DE180971C - - Google Patents
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- DE180971C DE180971C DENDAT180971D DE180971DA DE180971C DE 180971 C DE180971 C DE 180971C DE NDAT180971 D DENDAT180971 D DE NDAT180971D DE 180971D A DE180971D A DE 180971DA DE 180971 C DE180971 C DE 180971C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/09—Apparatus for passing open width fabrics through bleaching, washing or dyeing liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml80971 ■-■
KLASSE Sa. GRUPPE
Zusatz zum Patente 179229 vom 27. Juni 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom .19. Januar 1906 ab. Längste Dauer: 26. Juni 1920.
In dem Hauptpatente ist ein Verfahren zum Entbasten der Rohseide beschrieben, welches
sich dadurch kennzeichnet, daß die Seide in Gegenwart von Dampf und Luft mit Seifenschaum
behandelt wird, um den Bast (Schale) zu erweichen und löslich zu machen, worauf letzterer durch Waschen mit (kaltem oder
warmem) AVasser entfernt wird.' Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung
zur Ausführung dieses Verfahrens, die namentlich zur Behandlung von Seidengewebe
dienen soll. Bei Seidengeweben ist dafür Sorge zu tragen, daß sie im Entbastungskessel
senkrecht bezw. hochkantig gerichtet sind, damit der Seifenschaum in seiner aufsteigenden
Bewegung nicht gehemmt wird, vielmehr mit allen Teilen des Gewebes beiderseits gleichmäßig in Berührung gelangt, während
anderseits das Seidengewebe im Waschbehälter eine wagerechte Lage einnehmen soll,
damit das Waschen des Stoffes auf der ganzen Breite möglichst gleichmäßig erfolgen kann.
Zu diesem Zwecke werden bei der vorliegen-
■ den Vorrichtung die Seidengewebe durch den Entbastungskessel vermittels senkrechter Führungen,
z. B. Führungsrollen in Hochkantstellung, hindurchgeführt, d. h. so, daß die Breitflächen der Gewebe lotrecht gerichtet
sind. Dann werden die Gewebe durch eine Wendevorrichtung, z. B. abgestumpfte Kegel*
um ungefähr 90 ° gewendet und somit bei wagerecht gerichteten Breitflächen vermittels
wagerechter Führungsrollen durch den Waschbehälter geführt. Auf diese Weise kann die
verlangte Behandlung der Seidengewebe in einem Lauf durch die Vorrichtung gleich-.
mäßig vollzogen werden, ohne daß etwa behufs Wendens der Stoffe usw. der Betrieb
zu unterbrechen ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung. Fig. I zeigt
dieselbe im Aufriß, zum Teil im Vertikalschnitt; Fig. 2 ist eine Oberansicht derselben,
wobei die Deckenwände bezw. Deckel der einzelnen Teile der Vorrichtung weggenommen
gedacht sind, und Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B von Fig. 1.
α (Fig. ι und 2) ■ bezeichnet den eigentlichen
Entbastungskessel, welcher in seinem Unterteil eine Seifenflüssigkeit aufnimmt, die in
bekannter Weise durch ein mit Dampf speisbares Schlangenrohr b erhitzt werden kann.
Dieses Heizrohr b kann mit öffnungen versehen sein oder auch keine solchen haben, je
nachdem die Erhitzung der Seifenflüssigkeit durch unmittelbares Einleiten von Dampf in
dieselbe oder durch bloßen Wärmeaustausch durch die Röhrenwand geschehen soll. Ferner
enthält der Entbastungskessel a in ebenfalls bekannter Weise im Unterteil ein gelochtes
Druckluftrohr c, durch welches Druckluft in die Seifenflüssigkeit eingeblasen werden soll.
um die Bildung Von Seifenbläschen oder Schaum im Oberteil des Kessels α zu begünstigen.
Dicht an den Kessel α schließt sich eine Hilfskammer d an, in welche das oder die
Seidengewebe durch einen in einer Seitenwand der Kammer vorhandenen Schlitz e eingeleitet
werden können, um von dort in den eigentlichen Entbastungskessel α zu gelangen.
