DE1796963U - Walzenbrecher fuer die erzeugung von brechgut mit geringem feinkornanteil. - Google Patents
Walzenbrecher fuer die erzeugung von brechgut mit geringem feinkornanteil.Info
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- DE1796963U DE1796963U DE1958E0011233 DEE0011233U DE1796963U DE 1796963 U DE1796963 U DE 1796963U DE 1958E0011233 DE1958E0011233 DE 1958E0011233 DE E0011233 U DEE0011233 U DE E0011233U DE 1796963 U DE1796963 U DE 1796963U
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/02—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
-
Die Erfindung bezieht sich auf Walzenbrecher oder Walzenmühlen, bei welchen das Brechgut zwischen in gegenläufigem Sinne umlaufenden Walzen gebrochen wird.Walzenbrecher für die Erzeugung von Brechgut mit geringem Feinkornanteil. - Derartige Brecher werden im allgemeinen da eingesetzt, wo möglichst mittelfeines Brechgut und ein möglichst geringer Anteil an Feinkorn anfallen soll.
- Bei bestimmter Spaltweite ist der Anteil an Feinkorn bei einem solchen Walzenbrecher um so grösser, je grösser der Zerkleinerungsgrad, d. h. das Verhältnis der Aufgabekorngrösse des Brechgutes zur Spaltweite : ist. Daher ist eine möglichst wenig oberhalb der Spaltweite liegende Aufgabekorngrösse, d. h. ein geringer Zerkleinerungsgrad anzustreben.
- (Vergl. hierzu Zeitschrift"Metall und Erz", Jahrgang 1937, Seiten 418 bis 431.)
tiv hohen Zerkleinerungsgrad einen möglichst geringen Anfall an Feinkorn erreichen, so behilft man sich damit, das Brechgut nacheinander durch zwei oder mehr Walzenbrecher mit abnehmender Spaltweite zu schicken. Dieses Verfahren ist umständlich und infolge der Notwendigkeit der Zwischenförderungen des Brechgutes und der Inbetriebhaltung mehrerer Walzenbrecher zeitraubend und teuer.Will man bei relativ grosser Aufgabekorngrösse und einem rela- bar mit zwei oder mehr in Winkelabständen voneinander angeordneten Gegenwalzen kleinen Durchmessers zusammenarbeitet, mit denen sie Brechspalte verschiedener zweite bilden und Aufgabe-und Leitvorrichtungen vorgesehen sind, durch welche das Brechgut bei je niedrigem Zerkleinerungsgrad in der Reihenfolge kleiner werdender Brechspaltweiten hindurchgeführtwird, Die Gegenwalzen sind vorzugsweise auf einer Seite der grossen 'Walzen übereinander derart angeordnet, dass die Weiten der Brechspalte von oben nach unten abnehmen und das Brechgut von einer zur anderen Gegenwalze fällt.Diese Nachteile werden vermieden, indem gemäss der Erfindung eineVvalze grossen Durchmessers vorgesehen ist, die unmittel- - Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die stufenweise Zerkleinerung mittels eines solchen Lielr Walzenbrechers in einem einzigen Arbeitsgang vorgenommen werden kann und der maschinelle Aufwand und die Betriebskosten auf einen Bruchteil des bisherigen Verfahrens herabgesetzt werden.
- Der Mehrwalzenbrecher wird vorzugsweise so ausgebildet, dass die Lager jeder Gegenwalze in radial zur grossen Walze angeordneten Führungen verschiebbar sind und die Brechspalte durch zwischen den Lagern und einer festen Stützplatte am äusseren Ende der Führung angeordneten Federn entsprechend der Einstellung von sich aussen an,der Stützplatte abstützenden und über an den Lagern befestigten Schraubenbolzen sich schraubenden Stellmuttern nachgiebig einstellbar sind.
- Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Gestalt eines Dreiwalzenbrechers dargestellt.
