DE1795083U - Fotografische kamera mit elektromotorantrieb. - Google Patents

Fotografische kamera mit elektromotorantrieb.

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DE1795083U
DE1795083U DEA12451U DEA0012451U DE1795083U DE 1795083 U DE1795083 U DE 1795083U DE A12451 U DEA12451 U DE A12451U DE A0012451 U DEA0012451 U DE A0012451U DE 1795083 U DE1795083 U DE 1795083U
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camera
motor
contact
battery
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DEA12451U
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description

  • Fotografische Kamera mit Elektromotorantrieb Die Neuerung betrifft eine fotografische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor, der durch eine im Kameragehäuse vorgesehene Batterie gespeist wird.
  • Bei den bekannten Kameras dieser Art dient der Elektromotor dem gleichen Zweck, der bei anderen Kameras von einem Federantrieb übernommen wird. Man verwendet ihn lediglich zum Weitertransport des Filmes zwischen zwei Aufnahmen. Die Filmrückspulung jedoch wird stets in mühevoller Weise von Hand vorgenommen.
  • Neuerungsgemäß wird der Motorantrieb für beide Aufgaben verwendet.
  • Hierzu kann eine den Filmtransport und die Rückspulung steuernde, ggf. durch zwei Einzelkupplungen gebildete Wechselkupplung vorge-. sehen werden, die über einen außerhalb des Kameragehäuses angeordneten oder nach außen ragenden Richtungsschalter geschaltet wird.
  • Wenn dabei in der Bahn des Richtungsschalters noch ein von diesem in der Rückspulstellung geschlossener Kontakt vorgesehen wird, so erfordert die gesamte Rückspulung lediglich einen Handgriff, wodurch einmal die zugehörige Kupplung eingerückt und der Motorstromkreis geschlossen wird. Regelmäßig soll der Richtungsschalter in der Stellung für Transport stehen. Daher wird zweckmäßigerweise eine am Richtungsschalter angreifende und diesen in die Transportstellung ziehende Feder vorgesehen.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Neuerung wird ein mit dem Motor ständig in Antriebsverbindung stehendes Zahnrad, das mit dem Richtungsschalter in Steuerverbindung ist, zwischen zwei Endstellungen, in welchen es jeweils in ein Transport-oder Rückspulrad eingreift, bewegbar gelagert. Zusätzlich oder gesondert können auch an der Transportspule und an der Rückspulen angreifende lösbare Reibungskupplungen mit dem Richtungsschalter in Steuerverbindung gehalten werden. Beispielsweise kann der Richtungsschalter als zentrisch zu der Motorwelle oder einer mit dieser ständig verbundene Welle schwenkbarer Hebel ausgebildet werden, der exzentrisch ein bewegbares Zahnrad der Wechselkupplung trägt. Auf diese Weise werden ein Kleinstaufwand an Einzelteilen und damit geringe Herstellungskosten erreicht.
  • Für die Steuerung des Filmtransportes werden neuerungsgemäß zwei parallel geschaltete Kontakte vorgesehen, nämlich ein Einleitungskontakt, der von einem Verschlußaufzugselement bei abgelaufenem Verschluß geschlossen wird, und ein von der Meßwalze angetriebener Meßkontakt, der vorzugsweise eine Kontaktscheibe mit einem Isoliervorsprung aufweist. In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, wie weiterhin neuerung gemäß vorgeschlagen wird, einen umsteuerbaren Motor zu verwenden und diesen mit beiden Filmspulen über eine durch die Motordrehrichtung selbsttätig gesteuerte Wechselkupplung zu verbinden. Solche Kupplungen sind an sich bekannt. Beispielsweise läßt sich hierbei ein Antriebsritzel, das zwischen zwei Eingriffstellen mit den beiden Getriebezügen fürTransport-und Rückspulen bewegbar ist über ein Gewinde auf seiner Antriebswelle lagern. Ja nach Drehrichtung verschiebt es sich dann infolge des Drehwiderstandes an einer oder beiden Eingriffsstellen zwischen zwei Anschlägen. Der Abstand zwischen den beiden Eingriffstellen kann derart gering
    bemessen werden, daß das Ritzel gegebenenfalls mit dem einen Ab-
    triebsrad noch in Eingriff ist, wämmhl es schon in das andere ein-
    greift. Zwangskräfte können dabei jedoch nicht eintreten,, da die
    Übersetzung ungefähr gleich groß ist und im übrigen durch größere
    Kräfte lediglich die Verstellgeschwindigkeit des Ritzels im Schaltsinne gesteigert wird. Anstelle von Zahnradkupplungen kann man beispielsweise auch Reibkupplungen verwenden.
