DE1790798U - Selbsttaetige schuetzenwechselvorrichtung fuer webstuehle. - Google Patents

Selbsttaetige schuetzenwechselvorrichtung fuer webstuehle.

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DE1790798U
DE1790798U DED17626U DED0017626U DE1790798U DE 1790798 U DE1790798 U DE 1790798U DE D17626 U DED17626 U DE D17626U DE D0017626 U DED0017626 U DE D0017626U DE 1790798 U DE1790798 U DE 1790798U
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DE
Germany
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cell
box
shooter
shooters
lever
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Application number
DED17626U
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English (en)
Inventor
Albert F Durbuy
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Selbsttätige Schützenwechselvorrichtung für Webstühle. Es wird die Priorität aus der belgischen Patentanmeldung 564 108 vom 20. Januar 1958 in Anspruch genommen.
    ===========================================================
    Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Schützenwechsel für Webstühle.
  • Anwendungsgebiet der Neuerung sind Webstühle mit steigendem Schützenkasten für mehrere Schützen. Die der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe besteht in der Schaffung einer Vorrichtung
    zum selbsttäigen Wechsel leergelaufener Schützen durch me-
    chanische oder elektrische Mittel.
    ,
    Die neuerungsgemässe Vorrichtung ist im wesenblichen gekenn-
    zeichnet durch einen Taster, der eine mechanische Vorricht@ in Gang setzt oder gegebenenfalls einen elektrischen Stromkreis steuert, so dass ein beweglicher schwingender Anschlag betätigt wird, der mit dem üblichen Hebelgestange für die
    Schützenkästen zur W&hl eines Schützens für dessen Einführung
    im den normalen Arbeitszyklus zusammenwirkt, wobei gleichzeiaus tigder leergelaufene Schützen aus dem Zyklus/geschaltet wird.
  • Weitere Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, und zwar zeigen : Fig. 1 eine Schnittansicht in schematischer Darstellung der Vorrichtung gemäss der Neuerung für drei Farben ; Fig. la eine Schnittansicht in schematischer Darstellung der Vorrichtung für vier Farben ; Fig. 2 eine Draufsicht, welche die mechanische Tastvor-
    richtung zeigt,
    0
    Fig. 3 und 3a Ansichten, welche den für das Auswerfen des leergelaufenen Schützens besonders ausgebildeten Kasten bzw. die Rampe und das Abhebesegment für den
    Deckel des Kastens zeigen ;
    f
    Fig. 4a, 4b und 4c Ansichten, welche die Verbindung
    zwischen dem Taster und die normalen Zwischenhebel für
    \
    die Kastelibewegung zeigen ;
    Fig. 4 c die Anordnung des Elektromagnets bei einem elektronischen Taster; Fig. 5a die Vorwähleinrichtung für eine Vorrichtung mit drei Farben : Fis. 5b die Verbindung dieser Vorrichtung mit den Zwischen. hebeln für eine Vorrichtung mit vier Farben ; Fig. 5c die gleiche Einrichtung für Vorrichtungen in Jacquardwebstühlen, bei welchen die Bewegung der Kästen durch die Jacquardmaschine gesteuert wird ; Fig. 6 die Schützenwähl-oder Falteinrichtung ;
    Fig.ydie Sohützeneintragvorriohtung.
  • Das Schützehreservoir umfasst l, 2,3 oder 4 Zellen, je nach der Zahl der Farben und der Art des verwendeten Apparats. Das Schema der einfachen Apparate mit ein und zwei Farben unterscheidet sich nur durch die Zahl der Zellen, während der ganze übrige Mechanismus unverändert bleibt und hinsichtlich der Farbenwahl etwas vereinfacht ist.
  • Die Zellen sind auf beiden Seiten mit nicht dargestellten regelbaren Führungen versehen, damit die Schützen leicht gleiten können.
  • Das Reservoir wird durch am Webstuhlgestell befestigte Bolzen 4 getragen.
  • Zwei abstehende Arme 5 dienen zur Lagerung des Zapfens 6 des Schwinghebels der Schützeintragvorrichtung. Die aus Guss bestehende Lagerung. 7 des Schiebers ist ebenfalls am Reservoir auf Patten 8 befestigt.
