DE1795110C - N Substituierte 2 Methoxy 4,5 azimidobenzamide - Google Patents

N Substituierte 2 Methoxy 4,5 azimidobenzamide

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DE1795110C
DE1795110C DE19681795110 DE1795110A DE1795110C DE 1795110 C DE1795110 C DE 1795110C DE 19681795110 DE19681795110 DE 19681795110 DE 1795110 A DE1795110 A DE 1795110A DE 1795110 C DE1795110 C DE 1795110C
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Societe d'Etudes Scientifiques et Industrielles de L'Ile de France, Paris
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft N-substituierte Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbin-
2-Methoxy-4,5-azimido-benzamide der allgemeinen düngen erfolgt durch Nitrierung des 2-Methoxy-
Formel 25 4-acetylaminobenzoesäuremethylesters mit Salpeter-
CO — NH — A säure, Umsetzung des so erhaltenen 2-Methoxy-
N ^ y/ 4-acetylamino-5-nitro-benzoesäuremethylesters mit Di-
1 äthylaminoäthylamin bzw. racemischen oder optisch
aktiven l-Äthyl-2-aminomethyl-pyrroIidin, Reduktion
' O CM 3° ^es so ernaltenen Derivats des 2-Methoxy-4-amino-
; 3 5-nitro-benzamids mit Zinn und Salzsäure und
j, schließlich Reaktion des so erhaltenen Derivats des
2-Methoxy-4,5-diamino-benzamids mit Natriumnitrit
worin A die 2-DiäthylaminoäthyI- oder die 1-Äthyl- unter Bildung der 4,5-Azimidobenzamide der Er-
pyrrolidinyl-(2)-methyl-gruppe bedeutet, die optischen 35 findung.
Antipoden von N-[l-Äthyl-pyrrolidinyI-(2)-methyl]- Die Herstellung wird durch die folgenden allge-
2-methoxy-4,5-azimido-benzamiri sowie deren Salze meinen Gleichungen wiedergegeben, in welchen A die
mit Säuren und Methylammoniumsalze. angegebenen Bedeutungen besitzt:
COOCH3 COOCH3 CO — NH-A
/ /OCH3 J ,OCH3 j
HNO, / ' Η,Ν — A ,·,' y
ι O2N j O2N
NHCOCH3 NHCOCH3 NH2
CO — NH- A CO — NH- A
1 /OCH3 '
Sn/HCl X NaNO2/HCI ' ^y
H2N j
NH2
N -NH
Die Verbindungen nach der Erfindung, N-(Diäthyl- Reihe von pharmakologischen und klinischen Tests
aminq-äthyl)-2-methoxy-4,5-azimidobenzamid (I) und 60 unterzogen, um einerseits ihre Toxizität und anderer-
N-[l-Äthyl-pyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4,5-azi seits ihre antiemetische Wirksamkeit zu bestimmen,
midobenzamid (II) sowie dessen rechts- oder links- Als Vergleichssubstanz diente N-(Diäthylaminoäthyl)-
drehendes Isomeres besitzen interessante pharma- 2-methoxy-4-amino-5-chlor-benzamid (III), das unter
kologische Eigenschaften und können insbesondere dem Namen Metoclopramid als anerkannt gut wirk-
als antiemetische, spasmogene oder analgetische 65 sames Antiemetikum im Handel ist.
Mittel verwendet werden, die bekannten Mitteln Die ermittelten Toxizitätswerte (DL60) sind in
gleicher Wirkungsrichtung überlegen sind. Tabelle 1 zusammengefaßt.
Die Verbindungen nach der Erfindung wurden einer Tabelle
Verbindung p. O. 143 DLi(, (mg kg Maus) 576 S. C. 600
1500 i. v. i. p. 321 bis 330
I 1517 84 bis 146 387 bis 400 bis
Il (Racemat) S3 69 214 bis 216 339
Ii (rechtsdrehend) bis 89 248 243
Il (linksdrehend) 629 bis 84 207 233
III 37.9 138.3
Wie aus Tabelle 1 entnommen werden kann, sind die Verbindungen I und Il nach der Erfindung, unabhängig von der Art ihrer Verabreichung, wesentlich weniger toxisch als Metoclopramid (III).