Fig. 1 eine Seitenansicht des Dreiwalzenbrechers, Fig. 2 eine dazugehörige, im Schnitt gehaltene Oberansicht.In der dazugehörigen Zeichnung zeigt - Die mit der Hauptwelle 1 verbundene grosse Walze 2 ist an beiden Enden in Lagern 3 gelagert, welche in einer waagerecht ten Führung 4 des Maschinenrahmens 5 verschiebbar sind und sich gegen in den Führungen angeordnete feste Lagerstützen 6 abstützen.
sammen, deren Wellen 9,10 sich in Lagern 11 drehen, die auf der linken Seite der grossen Walze 2 in etwa radial zu der grossen Walze gerichteten Führungen 12,13 des Maschinenrahmens 5 verschiebbar sind. Zwischen in den Führungen 12 bzw. 13 befestigten Lagerstützen 14 und Vorsprüngen 15 der Lager 11 sind Federn 16 gespannt, welche das Bestreben haben, die Gegenwalzen 7 und 8 in Richtung auf die grosse Walze 2 zu bewegen. Durch die Federn 16 und die Lagerstützen 14 treten Schraubenbolzen 17 hindurch, welche an den Vorsprüngen 15 befestigt sind, und über welche Stellmuttern 18 geschraubt sind, die sich von aussen unter der Wirkung der Federn 16 an die Lagerstützen 17 anlegen. Durch entsprechende Einstellung der Stellmuttern 18 kann die Spaltweite der betreffenden Gegenwalzen eingestellt werden. Dies erfolgt in der Weise, dass die obere Walze eine grössere Brechspaltweite als die untere Walze hat.Mit der grossen Walze 2 arbeiten zwei Gegenwalzen 79 8 zu- - Das Brechgut wird in den Aufgabetrichter 19 aufgegeben und gelangt zunächst zwischen die grossen Walzen und die oberen Gegenwalzen, bei der der Brechspalt so eingestellt ist, dass
benen Brechgutes liegt. Nach dem Durchgang durch diesen Brechspalt fällt das Brechgut, geleitet durch eine Rutsche 21 oder dgl., in den Brechspalt zwischen der grossen Walze 2 und der unteren Gegenwalze 8 von kleinerer Brechspaltweite, von wo es in den Austrag 22 gelangt.dessen Weite nur wenig unterhalb der Korngrösse des aufgege- - Da die beiden Brechspaltdurchgänge mit geringem Zerkleinerungsgrad erfolgen, ist der Anteil an Feinkorn und mehligen Bestandteilen insgesamt wesentlich geringer9 als wenn nur ein Walzenpaar mit einem Brechspalt bei gleichem Gesamtzerkleinerungsgrad vorhanden wäre, Die Rutsche 21 kann mit einer Rüttelvorrichtung versehen sein, auch kann sie so ausgebildet sein, dass sie das Bleche gut wendet, damit möglichst wenig Flachbruch erzeugt wird.
- Der Antrieb des Dreiwalzenbrechers erfolgt durch eine Keil= riemenscheibe 23 oder dgl. 9 welche auf dem einen Ende der Welle 1 befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Welle ist ein Zahnrad 24 verkeilt,'dessen Teilungsdurchmesser dem Walzenumfang entspricht, In dieses Zahnrad greifen Zahnräder 25e 26 ein, welche auf den Wellen 9 bzw. 10 der Gegenwalze verkeilt sind und deren Teilungsdurchmesser den Durchmessern der Gegenwalzen entsprechen.
- Bei Drehung der Walze 2 gegen den Uhrzeigersinn drehen sich die Gegenwalzen im Uhrzeigersinne, so dass das oben aufgegebene Brechgut in die Brechspalte eingezogen wird. Dabei
Infolge der Abfederung der Gegenwalzen 7 und 8 durch die Federn 16 können die Gegenwalzen bei Auftreten unbrechbare Brechgutes ausweichen, wobei innerhalb einer gewissen Ausweichstrecke die Zahnräder 25,26 mit dem Zahnrad 24 in eingriff bleiben. Statt dieser einfachen Antriebsanordnung der Walzen können andere Konstruktionen vorgesehen werden, z. B. solche durch Zwischenräder, die ein beliebig weites Ausweichen der Gegenwalzen gestatten, ohne dass der Verzahnungseingriff verloren geht.bietet der grosse Durchmesser der grossen Walze 2 den Vorteil, h. X dass durch ihn der 13anzugswinkel verkleinert wird,
Claims (6)
1. Walzenbrecher für geringen Feinkornanteil des gebrochenen Gutes
bei grossem Gesamtzerkleinerungsgrad, gekennzeichnet durch eine Walze (2) grossen
Durchmessers, die unmittelbar mit zwei oder mehr im Winkelabstand voneinander angeordneten
Gegenwalzen (7, 8) kleineren Durchmessers gegenläufig zusammenarbeitet, mit denen
sie Brechspalte verschiedener Weite bildet, und Aufgabe-und Leitvorrichtungen (19,21)
sorgesehen sind, durch welche das Brechgut bei je niedrigem Zerkleinerungsgrad in
der. Reihenfolge kleiner werdender 3recht spaltweiten hindurchgeführt wird.
2. Walzenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Gegenwalzen (7,8) auf einer Seite der grossen Walze (2) übereinander derart angeordnet
sind, dass die Weiten der Brechspalte von oben nach unten abnehmen.
3. Walzenbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Lagerungen (3) der grossen Walze (2) in auf die Mitte der Anordnung der Gegenwalzen
(7,8) gerichteten Führungen (4) feststellbar sind, während die Lagerungen der Gegenwalzen
(7, 8) in radialer Richtung zur grossen Walze (2) verstellbar und nach aussen federnd
ausgebildet sind.
4.. Walzenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lager (11) jeder Gegenwalze (7< 8) in radial zur grossen Walze angeordneten
Führungen (12,13) verschiebbar sind und ihre Brechspaltweite durch eine zweischen
den Lagern (11) und einer festen Stützplatte (14) an den äusseren Enden der Führungen
(12,13) angeordnete
Feder (16) entsprechend der Einstellung von
sich aussen an den Stützplatten (14) abstützenden Stellmuttern (18) eingestellt
wird.
5. Walzenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Walze (2) grossen Durchmessers auf einer Seite mit zwei übereinander angeordneten
Gegenwalzen (7, 8) kleineren Durchmessers zusammenarbeitet.
6. Walzenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb der Gegenwalzen durch ein auf der Welle (1) der grossen Walze verkeiltes
Zahnrad (24) erfolgt, das in auf den Wellen (9,10) für die Gegenwalzen verkeilte
Zahnräder (25, 26) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958E0011233 DE1796963U (de) | 1958-05-24 | 1958-05-24 | Walzenbrecher fuer die erzeugung von brechgut mit geringem feinkornanteil. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958E0011233 DE1796963U (de) | 1958-05-24 | 1958-05-24 | Walzenbrecher fuer die erzeugung von brechgut mit geringem feinkornanteil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1796963U true DE1796963U (de) | 1959-10-01 |
Family
ID=32878697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1958E0011233 Expired DE1796963U (de) | 1958-05-24 | 1958-05-24 | Walzenbrecher fuer die erzeugung von brechgut mit geringem feinkornanteil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1796963U (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0829301A1 (de) * | 1996-08-16 | 1998-03-18 | DEUTZ Aktiengesellschaft | Zweiwalzenmaschine und Verfahren zur Druckbehandlung körnigen Gutes |
| WO2000056457A1 (en) * | 1999-03-18 | 2000-09-28 | Psp Engineering, A.S. | Method for milling of material with large range of grindability |
| WO2000056458A1 (en) * | 1999-03-19 | 2000-09-28 | Psp Engineering, A.S. | Middle pressure multi-roll press for milling of granular materials |
| WO2003092895A1 (en) * | 2002-05-02 | 2003-11-13 | Psp Engineering, A.S. | Mill for milling of granular material |
| DE202010004835U1 (de) | 2010-04-10 | 2010-07-22 | Rudnick & Enners Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Zerkleinerungswellen für einen Zerkleinerungsprozess mit einer lösbaren Befestigung der Zerkleinerungswerkzeuge |
| CN113210046A (zh) * | 2021-03-31 | 2021-08-06 | 嘉世明(珠海)食品科技有限公司 | 一种不等径三辊研磨机 |
| CZ309246B6 (cs) * | 2018-07-05 | 2022-06-22 | Psp Engineering A.S. | Mlýn pro mletí materiálů různé tvrdosti a zrnitosti |
-
1958
- 1958-05-24 DE DE1958E0011233 patent/DE1796963U/de not_active Expired
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| CN113210046B (zh) * | 2021-03-31 | 2023-06-20 | 嘉世明(珠海)食品科技有限公司 | 一种不等径三辊研磨机 |
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