DE1815604B2 - Deckenablauf - Google Patents
DeckenablaufInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/04—Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
- E03F5/0407—Floor drains for indoor use
- E03F5/0409—Devices for preventing seepage around the floor drain
-
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- E03F2005/0412—Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps with means for adjusting their position with respect to the surrounding surface
- E03F2005/0413—Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps with means for adjusting their position with respect to the surrounding surface for height adjustment
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Description
Die Erfindung betrifft einen Deckenablauf mit einer mit ihrem unteren Ende an einem Abflußrohr
angeschlossenen Schale, deren oberes Ende mit einem nach außen ansteigenden Flansch versehen ist, auf dem
mittels Schrauben unter Einklemmung der Feuchtigkeitsisolierung der Decke eine mit einem eine mittige
öffnung mit Gewinde zum Einschrauben und Fixieren eines Auffangtrichters aufweisenden Ansatz und mit
Entwässerungsdurchlässen versehene Deckelplatte festgelegt ist, die an der Unterseite im Bereich ihres Randes
eine ringsumlaufende abgerundete Rippe aufweist, die in eine umlaufende, im Querschnitt ebenfalls entsprechend
abgerundete Rinne an der Oberseite des Flansches der Schale eingreift.
Bei einem bekannten Deckenablauf der vorstehend genannten Art (US-PS 27 43 786) hat die Deckelplatte
einen scharfkantigen äußeren Rand und eine im Abstand davon an der Unterseite umlaufende, im
Querschnitt etwa halbkreisförmige Rippe, die unter Zwischenschaltung der Feuchtigkeitsisolierung in eine
Rinne im Flansch der Schale eingreift. Die Wandungen der Rippe in der Deckelplatte und der Rinne im Flansch
gehen mit einem scharfen Knick in die sich daran anschließenden Schrägflächen über, so daß mit dem
Anziehen der Deckelplatte ein Abknicken der Isolierung erfolgt und damit die Gefahr des Bruches gegeben
ist. Die Höhenverstellung des Einlauftrichters ist auf den Bereich des Gewindes beschränkt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den Bereich der Höhenverstellung des Einlauftrichters zu
erweitern. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Deckelplatte im Bereich
zwischen dem Ansatz und der umlaufenden Rippe der Deckelplatte ober- und unterseitig horizontal ebenflächig
ausgebildet ist und symmetrisch zur unterseitigen Rippe oberseitig eine gleich ausgebildete Rippe hat, daß
die Deckelplatte außen von tangential von den Rundungen der beiden Rippen ausgehenden und
aufeinanderzulaufenden Flächen begrenzt wird und daß die Rinne und die nach außen angrenzende Oberseite
des Flansches der Schale komplementär zur Rundung der Rippen und der nach außen anschließenden Flächen
verlaufen.
Durch die symmetrische Ausbildung der Deckelplatte im auf der Schale aufliegenden Bereich kann sie ohne
weiteres umgedreht werden, so daß aufgrund des nun auf der anderen Seite liegendem, das Gewinde für den
Einlauftrichter enthaltenden Ansatzes die Höhenein-Stellmöglichkeit bedeutend erweitert wird. Wegen der
abgerundeten, ineinander übergehenden Konturen der Unter- und Oberseite der Deckelplatte und/oder dazu
komplementären Konturen der Oberseite des Flansches der Schale ist dieses Umdrehen ohne jeden Schaden für
die eingeklemmte Isolierung möglich.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Der Deckenablauf hat ein Gehäuse B. Das Gehäuse
weist einen mittleren unteren Auslaß auf, der durch entsprechende Mittel mit dem senkrechten Teil einer
Abflußleitung D verbunden ist, sowie einen oberen Trichter S mit einer Einlaßöffnung, in der ein
Siebeinsatz 21 vorhanden ist. Der Trichter ist in die obere öffnung des Ablaufgehäuses eingeschraubt.
Nachdem das Ablaufgehäuse oberhalb der Abflußleitung D fixiert ist und nachdem die Betonplatte C des
Fußbodens durch Rohguß wenigstens teilweise hergestellt und die Feuchtigkeitsisolierung, beispielsweise in
Gestalt einer Folienbahn F, festgeklemmt ist, kann die Einlaßöffnung des Ablaufes, die durch den mit dem Sieb
versehenen Trichter gebildet wird, auf das gewünschte genaue Niveau L des fertigen Fußbodens eingestellt
werden, indem der Trichter mehr oder weniger tief in das Ablaufgehäuse hineingeschraubt oder aus demselben
herausgeschraubt wird. Diese Verstellbarkeit dient der Anpassung an verschiedene Arten von Fußböden
bzw. Fußbodenbelägen.
