AT210731B - Photographische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor - Google Patents

Photographische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor

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Description


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  Photographische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor 
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor, der durch eine im Kameragehäuse vorgesehene Batterie gespeist wird, einerseits den Filmtransport und anderseits über eine Kupplung die Rückspulung steuert. 



   Bei einer bekannten Kamera dieser Art ist das Gehäuse des Elektromotors drehbar gelagert und als Filmaufwickelspule ausgebildet, das mit der Motorwelle ständig in Antriebsverbindung ist und zum Rückspulen über eine Rückspulkupplung an die Abwickelspule angeschaltet wird. Der Motor muss umschaltbar sein und die Übersetzungsdifferenz zwischen der Motorwelle und den beiden Spulen muss so gross bemessen sein, dass der Film schon zu Beginn des Rückspulens straff gehalten wird. Durch die sich ändernde Filmübersetzung wird dann gegen Ende des Rückspulens ein mehrfach grösseres Motordrehmoment erforderlich. Ausserdem muss zum Rückspulen der Motor über einen gesonderten Schalter umgepolt werden. 



     Erfindungsgemäss   wird zwischen dem Motor und den beiden Filmspulen eine, z. B. durch zwei Einzelkupplungen gebildete, an sich bekannte Wechselkupplung vorgesehen, die über einen einzigen ausserhalb des Kameragehäuses angeordneten oder nach aussen ragenden Richtungsschalter gesteuert ist, in dessen Bahn ein von diesem in der Rückspulstellung geschlossener Kontakt vorgesehen ist. Die gesamte Rückspulung erfordert dann lediglich einen Handgriff, wodurch die zugehörige Kupplung eingerückt und der Motorstromkreis geschlossen wird. Ausserdem braucht der Motor keine Zwangskräfte zu überwinden. 



   Regelmässig soll der Richtungsschalter in der Stellung für Transport stehen. Daher wird zweckmässigerweise eine am Richtungsschalter angreifende und diesen in die Transportstellung ziehende Feder vorgesehen. 



   Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird ein mit dem Motor ständig in Antriebsverbindung stehendes Zahnrad, das mit dem Richtungsschalter in Steuerverbindung ist, zwischen zwei Endstellungen, in welchen es jeweils in ein Transport- oder Rückspulrad eingreift, bewegbar gelagert. 



  Zusätzlich oder gesondert können auch an der Transportspule und an der Rückspule angreifende lösbare Reibungskupplungen mit dem Richtungsschalter in Steuerverbindung gehalten werden. Beispielsweise kann der Richtungsschalter als zentrisch zu der Motorwelle oder einer mit dieser ständig verbundene Welle schwenkbarer Hebel ausgebildet werden, der exzentrisch ein bewegbares Zahnrad der Wechselkupplung trägt. Auf diese Weise werden ein Kleinstaufwand an Einzelteilen und damit geringe Herstellungskosten erreicht. 



   Für die Steuerung des Filmtransportes werden erfindungsgemäss zwei parallel geschaltete Kontakte vorgesehen, nämlich ein Einleitungskontakt, der von einem Verschlussaufzugselement bei abgelaufenem Verschluss geschlossen wird, und ein von der Messwalze angetriebener Messkontakt, der vorzugsweise eine Kontaktscheibe mit einem Isoliervorsprung aufweist. 



   In manchen Fällen kann es zweckmässig sein, wie weiterhin erfindungsgemäss vorgeschlagen wird, einen umsteuerbaren Motor zu verwenden und diesen mit beiden Filmspulen über eine durch die Motordrehrichtung selbsttätig gesteuerte Wechselkupplung zu verbinden. Solche Kupplungen sind bei Photokameras mit Handrückspulung an sich bekannt. Beispielsweise lässt sich hiebei ein Antriebsritzel, das zwischen   zweiEingriffstellen   mit den beiden Getriebezügen für Transport- und Rückspulen bewegbar ist, über ein Gewinde auf seiner Antriebswelle lagern. Je nach Drehrichtung verschiebt es sich dann infolge des Drehwiderstandes an einer oder beiden Eingriffsstellen zwischen zwei Anschlägen.