  • Da hierbei eine mechanische Umsteuerung von Hand nicht mehr notwendig ist, braucht beispielsweise'der Umschalter nur einen gegen Federkraft verschiebbaren Umschaltknopf aufweisen. Wenigstens eine Kontaktfeder läßt sich nach einem anderen Neuerungsvorschlag gerätfest einspannen und als Rückstellfeder für den an ihr angreifenden Umschaltknopf verwenden. Die Knopfausbildung für den Umschalter läßt sich auch dann beibehalten, wenn die Drehrichtung mechanisch geschaltet wird. Bei einem Motor, der z. B. nur in einer Drehrichtung läuft, wird durch einen solchen Knopf beispielsweise ein Kontakt geschlossen und gleichzeitig ein Verschiebezahnrad einer Wechselkupplung oder irgendein Kupplungskörper, beispielsweise ein Reibrad einer Wechselkupplung, unmittelbar gesteuert.
  • Ein weiterer Nachteil bekannter Fotokameras mit elektrischem Antrieb besteht darin, daß die Batterien nach einer gewissen Betriebsdauer ausgewechselt werden müssen. Diese Notwendigkeit besteht beim Neuerungsgegenstand ebenfalls nicht, da, wie weiterhin vorgeschlagen wird, die Batterie aufladbar ausgebildet ist und ein mit dem Kamerakörper verbundenes, an das Stromnetz anschließbares Aufladeaggregat vorgesehen ist. Dies Aufladeaggregat kann z. B. einen Spannungsteiler, einen Gleichrichter und einen Schalter aufweisen, der die Batterie beim Aufladevorgang von den übrigen Steuermitteln im Kameragehäuse abtrennt.
  • Nun ist es verhältnismäßig schwierig, eine Kamera selbst mit einem festen Stecker zu versehen und in eine Steckdose zu stecken. Nach einem weiteren Neuerungsmerkmal wird daher eine im Kameragehäuse aufgespulte Schnur vorgesehen, die an einen herausziehbaren Stecker angeschlossen ist. Wie weiterhin neuerungsgemäß vorgeschlagen wird, kann das Betätigungsglied des Schalters in den Raum vorragen, den der Stecker außer Gebrauch einnimmt. Der Schalter öffnet selbsttätig, sobald der Stecker, insbesondere zum Aufladen, aus seiner Ruhelage entfernt wird. Dadurch ist gewährleistet, daß auch bei man, gelnder Isolierung dieser Steuermittel das Kameragehäuse niemals. Überspannung annehmen kann. Außerdem kann nach einem anderen Neuerungmerkmal wenigstens ein Widerstand des Spannungsteilers durch einen Stromleiter der Schnur gebildet werden., Der Nutzwert einer elektrisch angetriebenen Fotokamera wird, überdies weiterhin dadurch gesteigert, daß man die Batterie mit dem Aufladeaggregat zu einem in eine Steckbuchse des Stromnetzes einsteckbaren und in oder am Kameragehäuse lösbar zu befestigendes Ge-
    rät zusammenfasst. Zweckmäßigerweise soll dieses Gerät möglichst
    weitgehend von einer Isolierstoffhülle umschlossen werden. Die Kontakte, die zur elektrischen Verbindung des Gerätes mit den Steuermitteln im Kameragehäuse erforderlich sind, können selbst als Steuerkontakte für Vor-und Rückspuleng dienen, wenn man unmittelbar an den gerätfesten Kontakten den Steuerknopf angreifen läßt.
  • Ein zusätzlicher Raum ist regelmäßig für das Aufladeaggregat nicht erforderlich, da die Abmessungen des Kameragehäuses nach unten bestimmt sind durch die Größe des verwendeten Motors. Die Zeichnung gibt den Gegenstand der Neuerung beispielsweise wieder, und zwar zeigen Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer neuerungsgemäß ausgebildeten Fotokamera, Fig. 2 einen Querschnitt durch diese Kamera entlang der Schnitt-
    linie II-II in Fig. 1 und
    ,
    Fig. 3 einen Schnitt durch diese Kamera entlang der Schnittlinie
    111-111.