Zur Befestigung der Folienbahn F, die in die fertige Betonplatte eingebettet werden soll, am Gehäuse B
weist dieses eine untere Schale 10 auf, die mit einem unteren Auslaß versehen ist, der in üblicher Weise mit
der Abflußleitung D verbunden ist. Die Verbindung wird durch Feststellschrauben 13 erleichtert, die in im
Abstand voneinander liegende innere Vorsprünge 8 eingeschraubt sind, welche in einem Flansch 9 am
unteren Ende der Auslaßöffnung vorhanden sind. Der üblichen Praxis entsprechend könnte die Auslaßöffnung
jedoch auch in Form einer Schraubverbindung ausgebildet sein, oder es könnte ein seitlicher Auslaß
irgendwelcher Art verwendet werden.
Ein Flansch 11, der sich vom oberen Ende der Schale 10 in radialer Richtung nach außen zu einem nach oben
gerichteten Randteil 11a erstreckt, bildet einen ebenen Umfangsbereich, der von einer seichten kreisringförmi-
6U gen Rinne 12 umgeben ist, in welche die nach innen
geneigte Oberseite lla übergeht. Dieser mit der umlaufenden Rinne 12 versehene Bereich kann mit einer
Deckelplatte 14 zusammenwirken, die den oberen Teil des zweiteiligen Gehäuses bildet und die durch mehrere
h5 Schraubbolzen 15 mit Unterlagscheiben an demselben
befestigt ist. Die Schraubbolzen gehen durch schlitzförmige Ausnehmungen 18 in der Platte hindurch und sind
in entsprechend ausgerichtete Blindbohrungen einge-
schraubt, die längs des inneren Randes des oberen Bereiches des Flansches des Abflußgehäuses im
Winkelabstand zueinander liegen.
Die Deckelplatte 14 ist eine mit ein-,:r mittleren Ausnehmung versehene Scheibe, zweckmäßig ein
Gußstück, deren mittlerer Bereich durch einen Ansatz 16 einseitig verdickt ist, der mit einem Innengewinde
versehen ist, welches mit dem unteren Ende des rnit Schraubgewinde, vorzugsweise Rechtsgewinde, versehenen
zylindrischen Hals 20 des Trichters S in Eingriff kommt, um denselben in senkrechter Richtung befestigen
und verstellen zu können. Das obere Ende des Trichters ist nach außen erweitert, um einen Sitz für den
Siebeinsatz 21 zu bilden, der mit der oberen Endfläche des erweiterten Teils 20a in der gleichen Ebene liegt.
Eine Umfangsverdickung 17 mit nach außen zusammenlaufenden
Schrägflächen bildet auf der Ober- und Unterseite der Deckelplatte 14 einander entsprechende
abgerundete Rippen 17a bzw. 17i>, die im Querschnitt
mit der Rinne 12 des Gehäuseflansches zusammenwirken, um die über die geneigte Fläche des Randteils 11a
nach unten geführte Folienbahn Fsicher festzuklemmen und eine wirksame Abdichtung zu schaffen. Im
Querschnitt ist die Rinne 12 so ausgebildet, daß sie tangential in die Fläche des Randteils 11a übergeht.
Ebenso gehen bei den Rippen 17a und 176 von entsprechendem Querschnitt und Durchmesser die
abgerundeten Flächen nach außen tangential in die benachbarten ebenen Flächen über, so daß die Flächen
der beim Festklemmen wirksamen Wulst komplementär zu den entsprechenden Flächen der Rinne 12 sind. Der
gegenseitige Eingriff von Rinne und Rippe weist keine scharfe Kante auf, welche das Isolationsmaterial
beschädigen oder schwächen könnte.