   Der Abstand zwischen den beiden Eingriffstellen kann derart gering bemessen werden, dass das Ritzel gegebenenfalls mit dem einen Abtriebsrad noch in Eingriff ist, wenn es schon in das andere eingreift. Zwangskräfte können dabei 

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 jedoch nicht eintreten, da die Übersetzung ungefähr gleich gross ist und im übrigen durch grössere Kräfte lediglich die Verstellgeschwindigkeit des Ritzels im Schaltsinne gesteigert wird. An Stelle von Zahnradkupplungen kann man beispielsweise auch Reibkupplungen verwenden. 



   Da hiebei eine mechanische Umsteuerung von Hand nicht mehr notwendig ist, braucht beispielsweise der Umschalter nur einen gegen Federkraft verschiebbaren Umschaltknopf aufweisen. Wenigstens eine Kontaktfeder lässt sich nach einem andern Erfindungsvorschlag gerätfest einspannen und als Rückstellfeder für den an ihr angreifenden Umschaltknopf verwenden. Die Knopfausbildung für den Umschalter lässt sich auch dann beibehalten, wenn die Drehrichtung mechanisch geschaltet wird. Bei einem Motor, der   z. B.   nur in einer Drehrichtung läuft, wird durch einen solchen Knopf beispielsweise ein Kontakt geschlossen und gleichzeitig ein Verschiebezahnrad einer Wechselkupplung oder irgendein Kupplungskörper, beispielsweise ein Reibrad einer Wechselkupplung, unmittelbar gesteuert. 



   Die Zeichnung gibt den Gegenstand der Erfindung beispielsweise wieder, u. zw. zeigen Fig. l eine teilweise geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäss   ausgebildetenphotokamera,   Fig. 2 einen Querschnitt durch diese Kamera entlang der Schnittlinie   n - Il   in Fig. l und Fig. 3 einen Schnitt durch diese Kamera entlang der Schnittlinie   III-III.   Fig. 4 gibt ein schematisches Schaltbild der Gesamtanordnung wieder, Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, Fig. 6 und 7 eine Photokamera mit einem umsteuerbaren Elektromotor und einem herausnehmbaren und aufladbaren Batterieaggregat und Fig. 8 ein Schaltbild für die Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7. 



   An das eigentliche Kameragehäuse 1 ist nach Fig. l von unten ein Zusatzgehäuse 2 angefügt, das durch eine Längswand 3 und zwei Querwände 4,5 unterteilt ist. In dem Raum zwischen den Wänden 4,5, 3 sitzt eine aufladbar Batterie 6 mit drei Einzelzellen. 7 ist ein Elektromotor, der durch die Batterie 6 gespeist wird. Über sein Ritzel 8 greift der Motor 7 in einen ersten Getriebezug 9 für Transport und einen zweiten Getriebezug 10 für Rückspulen. An der unteren Wand 11 des Zusatzgehäuses 2 ist innen über Stiftschlitzverbindungen   i5   ein Schieber 12 geführt, der mit einer Taste 13 durch einenSchlitz 14 in der Wand 11 verbunden ist. 



   An seinenEnden weist der Schieber 12 jeweils eine Aussparung 16 auf, in welche je ein Arm 17a eines bei 18 gelagerten Winkelhebels 17 vorragt. Am andern Hebelarm 17b des Winkelhebels sitzt ein Stift 19, der in eine Nut 20 eines Verschiebezahnrades 21 bzw. 22 eingreift. Ausserdem sind an den freien Schieberenden aus der Schieberebene aufragende Keillappen 23 und 24 vorgesehen, die mit Stiften 25 zusammenwirken, welche an die Verschieberäder 21,22 tragenden Achsen 26 und 27 sitzen und in Schlitzen 28 der Zahnradnaben gleiten. An ihren oberen Enden weisen die Achsen 26 und 27 einen Topf 29 mit kegelförmiger Innenfläche auf, der über eine   Schlingfeder   30 an der Nabe der Aufwickelspule 31 bzw. der Abwickelspule 32 angreift. 