  • Fig. 4 gibt ein schematisches Schaltbild der Gesamtanordnung wieder, , Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform des Neuerungsgegenstandes, Fig. 6 und 7 eine Fotokamera mit einem umsteuerbaren Elektromotor und einem herausnehmbaren und aufladbaren Batterieaggregat, und Fig. 8 ein Schaltbild für die Ausführungsform nach den Fign. 6 und 7.
  • An das eigentliche Kameragehäuse 1 ist nach Fig. 1 von unten ein Zusatzgehäuse 2 angefügt, das durch eine Längswand 3 und zwei Querwände 4,5 unterteilt ist. In dem Raum zwischen den Wänden 4,5,3 sitzt eine aufladbare Batterie 6 mit drei Einzelzellen. 7 ist ein Elektromotor, der durch die Batterie 6 gespeist wird. Über sein Ritzel 8 greift der Motor 7 in einen ersten Getriebezug 9 für Transport und einen zweiten Getriebezug 10 für Rückspulen. An der unteren Wand 11 des Zusatzgehäuses 2 ist innen über Stiftschlitzverbindungen 15 ein Schieber 12 geführt, der mit einerTaste 13 durch einen Schlitz 14 in der Wand 11 verbunden ist.
  • An seinen Enden weist der Schieber 12 jeweils eine Aussparung 16 auf, in welche je ein Arm 17a eines bei 18 gelagerten Winkelhebels 17 vorragt. Am anderen Hebelarm 17b des Winkelhebels sitzt ein Stift 19, der in eine Nut 20 eines Verschiebezahnrades 21 bzw. 22 eingreift. Außerdem sind an den freien Schieberenden aus der Schieberebene aufragende Keillappen 23 und 24 vorgesehen, die mit Stiften 25 zusammenwirken, welche an die Verschieberäder 21,22 tragenden Achsen 26 und 27 sitzen und in Schlitzen 28 der Zahnradnaben gleiten.
  • An ihren oberen Enden weisen die Achsen 27 einen Topf 29 mit kegelförmiger Innenfläche auf, der über eine Schlingfeder 30 an der Nabe der Aufwickelspule 31 bzw. der Abwickelspule 32 angreift.
  • In der gezeichneten Stellung ist der Schieber 12 nach rechts gerückt, und das Zahnrad 21 ist mit dem Ritzel 33 des Getriebezuges 9 in Eingriff, während das Zahnrad 22 außer Eingriff von seinem zugehörigen Zahnrad 34 des Getriebezuges 10 steht. Über den Keillappen 23 ist weiterhin die Achse 26 angehoben und damit die zugehörige Kupplung zur Aufwickelspule 31 geschlossen. Wenn man jetzt den Motor 7 einschaltet, wird der Film in der normalen Transportrichtung befördert. Sobald man über die Taste 13 den Schieber 12 in Richtung des Pfeiles 35 nach links verschiebt, wird umgekehrt die Spule 31 abgekuppelt und die Spule 32 angekuppelt, während das Zahnrad 21 ausgerückt und das Zahnrad 22 eingerückt wird.
  • Gleichzeitig wird über eine Nase 24a des Keillappens 24 der Kontakt 36 an Masse gelegt und dadurch der Motor 7 eingeschaltet, der den Film in Richtung Rückspulen durch die Kamera zieht.
  • Mit 37 ist der Auslöser bezeichnet, der an einem Auslösehebel 38 des Verschlusses angreift. Der schematisch angedeutete Aufzugshebel 39 des Verschlusses, der in bekannter und daher nicht dargestellter Weise gleichzeitig mit'dem Filmtransport gespannt wird, wirkt mit einem weiteren Kontakt 40 zusammen. Außerdem sitzt auf der Meßrolle 41 eine Kòntaktscheibe 42 aus Messing mit einem Isoliernocken 43, Nach Ablauf des Verschlusses wird der Kontakt 40 selbsttätig durch den'aufzugshebel 39'geschlossen bzw. an Masse gelegt und daher der Motor 7 eingeschaltet und der Film'weiter'transportiert. Dabeiwird der"Verschluß'selbsttätig wieder'aufge'zogen, so daß sich'der
    Kontakt'40'öffnet.'Beim Filmtransport ist'aber'die Scheibe 42 ge-
    dreht worden, so daß die Kontaktfeder 44 von dem Isoliernocken 43 hinunterlaufen konnte und unmittelbar an der Scheibe 42 anliegt. Der Stromkreis bleibt solange geschlossen, bis nach Weitertransport des Filmes um eine Bildlänge die Meßrolle 41 sich um 3600 gedreht hat und über den Isoliernocken 43, der Stromkreis wieder unterbrochen wird.
