DE179488C - - Google Patents

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DE179488C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/32Locating plates or cut films
    • G03B17/34Changing plates or cut films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 179488 KLASSE 57«. GRUPPE
Firma CARL ZEISS in JENA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29 Juli 1905 ab.
Die Erfindung betrifft kassettenartige Plattenbehälter, bei denen der Schieber tütenartig über den Schichtträger oder über diesen und seinen Halter geschoben wird und mit seinem 5 offenen Ende in eine Stulpe greift, und bei denen entweder der Schieber oder die Stulpe oder auch beide Teile aus biegsamen Stoffen hergestellt sind. Bei Kassetten dieser Art zeigen die Schieberöffnung oder die Stulpe
ίο oder beide leicht Abweichungen von der richtigen Form, so daß es beim Schließen der Kassette nach dem Laden oder nach dem Belichten schwierig ist, den Schieber in die Stulpe einzuführen. Um diese Einführung zu erleichtern-, hat man entweder eine Zunge in der Kamera angebracht, die eine Ausbauchung des Schiebers verhüten soll, oder man hat auch die Stulpen nach außen erweitert, um das Einführen des Schiebers zu erleich-
Nach der vorliegenden Erfindung wird ebenfalls eine leichtere Einführung des Schiebers in die Stulpe ermöglicht, und zwar durch einen Einsatz, der mit seinen Leitflächen in die Stulpe ziemlich weit hineintritt. Bei Doppelkassetten und bei solchen Einzelkassetten, deren Schichtträger nicht durch einen Halter gegen den Zutritt des Lichtes von hinten geschützt ist, ist ein solcher Einsatz sowohl auf der Vorder- als auf der Rückseite der Stulpe anzuwenden, weil in diesen Fällen auch die Rückwand des Schiebers der ganzen Breite nach in die Stulpe eintritt. Zweckmäßig wählt man als Einsatz eine dünne Zunge; in den zuletzt angeführten Fällen also deren zwei, eine vordere und eine hintere, die auch zu einem geschlossenen Mundstück verbunden sein können.
Damit sich der Vorteil der Erfindung auch auf das Schließen der Kassette nach der Belichtung erstreckt, kann man einen solchen Einsatz in dem Einschiebeschlitz des Kassettenrahmens anbringen. Es tritt dann schon beim Einschieben der Kassette in den Rahmen der Einsatz in die Stulpe, so daß er beim Wiederschließen der Kassette nach der Belichtung als Führung für den Schieber dient.
In den beiden ersten Figuren der Zeichnung ist eine Doppelkassette der eingangs erläuterten Art dargestellt, bei der die vorliegende Erfindung Anwendung gefunden hat. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Kassette nach der Linie 1 -1 in Fig. 2, während Fig. 2 die Kassette in einem Grundriß zeigt, der durch eingefügte Teilschnitte den Zusammenhang der Bestandteile erkennbar macht. Die Wandungen sind der Deutlichkeit halber übertrieben dick gezeichnet. Zwei Schichtträger a1 und β2 sind in einem Halter b, dem Hauptkörper der Kassette, untergebracht, der an dem einen Ende die Stulpe c trägt. Von dem entgegengesetzten Ende aus ist nach dem Einsetzen der Schichtträger der Schieber d auf den Halter b auf- und in die Stulpe c bis auf deren Grund hineingeschoben worden. Um das Eindringen des Schiebers in die Stulpe zu sichern, ist vor dem Aufbringen des Schiebers der Einsatz e. dessen zwei
fs. Auflage, ausgegeben am i. Juni igog.)

Claims (2)

Zungen zu einem Mundstück zusammengeschlossen sind, auf den Halter b auf- und in die Stulpe c eingeschoben worden. Nach dem Schließen der Kassette wird der' Einsatz e wieder von ihr abgezogen. Zweckmäßiger ist es unter Umständen, den Einsatz e auf einem Stativ anzubringen, so daß er einen festen Ort. hat, und vor dem Aufbringen des Schiebers den Halter in den Einsatz einzuführen, bis dieser von der Stulpe umschlossen wird. Die beiden übrigen Figuren erläutern die Anwendung der Erfindung bei einer Einzelkassette und ihrem an der Kamera angebrachten Rahmen, in den die Kassette vor der Belichtung eingeschoben wird. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Rahmen und (nach der Linie 3 - 3 der Fig. 4) auch durch die Kassette. Fig. 4 ist der Grundriß der Kassette mit ähnlichen Teilschnitten wie in Fig. 2. Der Schichtträger α ist so in seinen Halter b° eingebettet, daß er gegen den Lichtzutritt von hinten geschützt, der Schieber d° also von dieser Aufgabe entlastet ist. Die Rückwand des Schiebers konnte deshalb am freien Ende mit einem tiefen dreieckigen Einschnitt versehen werden, dessen steile Ränder die stehengebliebenen Ecken der Schieberrückwand ohne Anwendung eines Einsatzes sicher in die Stulpe c° leiten. Hinter die Stulpenvorderwand tritt beim Einschieben des Halters b° in den Rahmen f der Einsatz e°, der im Rahmen befestigt ist und eine durch den Einschiebeschlitz des Rahmens ragende Zunge bildet. Beim Abziehen des Schiebers hält der Einsatz e° den Halter zurück, beim Wiederaufbringen des Schiebers übt man mit der anderen Hand einen Gegendruck auf den Kopf der Stulpe aus und verhindert so das Herausschieben der Kassette aus dem Rahmen, bevor sie vollständig geschlossen ist. Der erwähnte Gegendruck von Hand wird entbehrlich, wenn man an dem Einschiebeschlitz des Rahmens eine Verriegelung für das Stulpenende des Halters anbringt. Um die Kassette aus dem Rahmen herauszunehmen, schiebt man sie zunächst vom Schieberende aus so weit als möglich zurück und zieht sie dann vom Stulpenende aus vollends heraus. , Ρλ τ ε ν τ -Ansprüche:
1. Einrichtung, um bei Kassetten mit tütenförmigem Schieber und Dichtungsstülpe das Einführen des Schiebers in die Stulpe zu erleichtern, bestehend aus einem in die Stulpe passenden Einsatz (Zunge, Zungenpaar, Mundstück), der dem Schieber eine äußere Führung bietet.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz in dem Einschiebeschlitz eines Kassettenrahmens angeordnet ist, so daß beim Einschieben der Kassette der Einsatz in die Stulpe tritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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