  • Ein Boden 9 nimmt den ausgewählten Schützen in Bereitschaft zum Eintragen auf.
  • Das Vierfarbenreservoir besitzt eine Eintragvorrichtung, die von den vorangehend beschriebenen Apparaten geringfügig insofern abweicht, als der direkte bei 6 befestigte Hebel und die Gestänge 20 durch die Schwinghebel 78,74,75 ersetzt sind, die von der Ladenschwinge 79 (Fig. la) aus betätigt werden. In diesem Falle geschieht das Eintragen des Schützen in zwei Stufen.
  • Der mechanische Taster ist ein Dickentaster für Schlauchkops
    oder Kops und mit Gleitbaeun für Kötzer. Rr umfasst einen
    beweglichen oder festen Arm 10, der sich einerseits bei 11
    gegen einen regelbaren Anschlag abstützt. Eine Feder 12 hält
    den Anschlag 11 in Anlage an einem Vorsprung des Arms oder Hebels 10. Am Kasten ist eine Halterung 13 befestigt, die sich nicht verlagern kann, während ein den hebel 10 tragender Schlitten 14 unter der Wirkung des Schubs der Stange 15 den Hebel 10 in das Innere des Schützens einführt, um die Anwesenheit eines Schussfadens festzustellen. Ein fester Anschlag 16 wird nach rückwärts verschoben, wenn Faden vorhanden ist, oder er bleibt an seiner Stelle, wenn kein Faden vorhaltist, und schiebt den Taster nach vorne, so dass er gleitet oder weiter in das Innere des Schützens eindringt.
  • Der tasterseitige Kasten hat eine besondere Ausbildung und keine Rückwand für die erste, zweite und dritte Zelle. Die Rückwand ist durch eine Platte 17 (Fig. 1) ersetzt, die seitlich der Lade befestigt ist.
  • Andererseits besitzt der Kasten einen Vorsprung oder Finger 13 (bei den drei ersten Apparatetypen mit ein, zwei oder drei Farben), der auf den Kopf 19 (Fig. 1) der Stange 20 (Fig. 1) wirkt. Die Decke der ersten Eintragzolle ist teilweise offen, um das Einführen des Schützens durch besondere Führungen zu erleichtern, die auf der Vorderseite des Schützenreservoirs befestigt sind.
  • Fig. lb zeigt einen beweglichen Anschlag 80, der beim Eintritt des Schützen angehoben wird und sich bei der Abwärtsbewegung des Kastens nach dem Eintragen unter der Wirkung der Feder 81 absenkt. Die vierte Zelle des Kastens 21 ist zur Aufnahme des leergelaufenen Schützens besonders ausgebildet. Sie weist
    einen normalen Eintritt-auf, dessen Rückseite &o gekrümmt ist,
    um den Schützen nach aussen, d, h, aus dem Kasten heraus, zu
    lenken.
    Das Bodenstück 22 dient nur zur Lenkung des eintretenden
    x
    Schützen. Dieser unterbrochene Boden ist durch eine Führung 23
    (Fig. a) ersetzt, die längs des Deckels 24 angelenkt ist. Der
    Deckel 24 übt auf die vordere Flanke des Schützens einen Druck
    aus, während die Führung oder bewegliche Rampe 23 das Herausfallen des Schützens verhindert.
  • Ein Kurvenelement 24b, auf dem eine am Deckel 24 befestigte Rolle 25 gleitet, ermöglicht die Freigabe des Schützens bei der Abwärtsbewegung des Kastens.
  • Fig. 4a, b, c zeigen die Verbindung zwischen dem Taster und , : em Kurvenelement, das auf die üblichen Zwischenhebel zur
    Steuerung der Bewegung, der Kästen des Webstuhls irkt.
    j
    Auf der Achse 26 sind Hebel 27 und 28 befestigt. Eine flache senkrechte Stange 29 trägt einen Knopf 30, mit dem eine Nase 31 einer Vorrichtung 32 zur hin-und hergehenden Belegung in Eingriff gebracht werden kann. Die Gleitstange 33 wird durch den Anschlag 34 an der Ladenschwinge ständig nach rückwärts gedruckt.
