DE181060C - - Google Patents

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DE181060C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/04Bumpers or like collision guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Schutzvorrichtungen für Straßenbahnwagen, welche aus einem zwischen zwei miteinander gekuppelten Wagen, also beispielsweise zwischen Motor- und Anhängewagen, zu beiden Seiten anzubringenden Schutzgitter bestehen und verhüten sollen, daß Personen zwischen die Wagen fallen können.
Nach der vorliegenden Erfindung besteht
ίο das Gitter aus in der Querrichtung miteinander verbundenen und in Abständen voneinander gehaltenen, parallel verlaufenden Stahlbandfedern, die in Form einer 6 gekrümmt sind, so daß sie das Bestreben haben, sich aufzurollen. Diese Federbänder sind so zwischen den Wagen angeordnet, daß ihre konvexe Seite nach außen gerichtet ist, so daß sie eine nach außen federnde Wand bilden, die daher auch gegen sie anstoßende Hindernisse nach außen hin wegschiebt und dadurch vermeidet, daß dieselben unter den Anhängewagen geraten.
Auf der Zeichnung, auf welcher die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel auf einer Wagenseite in Fig. 1 im Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt ist, bezeichnet 1 beispielsweise die hintere Plattformwand eines Motorwagens und 2 die vordere Wand eines mit diesem gekuppelten Anhängewagens. Zwischen beiden Wagen ist an jeder Seite ein federndes Gitter angebracht, welches einerseits mittels eines am Anhängewagen 2 angebrachten Rahmens 4 gehalten, andererseits mit dem Motorwagen 1 durch eine Krampe 5, die in eine am Wagen befestigte Öse 6 eingehängt wird, verbunden ist. Das Gitter besteht aus in gewissen Abständen übereinander liegenden, durch Vertikalbänder 7 miteinander verbundenen, horizontal verlaufenden Stahlfederbändern 8, welche in Form einer 6 gekrümmt und mit der konvexen Seite nach außen gerichtet sind. Der letzte Vertikalstab 9 an dem einwärts gekrümmten, dem Anhängewagen 2 zugewendeten Ende des Gitters ist mit Zapfen g" versehen und oben und unten in den Stäben 10 des Rahmens 4 drehbar gehalten. Die Rahmenteile 10 sind am vorderen Ende durch einen Rundstab 11 mit darüber geschobenem Rohr in gewisser senkrechter Entfernung voneinander gehalten. Die vierte Seite des Rahmens 4 besteht aus einem Flacheisen 12, an welchem zwei Krampen 13 befestigt sind zum Einhängen des Rahmens 4 und damit der ganzen Schutzvorrichtung in entsprechend am Wagen 2 in geeigneter Höhe angeordnete Ösen 14. Die bereits erwähnte, zum Befestigen der Vorrichtung am Motorwagen I dienende Krampe S ist scharnierartig drehbar am letzten, das Gitter an dieser Seite abschließenden Vertikalband 7 befestigt.
Das in der beschriebenen Weise zwischen den Wagen angeordnete Stahlbandgitter wirkt bei einem darauf treffenden Stoß in ahnlieber Weise wie ein federnder (vertikal
stehender) Matratzenboden, indem es wie ein solcher nach einwärts gedrückt wird und sodann mit einer gewissen, durch passende Wahl der Stärke der Stahlbänder zu bestimmenden Kraft nach außen zurückfedert, infolgedessen wird eine beispielsweise vom fahrenden Motorwagen ι ungeschickt abspringende und gegen das Gitter fallende Person von diesem zurückgestoßen, und zwar
ίο infolge der Gestaltung der Federn nach auswärts, so daß sie ganz aus dem Bereich des folgenden Anhängewagens herausgelangt. Beim Durchfahren der Wagen durch Bahnkrümmungen rollt sich infolge der beiderseits drehbaren Anordnung die an der inneren Seite befindliche Matratze zusammen, während sich die an der äußeren Seite befindliche streckt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus federnden Schutzgittern bestehende Vorrichtung zum Absperren des Zwischenraumes zwischen zwei miteinander gekuppelten Straßenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gitter aus in Form einer 6 gebogenen, durch Vertikalbänder (7) in bestimmten Abständen voneinander gehaltenen Stahlbandfedern (8) besteht und so zwischen den Wagen angeordnet ist, daß die konvexe Seite der Federbänder nach außen gerichtet ist, so daß das Gitter ein dagegen fallendes Hindernis ohne harten Stoß nach außen aus. dem Bereich der Wagen zurückstoßen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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