DE179289C - - Google Patents

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DE179289C
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Germany
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circular knife
pendulum
skin
curve
circular
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/01Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out
    • C14B2700/013Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out using circular, cylindrical or band knives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 179289 KLASSE 286. GRUPPE
HEINRICH MÜLLER in KARLSRUHE.
pendelnd aufgehängten Kreismessers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1904 ab.
Die Erfindung . bezieht sich auf eine Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Häuten nnd Fellen mittels eines umlaufenden und gleichzeitig hin- und herbewegten, pendelnd aufgehängten Kreismessers,* das das zwischen zwei Barren lose aufliegende Werkstück bearbeitet.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das Kreismesser derart pendelnd aufgehängt ist, daß es während des Schneidens geradlinig über die Haut und beim Rückgang von der Haut abgehoben und in einer Kurve geführt .wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach B-C in Fig. 1 und 3 eine Vorderansicht von (Fig. 1) aus gegen die Maschine gesehen.
Die sich drehende Achse α ist in einem als zweiarmiger Hebel b ausgebildeten Rohr gelagert, das an dem einen Ende ein gabelförmiges Lager c und an dem anderen Ende in den Lagern e1 das Kreismesser d trägt, während es in seinem Stützpunkt e an dem Pendel / aufgehängt ist. Die beiden Ständer g tragen in den Lagern h eine Kurbel i und dienen gleichzeitig den Pendeln / zur Lagerung ihrer Schwingungsachse n. Auf dem Kurbelzapfen der Kurbeln i ist ein Kegelrad k aufgekeilt, das in ein Kegelrad / eingreift und bei Umdrehung der Antriebswelle m dieses Zahnrad I in Drehung versetzt.
Gleichzeitig setzt der Kurbelzapfen das Gabellager c nebst dem Hebel b und die in ihm gelagerte Achse α in hin- und herschwingende Bewegung, so daß das auf der Achse α befestigte Kreismesser neben der . Drehbewegung an seiner Schnittkante noch eine in der Pendelebene liegende geschlossene Kurve y-yl beschreibt, die je nach der Wahl der Hebelverhältnisse, Pendel- und Kurbellängen verschiedene Gestalt annimmt, jedoch auf der Haut niemals eine gerade Linie als Schnittfläche bilden würde. Dieser Umstand wäre aber für die Praxis ein Ubelstand, der durch folgende Anordnung vermieden wird:
Auf der Antriebswelle m und der Pendelwelle η befinden sich je ein Kettenrad 0 und o1 von gleicher Zähnezahl. Das obere Kettenrad o1 wird von dem unteren Kettenrad 0 gleichmäßig angetrieben, so daß die Pendelachse in gleicher Richtung und mit derselben Umdrehungszahl läuft wie die Kurbelachse.
Auf der Pendelwelle η sitzen je zwei Kurvenscheiben p, pl, die derart gebaut sind, daß sie dem Kreismesser beim Arbeiten eine geradlinige Bewegung erteilen und es aus seiner natürlichen Schwingungsebene, dem Kreisbogen, bringen.
Die Kurvenscheiben ρ müssen das Kreismesser von der zu bearbeitenden Haut ab-
heben und in einer Kurve wieder in die Anfangs- (Arbeite-) Stellung zurückbringen. Entsprechend der Kurvenbewegung y-yx des Kreismessers muß der Punkt e der beiden Pendel eine Kurvenbewegung χ - χ1 machen. Hat das Kreismesser die geradlinige Bewegung über die Haut s beendet und dabei das Fleisch auf ihr entfernt, so kann bei der Rückwärtsbewegung des Kreismessers die
ίο Haut gerückt und für den nachfolgenden Arbeitsgang auf dem Rahmen r wieder bereit gelegt werden.
Durch die neue Maschine wird erreicht, daß das über die Haut hinweggleitende Kreismesser auch bei Bearbeitung von ungleichmäßig starken Häuten diese nur an den Stellen angreifen kann, auf denen sich das weiche Fleisch befindet, dieses hinwegnimmt, das wesentlich festere Leder jedoch zurückdrückt.
Um ein Einhaken, Eingreifen oder Einschneiden des Kreismessers d mit Sicherheit zu verhüten, erhält dieses vor seiner Schnittebene einen kreisförmigen Schutzbügel d1, der beliebig nahe an die Schneide des Kreismessers d herangestellt werden kann, so daß hierdurch eine Beschädigung der zu bearbeitenden Haut ausgeschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ^o
    Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Häuten und Fellen mittels eines umlaufenden und gleichzeitig hin- und herbewegten, pendelnd aufgehängten Kreismessers, gekennzeichnet durch die Anordnung der pendelnden Aufhängung in der Art, daß das Kreismesser während des Schneidens geradlinig über das Arbeitsgut, beim Rücklauf aber von dem Arbeitsgut abgehoben in einer Kurve geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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