  • Mit 45 ist ein Gleichrichter bezeichnet, und 46 ist eine Rolle, auf der eine Schnur 47 aufgewickelt ist, die an einem Stecker 48 endet. Die Rolle 46 steht unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder, die ggf. die Schnur 47 selbsttätig wieder aufspult.
  • In Fig. 4 sind der Übersichtlichkeit wegen die einzelnen Teile-vereinfacht dargestellt. stets wurden jedoch für Teile, die gleiche Funktionen ausüben, die gleichen Bezugsziffern verwendet. So ist ersichtlich, daß die dem Stromnetz über den Stecker 48 entnommene Spannung zunächst gemäß den beiden Widerständen 50,51 unterteilt wird. Der Widerstand 50 ist im Zusatzgehäuse 2 angeordnet, während der Widerstand 51 durch einen in bekannter Weise ausgebildeten Leiter der Schnur 47 gebildet wird. Damit beim Aufladen das Kameragehäuse keine Überspannung annehmen kann, sind die beiden von der Batterie 6 weggeführten Leitungen über zwei Kontakte 52 und 53 bei der Aufladung unterbrochen. Diese Kontakte können miteinander gekuppelt sein oder auf irgendeine andere bekannte Weise gesteuert werden.. Jedenfalls müssen sie geöffnet sein, wenn der Stecker 48 an das Stromnetz angeschlossen wird. Bei der gezeigten Ausführungsform sind diese Kontakte normalerweise unter Federkraft geöffnet.
  • Sie werden nach Fig. 3 erst dann geschlossen, wenn der Stecker 48 an seinen Platz im Zusatzbehäuse zurückgebracht ist.
  • Eine andere Möglichkeit, beim Aufladen eine Überspannung zu vermeiden, besteht darin, anstatt eines Spannungsteilers einen Transformator zu verwenden, der nur verhältnismäßig wenig Raum mehr erfordert. Grundsätzlich können auch alle Gegenkontakte, anstatt an Masse gelegt zu werden, zum zweiten Pol der Batterie 6 zurückgeführt werden. Gemäß der Darstellung nach Fig. 5 ist zentrisch zur Welle des Motors 7 ein Schalthebel 12a schwenkbar gelagert. Sein Bewegungsbereich wird durch einen in einen Schlitz 54 des Hebels ragenden gehäusefesten Stift 55 begrenzt. Das Motorritzel 8 treibt ein exzentrisch auf dem Hebel gelagertes Zahnrad 56 an, das durch Verschwenken des Hebels wahlweise mit dem Zahnrad 57 für Filmtrans port oder mit dem Zahnrad 58 für Rückspulen in Eingriff gebracht werden kann. Der Hebel 12a steht unter der Wirkung einer Zugfeder 59, die ihn, von äußeren Kräften unbeeinflußt, in der Stellung für Filmtransport hält. Am anderen freien Ende des Hebels befindet sich eine Nase 60, die mit dem schon erwähnten Kontakt 36 für Rückspulen zusammenwirkt. Anstatt die Räder radial in Eingriff zu bringen, können sie grundsätzlich auch axial bewegt werden. Die letztgezeigte Ausführungsform hat den Vorteil eines außergewöhnlich geringen Platzbedarfs. Weiterhin sind-abgesehen von dem Hebel, dem bewegten Zahnrad und dem Kontakt-gesonderte Schaltglieder nicht notwendig.
