DE1793681C - Verfahren zur Herstellung von alpha Amino omega nitrosohydroxylamino sauren Ausscheidung aus 1543735 - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von alpha Amino omega nitrosohydroxylamino sauren Ausscheidung aus 1543735Info
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Description
iydroxylaminopropionsäure. Die biologische Herstel-IOiIg
dieser Verbindung unter Hilfe des Str. aianosi-■icus
n. sp. ATCC 157^ 0 ist Gegenstand des deutschen
Patents 1492 002.
Die Verbindungen der Erfindung zeigen eine sehr bedeutende Wirksamkeit in der Hemmung der Fortpflanzungsfähigkeit
der Fliegert (Musca domestica). Die Wirksamkeit der erfindun^sgemäßen Verbindungen
gegenüber der Fortpflanzungsrähigkeit von Fliegen wurde dadurch bestimmt, daß man Fliegen, die
in einem -geeigneten Medium im Puppenstadium gehalten wurden, nur Wasser und Diät der Testverbindung
in verschiedenen Konzentrationen zusammen mit pulverisierter Milch und pulverisiertem Ei
verabreichte. Einige Tage nach dem Hervortreten aus dem Puppenstadium wurde beobachtet, ob die
Fliegen Eier abgelegt haben und Larven im Medium vorhanden \aren. Die folgende Tabelle veranschaulicht
die Hemmung der Fortpflanzungsfähigkeit der Fliegen in Prozent, die nach Zusatz von 125 und
250 ppm sowohl der erfindungsgemäßen als auch der bekannten Verbindungen zur Diät der Hausfliegen
erzielt wurde.
i.-Alanosin
Di.-Alanosin
2-Amino-4-nitrosohydroxylaminobuttersäure
2-Amino-6-nitrosohydroxylaminohexansäure
Tris-( 1 -aziridiny l)-phosphinoxyd. Chemical Abstracts, 65, 20776c
(1964)
2,2,4,4,6,6-Hexakis-(l-aziridinyl)-2,2,4,4,6,6-hexahydro-1,3,5,2,4,
6-triazatri-phosphorin (Merck Index, 8. Auflage, S. 94)
125 ppm
95% 80%
80% 50%
0% 0%
250 ppm
95% 95%
95% 80%
0% 0% stand in einem mit Natriumacetat auf pH 5 eingestellten
Wassef-Aceton-öemisch gelöst Nach· einigen
Stunden Stehen wurde das Gemisch mit Diäthyläther extrahiert; die wäßrige Schicht zur Trockne eingedampft
und der Rückstand mit Methanol extrahiert. Die Methanollösung wurde zur Trockne eingedampft
uad der Rückstand in Wasser gelöst; räch Zusatz von
Ammoniak bis zur alkalischen Reaktion wurde der Niederschlag gesammelt und getrocknet. Ausbeute
4,7 to (70,3%) a-Amino-^-hydroxylaminopropionsäure,
F. = 160 bis 161°C. Eine Lösung von 1,15 g Natriumnitrit in 1 ecm V, asser wurde in eine Lösung von 2 g
der a-Amino-0-hydroxylaniinopropionsäure in 25 ecm
Wasser und 1 ecm Essigsäure bei 0°C getropft, dann wurde das Gemisch mit 0,5 ecm Essigsäure versetzt.
Der Niederschlag wurde gesammelt und getrocknet Ausbeute'1,8g (72,5%) DL-Alanosin, F. = 185"C
(Zersetzung).
Beispiel 2
2-Amino-4-nitrosohydroxylaminobuttersäHie
2-Amino-4-nitrosohydroxylaminobuttersäHie
COOH
H2N - CH — CH2 — CH2 — N — OH
NO
Einige Verbindungen besitzen auch antimykotische Wirkung gegenüber verschiedenen Testorganismen.
