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Magnetisches Telephonrelals.
Gegenstand der Erfindung ist ein Telephonrelais ohne bewegte Teile, welches demnach trägheitslos arbeitet, bei welchem die Verstärkung der Linienströme durch Beeinflussung eines magnetischen Feldes erfolgt.
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beiden ersterwähnten Elektromagneten befindliche Feld ebenfalls beeinflusst und bewirkt dadurch ver- stärkte Schwankungen im Lokalstromkreis. welche durch eine geeignete Kopplungsvorrichtung auf den eigentlichen Empfangsapparat übei tragen werden.
Die Erfindung ist in Fig. 1 der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführnngsform dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Verbindungsstückes.
Auf einer Unterlage 1 ist ein kräftiger, permanenter hufeisenmagnet mit seinem längeren Schenkel 2 befestigt. Die Lage des Hufeisenmagneten ist dabei so zu denken, dass dessen parallele Schenkel in einer Richtung senkrecht auf die Zeichenebene verlaufen, wobei das Joch hinter der Zeichenebene zu denken ist. In der Polgegend dieses Schenkels 2 ist ein unterteilter Weicheisenkern 3 senkrecht auf die Schenkelrichtung angeordnet, der von dem Sehenkel 2 des permanenten Huteisenmagneten gleichnamig intluenziert wird. Über diesen Weicheisenkern. 3 ist eine diinl1drähtige Spule 4 angeordnet, welche von den zu ver-
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zugeführt werden.
Auf das Polende des Weicheisel1kernes 3 ist ein zweckentsprechend geformter Polschuh 9 ebenfalls aus Weicheisen, mittels Gewinde auswechselbar, angeordnet. Aut den beiden Schenkeln des permanenten Hufeisenmagneten schleifen zwei Weicheisenhebel 10, 11, welche um die mittels der Schraubenmutter 12 festgezogene Achse 1. 3 drehbal sind und an den oberen Enden mittels der Schraubenmutter 14 und der Achse 15 in jeder beliebigen Stellung einstellbar sind, wobei ein nicht dargestellter, an dem einen Weicheisenhebel befestigter Zeiger auf einer nicht dargestellten Gradeinteilung die genaue Einstellung anzeigt.
Zn beiden Seiten des in Frontansicht dargestellten Polschuhes 9 sind symmetrisch zwei Elektromagnete 16, 17 mit den Weicheisenkernen 18, 19 angeordnet, welche mittels des Grifirades 20, 27 zwangsläufig an den arf der Unterlage 50 befestigten Ständern 22, 23 kontinuierlich verstellt werden
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die Spule 27 der zwischen den Apparat und die eigentliehe Emptangsvon'ichtung, z. B. ein Telephon, eingeschalteten Kopplungsvorrichtung, an der Spule 27 über die Leitung. 98 zur Zwischenklemme 29 mit den Klemmenschrauben 30, 31 und von dieser über die Spule 16 die Zwischenleitung 32, die Spule 17 und die Leitung. 33 zur zweiten Anschlussklemme 27.
Die von dem Verstärkungsstrom durchflossene primäre Spule 27 ist zugleich mit der Sekundärspule 37 auf demselben unterteilten Weicheisenkern 35 zwischen den Polen der beiden Schenkel 36, 37 des permanenten Hufeisenmagneten 38 angeordnet, der durch den um die Achse 39 drehbaren Weicheisenhebel 40 magnetisch kurzgeschlossen werden kann, wobei die Schraubenmutter 41 den Hebel 40 in jeder beliebigen Stellung zu fixieren gestattet.
Der in der Sekundärspule 34 induzierte Strom fliesst über die Leitungen 42. 4. 3 zu den Klemmen 44, 45, an welche der eigentliche Empfangsapparat angeschlossen wird.
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Schenkel 2 des permanenten Hufeisenmagneten. Allein es wird nicht nur der Kern polarisiert, sondern auch der auf denselben angeordnete Polschuh 9.
Dieser letztere ist in dem magnetischen Felde der Elektro- magnetkerne 18,19 angeordnet, deren Spulen 16, 17 von dem Verstärkungsstrom durchflossen werden,
Der magnetische Kraftlinienfluss zwischen den beiden Spulenkernen 18, 19 wird von dem Polschuh 9, der die Polarität des einen Schenkels des permanenten Hufeisenmagneten und zugleich auf die des einen
Spulenkernes hat, der Grösse und Richtung nach beeinflusst. Der zwischen den beiden Spulenkernen 18, 19 0 übergehende Kraftlinienfluss, der teilweise in dem Polschuh 9 konzentriert ist, wird durch die Polarisation
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Es ist selbstverständlich, dass die vorstehend beschriebene beispielsweise Ausführungsform auch mannigfache Abänderungen erfahren kann, ohne dass das Wesen der Eifindung geändert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Magnetisches Telephonrelais, dadurch gekenzeichnet, dass auf dem Weicheisenkern (3) eines
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