  • Bei der Kamera nach den Fign. 6 und 7 kann der Motor 7 in zwei Drehrichtungen eingeschaltet werden. Seine Welle 61 ist als Schraubenspindel ausgebildet, auf der über das Muttergewinde das Motorritzel 62 zwischen zwei Anschlägen verschiebbar gehalten ist. In der gezeichneten Stellung für Filmtransport dreht sich die Motorwelle in Richtung des Pfeiles 63. Dadurch wird infolge eines Drehwiderstandes am Zahnrad 64 oder 65 das Ritzel nach oben verschoben und vom Zahnrad 65 entkuppelt, so daß über das Zahnrad 64 und den zwischengeschalteten Getriebezug 87 das Rad 66 und von diesem in. an sich bekannter Weise die Filmspule 67 für Vortransport angetrieben wirdo Schaltet man den Motor 7 in umgekehrter Drehrichtung ein, so verschiebt sich das Ritzel 62 wiederum bis zum Eingriff mit dem Rad 65 und damit zum Antrieb der Rückwickelspule 68 über das Rad 69. Der in axialer Richtung gemessene Lichte Abstand zwischen den Rädern 64 und 65 ist kleiner als die Breite des Ritzels 62 bemessen, so daß ständig eine genügend große Verstellkraft für das Ritzel 62 vorhanden ist. Zwangskräfte, die so theoretisch auftreten könnten, werden dabei lediglich in eine auf das Ritzel 62 wirkende axiale Kraft umgesetzt.
  • Mit 70 ist ein Knopf bezeichnet, der in einer topfförmigen Einbuchtung 71 des Kameragehäuses oder einer Zusatzhaube gegen die Kraft einer Feder 72 verschiebbar geführt ist. Seine beiden Kontak te 73 und 74 sind in weiter in dieser Fig. nicht dargestellter Weise in den Stromkreis des Motors 7 eingeschaltet und wirken mit drei Kontakten 75,76 und 77 zusammen, deren Wirkungsweise näher aus Fig. 8 zu ersehen ist.
  • Ein vollständiges Batterie-Ladegerät 78, das von einer Isolierstoffhülle 79 umschlossen wird, ist von der Seite her in einen dafür vorgesehenen Aufnahmeraum im Kameragehäuse 1 oder im darunter angesetzten Zusatzgehäuse eingeschoben. Dieses Batterie-Ladegerät weist zwei Steckerstifte 80 auf, die beim Aufladen in eine normale Lichtsteckdose mit beispielsweise 220 Volt Spannung eingesteckt werden können und nach Fig. 6 in Bohrungen 81 einer Isolierstoffwand 82 eingreifen und zur Halterung des Gerätes 78 beitragen. 83 sind an der Isolierstoffwand 82 feste Kontaktstifte, die in zugeordnete Kontaktbuchsen 84 des Gerätes 78 eingreifen und die notwendige elektrische Verbindung zwischen dem Gerät und den übrigen Steuerelementen der Kamera herstellen.
  • Die in Fig. 8 gezeigte Schaltungsanordnung entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. 4. Lediglich die räumliche Aufteilung ist geändert, und die beiden Anschlußleitungen 85 und 86 sind über die beiden Kontakte 73, 74 geführt. Die beiden Kontakte 75, 77 sind miteinander verbunden und an den einen Pol der Batterie 6 angeschlossen, während der Kontakt 76 entsprechend der in Fig. 4 gezeigten Weise mit den Kontakten 44, 36 und 40 verbunden ist. In der gezeigten Normalstellung ist der Stromkreis des Motors 7 für die Transport-Drehrichtung vorgewählt. Drückt man nun den Knopf 70 ein, so wird der umgekehrte Stromfluß über die Kontakte 75,76 erzielt und dadurch der Motor 7 in Rückwärtsdrehrichtung eingeschaltet und die Kupplung 62,65 eingerückt. Wie gezeigt, können die beiden Widerstände 50,51 und der Gleichrichter 45 in platzsparender Weise im Gerät 78 untergebracht werden. Es ergeben sich keinerlei überstehende Ecken. Auch die Kontaktbuchsen 74 sind stets derart geschützt angeordnet, daß sie auch dann keine Gefahr bilden, wenn sie beim Aufladen Überspannung annehmen.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1. Fotografische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor, der durch eine im Kameragehäuse vorgesehene Batterie gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Filmtransport und die Rückspulung steuernde, ggf. durch zwei Einzelkupplungen gebildete Wechselkupplung (21,22,56) vorgesehen ist, die über einen außerhalb des Kameragehäuses angeordneten oder nach außen ragenden Richtungsschalter (12, 12a) geschaltet wird. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn des Richtungsschalters (12, 12a) ein von diesem in der Rückspulstellung geschlossener Kontakt (36) vorgesehen ist.
    3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine am Richtungsschalter (12, 12a) angreifende Feder (59), welche diesen in der Transportstellung hält.