L - 2 - Amino - 3 - (hydroxynitrosoamino) - propionsäure ,z.B. ist hochwirksam gegenüber einigen pflanzenbeschädigenden
Pilzen.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Di-Alanosin
(DL-2-Amino-3-nitrosohydroxylaminopropionsäure)
COOH
H2N — CH — CH2 — N — NO
H2N — CH — CH2 — N — NO
OH
Ein inniges Gemisch aus 10 g «-Acetamido-^-chlorpropionsäuremethylester
und 20 g Hydroxylamin wurde vorsichtig bis zur vollständigen Schmelze erhitzt; zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich heftig
Wärme, und die Masse mußte von außen gekühlt werden, bis die Wärmeentwicklung aufhörte. Nach
4 Stunden bei Raumtemperatur wurde vorsichtig mit konz. HCl versetzt und das Gemisch 2 Stunden auf
siedendem Wasserbad erwärmt. Das Reaktionsgegemisch wurde zur Entfernung des Hydroxylamin-Uberschusses
zur Trockne eingedampft und der Rück-Ein Gemisch von 25 g 5-(2-Bromäihyl(-hydantoin
und 15 g Hydroxylamin wird geschmolzen und 2 Stunden
stehengelassen. Nach Zusatz eines Wasser-Aceton-Gemisches wird Natriumacetat bis zu etwa pH 5 zugegeben.
Nach einigen Stunden wird der pH-Wert auf 6,5 durch Zusatz von NaOH eingestellt und das
gebildete Aceton-Oxim mit Diäthyläther extrahiert.
Die Wasserlösung wird mit HCl angesäuert und zur
Trockne eingedampft Der rückstand wird mit Äthanol extrahiert, filtriert und zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand wird in Wasser gelöst, durch eine mit kernsulfoniertem Polystyrolharz von kugeliger Form
gefüllte Säule in saurer Form filtriert und mit 5% wäßriger HCl eluiert.
Die Fraktionen des Eluats, die mit Triphenyltetrazol positiv reagieren, werden vereinigt, zur Trockne eingedampft
und der Rückstand aus Äthanol-Diäthyläther kristallisiert. Ausbeute 3,4 g (64%) 5-(2-HydroxylaminoäthyU-hydantoin-hydrochlorid,
F. = 155 bis 157° C. Ein Gemisch aus 5,2 g 5-(2-Hydroxyiaminoäthyl)-hydantoin-hydrochlorid
und 300ecm konz. HCl wird bei 120° C in einem geschlossenen
Gefäß 12 Stunden erhitzt. Das Gemisch wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand durch einen
Kunstharzionenaustausrber aus Styrol-Divinylbenzol-Copolymeren
mit austauschfähigen SO,Na-Gruppen und einem Vernetzungsgrad von 4 filtriert und mit
5%iger HCl eluiert. Die Fraktionen des Elu.-is, die
mit Triphenyltetrazol positiv reagieren, werden ereinigt und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand
wird in Methanol gelöst und mit zwei äquivalenten
Mengen 5 n-Natriumhydroxyd versetzt. 2-Amino-4-hydroxyiaminobuttersäure
fallt aus und wird gesammelt und getrocknet. Ausbeute 2,8 g, F. = 145
bis 147° C. Das Monohydrochlorid schmilzt bei 121 bis 123°C. Zu einer Lösung von 3,2 g Aminosäure in
20 ecm HCl werden 1,47 g NaNO2 bei 0°C portionsweise
gegeben; 20 ecm Äthanol werden zugesetzt und der Niederschlag gesammelt. Ausbeute 3,2 g