  • Das Gestänge 35, 36, 37, 38 und die Hebel 39,40,41,42 stellen die Verbindung zwischen der stange 29 und einer federbeasteten Taststange 43 her.
  • Das Kurvenelement 44 wird durch eine Feder 45 ständig in Anlage an der Taststange 43 gehalten.
  • 46, 47, 48, 49 sind die üblichen Zwischenhebel, 50 ist ein zusätzliches unabhängiges Zwischenstück, das nicht von der
    Daumenkette gesteuert wird und die Stange 52 bestätigt.
    !
    51 ist ein unabhängiges Steuerungszwischanstück in Berührung
    mit der Daumenkette und besitzt einen Anschlag zur Verankerung mit dem Kurvenelement 44.
  • Durch ein unabhängiges Zwischenstück gesteuert, das sich an der Daumenkotto befindet (Fig. 5a), umfasst die Vorwähleiuriohtung : einen Hebel 53, der durch eine waagerechte Stange 54 mit dem senkrechten Hebel 55 verbunden ist, welcher an einem beweglichen Winkelstück 56 befestigt ist, das durch einen Hebel 57 nach rückwärts geschoben werden kann, der von der Daumenkette aus durch einen Hebel 59 und eine Stange 58 geführt wird.
  • 64 ist ein an der Lade fester Anschlag, der auf die Stenge 57 wirkt. 61,62 und 63 sind am Reservoir befestigte und in Fig. 5 dargestellte Vorwählhebel.
  • Bei einem Apparat für vier Farben der in Fig. 5b dargestellten Art wird die Vorwähleinrichtung durch drei unabhängige Zwischen stücke von der Daumenkette aus gesteuert, für welchen Zweck das Kettenglied und das Brisma verlängert sind.
  • Jeder der Zwischenhebel 82, 83, 84 von verschiedener Länge kann die Verlagerung des Hebels 91 unter der Wirkung de. s Kettengliedes bewirken.
  • Der Hebel 91 wirkt auf einen Satz Zwischenhebel 92, welche durch Stangen 93 mit einem Hebel 95 verbunden sind, der das
    Fallen der Schützen steuert.
    \
    Bei einem durch einen Jaauardmechatismusl gesteuerten
    Jacquardwebstuhl geschieht die Wahl der Farbe durch die iu Fig, 5c dargestellte Einrichtung. Zwei oder drei Platinenschnüre (oder Fadenöffnungen) wirken verschieden auf den Hebel 96, um diesen gegenüberliegend der zu wählenden Farbe zu bringen.
  • Das Fallen des Schützen geschieht in der in Fig. 5 gezeigten Weise, jedoch wird der Hebel 57 ebenfalls durch die Mechanik gesteuert.
  • Die Arbeitsweise Die Kästen bewegen sich von oben nach unten oder von unten nach oben, um dem Schlagelement diejenige Schützenzelle darzubieten, die in Wirkung treten soll. Auf jeder Seite liegt jede Zelle @@@@@@@e ein-oder zweimal, je nach Bedarf am Schlmgelement an, sei es für das Abschiessen des sich darin befindenden Schützens oder sei es, um einen anderen von der entgegengesetzten Seite kommenden Schützen zurückzuhalten. Der Schlageinrichtung des Webstuhls wird zur Vor-und Rückbewegung eine hin-und hergehende Bewegung mitgeteilt. Hierbei ist zu erwähnen, dass der Eintritt des neuen Schützen während eines Bruchteils des Rücklauf erfolgt.
  • Der Taster befindet sich an der ersten Zelle auf der dem Wechsel entgegengesetzten Seite.
    Die Schützen sind mit einer kleinen Öffnung versehen, welche
    t
    das Hindurohtreten des Tasterkopfes oder des Lichtstrahls eines
    elektronischen Tasters ermöglicht. Ferner ist zu erwähnen, dass die Vorrichtung für mit Kötzer (époules) Schlauchkops, Kops oder Superkops versehene Schützen ausgebildet ist. Im ersten Fall gleitet der Taster auf der leeren Hülse, während in den anderen Fällen der feste Taster weiter in den Schützen endring Die Wirkungen sind in allen Fällen gleich.