Der durch das Zusammenwirken von Rippe und Rinne erzielte wirksame Klemmeingriff ermöglicht ein
entsprechendes Festklemmen und Abdichten durch Eingriff eines verhältnismäßig kleinen Umfangsbereiches
des Isolationsmaterials zwischen dem Flansch 1! und der flanschartigen Deckelplatte 14, so daß sogar mit
einen verringerten Durchmesser der Platte eine ausreichende Befestigung für die Klemmbolzen 15
ίο erhalten wird, ohne daß die Bolzen durch das
Isolationsmaterial hindurchgehen müssen oder durch das Isolationsmaterial behindert weiden. Die Ausnehmungen
18 ermöglichen außerdem nicht nur eine schnelle Montage, sondern bilden auch noch zusätzliche
Bereiche für Entwässerungsöffnungen 19, durch welche Sickerwasser vom Isolationsmaterial und aus dem
Flanschbereich in das Innere des Abflusses ablaufen kann.
Die Deckelplatte 14 kann über der auf den Flansch 11
gelegten Folienbahn F in einer von zwei Siellungen
angeordnet werden, die mit vollen und strichpunktierten Linien angegeben sind, d. h. mit den Ansatz 16 auf der
oberen oder auf der unteren Seite. Die Grenzen der Einstellung sind durch die das Niveau L angebende Linie
in maximaler Höhe für die Darstellung mit einer vollen Linie angegeben, wobei sich der Trichter in dem
zulässigen Mindestschraubeingriff mit dem auf der oberen Seite angeordneten Ansatz 16 der Platte
befindet. Andererseits wird durch die Linie L' das Mindestniveau angegeben, wenn der Kragen der
Deckelplatte 14 in die Schale nach unten gerichtet und der Trichter S soweit als möglich nach unten in die
Deckelplatte eingeschraubt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Deckenablauf mit einer mit ihrem unteren Ende an einem Abflußrohr angeschlossenen Schale, deren oberes Ende mit einem nach außen ansteigenden Flansch versehen ist, auf dem mittels Schrauben unter Einklemmung der Feuchtigkeitsisolierung der Decke eine mit einem eine mittige Öffnung mit Gewinde zum Einschrauben und Fixieren eines Auffangtrichters aufweisenden Ansatz und mit Entwässerungsdurchlässen versehene Deckelplatte festgelegt ist, die an der Unterseite im Bereich ihres Randes eine ringsumlaufende abgerundete Rippe aufweist, die in eine umlaufende, im Querschnitt ebenfalls entsprechend abgerundete Rinne an der Oberseite des Flansches der Schale eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte (14) im Bereich zwischen dem Ansatz (16) und der umlaufenden Rippe (i7a) der Deckelplatte (14) ober- und unterseitig horizontal ebenflächig ausgebildet ist und symmetrisch zur unterseitigen Rippe (17a) oberseitig eine gleich ausgebildete Rippe (176) hat, daß die Deckelplatte außen von tagential von den Rundungen der beiden Rippen (17a und 17i>) ausgehenden und aufeinander zulaufenden Flächen begrenzt wird und daß die Rinne (12) und die nach außen angrenzende Oberseite des Flansches (11) der Schale (10) komplementär zur Rundung der Rippen und der nach außen anschließenden Flächen verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681815604 DE1815604C3 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Deckenablauf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681815604 DE1815604C3 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Deckenablauf |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815604A1 DE1815604A1 (de) | 1970-06-25 |
| DE1815604B2 true DE1815604B2 (de) | 1978-03-30 |
| DE1815604C3 DE1815604C3 (de) | 1978-11-16 |
Family
ID=5716692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681815604 Expired DE1815604C3 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Deckenablauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1815604C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4430039A1 (de) * | 1994-08-24 | 1996-02-29 | Johann Franz Wach | Ablaufelement zur Anordnung insbesondere in Betonböden |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| RU2546857C2 (ru) * | 2010-02-15 | 2015-04-10 | Ако Зеверин Альманн Гмбх Унд Ко Коммандитгезельшафт | Регулируемый по высоте половой водослив с соединительным кольцом, снабженным каналом для отвода воды |
-
1968
- 1968-12-19 DE DE19681815604 patent/DE1815604C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4430039A1 (de) * | 1994-08-24 | 1996-02-29 | Johann Franz Wach | Ablaufelement zur Anordnung insbesondere in Betonböden |
| DE4430039C2 (de) * | 1994-08-24 | 1998-07-16 | Johann Franz Wach | Bodenablaufelement zum Einbau in eine Geschoßbodendurchführung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1815604A1 (de) | 1970-06-25 |
| DE1815604C3 (de) | 1978-11-16 |
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