Die antiemetische Wirkung der Verbindungen I bis 111 auf das Erbrechungszentrum wird nach der Meth^ie \cn Chen und E η s ο r, bearbeitet von Du üt und P. Deco u rt, an Hunden mittels Apomorphin bestimmt. Dabei wird mit Gruppen zu vier Hunden gearbeitet.
Das Apomorphin wird dabei subkutan in einer Dosis von 0,1 mg/kg verabreicht. Die zu untersuchenden Verbindungen werden 30 Minuten vorher ebenfalls subkutan injiziert. Die Erbrechungen werden 30 Minuten nach der Injektion des Apomorphins gezählt.
Der nach dieser Methode ermittelte DE50-Wert für das 4,5-Azimidobenzamid II beträgt 9 [J.g/g im Vergleich zu 11 μg/g füi III.
DL Verbindung 1 ^ev/ährt in einer Dosis von 50μg/kg einen antiemetischer. Schutz von 35%. Die entsprechende Dosis für III beträgt 44μg/kg.
Für alle 4,5-Azimidobenzamide nach der Erfindung wird bei einer Dosis von 250 μg/kg (Base) ein Schutz von 100% erreicht.
Die Verbindungen nach der Erfindung besitzen außerdem die interessante pharmakologische Eigenschaft, daß sie nicht kataleptisch sind. Für zwei dieser Verbindungen geht die kataleptische Wirksamkeit aus den in Tabelle 2 aufgeführten Ergebnissen hervor, die bei maximaler Wirkung, d. h. nach 30 bis 360 Minuten subkutaner Verabreichung, gemessen wurden.
45
Tabelle 2
Verbindung
II
Wirksamkeit
Wirkung von 20% bei 200 mg/kg DE50 84,8 mg/kg
Die experimentellen Ergebnisse wurden in der Klinik bestätigt. Die Erbrechen hörten schnell auf und traten nach Beendigung der B'ehandlung nicht mehr auf. Die Behandlungen verursachten keine klinischen Zustände entsprechend der Pharmakodynamik. Außerdem sind die Verbindungen nach der Erfindung verträglicn.
Die antiemetisch wirkenden Verbindungen nach der Erfindung können in Form von pharmazeutisch verträglichen Salzen, als Tabletten oder injizierbare Ampullen verabreicht werden. Außerdem kommt eine Verabreichung in Form von Aerosolen, Suppositorien, granulierten Zuckern, Sirupen mit Süßstoffen od. dgl. in Frage.
Zur Erläuterung der Herstellung der 4,5-A/imidobenzamide nach der Erfindung dienen die folgenden Beispiele.
Beispiel 1
N-(.Diäthvlaminoäthyl)-2-methoxy-4,5-azimidobjnzamid (I)
Stufe A — Methyl^-methoxy^-acetylamino-5-nitrobenzoat
In einen 2-1-Kolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist. werden 223 g (1 Mol) Melhyl^-methoxy^-acetylaminobenzoat, 350 ml Essigsäure und 337 g Essigsäureanhydrid vorgelegt. Die Mischung wird auf etwa 400C erwärmt, wobei eine klare Lösung erhalten wird. Dann wird auf 15 bis 20°C abgekühlt, worauf tropfenweise mittels des Tropftrichers 106 g (1,5 Mol) Salpetersäure {d — 1,49) zugesetzt werden. Nachdem die Salpetersäurezugabe beendet ist, wird noch V2 Stunde lang bei 400C gerührt, worauf abgekühlt wird und die Reaktionsmischung in 51 Wasser gegossen wird.
Man erhält 182 g (Ausbeute ^ 68%) Muhyl-2-methoxy-4-acetamino-5-nitrobenzoat (F. 163 bis 165°C).