    Wenn sich ein Schützen im Gehäuse des Tasters dl : Irbeitet und
    kein Garn trägt, gleitet der Hebel 10 auf dem Hülsenteil oder dringt weiter in den Schützen ein. Der Knopf 30 ist durch die Nase 31 verankert und die Stange 29 zieht mittels des Gestänges 35, 36, 37, 38 die Taststange 43 nach rückwärts. Das Kurvenelement 44 ist frei. Es ist bei 44 (A) schwenkbar und
    wird mit dem Yro i.
    wird mit dem Knopf 44 (B) des verbindenden Zwischenstücks
    verankert, wenn eine Rolle der Kette durch diese, Zwischenstück die Stange 52 absenkt, wobei die Belegung, der Webstuhlkästen das Eintreffen der vierten Zelle des Kastens auf der
    echselseite am Schlagelement herbeiführt. Gleichzeitig ird
    durch die Hebel 59 und die Stange 58 der Hebel 57 gegenüberliegend dem Anschlag 64 gebracht, wobei die Lade bei ihrem Rücklauf das Fallen eines Schützens im unteren Teil des Behälters durch die Hebel 55, 65 und den Arm 64 bewirkt. Die Stellung des Hebels 55 wird durch die Kette bestimmt.
  • Wenn der auf der Wechselseite befindliche Kasten am Schlagelement ankommt, wirkt der Finger 18 des letzteren beim Rückhub der Lade auf den Kopf 19 der Stange 20 und vierschwenkt den Schwinghebel, der eine Bewegung des Schiebers 71 des Schützen herbeiführt. Der leergelaufene Schützen, der sich auf der der Wechselseite entgegengesetzten Seite befindet, wird in die vierte Zelle der Wechselseite geschossen und wird, in deren Innerem während der Dauer eines Schusses gehalten. Sobald sich der Kasten um eine Zelle nach unten bewegt, wird durch das segment 24 der Druck gegen den Deckel und gegen die innere Führung 23 aufgehoben. Dieser auf einem Auswerfblech geführte Schützen bewegt sich in einem hierfür vorgesehenen Trog nach unten.
  • Bei einem Apparat mit vier Farben geschieht das Eintragen der Schützen nicht durch den Finger 18 des Kastens, welcher in diesem Falle fehlt. Der Schützeneintragschwinghebel 75 x rd durch eine Verklinkungseinrichtung 76 gesteuert, die durch den Ladearm 79 über die Hebel 78 und 74 wirkt. Wenn das Kettenglied die Klinke 76 freigibt, dringt die letztere in die erste Einkerbung des Schwinghebels 75 ein und herd der Schützen nach vorne bis unter die erste Zelle des Reservoirs geschoben. Der Hebel 74 kehrt nach rückwärts zurück und die Klinke 76 tritt in die zweite Einkerbung ein, so dass durch den Hebel 75 der Schützen in das Innere der ersten Zelle geschoben wird. In beiden Fällen trennt eine Auslöseeinrichtung die Betätigungshebel des Schiebers bei einer Störung.
  • Bei einem Jacquardwebstuhl (Fig. 5 c) geschieht die Steuerung der Vorwahl durch den Jacquardmochanismus.
  • Der Hebel 96 wird ständig unter dem Schützenverteiler der ersten Farbe gehalten.
  • Durch das Anheben der Hakehnadel 103 wird dieser Hebel unter die zweite Farbe gebracht, während das Anheben der Hakennadel 104 die Verlagerung des Hebels 96 unter die dritte Farbe bewirkt. Bei vier Farben ist eine zusätzliche Steuerung vorgesehen.
