DE17903C - Vorrichtung zur Herstellung durchbrochener Stickereien an der, HElLMANN'schen Stickmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung durchbrochener Stickereien an der, HElLMANN'schen Stickmaschine

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DE17903C
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Germany
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embroidery
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DENDAT17903D
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J. HALTER in Rebstein (Kant. St. Gallen)
Publication of DE17903C publication Critical patent/DE17903C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/08Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with horizontal needles
    • D05C9/10Work holders or carriers
    • D05C9/12Holding or stretching arrangements for the base fabric in embroidery work holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
JOS. HALTER in REBSTEIN (St. Gallen).
Stickmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. August 1881 ab.
Die Spitzen, Guipuren u. s. w. werden auf einem provisorischen Grund applicirt, der nach Fertigstellung der Arbeit entfernt wird, also nur temporär zur Aufnahme und zum Festhalten der Stiche dient.
Dieser provisorische Grund, der wie ein zum üblichen Sticken verwendeter Stoff auf den Stickrahmen aufgespannt wird, besteht in einem präparirten oder auch gewöhnlichen Papier oder sonstigen zerstörbaren Stoffe. Da jedoch in den meisten Fällen gewöhnliches Papier nicht die nothwendige-Festigkeit bietet und um auch eine bessere Arbeit zu erreichen, kommt der in Fig. ι, 2 und 3 erläuterte Apparat zur Verwendung, der dazu dient, das Papier während des Durchstiches der Nadeln festzuhalten und die Unterstiche zu verhindern, sich zu deplaciren.
Um die Unterstiche unter sich zu befestigen, mufs sich Stich für Stich verbinden, um auf diese Weise ein erstes Gewebe zu bilden; die Blattstiche kreuzen und verbinden sich hernach wie die Unterstiche, wie aus Fig. 4 und 5, welche ein Dessin bilden, ersichtlich ist.
F}g. ι zeigt die Vorderseite, Fig. 2 die innere, ■dem. Papier zugekehrte Seite des gezahnten Stabes aus Holz, Eisen oder Weifsblech, der mit Pappdeckel oder Weifsblech überdeckt ist. Die inneren Ecken zwischen je zwei Zähnen gewähren den Nadeln den Durchgang.
Der Apparat ist doppelt, d. h. auf beiden Seiten des Papieres angebracht, und wird durch feste verticale Arme, welche oben an der horizontalen Traverse der Stickmaschine, Fig. 3, und unten am Boden befestigt sind, festgehalten. Derselbe ist auf- und niederverschiebbar, um die Arbeit nachsehen und die Fäden der Nädlinge abschneiden zu können.
Der Apparat, Fig. 1 und 2, bleibt unbeweglich, auf dem Papier; er dient ausschliefslich dazu, um das Papier während des Durchstiches der Nadeln und Durchziehens des Fadens so zu halten, dafs es auf keine Weise nachgeben kann.
Der in Fig. 6 dargestellte Apparat unterscheidet sich von dem erwähnten einestheils durch die verschiedene Befestigungsweise am Maschinengestell, anderentheils können für den Durchlafs der Nadeln nebst den Einkerbungen Löcher in einem flachen Stabe oder in federbaren Zungen angebracht werden, wodurch ein noch sicheres Festhalten des zu bestickenden Stoffes erzielt wird.
In den beiden Supporten B, Fig. 6, welche an der Traverse A des Maschinengestelles befestigt sind, ist eine Welle C drehbar; die Arme D sind fest auf dieser Welle und tragen den Winkelstab E, an welchem entweder mit Löchern versehene federnde Zungen a oder ausgekerbte Blechschienen b oder ganze, mit Löchern versehene Blechschienen c angebracht sind.
Bei solchen Stickmaschinen, bei welchen nicht wie bei den Heilmann'schen ein die Nadeln führender Wagen den Apparat während des Durchstechens der Nadeln an den Stichgrund drückt, mufs derselbe durch eine besondere
Bewegung beim jeweiligen Durchgehen der Nadeln durch den Grund an denselben angedrückt werden, was hier durch Welle C, Hebel d und Excenter e erfolgt. Zur Erzeugung des Dessins kann sich der Rahmen mit der Stickerei in der Zwischenzeit frei bewegen.
Das Verfahren der Verbindung der Stiche unter sich, um der Arbeit die nöthige Haltbarkeit zu geben, fällt bei Stickmaschinen, die in der Art der Nähmaschinen mit fortlaufendem Faden und Schiffchen arbeiten, weg, indem die Verbindungen durch die Hinterstiche von selbst ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Vorrichtung an Stickmaschinen zur Erzeugung von Spitzen und ähnlichen durchbrochenen Arbeiten, bestehend aus am Stickmaschinengestell durch Arme getragenen flachen Stäben oder Schienen, welche für den Durchgang der Nadeln entweder in Zacken b, Fig. 6, ausgeschnitten oder mit Löchern c, Fig. 6, versehen sind, oder auch mit Löchern versehene steife oder sich federnde Zungen a, Fig. 6, tragen, welche den Zweck haben, den Grundstoff mit der zu erzeugenden Arbeit während des Durchstechens der Nadeln festzuhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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