Stufe B — N-(Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4-amino-5-nitrobenzamid
In einen 2-1-KoIhen, der mit einem Rührer und einem Thermometer versehen ist, werden 182 g (0,68 Mol) Methyl^-methoxy^-acetylaminoo-nitrobenzoat und 600 ml Glykol eingeführt, worauf 236 g (3mal 0,68 Mol) Diäthylaminoäthylamin zugegeben werden. Die Reaktion ist leicht exotherm (T 31'1C). Man erhält eine Suspension, die auf 55°C erhitzt wird. Nach einer :i/4 Stunde ist alles gelöst, worauf man V2 Stunde später die Bildung eines starken Niederschlages beobachtet.
Die Reaktionsmischung wird 95 Stunden lang auf 55°C gehalten. Dann löst sich das Ganze in verdünnter Essigsäure.
Unter Rühren werden dann 600 ml Wasser mit einer Temperatur von 40 bis 45° C zugegeben. Dann wird abgekühlt, worauf das erhaltene Produkt ab- genutscht, mit 1,31 Wasser gewaschen und bei 60 X getrocknet wird. Man erhält 152 g (= 63,5%) N-(Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4-amino-5-nitrobenzamid (F. 206 bis 2O8°C).
Stufe C — N-(Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4,5-diaminobenzamid
In einen 2-1-Kolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist, werden 152 g (0,49 Mol) N-(DiäthyIaminoäthyl)-2-me-
tho\y-4-amino-5-nitrobenzamid. 230 ml Washer mid 49 ml konzentrierte Chlorwasserstoff säure gegeben. Man erhält eine dicke Masse, welcher 94 g Zinn zugesetzt werden. Anschließend wird auf 50 C erhitzt, worauf 390 ml Chlorwasserstoffsäure portionsweise zugesetzt werden. Die Reaktion ist stark exotherm. Die Temperatur erreicht 80 bis 100 C. Gegebenenfalls wird gekühlt.
Nach beendeter Zugabe wird auf dem Wasserbad so lange erhitzt, bis sich das ganze Zinn gelöst hat.
In einen 3-1-Kolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist. werden 915 ml Natriumhydroxyd eingeführt, worauf allmählich die vorstehend beschriebene Lösung unterhalb 40 C zugese'.zt wird. Die Base scheidet sich in Form eines braunen Öls aus. Nach dem Abkühlen wird sie abdekantiert, worauf die wäßrige Lösung mit Methylenchlorid extrahiert wird. Die erhaltene organische Lösung wird einmal mit Wasser gewaschen und über Kaliumcarbonat getrocknet. Das Methylenchlorid wird anschließend abdestilliert, wobei die Destillation unter Vakuum beendet wird. Man erhält 137 g (=100%) N-(Diäthylamino"thyl)-2-methoxy-4,5-diaminobenzamid, das in üblicher Weise in das Dihydrochlorid übergeführt wird.
Stufe D — N-(Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4,5-azimidobenzamid
In einen 2-l-Kolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist, werden 116 g (0,284 Mol) N-(Diäthylaminoäthyl)-2 - methoxy - 4,5 - diaminobenzamid - dihydrochloride 568 ml Wasser und 28 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure gegeben. Zur Auflösung der Mischung wird auf 40 bis 45° C erhitzt. Dann wird auf 0°C abgekühlt, worauf tropfenweise mitteils des Tropftrichters 20 g (0,284 Mol) Natriumnitrit zugesetzt werden. Nach beendeter Zugabe wird noch eine weitere Stunde gerührt, worauf man die Temperatur erneut auf 200C ansteigen läßt. Die erhaltene Lösung wird mit Aktivkohle behandelt, abfiltriert und zur Trockne eingedampft. Der feste Rückstand wird in 400 ml siedendem Äthanol aufgenommen. Das zurückbleibende Natriumchlorid wird abfiltriert. Durch Abkühlen und Konzentrieren der alkoholischen Lösung kristallisiert das N (Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4,5-azimidobenzamid-hydrochlorid aus. Es wird abgenutscht und mit Alkohol gewaschen. Es stellt einen weißen Feststoff dar (F. 189 bis 191°C, Ausbeute - 77,5%).