ίο Die Kammer d vermittelt auch die Verbindung
des letzteren mit einer größeren Kammer /, die zum Waschbehälter g führt. Die
Hilfskammer d ist in ähnlicher -Weise wie der Entbastungskessel α mit einer Dampfheizröhre
h und einer gelochten Druckluftröhre i versehen.·
Der Entbastungskessel α und die Hilfskammer d enthalten senkrechte Rollen j zur
Führung der in die Hilfskammer und den Kessel eingeleiteten Seidengewebe (gemäß Zeichnung sind es deren drei), und zwar in
der Weise, daß diese Gewebe übereinander hochkant bezw. mit ihrer Breitfläche lotrecht
gerichtet sind, um den Seifenschaum in seiner aufsteigenden Bewegung nicht zu hemmen
und eine beiderseits gleichmäßige Behandlung der Stoffe durch den aufsteigenden Seifenschaum
zu ermöglichen. Die größere Kammer / enthält drei übereinander gelagerte gleichachsige Kegelstumpfe s, über welche die
im Kessel α behandelten Gewebe entsprechend geleitet werden, um durch sie um ungefähr
90° gewendet und nach Hinweggang über eine zur Horizontalen in einem Winkel von
etwa 2O° geneigte Leitrolle k in den Waschbehälter g übergeführt zu werden. Letzterer
enthält wagerechte Führungsrollen m und ist durch Scheidewände η (Fig. 3) in eine Anzahl
Abteilungen 0 geteilt. Er ist mit kaltem oder warmem Wasser zu füllen.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt:
Die zu behandelnden Stoffe werden durch den vertikalen Schlitz e der Hilfskammer d,
der zweckmäßig mit elastischen Dichtungslappen versehen ist, in diese Kammer eingeleitet
und gelangen von dort in den Entbastungskessel a, in welchem sie in schlangenförmigem
Lauf, von den senkrechten Rollen j in Hochkantstellung geführt, durch den im
Oberteil des Kessels α vorhandenen Seifenschaum hindurchgehen, um in der im Hauptpatente
beschriebenen Weise behandelt bezw. entbastet zu werden, wobei der aufsteigende
Seifenschaum beiderseits gleichmäßig zu den Seidengeweben Zutritt hat und dadurch diese
einer gleichmäßigen Behandlung unterzogen werden. Aus dem Kessel α gelangen die so
mit Seifenschaum behandelten Stoffe durch die Hilfskammer d und eine Öffnung u in
die Kammer/, werden darin durch die Kegelstumpfe s, über die sie laufen, um etwa 900
gewendet, so daß ihre Breitenrichtung annähernd wagerecht zu liegen kommt, dann
über die Leitrolle k geführt und schließlich in den Waschbehälter g geleitet, in dem sie,
von den wagerechten Rollen m geführt, in schlangen förmigem Lauf abwechselnd auf-
und niedergehen, um auf ihrer ganzen Breite gleichmäßig und gründlich gewaschen zu werden
und danach durch einen wagerechten Seitenschlitz ρ des Waschbehälters g (Fig. 3)
aus diesem herauszutreten.
Zweckmäßig wird für eine ununterbrochen fortlaufende Bewegung der Seidengewebe
durch die Teile der Vorrichtung Sorge getragen. Indessen könnte diese Bewegung auch absatzweise erfolgen.
Die Seitenwand des Entbastungskessels a ist vorteilhaft mit mehreren auf verschiedenen
Höhen angeordneten Durchbrechungen t versehen, durch welche zusätzliche Luft zur Begünstigung
der Seifenbläschenbildung in den Kessel eintreten kann. Es ist bei der ziemlich beträchtlichen Höhe der Vorrichtung dadurch
erreicht, daß die notwendige Menge Luft zur Bildung des Seifenschaumes vorhanden
ist.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Entbasten von Seidengeweben zur Ausführung des Verfahrens
nach Patent 179229, gekennzeichnet durch einen für die Behandlung der
Seidengewebe mit Seifenschaum vorgesehenen Entbastungskessel (a) mit lotrecht
stehenden Rollen (j) zur Führung der Gewebe, ferner durch eine an den Entbastungskessel
sich anschließende Wendevorrichtung (s) zum Wenden der Gewebe um annähernd 900 und durch einen der
Wendevorrichtung nachgeördneten Waschbehälter (g), dessen Rollen -(m) zur Führung
der Gewebe wagerecht gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen
des Entbastungskessels (a) in verschiedenen Höhen mit Durchbrechungen (t) für den
Eintritt von Luft versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180971C true DE180971C (de) |
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ID=445191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180971D Active DE180971C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE180971C (de) |
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