   In der gezeichneten Stellung ist der Schieber 12 nach rechts gerückt, und das Zahnrad 21 ist   mitdem   Ritzel 33 des Getriebezuges 9 in Eingriff,   während   das Zahnrad 22 ausser Eingriff von seinem zugehörigen Zahnrad 34 des Getriebezuges 10 steht. Über den Keillappen 23 ist weiterhin die Achse 26 angehoben und damit die zugehörige Kupplung zur Aufwickelspule 31 geschlossen. Wenn man jetzt den Motor 7 einschaltet, wird der Film in der normalen Transportrichtung befördert. Sobald man über die Taste 13 den Schieber 12 in Richtung des Pfeiles 35 nach links verschiebt, wird umgekehrt die Spule 31 abgekuppelt und die Spule 32 angekuppelt, während das Zahnrad 21 ausgerückt und das Zahnrad 22 eingerückt wird.

   Gleichzeitig wird über eine Nase 24a des Keillappens 24 der Kontakt 36 an Masse gelegt und dadurch der Motor 7 eingeschaltet, der den Film in Richtung Rückspulen durch die Kamera zieht. 



   Mit 37 ist der Auslöser bezeichnet, der an einem Auslösehebel 38 des Verschlusses angreift. Der schematisch angedeutete Aufzugshebel 39 des Verschlusses, der in bekannter und daher nicht dargestellter Weise gleichzeitig mit dem Filmtransport gespannt wird, wirkt mit einem weiteren Kontakt 40 zusammen. 



  Ausserdem sitzt auf der Messrolle 41 eine Kontaktscheibe 42 aus Messing mit einem Isoliernocken 43. Nach Ablauf des Verschlusses wird der Kontakt 40 selbsttätig durch den Aufzugshebel 39 geschlossen bzw. an Masse gelegt und daher der Motor 7 eingeschaltet und der Film weitertransportiert. Dabei wird der Ver -   schluss   selbsttätig wieder aufgezogen, so dass sich der Kontakt 40   öffnet. Beim Filmtransport   ist aber die Scheibe 42 gedreht worden, so dass die Kontaktfeder 44 von dem Isoliernocken 43 hinunterlaufen konnte' und unmittelbar an der Scheibe 42 anliegt. Der Stromkreis bleibtso lange geschlossen, bis nach Weitertransport des Filmes um eine Bildlänge die Messrolle 41 sich um 3600 gedreht hat und über den Isoler-' nocken 43 der Stromkreis wieder unterbrochen wird. 



   Mit 45 ist ein Gleichrichter bezeichnet, und 46 ist eine Rolle, auf der eine Schnur 47 aufgewickelt ist, die an einem Stecker 48 endet. Die Rolle 46 steht unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder, die gegebenenfalls die Schnur 47 selbsttätig wieder aufspult. 

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   In Fig. 4 sind der Übersichtlichkeit wegen die einzelnen Teile vereinfacht dargestellt. Stets wurden jedoch für Teile. die gleiche Funktionen ausüben, die gleichen Bezugsziffern verwendet. So ist ersicht-   lich,   dass die dem Stromnetz über den Stecker 48 entnommene Spannung zunächst gemäss den beiden Widerständen 50,51 unterteilt wird. Der Widerstand 50 ist im Zusatzgehäuse 2 angeordnet, während der Widerstand 51 durch einen in bekannter Weise ausgebildeten Leiter der Schnur 47 gebildet wird. Damit beim
Aufladen das Kameragehäuse keine Überspannung annehmen kann, sind die beiden von der Batterie 6 weggeführten Leitungen über zwei Kontakte 52 und 53 bei der Aufladung unterbrochen. Diese Kontakte können miteinander gekuppelt sein oder auf irgendeine andere bekannte Weise gesteuert werden.

   Jedenfalls müssen sie geöffnet sein, wenn der Stecker 48 an das Stromnetz angeschlossen wird. Bei der gezeigten Ausführungsform sind diese Kontakte normalerweise unter Federkraft geöffnet. Sie werden nach Fig. 3 erst dann geschlossen, wenn der Stecker 48 an seinen Platz im Zusatzgehäuse zurückgebracht ist. 



   Eine andere Möglichkeit, beim Aufladen eine Überspannung zu vermeiden, besteht darin, anstatt eines Spannungsteilers einen Transformator zu verwenden, der nur verhältnismässig wenig Raum mehr erfordert. Grundsätzlich können auch alle Gegenkontakt, anstatt an Masse gelegt zu werden, zum zwei" ten Pol der Batterie 6 zurückgeführt werden. 



