DE386983C - Elektrisches Lautsignal mit eingebauter Membran, bei der hinter der Membran ein Solenoid angeordnet ist, unter Verwendung eines beweglichen die Membran in Schwingungen versetzenden Ankers - Google Patents

Elektrisches Lautsignal mit eingebauter Membran, bei der hinter der Membran ein Solenoid angeordnet ist, unter Verwendung eines beweglichen die Membran in Schwingungen versetzenden Ankers

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DE386983C
DE386983C DEM75082D DEM0075082D DE386983C DE 386983 C DE386983 C DE 386983C DE M75082 D DEM75082 D DE M75082D DE M0075082 D DEM0075082 D DE M0075082D DE 386983 C DE386983 C DE 386983C
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    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/12Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
    • G10K9/13Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated using electromagnetic driving means
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Description

  • Elektrisches Lautsignal mit eingebauter Membran, bei der hinter der Membran ein Solenoid angeordnet ist, unter Verwendung eines beweglichen die Membran in Schwingungen versetzenden Ankers. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldungen in England vom 15. September, B. Oktober 1920 und 27. April 1g2 i beansprucht. Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Lautsignal mit eingebauter Membran, bei dem in bekannter Weise hinter der Membran ein Solenoid angeordnet ist. Die Schwingung der Membran erfolgt durch einen an sich bekannten beweglichen Anker: Gemäß der Erfindung -ragt ein Glied von magnetischem Material unabhängig vom Solenoidkern zum Teil in das Solenoidfeld hinein und wird bei der Erregüng: der Solenoidspule einerzeitweisen Magnetisierung unterworfen, um außer der Solenoidwirkung auf den Anker eine zusätzliche anziehende magnetische Wirkung auszuüben. Ferner ist eine besondere Einrichtung getroffen, welche gestattet, die Länge des Luftraumes zwischen dem Ende des Ankers und dem Amboßstift, der mit der Membran verbunden ist, zu ändern, um auf diese Weise einen Wechsel des Tones hervorzurufen. Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung ist der Anker mit einem in seiner Verlängerung liegenden nichtmagnetischen Stift versehen, der die Membran anstößt. Dieser Stift geht durch einen festliegenden Weicheisenkern hindurch, der bei der Erregung der Solenoidspule als Elektromagnet wirkt. .
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt eines Lautsignals, welches im besonderen als Hupe für Kraftfahrzeuge ausgebildet ist.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch den hinteren Teil der Vorrichtung im vergrößerten Maßstabe.
  • Abb. 3 ist eine Stirnansicht der Abb. 2. Die Abb. 4 bis 7 zeigen Schnitte durch verschiedene andere Ausführungsformen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 wird in bekannter Weise ein mit Eisen umkleidetes Solenoid verwendet, dessen Spule i auf ein inneres Rohr 2 aus nicht metallischem Material gewickelt ist, während ein eisernes Gehäuse 3 die Spule einschließt. Die Membran 4 der Vorrichtung wird durch Schrauben 5 zwischen zwei Ringe 6 und 7 geklemmt, während das Solenoidgehäuse durch Schrauben 8 mit einer hinter der Membran liegenden Platte verbunden ist. Die Membran 4 ist mit einem Amboßstift io ausgerüstet, der zum Teil in das innere Rohr 2 des Solenoides hineinragt. Der Anker i i des Solenoides ragt ebenfalls zum Teil in das innere Rohr 2 des Solenoidgehäuses hinein, während das äußere Ende 12 des Ankers verbreitert ist. Eine Schraubenfeder 13 befindet sich zwischen dem verbreiterten Ende 12 des Ankers und dem Solenoidgehäuse. Die Feder ist bestrebt, den Anker aus dem Solenoid nach außen zu drücken.
  • Auf der hinter der Membran liegenden Platte sind eine Anzahl Stehbolzen 14 befestigt, die an ihren freien Enden eine Isolationsscheibe 15 tragen. In der Mitte dieser Scheibe ist eine Gewindebüchse 16 eingesetzt. Die Büchse 16 wird durch eine Mutter 17 in ihrer jeweiligen Lage festgehalten. In die Büchse 16 ist eine weitere Büchse 18 eingeschraubt, die mit einem Flansch i9 versehen ist, und in welcher sich, der Kontaktstift 20 befindet, dessen Bund 21 in der Büchse lagert. Hinter dem Bund 21 liegt eine Schraubenfeder 22, die sich gegen einen Gewindestift 23 abstützt, der durch das Gehäuse 24 der Vorrichtung ragt. Auf dem Gewinde des Stiftes 23 sitzt eine Mutter 25 mit einer Schraube 26, die sich in eine Anzahl Einkerbungen hineinlegt, um den Stift in einer gewünschten Stellung festzuhalten.
  • Der Flansch i9 ist mit Ausnehrnungen 28 versehen, die mit einem Stift 29 in Eingriff treten, der verschiebbar in einer Ausnehmung einer Mutter 3o angebracht ist, die ihrerseits auf die Büchse 18 aufgeschraubt ist. Die Scheibe 15 ist mit einer Ausnehmung 31 versehen zur Aufnahme einer Schraubenfeder 32, die auf einen Bund 33 des Stiftes 29 wirkt, so daß, wenn die Büchse 18 aufgeschraubt wird, sich der Stift 29 mit der Büchse in der Längsrichtung verschiebt. Das Aufschrauben der Büchse 18 dient zur Bewegung des Ankers in achsialer Richtung, um so den Luftraum zwischen dem Anker und dem Ende des Stiftes io zu verringern. Durch die jeweilige Einstellung dieses Raumes wird der Ton des Lautsignals verändert.
