DE181523C - - Google Patents

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DE181523C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
OTTO GROSS in MANCHESTER.
Vorliegende Erfindung betrifft Bogenlampen mit freifallenden, abwärts gerichteten Elektroden und hat den Zweck, das Regelwerk in der Weise auszubilden, daß beide Elektroden gleichzeitig durch je eine unter dem Einfluß der Regelungsispulen stehende Klemmvorrichtung erfaßt und hochgezogen und, sobald der Abbrand einen bestimmten Betrag erreicht hat, gleichzeitig vollständig
ίο zwecks Vorschubs derselben freigegeben werden.
Erreicht wird dieses durch die Anwendung zweiteilig ausgebildeter Führungsrohre, deren untere Teile sich unter dem Einfluß der Regelungsspulen an. den feststehenden oberen Teilen in der Längsrichtung verschieben können und Klemmvorrichtungen tragen, welche an der Bewegung der Rohre teilnehmen unid die Elektrode erfassen. Die beiden beweglichen Rohre mit ihren Klemmivorrich-■tungen und die Elektroden bewegen sich alsdann als ein einziges starres Ganze so lange, bis die beweglichen Rohre auf Anschläge auftreffen, worauf beide Elektroden vollständig freigegeben werden und auf eine Zündplatte ' niederfallen.
Auf der beiliegenden Zeichnung, ist der Erfindungsgegenstand1 in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Bogenlampe teilweise in Ansicht, teilweise' im Schnitt;
Fig. 2 ist eine Ansicht der Lampe unter rechtem Winkel zu Fig. 1;
Fig. 2 a zeigt die Klemmvorrichtung;
Fig. 3 stellt den unteren Teil der Lampe im vergrößerten Maßstabe dar, wenn die Elektroden erfaßt und hochgezogen sind,
Fig. 4 denselben Lampenteil, wenn die Elektroden freigelassen sind und auf der Zündplatte aufruhen.
In den am oberen Lampenteller befestigten Rohren a, b können sich die Rohre α1, b1 teleskopartig verschieben. An den Rohren d1, b1 sind Klemmvorrichtungen c angebracht, welche aus kleinen Exzenterscheiben d, d bestehen, die durch Schlitze in den Rohren a1, b1 liindurchtretend und die Elektroden von zwei Seiten an je einem Punkt erfassen. Die Exzenterscheiben d, welche zweckmäßig am Rande ausgekehlt und gerändelt sind, sind mittels Drehzapfen d1, d1 an auf den Rohren α1, &1 befestigten . Tragstücken e angelenkt und mittels Drehzapfen d2 an Stangen /, f aufgehängt, welche mit dem Querbalken g einstellbar verbunden sind. Der Querbalken g ist ebenfalls einstellbar mit dem Kern h der Regelungsspulen verbunden, an welchem die Dämpfungsvorrichtung angeschlossen ist. Die Regelung erfolgt durch die Hauptstromspule s und die Nebenschlußspule s1.
Beim Einschalten des Stromes wird die Hauptstromspule j kräftig erregt, so daß der Kern1 h mit dem Querbalken g hochgeht, wobei der Querbalken g mittels der gabelförmigen Ansätze g1 an seinen Enden an den Rohren a, b geführt wird. Mit dem Querbalken g bewegen sich auch die Stan-
gen/,/ aufwärts, weiche die Exzeiiterscheiben d,d der Klemmvorrichtungen um deren Drehzapfen άλ drehen, so daß sie sich an die Elektroden anlegen und dieselben erfassen. Die Rohre a1, b1 mit ihren Klemmvorrichtungen c und die Elektroden bewegen sich gemeinsam aufwärts^, wobei die Kohlenspitzen auseinander geben und der Lichtbogen sich bildet. In dem Maße, wie die Kohlen abbrennen,
ίο wird die Nebenschlußspule s1 stärker erregt, welche entgegengesetzt gewickelt ist wie die Hauptstromspule und infolgedessen die Wirkung der letzteren schwächt, so daß der Kern h und damit auch das an diesem aufgehängte, aus den Rohren a1, b1 mit ihren Klemmvorrichtungen und den Elektroden bestehende System wieder allmählich sinkt.
Sobald der Abbrand der Kohle einen bestimmten Betrag erreicht hat, treffen die Rohre α1, b1 bei ihrer Abwärtsbewegung auf Anschläge i am unteren Lampenteller, worauf das Gewicht des Querbalkens g, der Stangen / und der damit verbundenien Teile auf die Drehzapfen d2 wirkt und die Exzenterscheiben um ihre Drehzapfen d1 nach abwärts dreht. Auf diese Weise werden die Exzenterscheiben außer Berührung mit den Elektroden gebracht, so daß diese freigegeben werden und auf die Zündplatte A niederfallen.
Die Zünidplatte A ist schwingbar angeord- . net und von der Bewegung des Querbalkens g in der Weise abhängig, daß sie unter die Elektroden geschwungen wird, wenn, die Elektroden vor» den Klemmvorrichtungen losgelassen werden. . Die Bewegungsübertragung geschieht in folgender Weise: Ein Ansatz k des Querbalkens g bewegt ein Zwischenglied Z, das seinerseits einen bei m1 in einem festen Arm η drehbaren Kniehebel m dreht.
Dieser Kniehebel m ist vermittels eines Kniegelenkes ο mit einem Zapfen des Armes p verbunden. Der Arm p dreht die senkrechte Stange q, welche in einem Lager r auf der Grundplatte der Bogenlampe gelagert ist und die Zündplatte A dreht. Die Anordnung ist so getroffen, daß' in dem Moment, wo die Rohre a1, b1 auf die Anschläge i treffen, die Zündplatte sich unmittelbar unter den: Elektroden befindet, dagegen augenblicklich darunter weggeschwungen wird, wenn die Elektroden hochgezogen werden.
Der Lampemstrom kann noch durch einen Blasmagneten/ hindurchgehen, um dem Bogen eine günstige Gestalt zu geben. Von dem .Blasmagneten geht der Strom zu der positiven Röhre α, von hier zu der negativen Kohlenröhre .b und von dieser durch die Reihenspule hindurch zu der negativen Polklemme. Die Nebenschlußspule j1 ist einfach zwischen die Zuleitungsdrähte geschaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bogenlampe mit abwärts gerichteten, in Rohren gleitenden, freifallenden Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Teile ■ der zweiteilig ausgebildeten Führungsrohre unter dem Einfluß der Regelungsspulen an den feststehenden oberen Teilen in deren Längsrichtung verschiebbar sind und Klemmvorrichtungen tragen, welche an der Bewegung der Rohre teilnehmen und die Elektroden erfassen, derart, daß die beiden beweglichen Rohre mit ihren Klemmvorrichtungen und Kohlen sich immer als ein einziges starres Ganze bewegen, bis die beweglichen Rohre auf Anschläge auftreffen, worauf die beiden Elektroden vollständig freigegeben werden und auf eine Zündplatte niederfallen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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