Beispiel 2
N-[l-Äthyl-pyrrolidinyI-(2)-methyl]-2-methoxy-4,5-azimidobenzamid (II)
Die Stufe A entspricht der im Beispiel 1 angegebenen Stufe.
Stufe B — N-[l-Äthyl-pyrrolidinyl-(2)-methy!]-2-methoxy-4-amino-5-nitfobenzamid
In einen 2-l-Kolben, der mit einem Rührer und einem Thermometer versehen ist, werden 140 g (0,52 Mol) MethyW-methoxy^acetylamino-S-nitrobenzoat, 500 ml Glykol und 201 g (dreimal 0,52 Mol) l-Äthyl-2-amipomethylpyrrolidin gegeben. Man erhäit eine gelbe dicke Suspension, die auf 55°C erhitzt wird und auf dieser Temperatur während einer Zeitspanne von 120 Stunden gehalten wird. Es wird keine Umwandlung des anfänglichen Niederschlags fe->lgcstellt, vielmehr zeigt sich, dall nach Beendigung de,- Reaktion eine Probe vollständig in verdünnter Essigsäure löslich ist.
Anschließend wird auf 40 C abgekühlt, worauf 500 ml Wasser unter Rühren zugesetzt werden. Nach dem Abkühlen auf 200C wird das erhaltene Produkt abgenutscht, mit 1 1 Wasser gewaschen und b:i 50 C ίο getrocknet. Man erhält 134 c ( 80"/,,) N-[I-AtK..ipyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4-amino-5-nitrobenzamid (F. 188 bis 190'C).
Stufe C — N-[l-Äthyl-pyrroIidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4.5-diamino-benzamid
In einen 2-l-Kolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist. werden 120 g (0,372 Mol) N-[l-Äthyl-pyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4-amino-5-n.itrobenzamid, 170 ml Wasser und 37 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure gegeben, worauf auf 500C erhitzt wird. Das gebildete Hydrochlorid ist vollstä. :ig löslich. Dann werden 71 g Zinn zugesetzt, worauf sich die Zugabe von 290 ml konzentrierter Chlorwasserstoff säure anschließt.
Die Reaktion ist leicht exotherm. Die Temperatur erreicht 653C. Nach Beendigung der Zugabe bildet sich ein dichter Niederschlag. Dann wird so lange auf dem Wasserbad erhitzt, bis sich das ganze Zinn aufgelöst hat.
In einen 2-l-Kolben, der mit einem Rührer und einem Thermometer versehen ist, werden 680 ml Natriumhydroxyd gegeben, worauf, ohne 40°C zu übersteigen, der vorstehend beschriebene Brei zugesetzt wird. Die Base scheidet sich in Form eines braunen Öls aus, wobei außerdem die Ausscheidung von einigen Zinnsalzen erfolgt. Zur Auflösung der Base werden 200 ml Methylenchlorid zugesetzt, worauf die Mineralsalze abfiltriert werden.
Die organische Lösung wird abd'ikantiert, worauf
die wäßrige Lösung einmal mit 200 ml Methylenchlorid und einmal mit 100 ml Wasser extrahiert wird.
Die organische Lösung wird einmal mit 100 ml Wasser gewaschen und über Kaliumcarbonat getrocknet. Das Methylenchloric1 wird anschließend destilliert, wobei die Destillation unter Vakuum beendet wird. Man erhält 100 g (= 93%) N-[1-Äthylpyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4,5-diaminobenz- amid.
