DE217296C - - Google Patents

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DE217296C
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electromagnet
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217296 KLASSE 7Ad. GRUPPE
JOHANNES GORGES in DRESDEN-FLAUEN und ALARD du BOIS-REYMOND in BERLIN.
Vorrichtung zur Erzeugung von Schallschwingungen im Wasser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26.JuIi 1908 ab.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum
Erzeugen von Schallschwingungen im Wasser, bei welchen der Anker eines Elektromagneten dadurch in Schwingungen versetzt wird, daß der Elektromagnet mit Wechselstrom oder mit intermittierendem Gleichstrom erregt wird.
Wird die Aufgabe gestellt, Vorrichtungen
dieser Art für große Leistungen einzurichten, so ist es' notwendig, sowohl die feststehenden
ίο wie die schwingenden Eisenmassen aus isolierten Blechen herzustellen. Selbst dann muß für nicht ganz tiefe Töne, die sich schlecht für Lautübertragung im Wasser eignen, der magnetische Sättigungsgrad sehr niedrig angenommen werden, um übermäßige Erwärmungen zu vermeiden, und man muß daher zur Verwendung von sehr großen wirksamen Polflächen schreiten, wenn man genügende Zugkräfte erzielen will. Der Vergrößerung der den Magnetpolen zugekehrten Oberfläche des schwingenden Ankers entsprechend muß seine Tiefenabmessung, in der Richtung der Zugkraft gemessen, erhöht werden, wenn der Anker Steifheit genug behalten soll, um die über seine ganze Oberfläche verteilte Zugkraft auf denjenigen Punkt zu übertragen, welcher mit der Schallplatte gekuppelt ist. Damit wächst also die Masse des Ankers sehr schnell, und die Vergrößerung der ganzen Vorrichtung führt nicht zu einer entsprechenden Steigerung der Leistung, weil die Zugkraft nur nach der zweiten, die Masse nach der dritten Potenz der Vergrößerung wächst.
Die Erfinder haben nun durch Versuche festgestellt, daß bei den sehr kleinen Schwingungsweiten, die für die Schallübertragung auf Wasser in Betracht kommen, die Elastizität des geblätterten Eisenankers selbst ausreichend ist, und die Erfindung besteht darin, von einer besonderen Abfederung der schwingenden Eisenmasse vollständig abzusehen und statt dessen ihre Abmessungen so zu wählen, daß ihre Eigenschwingungen der verlangten Tonhöhe möglichst entsprechen. Damit fällt die Forderung weg, daß die schwingende Eisenmasse genügend steif sei, um ihre Bewegung auf einen Punkt der Schallplatte zu übertragen, und man kann daher ihre Tiefenabmessung, in der Richtung der Zugkraft gemessen, so klein annehmen, wie dies die bauliehen Rücksichten irgend zulassen.
Eine Vergrößerung der magnetischen Sättigung ist dabei nicht zu fürchten, denn man kann die wirksame Polfläche des feststehenden Eisens durch die Wickelungsnuten in so viele Teile zerlegen, daß die Sättigung immer unter dem angenommenen höchsten Grenzwert bleibt.
Die Fig. 1 und 2 sind schematische Darstellungen eines Schallgebers nach der Erfindung in einer Seitenansicht und in einem Längsschnitt und die Fig. 3 und 4 entsprechende Darstellungen einer anderen Ausführungsform.
In den Fig. 1 und 2 sind E1 und E2 die feststehenden Eisenmassen eines Elektromagneten, und A ist der schwingende Anker. Nach Fig. 2 ist die Eisenmasse in der Mitte geteilt, um für die Übertragung der Schwingungen auf die Schallplatte Raum zu gewinnen. An dem mittleren der den Anker zu-
sammenhaltenden Bolzen B ist eine Stange S angehängt, welche den Anker mit der Schallplatte P verbindet.
Die Tiefen abmessung des Ankereisens ist so klein angenommen wie möglich, und die beiden Enden sind fest eingespannt, beispielsweise unmittelbar zwischen den Enden der feststehenden Eisenmassen E1 und E2.
Die Länge der schwingenden Platte wird
ίο so angenommen, daß ihre Eigenschwingungszahl nahezu der verlangten Tonhöhe entspricht. Wird eine größere Leistung verlangt, so wird die Tiefenabmessung des Ankers größer angenommen, und es ergibt sich daraus alsdann eine größere Länge und eine entsprechend größere Zugkraft.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind zwei feststehende Eisenmassen über und unter dem Anker vorgesehen. Dabei ist vorausgesetzt, daß jede von ihnen mit einer Phase eines Zweiphasenstromes erregt wird, so daß die nach oben und die nach unten gerichteten Zugkraftimpulse sich abwechseln.
In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche sich von derjenigen nach den Fig. 1 und 2 dadurch unterscheidet, daß hier die schwingende geblätterte Platte nur an einem Ende eingespannt ist. Dieselben Bezugsbuchstaben bezeichnen entsprechende Teile, wie in Fig. 1 und 2, so daß die Einrichtung ohne weiteres verständlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erzeugung von Schall-Schwingungen im Wasser, bei welcher der Anker eines Elektromagneten dadurch zum Schwingen gebracht wird, daß der Elektromagnet mit Wechselstrom oder mit intermittierendem Gleichstrom erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker in Form einer geblätterten rechteckigen Platte ausgeführt ist, deren durch die Enden der Blätter gebildete Ränder fest eingespannt sind, wobei die Platte so bemessen ist, daß ihre Eigenschwingungszahl der verlangten Tonhöhe entspricht und derjenige Teil, an welchem sich der Schwingungs- ' bauch bildet, mit einer an das Wasser anstoßenden Schallplatte verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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