  • Andererseits geschieht die Steuerung der vierten Zelle auf der Wechselseits sowie die Steuerung des Abfallens der Schützen ebenfalls durch das Anheben der Hakennadeln der Jacquardmechanik, jedoch sindin diesem Falle der segmenthebel, der Steuerhebel und der Sperrhebel Zwischen hebels die auf einer Halterung oberhalb der Kastenbewegung (Fig. 8) angeordnet sind, Schutzansprüche:

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Vorrichtung zum selbsttätigen Schützenwechsel für Webstühle mit Steigkästen für den Betrieb mit mehreren Schützen und mehreren Farben, gekennzeichnet durch einen mechanischen, elektromagnetischen oder elektronischen Fühler, der eine Kastenbeweguns bewirkt, um eine besondere Zelle zur Aufnahme leergelaufener Schützen an die Schnelle (seuil) heranzuführen und sie aus dem Webatuhl, ohne dass dieser stillgesetzt viird, auszuwerfen. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dar Kasten der ochselvorrichtunß kine Rückwand auf- . L kii-ne PückwarLd auf-
    weist, an seinem oberen Teil offen und mit einem federbelasteten Anschlag versehen ist, der die obere Abschlusswand der ersten Zelle ersetzt, dass die vierte Zelle eine halbelliptische längliche Rückwand aufweist, die vierte Zelle mit einem Halbboden und am Ende mit einem Stossdämpfer mit beweglichen Rollen oder mit Pufferdämpfern aus Gummi od. dgl. versehen ist, der Deckel besonders ausgebildet und länglich und mit einer schlingenden Rampe versehen ist, die als Führung und Lagerung des auseorfenen Schützens dient, dass dieser Deckel einen beveglichQn Schwenkpunkt aufseist und vom Kasten beidseitig durch sin besonderes Kurvenelement, das mit einer Rolle zusammenwirkt, oder durch eine beliebige andere Geeignete VorrichtunG abgehoben werden kann, die Rampe zuerst die Wegnahme des Schützens vom beweglichen Bo- den, der als Halterung dient, bewirkt, dar Kasten also vor allem gekennzeichnet ist durch seine erste ufhahmezelle, aina vierte Auswerfzelle, seine Zufühunseinrichtung und ci
    seine Austraßeeiarichtung für den leergelaufenen Schützfn sei-
    nen besonderen Deckel in der vierten Zelle für die Bremsung, das Zurückhalten und das Freisetzen des leergelaufenen Schützen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlvorrichtung unmittelbar auf ein Kurvenelement eines freien Zwischenstücks wirkt, welches das Anheben der vierten Wechselzelle herbeiführen kann, und dass nach der Wirkung der füllvorrichtung auf das KUrvenelement des freien Zwischenstücks die Verlagerung des letzteren, welche das Anheben der vierten Zelle herbeiführt, zu einem bestimmten Zeitpunkt durch ein zweites benachbartes Zwischenstück unter der Wirkung einer Kettengliedrolle erfolgt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, dass die Vorwahl der Farben durch die Daumenkette oder durch die Jacquardkarte erfolgt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wahl der Schützen durch die Daumenkette oder durch die Jacquardkarte erfolgt.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Wahl der Schützen eine Verklinlrungsoinrichtung die Eintragbewegung des Schützens in zwei Stufen unter der Steuerung des Ladearms oder irgend eines anderen beweglichen Organs des Webstuhls bewirkt.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Eintragen der neuen Schützen durch die Bewegung der Lade nach rückwärts im vierten Fall und für alle Fälle durch die Rückwärtsbewegung des Kastens (erste Zelle aufder Wechselseite) erfolgt,
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Webart für vier Farben Schuss um Schuss (Pic à Pipe) ist und vier oder mehrere Schützen vorgesehen sind.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eintritt des Schützens der Kastendeckel von der Federwirkung durch eine Rampe befreit wird, die auf den ersten Deckel wirkt, wobei beim Eintritt des Schützens ein beweglicher Anschlag angehoben wird, der sich bei der Abwärtsbewegung des Kastens absenkt.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Doppelschlüsueleteuerung iu. r die Frei- gabe des ersten Schützens und diö..-perruns des zweiten schützend in zwei Zeiten.
DED17626U 1958-01-20 1959-01-20 Selbsttaetige schuetzenwechselvorrichtung fuer webstuehle. Expired DE1790798U (de)

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DED17626U Expired DE1790798U (de) 1958-01-20 1959-01-20 Selbsttaetige schuetzenwechselvorrichtung fuer webstuehle.

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