    4. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß ein mit dem Motor (7) ständig in Antriebsverbindung stehendes Zahnrad (56), das mit dem Richtungsschalter (12a) in Steuerverbindung ist, zwischen zwei Endstellungen, in welchen es jeweils in ein Transport-oder ein Rückspulrad (57, 58) eingreift, bewegbar gelagert ist.
    5. Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Transportspule (31) und an der Rückspule (32) angreifende lösbare Reibungskupplungen (29) mit dem Richtungsschalter (12) in Steuerverbindung gehalten sind. 6. Kamera nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsschalter als zentrisch zu der Motorwelle oder einer mit dieser ständig verbundenen Welle schwenkbarer Hebel (12a) ausgebildet ist, der exzentrisch ein bewegbares Zahnrad (56) der Wechselkupplung trägt.
    7. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung des Filmtransports zwei parallel geschaltete Kontakte (40,44) vorgesehen sind, nämlich ein Einleitungskontakt (40), der vom Verschlußaufzug (39) bei abgelaufenem Verschluß geschlossen ist, und ein von der Meßrolle (41) angetriebener Meßkontakt (44,42), der vorzugsweise eine Kontaktscheibe (42) mit einem Isoliervorsprung (43) aufweist.
    8. Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor umsteuerbar ausgebildet und mit beiden Filmspulen über eine durch die Motordrehrichtung selbsttätig gesteuerte Wechselkupplung verbunden ist. 9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter einen gegen Federkraft verschiebbaren Umschaltknopf (70) aufweist. 10. Kamera nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch wenigstens eine gerätfest eingespannte und als Rückstellfeder für den an ihr angreifenden Umschaltknopf verwendete Kontaktfeder.
    11. Fotografische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor, der durch eine im Kameragehäuse vorgesehene Batterie gespeist wird, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie (6) aufladbar ausgebildet ist und daß mit dem Kamerakörper verbunden ein an das Stromnetz anschließbares Aufladeaggregat (45,50,51) vorgesehen ist. 12. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufladeggregat einen Spannungsteiler (50, 51) und einen Gleichrichter (45) aufweist und daß ein die Batterie beim Aufladevorgang von den übrigen Steuermitteln im Kameragehäuse abtrennender Schalter (52,53) vorgesehen ist.
    13. Kamera nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch eineim Kameragehäuse aufgespulte Schnur (47), die an einen herausziehbaren Stecker (48) angeschlossen ist.
    14. Kamera nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Batätigungsglied des Schalters (52,53) in den Raum vorragt, den der Stecker (48) außer Gebrauch einnimmt.
    15. Kamera nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens'ein Widerstand (51) des Spannungsteilers durch einen Stromleiter der Schnur (47) gebildet ist.
    16. Kamera nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie (6) mit dem Aufladeaggregat (45,50,51) zu einem in eine Steckbuchse des Stromnetzes einsteckbares und im oder am Kamera- gehäuse lösbar zu befestigendes Gerät (78) zusammengefasst ist. 17. Kamera nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine das Gerät (78, umschließende Isolierstoffhülle (79).
    18. Kamera nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch die Verwendung von Anschlußkontakten zwischen dem Gerät und dem Kameragehäuse als Steuerkontakte für Vor-und Rückspulung,
DEA12451U 1956-11-14 1956-11-14 Fotografische kamera mit elektromotorantrieb. Expired DE1795083U (de)

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DE (1) DE1795083U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644184A1 (de) * 1975-10-01 1977-04-14 Canon Kk Motorantriebseinheit fuer eine kamera
DE2849893A1 (de) * 1978-11-17 1980-05-29 Agfa Gevaert Ag Stehbildkamera mit einem gegenueber dem kameragehaeuse in eine ruhestellung einschiebbaren und in eine bereitschaftsstellung ausziehbaren objektiv
DE2265526C3 (de) * 1971-04-16 1982-01-21 Polaroid Corp., 02139 Cambridge, Mass. Spiegelrefreflex-Selbstentwicklerkamera

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DE2849893A1 (de) * 1978-11-17 1980-05-29 Agfa Gevaert Ag Stehbildkamera mit einem gegenueber dem kameragehaeuse in eine ruhestellung einschiebbaren und in eine bereitschaftsstellung ausziehbaren objektiv

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