  • Die Scheibe 15 ist mit zwei Klemmen 34 und 35 versehen (Abb.3), zu welchen elektrische Leitungen führen. Die Klemme 34 ist mit einer Schraube 36 versehen, die das Kontaktglied sichert, welches die Klemme 3:I mit der Mutter 17 verbindet. Die Mutter i; steht wiederum in elektrischer Verbindung mit dem Kontaktstift 2o. Der Kontaktblock 35 ist mit einer Schraube 37 versehen, welche zur Sicherung eines Leitungsdrahtes dient, der von der Spule kommt. Der andere Leitungsdraht der Spule ist mit einem Kontaktglied 38 verbunden, das am Ende des Ankers sitzt.
  • Wenn der Strom durch die Spule fließt, dann wird in bekannter '\Veise eine Solenoidwirkung ausgeübt und der Anker nach innen gezogen, wobei er auf den Stift io schlägt und die Membran in Schwingung versetzt. Außerdem wird aber der Stift io zeitweise durch die Spule magnetisiert und übt eine anziehende Wirkung auf den Anker aus, so daß die Stärke des Schlages vergrößert wird. Wenn der Anker und der Stift io in Berührung kommen, werden die Kontakte 2o und 38 getrennt und der Stromkreis unterbrochen. Die Ankerfeder drückt den Anker in seine ursprüngliche Lage zurück, so daß -die Kontakte 2o und 38 wieder miteinander in Berührung treten. Auf diese Weise wird, solange der Strom fließt, der Anker hin und her bewegt und schlägt auf den Stift io.
  • Bei der in Abb.4 dargestellten Ausführungsform sind anstatt eines einzelnen Solenoides zwei Spulen angeordnet, die beiderseits der Mittelachse der Membran gelagert sind. Die beiden Anker der Solenoide 39 sind durch ein Querstück 4o miteinander verbunden, an welchem sich der Schlagstift 41 befindet, der auf den Amboßstift 42 der Membran schlägt. Die elektrischen Verbindungen sind bei dieser Anordnung ähnlich wie bei der in den Abb. i, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform. An Stelle der in der Abb. ¢ verwendeten beiden Solenoide kann ein einzelnes Solenoid eingebaut werden, das nicht koachsial mit der Mitte der Membran liegt. In diesem Falle wird eine der Querstange 4o ähnliche Stange verwendet, wobei ein in ähnlicher Weise ausgebildeter Stift 41, der an der Stange befestigt ist, die Schlagwirkung auf die Membran oder den Amboßstift ausübt.
  • Bei der in der Abb. 5 dargestellten Ausführungsform kommen das Gehäuse des Solenoides und das Kernrohr in Fortfall. Die Scheibe 15 ist mit einem buchsenförmigen Ansatz 4.3 ausgerüstet, der die Scheibe 15 von der Stirnseite des Solenoides trennt.
  • Bei der in der Abb.6 dargestellten Ausführungsform ist der bewegliche Anker mit der Membran verbunden, während ein feststehender Amboßstift 44 an dem Querstück 45 sitzt. In diesem Falle- ist der Anker 46 in ein Glied 47 eingeschraubt, das an der Membran befestigt und durch eine Mutter 48 gesichert ist. Der Anker 46 ist mit einem Kontaktstück 49 versehen, während der feststehende Kontakt 5o an einem Arm 51 sitzt. Wenn die Membran schwingt, wird der Kontakt zwischen den Gliedern 49 und 5o unterbrochen. Der Anker kann zur Membran eingestellt werden, um die Länge des Raumes zwischen dem Anker 46 und dem Stift 44 zu verändern, wodurch ein Wechsel des Tones eintritt.
  • Bei der in der Abb. ; dargestellten Ausführungsform ist der Anker mit einem nicht magnetischen Stift 52 versehen, der durch einen Weichensenkern 53 hindurchgeht, welcher seinerseits-an einer hinter der Membran liegenden Platte befestigt ist. Bei dieser Ausführungsform wirkt der Weichensenkern 53 als Elektromagnet, wenn der Strom durch die Spule fließt, um eine zusätzliche anziehende j Wirkung auf den Anker auszuüben.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSFRÜCHE: i. Elektrisches Lautsignal mit eingebauter Membran, bei der hinter der Membran ein Solenoid angeordnet ist, unter Verwendung eines beweglichen, die Membran in Schwingung versetzenden Ankers, dadurch gekennzeichnet, -daß ein Glied von magnetischem Material unabhängig vom Solenoidkern zum Teil in das Solenoidfeld hineinragt und bei der Erregung der Solenoidspule einer zeitweisen Magnetisierung unterworfen wird, um außer der Solenoidwirkung auf den Anker eine zusätzliche anziehende magnetische Wirkung auszuüben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch.i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran mit einem Amboßstift (io) versehen ist, der zum Teil in das Solenoid hineinragt, und welcher durch den beweglichen Anker des Solenoids angestoßen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche gestattet, die Länge des Luftraumes zwischen dem Ende des Ankers (i i ) und dem Amboßstift (io), der mit der Membran (4) verbunden ist, zu ändern, um einen Wechsel des Tones hervorzurufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker mit einem in der Verlängerung des Ankers liegenden nicht magnetischen Stift (52) versehen ist, der die Membran (4) anstößt, wobei dieser Stift durch einen festliegenden Weichensenkern hindurchgeht, der bei der Erregung der Solenoidspule als Elektromagnet wirkt.
DEM75082D 1920-09-15 1921-09-09 Elektrisches Lautsignal mit eingebauter Membran, bei der hinter der Membran ein Solenoid angeordnet ist, unter Verwendung eines beweglichen die Membran in Schwingungen versetzenden Ankers Expired DE386983C (de)

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