   Gemäss der Darstellung nach Fig. 5 ist zentrisch zur Welle des Motors 7 ein Schalthebel 12a schwenkbar gelagert. Sein Bewegungsbereich wird durch einen in einen Schlitz 54 des Hebels ragenden gehäusefesten Stift 55 begrenzt. Das Motorritzel 8 treibt ein exzentrisch auf dem Hebel gelagertes Zahnrad 56 an, das durch Verschwenken des Hebels wahlweise mit dem Zahnrad 57 für Filmtransport oder mit dem Zahnrad 58   für Rückspulen   in Eingriff gebracht werden kann. Der Hebel 12a steht unter der Wirkung einer Zugfeder 59, die ihn, von äusseren Kräften unbeeinflusst, in der Stellung für Filmtransport hält. Am andern freien Ende des Hebels befindet sich eine Nase 60, die mit dem schon erwähnten Kontakt 36 für Rückspulen zusammenwirkt. Anstatt die Räder radial in Eingriff zu bringen, können sie grundsätzlich auch axial bewegt werden.

   Die letztgezeigte Ausführungsform hat den Vorteil eines aussergewöhnlich geringen Platzbedarfs. Weiterhin sind-abgesehen von dem Hebel, dem bewegten Zahnrad und dem   Kontakt - geson-   derte Schaltglieder nicht notwendig. 



   Bei der Kamera nach den Fig. 6 und 7 kann der Motor 7 in zwei Drehrichtungen eingeschaltet werden. Seine Welle 61 ist als Schraubenspindel ausgebildet, auf der über das Muttergewinde das Motorritzel 62 zwischen zwei Anschlägen verschiebbar gehalten ist. In der gezeichneten Stellung für Filmtransport dreht sich die Motorwelle in Richtung des Pfeiles 63. Dadurch wird infolge eines Drehwiderstandes am Zahnrad 64 oder 65 das Ritzel nach oben verschoben und vom Zahnrad 65 entkuppelt, so dass über das Zahnrad 64 und den zwischengeschalteten Getriebezug 87 das Rad 66 und von diesem in an sich bekannter Weise die Filmspule 67 für Vortransport angetrieben wird. Schaltet man den Motor 7 in umgekehrter Drehrichtung ein, so verschiebt sich das Ritzel 62 wiederum bis zum Eingriff mit dem Rad 65 und damit zum Antrieb der Rückwickelspule 68 über das Rad 69.

   Der in axialer Richtung gemessene lichte Abstand zwischen den Rädern 64 und 65 ist kleiner als die Breite des Ritzels 62 bemessen, so dass ständig eine genügend grosse Verstellkraft für das Ritzel 62 vorhanden ist. Zwangskräfte, die so theoretisch auftreten könnten, werden dabei lediglich in eine auf das Ritzel 62 wirkende axiale Kraft umgesetzt. 



   Mit 70 ist ein Knopf bezeichnet, der in einer topfförmigen Einbuchtung 71 des Kameragehäuses oder einer Zusatzhaube gegen die Kraft einer Feder 72 verschiebbar geführt ist. Seine beiden Kontakte 73 und 74 sind in weiter in dieser Figur nicht dargestellter Weise in den Stromkreis des Motors 7 eingeschaltet und wirken mit drei Kontakten   75.   76 und 77 zusammen, deren Wirkungsweise näher aus Fig. 8 zu ersehen ist. 



   Ein vollständiges Batterie-Ladegerät 78, das von einer Isolierstoffhülle 79 umschlossen wird, ist von der Seite her in einen dafür vorgesehenen Aufnahmeraum im Kameragehäuse 1 oder im darunter angesetzten Zusatzgehäuse eingeschoben. Dieses Batterie-Ladegerät weist zwei Steckerstifte 80 auf, die beim Aufladen in eine normale Lichtsteckdose mit beispielsweise 220 Volt Spannung eingesteckt werden können und nach Fig. 6 in Bohrungen 81 einer Isolierstoffwand 82 eingreifen und zur Halterung des Gerätes 78 beitragen. 83 sind an der Isolierstoffwand 82 feste Kontaktstifte, die in zugeordnete Kontaktbuchsen 84 des Gerätes 78 eingreifen und die notwendige elektrische Verbindung zwischen dem Gerät und den übrigen Steuerelementen der Kamera herstellen. 