Stufe ü — N-[l-ÄthyI-pyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4,5-azimidobenzamid
In einen 2-l-Kolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist, werden 112 g (0,278 Mol) N-[l-Äthyl-pyrrolidinyl-(2)- methyl]-2-methoxy-4,5-diaminobenzamid-hydrochlo- rid, 580 ml Wasser und 28 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure gegeben. Das Ganze wird auf 40 bis 45°C erhitzt, um eine vollständige Auflösung zu erzielen. Anschließend wird auf 0°C abgekühlt. Dann werden tropfenweise 19 g (0,278 Mol) Natriumnitrit, gelöst in 28 ml Wasser, mittels des Tropftrichters zugegeben. Das Rühren wird 1 Stunde lang bei 00C fortgesetzt, worauf die Temperatur auf 200C ansteigen gelassen wird. Dann wird bis zur Trockne eingedampft, worauf der feste Rückstand in 400 ml absolutem Alkohol aufgenommen wird. Das gebildete Natriumchlorid wird in der Wärme abfiltriert. Die alkoholische Lösung wird konzentriert, wobei das N-[1-Äthyl-
7 8
pyrrolidinyI-(2)-mcthyl]-2-mcthoxy-4,5-azimidobenz- Stufe D — N-[l-ÄthyI-pyrrolidinyl-(2)-methyl]-
amid auskristallisiert. Gs wird abgenutscht, mit Wasser 2-methoxy-4,5-azimidobenzamid,
und anschließend mit Äther gewaschen. Man erhält rechtsdrehend
55 g (= 85%) des Produktes in Form von weißen In einen 1-1-Kolben, der mit einem Rührer, einem
Kristallen (F. 197 bis 2000C). 5 Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist,
werden 43 g (0,107 MoJ) des rechtsdrehenden Dihydro-
B c i s ρ i e I 3 , chloride von N-[l-Äthyl-2-pyrrolidinyI-(2)-methyl]-
2-methoxy-4,5 azimidobenzamid, 215 ml Wasser und
N-[l-Athy!-pyrrolidinyl-(2)-methyl]- π mi konzentrierte Chlorwasserstoffsäurc gegeben.
2-methoxy-4,5-azimidobenzamid rechtsdrehend (II) l0 Das Ganze wird auf 55°C zur Auflösung erhitzt,
Die Stufe A entspricht der im Beispiel 1 angegebenen worauf auf OC abgekühlt wird. Dann werden
Stufe. tropfenweise mittels des Tropftrichters 7,5 g
„. , ,. XI ., ν , , .... .... , ., (0,107 Mol) Natriumnitrit, gelöst in 10 ml Wasser,
Stufe B - N-[l-Athyl-pyrrol.dmyl:(2)-mcthyl]- zugesetzt. Das Rühren wird 1 Stunde lang bei 00C
^mclhoxy-^ammo-S-mtrobcnzam.d, ,5 rortgcsctzti worauf man dic Tcmpcratur der Mischung
rcchtsdrchcnd erneut aiii Umgebungstemperatur ansteigen läßt.
In einen 2-I-Kolbcn der mit einem Rührer und einem Die alkoholische Lösung wird konzentriert. Das
Thermometer versehen ist, werden 80 g (0,3 Mol) gebildete Bcnzamidhydrochlorid kristallisiert aus. Es
Mclhyl^-mcthoxy^-acetylamino-S-nitrobcnzoat, wird abgcnulscht und mit Wasser sowie anschließend
285 ml Glykol und 84 g(2,2 · 0,3 Mol) rcchlsdrehcndcs ao mit Äther gewaschen. Man erhält 23 g ( = 63%) des
l-Äthyl-2-aminomcthylpyrrolidin gegeben. rcchtsdrchcndcn Hydrochlorid von N-[I-Äthyl-pyrroli-
Man erhält eine gelbe Suspension, die auf 550C dinyl-(2)-mcthyl]-2-mcthoxy~4,5-azimidobenzamid. F.
erhitzt wird. Diese Tcmpcratur wird während einer 170 bis 172JC, [\]n =- I 5° (wäßrige 5%igc Lösung).
Zeitspanne von 216 Stunden aufrechterhalten.
