DE179846C - - Google Patents

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DE179846C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/12Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
    • G10K9/13Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated using electromagnetic driving means
    • G10K9/15Self-interrupting arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 179846 — KLASSE 74 d. GRUPPE
in LEVALLOIS-PERRET.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1905 ab.
Es sind bereits tongebende Instrumente bekannt, bei denen eine schwingende Membran in einzelnen Abständen von einem elektromagnetisch angetriebenen Hammer angeschlagen wird, wobei die Schläge in viel größeren Abständen erfolgen als die Schwingungen der Membran, so daß der erzeugte Ton ■ein unterbrochener ist.
Andererseits wird bei gewissen tongebenden
ίο Instrumenten, deren Ton auf beliebige -Weise erzeugt wird, durch einen Elektromagneten zwecks Veränderung der Tonhöhe ein veränderlicher Druck auf eine Membran ausgeübt, die, einen Teil des Resonanzgehäuses bildet.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Horn, bei dem eine schwingende Platte mit dem schwingenden Anker eines Elektromagneten direkt durch eine frei zwischen beiden eingesetzte Stange derart verbunden ist, daß die Schwingungen von Anker und Platte gleichzeitig und voneinander abhängig sind. Mit dieser Einrichtung kann man auf elektrischem Wege sehr kräftige ununterbrochene Töne erzeugen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch ein elektrisches Horn nach der Erfindung, Fig. 2 eine Unteransicht des Elektromagneten derselben.
In dem zylindrischen Gehäuse 1 ist ein Elektromagnet α mit Joch 2, Polschuhen 3 und Bewicklung 4 befestigt. Das Gehäuse 1 trägt 35
40
ferner auf einer Stütze 5 eine Feder 6, an welcher ein Weicheisenanker b in der Nähe der Polschuhe befestigt ist. An der Feder 6 ist ein Stromschlußstück 7 befestigt, das sich gegen die Stromschlußschraube 8 zu legen vermag, die am Boden 9 des Gehäuses 1 befestigt, jedoch davon isoliert ist. Die Feder 6 ist gleichfalls vom Gehäuse isoliert, jedoch mit einem Ende der Bewicklung 4 verbunden, deren anderes Ende zur Klemme 10 am Gehäuse ι führt. Das .Ganze bildet einen Selbstunterbrecher; denkt man sich nämlich die Schrauben 8 und die Klemme 10 mit den Polen einer Gleichstromquelle verbunden, so wird der durch die Stromschlußfeder 7 und die Bewicklung 4 des Elektromagneten gehende Strom unterbrochen, so oft der letztere seinen Anker b anzieht, aber beim Abfallen des Ankers b wird der Stromschluß sofort wieder hergestellt, wenn die Schraube 8 richtig eingestellt ist.
An der dem Boden 9 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1 ist ein Deckel 11 befestigt, in dessen Mitte die enge Mündung eines Schalltrichters c angeordnet ist. Unter dem Deckel 11 ist eine schwingende Platte d, beispielsweise eine dünne Stahlscheibe, angeordnet, die zwischen Ringen 12, beispielsweise aus Zelluloid, zwischen dem Gehäuserand und dem Deckel 11 eingespannt ist.
Die Bewegungen des Ankers b werden auf die Platte d durch eine Stange e, beispielsweise aus Stahl, übertragen, die frei zwischen
diesen Teilen steht und durch das joch 2 des Elektromagneten und einen Steg 13 zwischen den Polschuhen 3 geführt wird, so daß sie in der Längsrichtung sehr leicht beweglich ist. Ihre Länge ist so bemessen, daß sie in der Ruhelage den Anker b entgegen der Wirkung der Feder 6 etwas von den Polschuhen weggedrückt hält. Zur Erzielung der besten Wirkung muß die Stange, wenn der Apparat außer Betrieb ist, zu gleicher Zeit den Anker und die Membran leicht berühren. Ist ein geringer Spielraum vorhanden, so würde der beim Betrieb erzeugte Ton ein trommelndes Geräusch ergeben und nicht weit tragen. Ist dagegen die Stange etwas zu lang, so ist der Ton zwar kontinuierlich, aber nicht stark genug. Im letzteren Falle wächst jedoch während des Betriebes die Tonstärke allmählich bis zu dem Maximum, das der günstigsten Länge der Stange entspricht, vermutlich infolge des selbsttätigen Abschleifens der Stangenenden am Anker und der Membran. Wenn der Anker b vom Magneten α angezogen wird, so biegt die Stange e die schwingende Platte d nach oben durch und damit wird auf die Luftsäule im Schalltrichter c ein Stoß ausgeübt. Wenn die Anziehung- des Ankers aufhört, kehrt die Platte d samt der Stange e und dem Anker b in die Ausgangslage zurück, worauf der Anker von neuem angezogen wird usf., so daß die Platte fortfährt zu schwingen und das Horn zum Tönen bringt.
Die Größe dieses elektrischen Hornes ist im Vergleich zur Stärke des davon erzeugten Tones sehr gering.
Die zylindrische Gestalt des Gehäuses 1 ergibt sich aus der Gestalt der schwingenden Platte d, die zweckmäßig kreisrund ist. Um den Raum des zylindrischen Gehäuses möglichst vollständig auszunutzen, empfiehlt es sich, dem Elektromagneten eine entsprechende Querschnittsgestalt zu geben. Der Elektromagnet kann als Hufeisenmagnet mit flach gedrückten Schenkeln ausgeführt sein, wie die Fig. 2 andeutet, oder als gerader Magnet mit oder ohne Mantel oder in beliebiger anderer Weise.
Um Unterbrechungsfunken hintanzuhalten, kann man mit dem Elektromagneten einen Kondensator verbinden und diesen am besten in Ringform um das Gehäuse 1 anordnen.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt; das Wesentliche bei der Erfindung ist die Übertragung der schwingenden Bewegung zwischen der schwingenden Platte und dem beweglichen Anker eines Elektromagneten durch eine frei zwischen beide eingesetzte Stange.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrisches Horn mit einer durch eine elektromagnetische Vorrichtung beeinflußten schwingenden Membran, bei der diese und der schwingende Anker des Elektromagneten durch eine Stange verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (e) frei derartig eingesetzt ist, daß die Schwingungen von Anker und Membran voneinander direkt abhängig werden, zum Zweck, auf elektrischem Wege einen kräftigen ununterbrochenen Ton zu erzeugen.
    ,, Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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