
erst gegen Ende der dafür bestimmen Zeit vorzunehmen. Man braucht dann bei dem zweiten Erhitzen des Kesselinhaltes zum
Zwecke der Diastaseabtötung gar nicht mehr bis zum Sieden zu erhitzen, es genügt vielmehr,
wenn die gesamte Würze noch einmal auf 80 bis 900 C. erwärmt wird, da die
Diastase bei dieser Temperatur vollständig unwirksam gemacht wird.
Durch diese Arbeitsweise wird gegenüber den bekannten Brauverfahren zunächst einmal
eine wesentliche Zeitersparnis erzielt, denn die Würze gelangt viel heißer, unter Umständen
fast kochend, in den Hopfenkessel, und man kann mit dem Kochen schon beginnen, sobald das Abläutern wirklich im
Gange ist, wenn also nur ein geringer Teil der Würze im Hopfenkessel ist. Bei richtiger
ίο Durchführung des Verfahrens wird somit das
Hopfenkochen fast gleichzeitig mit dem Abläutern vollendet sein. Es liegt ferner eine
Ersparung an Heizmaterial vor, besonders bei dem Nachverzuckern gegen Ende der Hopfenkochung, weil die gesamte Menge der
Würze im Hopfenkessel nicht wieder auf 1000C, sondern nur auf 80 bis 900C. erhitzt
zu werden braucht. Auch eine Ersparnis von Kühlwasser kann man bei der
Arbeitsweise des vorliegenden Verfahrens erreichen, indem man die notwendige Abkühlung
fast ohne Verbrauch von Kühlwasser dadurch bewirkt, daß man den Inhalt des Hopfenkessels nach Beendigung der ersten
Kochung in einen zweckmäßigerweise im Stockwerk über dem Sudzeug aufgestellten Hopfenseiher schafft, der genügend groß ist,
um den ganzen Sud zu fassen. An den kalten Wandungen und dem Senkboden dieses Hopfenseihers kühlt sich dann die Würze
von selbst stark ab, so daß sie nach dem Läutern durch den Hopfen schon stark gekühlt
in den Hopfenkessel zurückfließt, dessen inzwischen mehr oder minder erkaltete Wandungen
die Würze weiter kühlen, so daß die Abkühlung auf 70 ° C. ohne oder fast ohne Anwendung von Kühlwasser vor sich geht.
Nach vollendeter Nachverzuckerung hat man nur noch auf 80 bis 900 C. zu erhitzen und
kann dann die fertige Würze auf das Kühlschiff ausschlagen.
Claims (1)
- Pate nt-An Spruch:Verfahren zur Nachverzuckerung heißabgeläuterter, kleisterhaltiger Würzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachverzuckerung während oder gegen Ende der Hopfenkochung geschieht, und zwar derart, daß die mit dem Hopfen gekochte Würze auf ungefähr 700 C. abgekühlt, durch Zusatz des kalten Satzes die Nachverzuckerung durchgeführt und hierauf die Würze wieder bis zum Kochen oder, falls die Hopfenkochung genügend lange vor sich gegangen ist, auf eine Temperatur
wird.zwischen 80 und ioo° C. erhitzt
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181581C true DE181581C (de) |
Family
ID=445750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181581D Active DE181581C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181581C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3138902B1 (de) * | 2015-09-04 | 2022-11-30 | ZIEMANN HOLVRIEKA GmbH | Verfahren und vorrichtung zum behandeln oder herstellen einer würze bei der bier- oder getränkeherstellung und entsprechende verwendung |
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- DE DENDAT181581D patent/DE181581C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3138902B1 (de) * | 2015-09-04 | 2022-11-30 | ZIEMANN HOLVRIEKA GmbH | Verfahren und vorrichtung zum behandeln oder herstellen einer würze bei der bier- oder getränkeherstellung und entsprechende verwendung |
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