   Die in Fig. 8 gezeigte Schaltungsanordnung entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. 4. Lediglich die räumliche Aufteilung ist geändert, und die beiden   Anschlussleitungen   85 und 86 sind über die beiden Kontakte 73,74 geführt. Die beiden Kontakte 75,. 77 sind miteinander verbunden und an deneinen Pol der Batterie 6 angeschlossen, während der Kontakt 76 entsprechend der in Fig. 4 gezeigten Weise mit den Kontakten 44, 36 und 40 verbunden ist. In der gezeigten Normalstellung ist der Stromkreis des Motors 

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 7 für die Transport-Drehrichtung vorgewählt. Drückt man nun den Knopf 70 ein, so wird der umgekehrte Stromfluss über die Kontakte   75, 76   erzielt und dadurch der Motor 7   in Rückwärtsdrehrichtung   eingeschaltet und die Kupplung 62,65 eingerückt.

   Wie gezeigt, können die beiden Widerstände 50,51 und der Gleichrichter 45 in platzsparender Weise im Gerät 78 untergebracht werden. Es ergeben sich keinerlei überstehende Ecken. Auch die Kontaktbuchsen 74 sind stets derart geschützt angeordnet, dass sie auch dann keine Gefahr bilden, wenn sie beim Aufladen Überspannung annehmen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographische Kamera mit Antrieb durch einen Elektromotor, der durch eine im Kameragehäuse vorgesehene Batterie gespeist wird, einerseits den Filmtransport und anderseits über eine Kupplung die Rückspulung steuert, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Motor (7) und den beiden Filmspulen (31,   32) eine-z. B.   durch zwei Einzelkupplungen gebildete-an sich bekannte Wechselkupplung (21,'22, 56) vorgesehen ist, die über einen einzigen ausserhalb des Kameragehäuses angeordneten oder nach aussen ragenden Richtungsschalter (12,12a) gesteuert wird, in dessen Bahn ein von diesem in der Rückspulstellung geschlossener Kontakt (36) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Kamera nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine am Richtungsschalter (12,12a) angreifende Feder (59), welche diesen in der Transportstellung hält.
    3. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Motor (7) ständig in Antriebsverbindung stehendes Zahnrad (56), das mit dem Richtungsschalter (12a) in Steuerverbindung ist, zwischen zwei Endstellungen, in welchen es jeweils in ein Transport- oder Rückspulrad (57, 58) eingreift, bewegbar gelagert ist.
    4. Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Transportspule (31) und an der Rückspule (32) angreifende lösbare Reibungskupplungen (29) mit dem Richtungsschalter (12) in Steuerverbindung gehalten sind.
    5. Kamera nach wenigstens einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Richtungsschalter als zentrisch zu der Motorwelle oder einer mit dieser ständig verbundenen Welle schwenkbarer Hebel (12a) ausgebildet ist, der exzentrisch ein bewegbares Zahnrad (56) der Wechselkupplung trägt.
    6. Kamera nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung des Filmtransportes zwei parallel geschaltete Kontakte (40,44) vorgesehen sind, nämlich ein Einleitungskontakt (40), der vom Verschlussaufzug (39) bei abgelaufenem Verschluss geschlossen ist und ein von der Messrolle (41) angetriebe- ner Messkontakt (44, 42), der vorzugsweise eine Kontaktscheibe (42) mit einem Isoliervorsprung (43) aufweist.
    7. Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor umsteuerbar ausgebildet und mit beiden Filmspulen über eine durch die Motordrehrichtung in an sich bekannter Weise selbsttätig gesteuerte Wechselkupplung verbunden ist.
    8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter einen gegen Federkraft verschiebbaren Umschaltknopf (70) aufweist.
    9. Kamera nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch wenigstens eine gerätfest eingespannte und als Rückstellfeder für den an ihr angreifenden Umschaltknopf verwendete Kontaktfeder.
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