DE1796834U - Anfahrstueck fuer das diskontinuierliche stranggiessen von metallen. - Google Patents
Anfahrstueck fuer das diskontinuierliche stranggiessen von metallen.Info
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Classifications
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- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/04—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Aktiengesellschaft für Unternehmungen der Eisen-und Stahlindustrie in Essen
Jmfahrstück für das diskontinuierliche stranggießen vonMetallen kontinuierlichen Gießen von Metallen in einer vertikalen Stranggußkokille zu beginn des Gießens die Stranggußkokille nach unten abschließt und während des Gießens den Strang führt und trägt.Die Neuerung betrifft ein Anfahrstüek, das beim dies- - Beim diskontinuierlichen Stranggießen in Anlagen mit vertikalen Stranggußkokillen. werden nach beendetem Gießen die Stränge entweder mittels eines Hebezeuges nach oben aus der Anlage entnommen oder zunächst um ihr unteres Ende schwenkend umgelegt und sodann aus der Anlage entnommen.
- Die bisher bekannten, beim diskontinuierlichen Gießen von Metallen in vertikalen Stranggußkokillen zu Beginn des Gießens die Strauggußkokille nach unten abschließenden und den Strang während des Gießens führenden und tragenden Xnfahrstucke bestehen aus einem Metallstück, das meist lose auf den sich während des Gießens absenkenden (Meßtisch aufgesetzt ist. Diese Anfahrstücke haben den Nachteile daß sie beim Umlegen des Stranges leicht auf dem Gießtisch abrutschen und beim Einführen in die Kokille vor Beginn des Gießens erst genau ausgerichtet werden müssen, da ihre Lage auf dem Gießtisch nicht festgelegt ist.
- Diese Anfahrstücke werden nach dem Entfernen des Stranges aus der Anlage von diesem getrennt, beispielsweise durch Abbrechen oder Absägen. Sofern die bisher bekannten Anfahrstücke fest mit dem Gießtisch verbunden vmrden, mußte der Strang zum Entfernen aus der Anlage von dem Anfahrstück getrennt, beispielsweise beim Umlegen abgebrochen werden, wobei sowohl der Strang als auch das Anfahrstück beschädigt werden konnte.
- Die vorliegende Neuerung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen.
- Das erfindungsgemäße Anfahrstück besteht aus einem Oberteil und einem mit diesem lösbar und nach nur einer Seite gelenkig schwenkbar verbundenen Unterteil, das mit dem Gießtisch verbindbar ist. Dadurch wird erzielt. daß die Gußstrãnge nach beendetem Gießen leicht umgelegt werden können. wobei sie noch durch das Anfahrstück geführt werden. Weiterhin können die Gußstränge leicht dadurch aus der Anlage entfernt werdent daß das Oberteil des Anfahrstücks von dem Unterteil des Anfahrstücks getrennt und mit dem Gußstrang zunächst aus der Anlage entfernt wird. Die Anlage kann danan sehr schnell für den nächsten Guß vorbereitet werden. indem auf die Unterteile der Anfahrstücke neue Oberteile aufgesetzt werden die in Bezug auf ihre Lage gegenüber der Stranggußkokille bestimmt sind sofern die Unterteile der Anfahrstücke fest mit dem Gießtisch verbunden sind.
- Zweckmäßigerweise ragt das Oberteil des Anfahrstücks in eine Vertiefung des Unterteils hinein, wobei beide Teile des Anfahrstücks durch einen lösbaren, vorzugsweise konisch ausgebildeten und dadurch leicht herausschlagbaren Gelenkbolzen miteinander verbunden sind.
- Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung weist das Oberteil des Anfahrstück in seiner horizontalen Oberfläche sich nach unten erweiternde Rillen auf, welche sich zu Beginn des Gießens mit Metall füllen. Nach dem Erstarren des Befalles kann das Oberteil des Anfahrstückes dann leicht von dem Guß strang getrennt werdent indem das Anfahrstück durch leichte Schläge in Richtung der Rillen gegenüber deill Gußstrang verschoben wird.
- Dieses Verschieben ist weiterhin erleichterte wenn die Rillen sich nach einer Seite h in erweitern.
- In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig. 1 zeigt ein Anfahrstück zum Gießen von Strängen im Vertikalschnitt.
- Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht und Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des Anfahrstückes gemäß Fig. 1 und eine Draufsicht auf Figp. 4 zeigtrein ähnliches Anfahrstück zum Gießen eines quadratischen Blockstranges.
- In den Figuren 5,6 und 7 ist ein Anfahrstück für das Gießen von Hohlsträngen dargestellt, und zwar in Fig. 5 im Vertikalschnitt, in Fig. 6 in Seitenansicht und in Fig. 7 in Draufsicht.
- Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Anfahistück besteht aus dem Oberteil 1 und dem Unterteil 2, Das Oberteil 1 ragt mit seinem Ansatz 3 in eine entsprechende Vertiefung des Unterteils 2 hinein, so daß der konische Gelenkbolzen 4 eine Gelenkverbindung zwischen beiden Teilen bildet. Die Abrundung 5 (siehe Fig. 2) des Unterteils 2 und die Abrundung 6 des Ansatzes 3 gestatten, das Oberteil 1 durch Drehung um den Gelenkbolzen 4 nach einer Seite
Fig. 1-3 dargestellten Anfahrstückes weist Rillen 9 auf, deren Querschnitt sich sowohl nach unten als auch nach einer Seite erweitert und die beim Angießen von dem flüssigen Metall ausgefüllt werden und so eine Verbindung zwischen dem Anfahrstück und dem Strang bilden. Mehrere Anfahrstücke auf einem gemeinsamen Gießtisch werden zweckmäßig so angeordnet, daß alle Stränge nach derselben Seite umgelegt werden können.umzulegen. Das Unterteil 2 ist mit einem Gewindestück 7 8 in den absenkbaren Gießtisch, von dem nur ein Abschnitt dargestellt ist, eingeschraubt. Das Oberteil 1 des in - Nach beendetem Gießen wird das Oberteil 1 zusammen mit dem Gußstrang um den Gelenkbolzen 4 geschwenkt und sodann dieser herausgeschlagen und der Gußstrang abtransportiert. Nach hinreichendem Erkalten des Gußstranges wird das Oberteil 1 des Anfahrstückes von dem Gußstrang getrennt, indem das Oberteil 1 des Anfahrstückes längs der Rille 9 gegenüber dem Gußstrang verschoben wird. Das in Figur 4 dargestellte Anfahrstück ist entsprechend der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Anfahrstück aufgebaut, weist jedoch eine andere Querschnittsform auf. Das in Fig. 5-7 dargestellte Anfahrstück unterscheidet sich von dem nach Fig. 1-3 dadurch, daß das Oberteil 1 mit einer Vertiefung 10 versehen ist, in die der in der Stranggußkokille angeordnete Dorn zum Gießen des Hohlstranges beim Angießen hineinragt.
Schutzansprüche:
Claims (3)
- Seh u t z ans pr ü ehe
von Metallen in einer vertikalen Stranggußkokille zu Beginn des Gießens die Stranggußkokille nach unten abschließt und während des Gießens den Strang führt und trägt, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Oberteil und einem mit dem lösbar und nur nach einer Seite gelenkig schwenkbar verbundenen Unterteil, das mit einem Gießtisch verbunden ist, besteht.lwiinfähratückg daa beim diakontinuierlichen Gießen - 2. Anfahrstück nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Oberteil in eine Vertiefung des Unterteils hineinragt und beide durch einen lösbaren, vorzugsweise konisch ausgebildeten Gelenkbolzen miteinander verbunden sind.
- 3. Anfahrstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Oberteil in seiner horizontalen oberen
Fläche sich nach unten erweiternde Rillen aufweist, diezu Beginn des Gießens mit Metall ausgfülla. worden* ie 9Aazd-e4 « k * 4. Anfahrstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen sich nach einer Seite erweitern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA8792U DE1796834U (de) | 1956-07-19 | 1956-07-19 | Anfahrstueck fuer das diskontinuierliche stranggiessen von metallen. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1796834U true DE1796834U (de) | 1959-10-01 |
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ID=32875941
Family Applications (1)
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| DEA8792U Expired DE1796834U (de) | 1956-07-19 | 1956-07-19 | Anfahrstueck fuer das diskontinuierliche stranggiessen von metallen. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1796834U (de) |
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1956
- 1956-07-19 DE DEA8792U patent/DE1796834U/de not_active Expired
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