DE17877C - Spannvorrichtung an Lederwalkmaschinen - Google Patents

Spannvorrichtung an Lederwalkmaschinen

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Publication number
DE17877C
DE17877C DENDAT17877D DE17877DA DE17877C DE 17877 C DE17877 C DE 17877C DE NDAT17877 D DENDAT17877 D DE NDAT17877D DE 17877D A DE17877D A DE 17877DA DE 17877 C DE17877 C DE 17877C
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DE
Germany
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leather
fulling
clamping device
knife
pliers
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DENDAT17877D
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English (en)
Original Assignee
K. LÖRIG in Stollberg in Sachsen bei Chemnitz
Publication of DE17877C publication Critical patent/DE17877C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/003Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks specially adapted for forming upper blanks or leggings by stretching

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Die in Nachfolgendem beschriebene Maschine dient zur Herstellung von Schuh- und Stiefelschäften auf mechanischem Wege; es können jedoch auch andere Lederwaaren damit bearbeitet werden.
Die Maschine besteht ihrer Hauptsache nach aus dem schmiedeisernen Walkmesser A, den gufseisernen Seitenwänden α α, der Schraubenspindel r, dem Führungsständer j und den zwei Armen m m mit den daran befindlichen Bremsscheiben, den Zangen c c. Die Manipulation des Walkens ist folgende:
Steht die Spindel r, Fig. 1, 2 und 3, mit dem durch Schraube ν verbundenen Walkmesser A in ihrer höchsten Stellung, so wird das zu walkende Leder in feuchtem Zustand zwischen die beiden Zangen c c gebracht und durch Andrehen der Flügelmuttern d d an seinen Enden festgehalten, so dafs das Leder über die inwendig mit Zink verkleideten gufseisernen Seitenwände und unter das ebenfalls seiner ganzen Fläche nach mit Zinkblech versehene schmiedeiserne Walkmesser zu liegen kommt. Dreht man nun an Spindel r nach abwärts, so wird das Leder durch das an der Spindel r befestigte Messer A, welches sich in verticaler Richtung bewegt, gezwungen, seinen Weg zwischen die beiden Wände α α zu nehmen und so eine der Form des Messers entsprechende Gestalt anzunehmen. Um dem Leder die für das Walken nöthige Spannung zu ertheilen, ist an je einer Seitenwand α ein Arm m angesteckt, welcher an seinem Ende vier hohlgerichtete Scheiben, Fig. 4, trägt, und zwar die festgenietete Scheibe e, die um den Bolzen k drehbare Rolle mit den Scheiben f und g, sowie die mit einem Q-Loch versehene Scheibe h. An den Scheibenrollen f g ist je ein Lederriemen / befestigt und aufgerollt, der an seinem anderen Ende die zugehörige Zange c hält, welche in dem Führungsbleche η sich bewegt. Um · nun nach Bedarf gröfsere oder geringere Spannung im Leder herrschen zu lassen, braucht man nur die Flügelmuttern i i anzudrehen oder zu lockern, worauf sich die Scheiben fester oder loser an einander reiben und als Bremse wirken, indem, da das in den Zangen c c festgehaltene Leder abwärts geht, der um die Scheibenrolle gewundene und befestigte, mit den Zangen verbundene Riemen durch den nach abwärts wirkenden Zug sich horizontal bewegen mufs, dadurch die Scheiben f g in Umdrehung versetzt, so dafs sich letztere mehr oder weniger an einander reiben bezw. dem Abwärtsgang Widerstand entgegensetzen. Dadurch wird dem Leder während der Bearbeitung von »Anfang bis Ende eine gleiche Spannung ertheilt, was für das Walken für Schuh- und Stiefelschäfte von sehr grofsem Vortheil ist.
Die Kurbel t dient dazu, durch ihr Auf- und Zudrehen die Seitenwände α α, je nach Bedarf, enger oder weiter zu stellen; letztere haben zu diesem Zweck noch Führungsstifte u u erhalten.
In dem Führungsständer ί ist das Walkmesser A durch ein an demselben angebrachtes

Claims (1)

  1. Führungsstück w vor seitlichem Abweichen geschützt.
    Fig. 6 zeigt einen fertig gewalkten Stiefelschaft.
    Je nach Form des Messers lassen sich auch auf dieser Maschine andere Gegenstände herstellen.
    Patenτ-Anspruch:
    An Lederwalkmaschmen die Spannvorrichtung, bestehend aus den auf den Armen m in Führungen η verschiebbaren Zangen c, welche durch Riemen / mit den durch die Flügelmuttern regulirbaren Bremsen e f g h verbunden sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17877D Spannvorrichtung an Lederwalkmaschinen Active DE17877C (de)

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