(92%) 2-Amino-4-nitrosohydroxylaminobuttersäure,
F. = 183 bis 185° C.
2-Amino-6-nitrosohydroxylaminohexänsäure
COOH
COOH
H2N-CH-CH2-CH2-CH2-CH2-N-Oh
NO
Ein Gemisch aus 19 g 5-(4-Brombutyl)-hydantoin
und 60 g Hydroxylamin wird, wie in den vorigen Beispielen beschrieben, geschmolzen und der Hydroxylaminüberschuß
als Aceton-Oxim entfernt. Ausbeute 14,6 g (80,4%) 5-(4-Hydroxyiaminobutyi)-hydantoinhydrochlorid,
F. = 147 bis 149°C. Eine Lösung von 3 g 5-(4-Hydroxylaminobutyl)-hydantoinhydrochlorid
in 250 ecm konz. HCl wird bei 1200C 12 Stunden in
einem geschlossenen Gefäß erhitzt und dann, wie im Beispiel 2 beschrieben, behandelt, Ausbeute 1,9 g
2-Amino-6-hydroxylaminohexansäure, F. = 197 bis 2000C. Eine Lösung von 11,5 der obigen Aminosäure
in 65 ecm n-HCl wird mit 4,45 g NaNO2 (portions-ίο
weise zugesetzt) bei 5°C behandelt; 80 ecm Äthanol
werden zugesetzt und der Niederschlag gesammelt. Ausbeute 8,5 g (69%) 2-Ammo-6-nitrosohydroxylaminohexansäure,
F. = 182 bis 183° C.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von a-Amino-ω-nitrosohydroxylaminosäuren der allgemeinen s FormelCOOHH2N- C-CH2- (CH2),- N-OH H NOin der π O oder eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch aus einer Verbindung der FormelX — CH2 — (CH2),, — Halogenin der η die obige Bedeutung besitzt und X einen Rest der FormelCO-NH\ C—/\ NH-CO HR COOR11 IHN-C-Das chemische Verfahren besteht aas den folgenden Stufen:X — CH2 — (CH2),- Halogen► X — CH2 — (CH2). — NHOHIICOOH> H2N - CH - CH2 - (CH2),- NHOHIIICOOH—- H2N - CH - CH2 (CH2). — N - OHIV NOIm obigen Reaktionsschema stellt X eine der folgenden Gruppen dar:CO —NHoder.30I
Hin der R für einen niedrigmolekularen Acylrest und R' für einen niedrigmoiekularen Alkylrcst steht bedeutet, und mindestens 2 Äquivalenten wasserfreien Hydroxylamins 0,5 bis 5 Stunden zum Schmelzen erhitzt, die erhaltene Hydroxylaminverbindung der Formel40X CH2(CHA-NHOHin der X und η die obigen Bedeutungen haben, bei 90 bis 1200C 0,5 bis 12 Stunden mit konz. HCl erhitzt und die gebildete «-Amino-r.chydroxylaminosäure mit der äquivalenten Menge Natriumnitrit in saurem wäßrigem Medium bei — 10/50C umsetztDie vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von a-Amino-f»-nitrosohydroxylaminosäuren der allgemeinen FormelCOOHH2N — CH — CH, — (CHj)n — N — OHNO60in der η O oder eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet.Diese Substanzen sind «-Aminosäuren, die in nizemischer oder optisch aktiven Formen auftreten können. Die Erfindung betrifft alle Stereoisomere dieser Substanzen.NH
Rf _/I
CH HCOOR1NH-C —in der R für einen niedrigmolekularen Acylrest und R1 für einen niedrigmolekularen Alky'rest steht.Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch einer Verbindung der allgemeinen Formel I und mindestens 2 Äquivalenten wasserfreien Hydroxylamins 0,5 bis 5 Stunden zum Schmelzen erhitzt, die erhaltene Hydroxylaminverbindung der FormelX-CH2 (CH2),, - NHOHin der X und π die obigen Bedeutungen haben, bei 90 bis 1200C 0,5 bis 12 Stunden mit konz. HCl erhitzt und die gebildete a-Amino-r-ehydroxylaminosäure mit der äquivalenten Menge Natriumnitrit in saurem wäßrigem Medium bei - 10 5° C umsetzt.Erfindungsgemäß wird ein Gemisch aus einer Verbindung der Formel I und mindestens 2 Äquivalenten wasserfreien Hydroxylamins 0,5 bis 5 Stunden zum Schmelzen erhitzt. Nach Abkühlen und Zusatz von konz. HCl wird das Gemisch 0,5 bis 12 Stunden bei 90 bis 12O0C erhitzt. Die Lösung wird zur Trockne eingedampft, der Rückstand in Wasser gelöst und neutralisiert. Nach Zusatz eines mit Wasser mischbaren Lösungsmittels, in welchem die Hydroxylaminoverbindung unlöslich ist, fällt letztere aus. Die erhaltene Verbindung (Formel III) wird dann mit einer äquivalenten Menge Natriumnitrit in saurem wäßrigem Medium bei -10/5° C umgesetztDas erfindungsgemäße Verfahren veranschaulicht einen verhältnismäßig einfachen Weg zur chemischen Herstellung von Verbindungen vom Typ des Antibiotikums Alanosin, d.h. l-(—)-2-Amino-3-nitroso-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB30363/65A GB1117310A (en) | 1965-07-16 | 1965-07-16 | Substituted ª‡-amino acids and a method of preparation therefor |
| GB3036365 | 1965-07-16 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1793681B1 DE1793681B1 (de) | 1972-08-03 |
| DE1793681C true DE1793681C (de) | 1973-03-08 |
Family
ID=
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