DE179846C - - Google Patents
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- DE179846C DE179846C DENDAT179846D DE179846DA DE179846C DE 179846 C DE179846 C DE 179846C DE NDAT179846 D DENDAT179846 D DE NDAT179846D DE 179846D A DE179846D A DE 179846DA DE 179846 C DE179846 C DE 179846C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/12—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
- G10K9/13—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated using electromagnetic driving means
- G10K9/15—Self-interrupting arrangements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
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- Acoustics & Sound (AREA)
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- Electromagnets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 179846 — KLASSE 74 d. GRUPPE
in LEVALLOIS-PERRET.
Es sind bereits tongebende Instrumente bekannt, bei denen eine schwingende Membran
in einzelnen Abständen von einem elektromagnetisch angetriebenen Hammer angeschlagen
wird, wobei die Schläge in viel größeren Abständen erfolgen als die Schwingungen
der Membran, so daß der erzeugte Ton ■ein unterbrochener ist.
Andererseits wird bei gewissen tongebenden
ίο Instrumenten, deren Ton auf beliebige -Weise
erzeugt wird, durch einen Elektromagneten zwecks Veränderung der Tonhöhe ein veränderlicher
Druck auf eine Membran ausgeübt, die, einen Teil des Resonanzgehäuses bildet.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Horn,
bei dem eine schwingende Platte mit dem schwingenden Anker eines Elektromagneten
direkt durch eine frei zwischen beiden eingesetzte Stange derart verbunden ist, daß die
Schwingungen von Anker und Platte gleichzeitig und voneinander abhängig sind. Mit
dieser Einrichtung kann man auf elektrischem Wege sehr kräftige ununterbrochene Töne
erzeugen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch ein elektrisches Horn nach der Erfindung, Fig. 2
eine Unteransicht des Elektromagneten derselben.
In dem zylindrischen Gehäuse 1 ist ein Elektromagnet α mit Joch 2, Polschuhen 3 und
Bewicklung 4 befestigt. Das Gehäuse 1 trägt 35
40
ferner auf einer Stütze 5 eine Feder 6, an welcher ein Weicheisenanker b in der Nähe
der Polschuhe befestigt ist. An der Feder 6 ist ein Stromschlußstück 7 befestigt, das sich
gegen die Stromschlußschraube 8 zu legen vermag, die am Boden 9 des Gehäuses 1 befestigt,
jedoch davon isoliert ist. Die Feder 6 ist gleichfalls vom Gehäuse isoliert, jedoch
mit einem Ende der Bewicklung 4 verbunden, deren anderes Ende zur Klemme 10 am Gehäuse
ι führt. Das .Ganze bildet einen Selbstunterbrecher;
denkt man sich nämlich die Schrauben 8 und die Klemme 10 mit den Polen einer Gleichstromquelle verbunden, so
wird der durch die Stromschlußfeder 7 und die Bewicklung 4 des Elektromagneten gehende
Strom unterbrochen, so oft der letztere seinen Anker b anzieht, aber beim Abfallen des
Ankers b wird der Stromschluß sofort wieder hergestellt, wenn die Schraube 8 richtig eingestellt
ist.
An der dem Boden 9 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1 ist ein Deckel 11 befestigt,
in dessen Mitte die enge Mündung eines Schalltrichters c angeordnet ist. Unter
dem Deckel 11 ist eine schwingende Platte d, beispielsweise eine dünne Stahlscheibe, angeordnet,
die zwischen Ringen 12, beispielsweise aus Zelluloid, zwischen dem Gehäuserand und
dem Deckel 11 eingespannt ist.
Die Bewegungen des Ankers b werden auf die Platte d durch eine Stange e, beispielsweise
aus Stahl, übertragen, die frei zwischen
diesen Teilen steht und durch das joch 2 des Elektromagneten und einen Steg 13 zwischen
den Polschuhen 3 geführt wird, so daß sie
in der Längsrichtung sehr leicht beweglich ist. Ihre Länge ist so bemessen, daß sie in der
Ruhelage den Anker b entgegen der Wirkung der Feder 6 etwas von den Polschuhen weggedrückt
hält. Zur Erzielung der besten Wirkung muß die Stange, wenn der Apparat außer Betrieb ist, zu gleicher Zeit den Anker und die
Membran leicht berühren. Ist ein geringer Spielraum vorhanden, so würde der beim Betrieb
erzeugte Ton ein trommelndes Geräusch ergeben und nicht weit tragen. Ist dagegen die
Stange etwas zu lang, so ist der Ton zwar kontinuierlich, aber nicht stark genug. Im
letzteren Falle wächst jedoch während des Betriebes die Tonstärke allmählich bis zu dem
Maximum, das der günstigsten Länge der Stange entspricht, vermutlich infolge des
selbsttätigen Abschleifens der Stangenenden am Anker und der Membran. Wenn der Anker b vom Magneten α angezogen wird, so
biegt die Stange e die schwingende Platte d nach oben durch und damit wird auf die
Luftsäule im Schalltrichter c ein Stoß ausgeübt. Wenn die Anziehung- des Ankers aufhört,
kehrt die Platte d samt der Stange e und dem Anker b in die Ausgangslage zurück,
worauf der Anker von neuem angezogen wird usf., so daß die Platte fortfährt zu schwingen
und das Horn zum Tönen bringt.
Die Größe dieses elektrischen Hornes ist im Vergleich zur Stärke des davon erzeugten
Tones sehr gering.
Die zylindrische Gestalt des Gehäuses 1 ergibt sich aus der Gestalt der schwingenden
Platte d, die zweckmäßig kreisrund ist. Um den Raum des zylindrischen Gehäuses möglichst
vollständig auszunutzen, empfiehlt es sich, dem Elektromagneten eine entsprechende
Querschnittsgestalt zu geben. Der Elektromagnet kann als Hufeisenmagnet mit flach gedrückten
Schenkeln ausgeführt sein, wie die Fig. 2 andeutet, oder als gerader Magnet mit
oder ohne Mantel oder in beliebiger anderer Weise.
Um Unterbrechungsfunken hintanzuhalten, kann man mit dem Elektromagneten einen Kondensator
verbinden und diesen am besten in Ringform um das Gehäuse 1 anordnen.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt;
das Wesentliche bei der Erfindung ist die Übertragung der schwingenden Bewegung zwischen der schwingenden Platte und dem
beweglichen Anker eines Elektromagneten durch eine frei zwischen beide eingesetzte
Stange.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrisches Horn mit einer durch eine elektromagnetische Vorrichtung beeinflußten schwingenden Membran, bei der diese und der schwingende Anker des Elektromagneten durch eine Stange verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (e) frei derartig eingesetzt ist, daß die Schwingungen von Anker und Membran voneinander direkt abhängig werden, zum Zweck, auf elektrischem Wege einen kräftigen ununterbrochenen Ton zu erzeugen.,, Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179846C true DE179846C (de) |
Family
ID=444146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179846D Active DE179846C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179846C (de) |
-
0
- DE DENDAT179846D patent/DE179846C/de active Active
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