Dann wird auf 400C abgekühlt, worauf 500ml 15 Beispiel 4
Wasser unter Rühren zugesetzt werden. Nach dem ., ,,·.·,, ,.,. , ... . „
Abkühlen auf 200C wird das erhaltene Produkt ab- , N-d-Athyl-pyrrol.dinyl-^-methyl]-
gcnutschl, mit 1 I Wasser gewaschen und bei .500C 2-nicthoxy-4,5-azidobcn/amid l.nksdrchend (II)
getrocknet. Man erhält 45 g ( - 58%) N-[1-Athyl- Man verfährt nach der im Beispiel 3 beschriebenen
pyrrolidinyl-(2)-mcthyl]-2-methoxy-4-amino-5-nitro- 30 Arbeitsweise, wobei jedoch das rcchtsdrehcndc Amin
uLTi/.amid (rcchisdrchcnu) (F. io5 bis 187"C). durch das iiiiksdiciiciidc Aiiiiü cisct/i wird. Dabei
„ . ,. v, r. τ . . ...·.,, , ., erhält man das linksdrehende Dihydrochlorid von
Stufe C - N-[l-Athyl-pyrrolidlnyl-(2)-methyiJ- N.,, . Ä„ ,. pyrro|idinv|. (2). methyl] - 2- methoxy-
2-mcthoxH,5-d.ammobcnzam.d. 4,5-azimidobenzamid. F. 170 bis 172°C, [.x]D -5°
rechtsdrehend 35 (wa,jrigc 5o/oigc Losung).
Die Reduktion von 150 g (0,4 Mol) des rechtsdrehenden Hydrochloride von N-[l-Äthyl-pyrrolidi- Beispiel 5
nyl-(2)-methyl]-2-mcthoxy-4-amino-5-nitrobenzamid , . . . . t ._..... . . ... ..
erfolgt in einem Autoklav in Alkohol bei einer Tem- Jodmethylal von N-iDiathylammoathyl)-
peratur von 95°C sow.c in Gegenwart von Raney- 40 2-methoxy-4,5-az.m.dobcnzamid (I)
Nickel als Katalysator. Die Reaktion dauert 1 Stunde. In einen 250-ml-Kolbcn werden 33 g (0,113 Mol)
Der Wasserstoffdruck beträgt zu Beginn 64 kp/cm2 N-(DiäthyIaminoäthyl)-2-mclhoxy-4,5-azimidobcnz-
bci einer Temperatur von 45° C. amid, gelöst in 66 ml Methylalkohol, und 19 g
Nach Beendigung der Reaktion erreicht die Tcmpe- (l,2mal 0,113 Mol) Methyliodid, gelöst in 38 ml
ratiir83°C. Dann wird das Nickel in der Wärme 45 Methylalkohol, gegeben. Dann wird vermischt, worauf
abfiltriert, worauf das Hydrochlorid unter Verwendung der Kolben 136 Stunden lang in gut verschlossenem
von 40 ml konzentrierter Chlorwasserstoffsäure her- Zustand stehengelassen wird. Das Produkt kristallin
gestellt wird. Nach einer Umkristallisation aus Alkohol siert aus. Dann wird aögsnutsch' und getrocknet,
erhält man HOg des rechtsdrehenden Dihydrochlorids Nach einer Umkristallisation aus Aceton erhält man von N-[l-Älhyl-pyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy- so schließlich N-(Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4,5-azi-
4,5-diaminobenzamid (Aasbeute = 70%, F. 21S0Q. midobenzamidjodmethylat (P. 2050C).
309633/230

Claims (1)

1 2
Patentanspruch:
N-subs'iituierte 2-Methoxy-4,5-azimido-benzamide der allgemeinen Formel
. CO —NH-A
N O- CH3
worin A die 2-Diäthylaminqäthyl- oder die l-ÄtliylpyrrolidinyI-(2)-methyI-gruppe bedeutet, die optischen Antipoden von N-[l-ÄthyI-pyrrolidinyl-(2)-methyl]-2-methoxy-4,5-azimido-benzamid sowie deren Salze mit Säuren Lind Me'hylammoniumsalze.
DE19681795110 1967-08-17 1968-08-12 N Substituierte 2 Methoxy 4,5 azimidobenzamide Expired DE1795110C (de)

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FR127131 1967-11-06
FR127131 1967-11-06
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DE1795110B2 DE1795110B2 (de) 1973-01-18
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